Das Leben von Stacy Potter

GeschichteAbenteuer, Romanze / P12
09.06.2018
15.03.2019
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Hallöchen, meine Lieben!

Ich weiß, ich weiß! Ich bin wieder spät dran... *nach unten guck*
Aber jetzt kommt das neue Kapi!

Viel Spaß! *lächelnd verschwind und das nächste Kapitel schreib*


~Die Enthüllung (Teil 2), Stacy PoV~


Mein mulmiges Gefühl verschwindet nicht, auch, als Harry, Mine und Ron sich dazu entschieden haben, als Spielfiguren auf dem Zauberschachbrett zu dienen. Ich mache mir unheimliche Sorgen, denn Ron sagt, es sei genauso wie normales Zauberschach, demnach werden die Figuren tatsächlich zerstört. Ich will nicht, dass ihnen etwas passiert. Aber sie wollten nicht, dass ich mich in Gefahr befinde, also muss ich hier die Zeit absitzen. Und das ist alles andere als aufregend.
Ron sitzt auf dem schwarzen Springer, Mine fungiert als Turm und Harry ist der neue Läufer. So spielen sie ein tödliches Spiel. Zahlreiche Figuren werden zerstört und außerhalb des Spielfeldes geschleudert. Ich kann ihnen nur Warnungen zurufen, was mich etwas traurig macht. Ich möchte ihnen helfen und nicht einfach tatenlos rumsitzen und warten, bis etwas Gutes oder Schlechtes passiert!
Eine Pause tritt ein. Die Königin hat gerade den Turm zerstört und dessen Trümmer an den Rand befördert.
“Augenblick.”, spricht Harry langsam.
“Du hast schon verstanden, Harry.”, sagt Ron, “Wenn ich fertig bin mit meinem Zug, werde ich von der Königin geschlagen.”
Meine Augen weiten sich.
Das meinst er doch nicht ernst!, entsetze ich mich in meinen eigenen Gedanken.
“Du setzt den König matt”, spricht Ron weiter, “und die Sache ist zu Ende.”
“Nein! Tu es nicht, Ron!”, wehrt Harry sich gegen den Plan seines besten Freundes.
“Harry hat recht! Mach das nicht, bitte!”, schreie auch ich und stehe dabei auf.
Der Zutritt auf das Spielfeld wird mir jedoch verwehrt, nämlich in der Form einer rasch aufsteigenden Feuerwand, sodass ich geschockt zurückstolpere.
“Was ist denn?”, fragt Mine leicht verzweifelt und auch verwirrt.
Sie scheint wohl keinen blassen Schimmer zu haben, was sich hier gerade abspielt., denke ich leicht mitfühlend nach.
“Ron will sich selbst opfern!”, erklärt Harry kurz angebunden.
“Hör auf, das geht nicht!”, wendet Mine nun ein, “Es muss einen anderen Weg geben!”
“Willst du verhindern, dass sich Snape den Stein der Weisen holt, oder nicht?”, hält Ron dagegen und wendet sich nun an meinen Cousin: “Harry, du musst weiterkommen! Auf dich kommt es an! Nicht auf mich, nicht auf Hermine, nur auf dich! Und teilweise auch auf Stacy.”
Ich bin wirklich überrascht, was ich den anderen auch sage: “Auch auf mich? Das ist süß, Ron, aber ich bin nicht mehr, als eine Telepathin, die nur ansatzweise ihre Kräfte kontrollieren kann. Harry ist derjenige, auf den man sich verlassen sollte.”
Harry lässt sich etwas Zeit für eine Antwort, die dann nur ein einfaches Nicken ist.
Ron holt tief Luft und macht den alles entscheidenden Zug: “Springer nach H3!”
Meine Hände fangen mit dem Zittern an. Mir wird leicht schwarz vor Augen, sodass ich mich hinsetzen muss. Ich schließe die Augen, genauso wie Ron, und versuche, ruhig ein- und auszuatmen, was nach einer Minute auch gut funktioniert. Ich öffne meine Augen und sehe, dass der Springer stehen geblieben ist.
“Schach.”, sagt Ron nervös und sieht die Königin genauso an, die sich langsam auf Ron zubewegt.
Sie hebt ihren Stab und sticht in den Springer, sodass es zerstört wird. Ron fällt deshalb mit einem schmerzvollen Schrei auf den Boden und kommt hart auf, was dazu führt, dass er sein Bewusstsein verliert.
“Ron!”, schreien Harry und ich synchron.
“Nein! Bleib, wo du warst!”, hält Harry Mine davon ab, ihr Feld zu verlassen, “Du vergisst, dass wir noch spielen!”
Dann beginnt der Zug meines Cousins. Er schreitet langsam auf den König zu.
Als er vor ihm stoppt, ruft er: “Schach matt!”
Des Königs Schwert fällt auf den Boden, was das Ende des gefährlichen Spiels signalisiert.
Sofort rennt jeder auf den bewusstlosen Ron zu.
“Sorg erst für Ron!”, spricht Harry die geschockte Mine an, “Dann gehst du zur Eulerei. Schick Hedwig zu Dumbledore. Ron hat Recht. Ich muss weiterkommen. Und Stacy wird mich begleiten.”
