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Destiny of Past - Gtop

GeschichteFantasy, Freundschaft / P16 / MaleSlash
G-Dragon T.O.P
12.06.2018
18.07.2019
23
15.137
4
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Dieses Kapitel
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31.10.2018 763
 
Auch wenn ich andere Dinge gewohnt bin, wie zum Beispiel Butter unter dem Belag, schmeckte mir das Essen besser als ich dachte. Der Schinken schmeckte irgendwie ganz anders als ich es kenne. Aber nicht im negativen Sinne. Auch das Brot empfand ich als lecker. Beides schmeckte einfach frischer. Kann man das so sagen? Ich habe keine Ahnung. Das einzige was ich sagen kann, ist das das Essen zwar schäbig aussieht und auch relativ wenig zu bieten hat, aber es dafür mehr schmeckte als es aussieht.

Ohne Worte saßen wir, auf Holzstühlen an dem Tisch der ebenfalls aus Holz bestand, gegenüber und wechselten kein Wort. Eine für mich angenehme ruhe die leider zerstört wurde, als die Haustür sich öffnete.

Jaemin: ,,Ich wusste du würdest nicht warten!"

Seojun: ,,Du hast mir zu lange gebraucht. Und außerdem haben wir einen Gast, dem kann ich schlecht verbieten das Essen zu essen was vor seiner Nase steht."

Jaemin: ,,Jetzt nimmst du ihn also auch noch als Ausrede. Unfassbar."

Seojun: ,,Ja ja, jetzt stell dich nicht so an und setz dich wieder hin."

Jaemin: ,,Mich erst los schicken und dann mich wieder rumkommandieren."

Wie ein kleines Kind was schreit wenn es seinen Willen nicht bekommt. Muss ich das nun jeden Tag aushalten?

Jaemin: ,,Wie schmeckt dir eigentlich unser Essen? Ist gut nicht wahr?"

Egal wir gut das Essen hier ist, es wird niemals besser sein als das was ich sonst immer gegessen habe.

,,Ja, es ist essbar."

Jaemin: ,,Waaas nur essbar? Du solltest mehr respekt vor den Kochkünsten von- Aua! Warum schlägst du mich?"

Seojun: ,,Weil du essen sollst, statt ihm ein Ohr abkauen. Er ist bestimmt erschöpft und will deswegen nicht mit dir reden."

Jaemin: ,,Aber deswegen gleich zu schlagen? Bist du denn so erschöpft das du nicht mit mir reden willst?"

,,Ja bin ich."

Das ist sogar tatsächlich mal die Wahrheit. Der Tag war mir zu anstrengend und auch die ganzen Gedanken die ich mir mache sind es irgendwie. Sich die ganze Zeit zu überlegen, was jetzt nun passiert und wie ich wieder zurück komme, erschöpft mich. Am liebsten würde ich einfach nur noch schlafen gehen.

Nachdem ich meine Antwort gab, schaute Jaemin zu seinem essen und war nun still. Die Ruhe genießend, aßen wir zu Ende, was ich leider bedauerte. Denn Jaemin fing an wieder rum zu zappeln und auch die Stille wurde, gegen dem Ende des Essens, mit seinen Worten gebrochen.

Jaemin: ,,Hach bin ich wieder Satt. Essen löst doch echt alle Probleme."

Seojun: ,,Wenn Essen alle Probleme lösen würde, müssten sich viele keine Sorgen mehr um das überleben machen."

Wenn Essen alle Probleme lösen würde, gäbe es kein Krieg mehr zwischen den Ländern.

Jaemin: ,,Naja meine Probleme löst es."

Seojun: ,,Du hast ja auch keine Probleme."

Jaemin: ,,Doch habe ich..."

So glücklich wie er grade war, so traurig sieht er jetzt aus. Als ob er wirklich ernsthafte Probleme hat. Sie sagten doch sie Leben hier gut, also was hat er. Warte, nein. Das will ich nicht wissen. Je weniger ich hier von etwas weiß, desto schneller kann ich das alles hier vergessen.

Seojun: ,,Lass uns schlafen gehen ja?"

Jaemin: ,,Schlafen hört sich gut an. Ich bin nähmlich extrems Müde."

Gegen schlafen hätte ich auch nichts. Alles in der Küche stehen gelassen, folgte ich den Beiden, da sie meinten das 'mein' Bett im gleichem Zimmer ist wie das von ihnen. Ich war froh das es noch hell genug war um zu erkennen wo was stand, denn so wie es aussieht haben sie hier kein Licht.

Während sich die beiden die Hemden auszogen, tastete ich im Zimmer das Bett ab, um zu testen ob das überhaupt gemütlich genug ist um zu schlafen. Auch wenn mein Bett tausend mal besser ist, musste ich zugeben, dass dieses hier weicher ist als es aussieht. daraufhin tat ich es ihnen gleich und zog mir das Hemd über den Kopf, um kurz danach die Hose von meinen Hüften abzustreifen. Mich direkt ins Bett gelegt, hörte ich nur noch ein gute Nacht von beiden, was ich leise erwiederte. So viel Manieren habe ich noch für beide übrig.

Da ich relativ müde war, fiel mir das einschlafen, trotz ungewohntem Gefühl wegen des Bettes, leicht. Beim einschlafen hatte ich allerdings ein Gedanke, der auch gleichzeitig ein Wunsch war. Wenn ich morgen aufwache, wird das alles hier hoffentlich nur ein Traum gewesen sein. Ich liege dann am nächsten Tag im Bett und starte dann wie immer mein Alltag, den ich sonst immer genossen habe.
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