Breathe

von clubby
GeschichteDrama / P16
Brian Littrell OC (Own Character)
10.06.2018
21.11.2019
33
41701
 
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We're not over

The roses you left me
slowly fading to grey
Your coat on the chair
and the scent of your hair I miss
The clock on the wall
it reminds me of all the better times
When we walked in the park
and we whispered in the dark
Yeah we laughed and cried

And I never knew alone
wherever you are is home

Without your lips on mine
no the sun doesn't shine
and no I can't breathe
I can't breathe
Your words are a symphony
music that sings to me
no I can't breathe
I can't Breathe
I can't Breathe

Ooh I walked by the store
where we sat on the floor
and we ate like kings
And someone said hey
we're locking the door
no time to play

And I never knew alone
wherever you are is home

Without your lips on mine
no the sun doesn't shine and
no I can't breathe
I can't breathe
Your words are a symphony
music that sings to me
no I can't breathe
I can't Breathe
I can't Breathe

We're not over
We're not over

Without your lips on mine
no the sun doesn't shine
and no I can't...
You know I can't Breathe

(Yeah No No I can't breathe)
Without your lips on mine
no the sun doesn't shine
and no I can't breathe
I can't breathe
Your words are a symphony
music that sings to me
no I can't breathe
I can't Breathe
I can't Breathe
(We're not We're not over)
I can't Breathe
I can't Breathe
(don't say it's over don't say it's over)
Noooooooooooooo
Breathe – Backstreet Boys


Brian, komm schon, wir müssen hier weg!“, schrie Alex im Rennen. Sie drehte sich um und sah, dass er nicht hinterher kam. „Nun mach schon!“, schrie sie erneut, rannte zurück, griff nach seiner Hand und zog ihn mit sich. Noch immer benommen ließ Brian es geschehen und stolperte eilig hinter ihr her. Das alles ging so schnell, dass er gar nicht richtig realisierte, was hier eigentlich vor sich ging. Sie rannten die Gänge entlang und er hatte keine Ahnung, wo sie waren und wie sie hier raus kamen. Doch Alex schien genau zu wissen, wo es lang ging, denn zielstrebig zog sie ihn mit sich ohne auch nur ein wenig langsamer zu werden. Er hörte Schritte hinter sich, die näher zu kommen schienen. „Alex, ich glaub, die holen uns gleich ein“, rief er und versuchte nicht in Panik auszubrechen. „Verdammt“, fluchte sie und wurde noch ein wenig schneller. Brian fragte sich unweigerlich, woher sie nach alldem die Kraft und die Energie nahm, diesen Sprint durchzuhalten. „Wir haben es fast geschafft. Der Ausgang ist nicht mehr weit“, schnaufte sie und nahm seine Hand noch fester in ihre. Sie rannten weiter, doch die Schritte ihrer Verfolger kamen immer näher. „Alex, gib auf! Du entkommst mir nicht“, hörten sie Johnny rufen. Er war wütend, das war nicht zu überhören und Brian hatte keinen Zweifel daran, dass er kurzen Prozess machen würde. Brian drehte sich kurz um und einen Augenblick lang setzte sein Herz aus. Johnny kam mit seinen Männern gerade um die Ecke und ein fieses Grinsen legte sich auf dessen Gesicht. Blitzschnell zog er seine Waffe und zielte auf die beiden. Im nächsten Moment ertönte ein ohrenbetäubender Lärm, als er abdrückte. Alex hatte Brian gerade um die nächste Ecke gezogen, als sich der Gang erneut gabelte. Plötzlich blieb sie stehen und lehnte sich schwer atmend gegen die Wand. „Komm schon, wir müssen weiter, die haben uns gleich eingeholt“, meinte er und wollte sie weiter ziehen. Doch sie entzog sich seinem Griff und sah ihn ernst an. „Das schaffen wir nicht, Brian“, sagte sie und schüttelte den Kopf. „Wir werden jetzt nicht aufgeben“, erwiderte er aufgeregt und kam dicht zu ihr. „Das tue ich auch nicht. Ich werde uns etwas Zeit verschaffen, während du Hilfe holst. Du musst nur noch diesen Gang bis zum Ende und dann nach links. Dann bist du so gut wie draußen.“ Brian schüttelte den Kopf und packte sie bei den Schultern. „Nein, so läuft das nicht. Ich werde dich ganz bestimmt nicht diesem Irren zum Fraß vorwerfen“, sagte er energisch. „Brian, wir haben keine Zeit zu diskutieren. Ich weiß, was ich tue und ich verspreche dir, dass ich gleich nachkomme. Du musst mir vertrauen, bitte“, sagte sie eindringlich und sah ihn flehend an. Wieder hörten sie die Schritte näher kommen und Brian sah unentschlossen in Richtung des Ganges und wieder zurück zu Alex. „Alex…“ „Jetzt geh schon, wir treffen uns draußen.“ Er sah sie einen Moment einfach nur an, bevor er schließlich ihr Gesicht in seine Hände nahm und ihr einen Kuss auf die Lippen drückte. „Wehe, du lässt mich nochmal sitzen“, flüsterte er, als er sich von ihr löste. Ein leichtes Grinsen legte sich auf ihr Gesicht. „Bestimmt nicht“, erwiderte sie. Schließlich drehte sich Brian um und rannte los.

