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I know you're dead inside, but you make me feel alive

GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P16
Alice Williams AX400 Kara RK800-51-59 Connor
10.06.2018
14.06.2018
2
2.217
5
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8 Reviews
Dieses Kapitel
5 Reviews
 
 
10.06.2018 859
 
Ich muss sagen, dieses Spiel Detroit Become Human macht mich fertig! Ich liebe es einfach...
Naja jedenfalls habe ich dazu noch ein neues OTP gefunden. Connara/ Connor x Kara
Ja, die beiden hatten nur 2 Szenen im gesamten Spiel, was mich echt traurig macht, aber diese beiden Szenen haben so viel Potential , dass ich es mir nicht nehmen lassen konnte, hier etwas zu schreiben!
Ich hoffe zu sehr, dass im deutschsprachigen Raum ein paar Connara Fans gibt und ich hier nicht komplett allein bin ^^
Ich hoffe auch, ich schreibe nicht zu sehr OOC und falls doch, last es mich wissen und natürlich auch Lob und weitere Anregungen in die Reviews.
So und nun viel Spaß beim lesen :)
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Er hatte sie damals fast. Er war kurz davor, sie festzunehmen, doch sie konnte sich los reißen. Sie war zu flink und er zu langsam.

Und dennoch, da war auch etwas anderes. Dieser kurze Moment am Zaun, als er sie gesehen hatte, mit ihren blauen Augen und ihrem schneeweißen Haar... Er war wie erstarrt. Er konnte seinen Blick nicht abwenden. Sie zeigte ihm gegenüber keine Furcht, auch wenn sie allen Grund dazu gehabt hätte. Es wirkte, als ob sie zu allem bereit wäre.

Er war irgendwie fasziniert von ihr. Und sie anscheinend auch von ihm. Sie hätte direkt weg laufen können. Er hätte direkt über den Zaun klettern können und sie schnappen können, aber beide haben es nicht getan.

Da war irgendwas. Er wusste nicht, was er erwartet hatte, irgendwie war sie so gar nicht etwas, womit er gerechnet hatte.
Er hatte nie gewusst, dass Abweichler so schön sein konnten..

Moment, was?

Er musste eine Diagnose durchführen, irgendetwas stimmte nicht mit seinem Programm. Das war es.
So würden Abweichler denken, aber er, nicht. Er war kein Abweichler!

Oder vielleicht doch?

Er testete sich regelmäßig, doch trotzdem war da etwas in ihm. Irgendetwas, dass ihm sagte, dass das ganze hier falsch war. Das er womöglich auf der falschen Seite stand. Tat er das? Tat er das richtige?

Aber das war jetzt unwichtig. Wichtig war der Erfolg der Mission. Zu diesem Zweck wurde er schließlich gebaut. Das war seine Aufgabe.

Es gab keinen Grund das zu hinterfragen, aber irgendwie tat er es doch. Dieser AX400 ließ ihn das alles nur noch stärker hinterfragen.

Sie hätten sich für Stunden ansehen können, sie wich nicht wirklich von ihm, bis der Polizist eintraf. Dieser hätte schießen können, doch Connor hielt ihn auf. Ob er es nun zu 100 % wegen des Falls machte, daran fing er nun auch schon an zu zweifeln.

Natürlich rannten der AX400 und das kleine Mädchen über den Highway. Was blieb ihnen auch anderes übrig?
Und er lief den beiden natürlich hinterher. Er entzog sich damit zwar dem Befehl von Hank, aber er musste seine Chance nutzen.

Und er hatte es fast geschafft, doch sie konnte sich frei kämpfen..

Dann verlor er sie...

Er hatte geflucht, er war wütend auf sich selbst, dass er sie nicht hatte festnehmen können.



Nun war er hier.

Nun sollte er Markus festnehmen. Hier in Jericho, hier auf diesem riesigen Schiff. Er wurde sich immer unsicherer in allem, was er tat. Die letzten Tage hatten dem RK800 zugesetzt. Er wusste kaum noch, was richtig und was falsch war.

Lebte er wirklich nicht, wie er immer behauptet hatte, oder war da doch etwas lebendiges in ihm?
Er hatte Chloe bei Kamski verschont, obwohl er durch ihn vermutlich um einiges schlauer geworden wäre. Aber er konnte nicht.
Er sah andere Androiden als lebende Wesen an, also warum nicht auch sich selbst?

Alles war so viel einfacher, als er nur still Befehle ausgeführt hatte und nichts hinterfragt hatte. Aber machte das nicht einen guten Cop aus, wenn man Dinge hinterfragte?
Er wusste es nicht.

Aber was wusste er schon? Das er nur eine Maschine war, die Befehle ausführte, ohne eigenen Willen. Aber wollte er das wirklich?

Wenn er sich hier so umsah, so sah er glückliche Androiden. Glücklich sein war eine menschliche Emotion. Vielleicht hatte Hank recht. Vielleicht kämpften sie wirklich nur gegen Menschen, die frei sein wollten.

Und vielleicht, aber auch nur vielleicht wollte er selbst auch frei sein...

Doch wieder wurde ihm seine Mission angezeigt.

Halte Markus auf.

Verhalte dich unauffällig.


Also sah er sich weiter um und bemerkte den Sprengstoff im Frachter. Das ließ seine Alarmglocken klingeln. Auch wenn Markus bisher friedfertig demonstriert, wer weiß, ob er seine Meinung nicht vielleicht doch ändern könnte.
Abweichler handeln unberechenbar. Und er selbst wollte sich unter Kontrolle haben! Er wollte keine Gefahr für andere oder sich selbst sein. Aber was war der Preis dafür?

Er hatte nicht die Kontrolle über sich, sondern andere.

Aber was sollte er tun? Er konnte doch kein Abweichler werden!

Er hatte Angst. Schon wieder.

Was war hier nur los?

Er war so in Gedanken versunken, dass er es erst merkte, als es geschehen war. Er stieß mit einem anderen Androiden zusammen. Und nicht nur irgendeinem, sondern der weißhaarigen, die er am Zaun vor ein paar Tagen getroffen hatte. Der AX400 mit den wunderschönen blauen Augen.

„Oh Entschuldigung, ich wollte nicht-“

Sie stockte. Ihr Programm verarbeitete das Gesicht, was sich ihr zeigte.

„Du.“ flüsterte sie fassungslos.
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