Er befolgte Alex Anweisungen, bog nach links ab und ein paar Minuten später konnte er endlich den Ausgang sehen. So schnell es ihm möglich war, rannte er auf die große Tür zu, riss sie auf und wurde umgehend vom grellen Tageslicht geblendet. Als er einen weiteren Knall hörte, erstarrte er und sah zurück. Alles in ihm wollte zu Alex zurück, doch er wusste, dass sie beide keine Chance haben würden, wenn sie keine Hilfe hatten. Er versuchte, die aufsteigende Panik zurückzudrängen und rannte hinaus. Schnell sah er sich auf dem riesigen Gelände um. Wo sollte er Hilfe holen? Es war kein Mensch zu sehen, eine Straße konnte er auch nirgends sehen. Er drehte sich einmal im Kreis und entdeckte plötzlich ein kleines unscheinbares Bürogebäude. Das war seine Chance auf ein Telefon. Wieder sprintete er los und hatte das Gebäude kurz darauf erreicht. Er rüttelte an der verschlossenen Tür und warf sich mit der Schulter dagegen, doch nichts rührte sich. Kurzentschlossen ging er zu einem der Fenster und schlug dieses nach kurzem Zögern ein. Das Glas splitterte und sofort machte er sich daran, durch das Fenster zu klettern. Dass er sich dabei seine Hände zerschnitt, bekam er gar nicht wirklich mit. Er entdeckte den kleinen Empfangstresen und das Telefon, das darauf stand. Eine Welle der Erleichterung durchflutete ihn, als er danach griff und die Polizei informierte. Der Mann am anderen Ende versuchte ihm eindringlich zu vermitteln, dass er sich nicht vom Fleck bewegen und auf die Polizei warten sollte, doch er dachte gar nicht daran. Er ließ den Hörer fast schon fallen und kletterte durch das Fenster zurück ins Freie. Er musste zurück zu der Fabrikhalle, denn er konnte Alex nicht einfach im Stich lassen. Sie hatte sich quasi geopfert, damit er Hilfe holen konnte. Da konnte er unmöglich irgendwo rumstehen und Däumchen drehen. Er rannte den Weg zurück und sah sich um. Es war weder etwas zu hören noch zu sehen. Wo war sie nur? Was hatte sie vor? Schwer atmend sah er sich weiter um und lief dann ein Stück um das riesige Gebäude herum. Von weit weg konnte er Sirenen hören und erneut durchflutete ihn Erleichterung. Die Polizei würde gleich da sein und dann würde alles gut werden. In diesem Moment hörte er etwas, konnte es aber nicht identifizieren. Er sah sich hektisch um, doch noch immer war nichts und niemand zu sehen. Die Sirenen kamen immer näher und Brian konnte nur hoffen, dass die Polizei rechtzeitig eintreffen würde. Ein Knall ertönte und erschrocken sah Brian nach oben. Er entdeckte Alex, die plötzlich auf dem Dach erschien und sich hektisch umsah. Sein Herz überschlug sich beinahe und schon wieder drohte ihn die Panik zu übermannen. Im Augenwinkel nahm er wahr, dass sich mehrere Polizeiwagen in hohem Tempo näherten, doch sein Blick war weiterhin auf Alex gerichtet. Die lief nun quer über das Dach und sah sich weiter um. Sie hatte das Ende fast erreicht und in diesem Moment kamen Johnny und seine Männer ebenfalls auf dem Dach an. Sie zückten ihre Waffen und zielten auf Alex. Die hatte sich zu ihnen gedreht und lief langsam rückwärts bis zum Rande des Daches. Sie saß in der Falle und hatte keine Möglichkeit, ihnen zu entkommen. Das Dach war sicher fünf oder sechs Meter hoch und es gab für sie keine Möglichkeit, sich zumindest kurzzeitig in Deckung zu begeben. Johnny kam Alex immer näher, während diese weiter zurück wich. Sie blickte immer wieder nach hinten und Brian stand wie versteinert einfach nur da und konnte nichts tun. Im nächsten Moment schien sein Herz völlig auszusetzen. Schockiert musste er mit ansehen, wie Alex zu Johnny sah, sich anschließend umdrehte und mit einem Satz vom Dach sprang.
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