Überrascht sehe ich zwischen Ron, Harry und Mine hin und her.
“Wirklich?”, gehe ich auf Nummer sicher.
“Wirklich.”, bestätigt Harry und nickt ermutigend.
“Du wirst das hinkriegen, Harry. Du bist ein großer Zauberer.”, spricht Mine, “Und du auch, Stacy.”
“Nicht so gut wie du.”, geben wir beide gleichzeitig zu und lächeln uns kurz darauf an.
Mine kichert leicht: “Ich? Bücher und Fleiß. Es gibt viel bedeutendere Dinge. Freundschaft und Tapferkeit. Und, ihr zwei, achtet bitte auf euch.”
“Das werden wir.”, nicke ich nun höchst entschlossen, “Es wird Zeit, dass wir weiterkommen. All das soll schließlich nicht umsonst sein!”
Langsam erheben wir uns und gehen auf die Tür zu. Ich drehe mich noch einmal zu meiner besten Freundin um. Dieser Moment gerade eben war ein bedeutender für uns alle, da bin ich mir so sicher, wie Draco Malfoy von sich selbst überzeugt ist.
Wir schreiten durch die Tür und kommen in einen anderen Raum an. Es ist stockfinster, ich kann nicht einmal meine eigene Hand vor meinen Augen sehen. Ich taste nach meinem Zauberstab.
“Lumos!”, flüstere ich, woraufhin der Raum hell beleuchtet wird.
Vor uns befindet sich eine weitere geschlossene Tür. Plötzlich knallt es laut. Erschrocken suche ich nach der Ursache, und siehe da, die andere Tür ist ins Schloss gefallen. Jetzt sind wir hier eingesperrt.
“Na toll, und was jetzt?”, richte ich mich an Harry, welcher aber ratlos mit den Schultern zuckt.
Auf einmal ertönt eine flüsternde Stimme: “1990 ist eine Person 15 Jahre alt. 1995 ist dieselbe Person 10 Jahre alt. Wie kann das sein?”
>>Harry! Du darfst jetzt nicht sprechen, außer du kennst des Rätsels Lösung!<<, kommuniziere ich per Telepathie und bleibe in seiner Gedankenwelt, damit er auch mit mir reden kann.
>>In Ordnung. Weißt du denn die Lösung?<<, ist Harry damit einverstanden.
>>Warte einen Moment, gleich sollte ich es haben.<<, lautet meine Antwort, >>Diese Rätsel sind auf den ersten Blick total kompliziert, ich weiß. Du musst außerhalb der Box denken, dann werden die nächsten Rätsel einfacher, glaub mir.<<
Und so sitzen wir geschlagene fünf Minuten. Die Stimme wiederholt sich alle zwei Minuten. Und dann fällt es mir ein.
“Na ganz einfach! Die Person wurde 2005 vor Christus geboren. Dort hat man ja rückwärts gezählt!”, rufe ich und erschrecke so den armen Harry.
“Hättest du mich nicht vorwarnen können?”, verdreht er schmunzelnd die Augen.
“Immerhin habe ich das Rätsel gelöst!”, gebe ich breit grinsend an.
Danach kommt das nächste Rätsel: “Wer bin ich: Ich gehöre dir, aber andere Menschen benutzen mich öfters als du selbst.”
>>Hast du eine Idee?<<, frage ich meinen Cousin.
Dieser überlegt: >>Hm, ich weiß nicht. Vielleicht... ja, das ist es! Der Name, Stacy, der Name!<<, antwortet er mir.
>>Ach, stimmt! Man, ich hätte da doch sofort draufkommen sollen, dieses Rätsel habe ich doch mal Fred und George gestellt!<<, spreche ich unbewusst mit Harry, welcher kichert und dann die Lösung sagt.
Prompt kommt das nächste und hoffentlich letzte Rätsel: “Ein Mann geht nach einer langen Sauftour stark angetrunken nach Hause. Auf der Straße entdeckt er eine Münze am Boden liegen.
Obwohl weder Mond noch Sterne am Himmel sichtbar sind und auch keine Straßenlaterne an ist, hat er das Geldstück schon von weitem gesehen. Wie ist das möglich?”
>>Heh. Das ist ja mal sowas von leicht.<<, sage ich zu Harry.
“Es ist ein sonniger Tag.”, sage ich lächelnd.
Es passiert nichts. Das macht mich nervös, um ehrlich zu sein. Ganze zehn Minuten lang ist alles mucksmäuschenstill.  
“Harry?”, drehe ich mich zu meinem Cousin um, “Warum passiert hier nichts?”
“Ich weiß es nicht.”, antwortet er mir ehrlich.
“Das macht mir Angst.”, klammere ich mich an ihn.
Plötzlich schwingt die Flügeltür auf und offenbart einen dunklen Gang.
Vor Schreck lasse ich meinen Zauberstab, welcher sofort erlischt, fallen. Rasch hebe ich ihn wieder auf und sorge erneut für Licht.
“Nur eine Person darf passieren!”, spricht die tonlose Stimme, als wir gerade durch die Tür gehen wollten.
Harry und ich sehen uns leicht verzweifelt an.
“Du musst gehen, Harry.”, bestimme ich und ziehe ihn in eine Umarmung.
“Du musst gehen. Für Ron, für Hermine, für Hogwarts.”, ich lege eine kurze Pause ein, “Für mich.”
“Nein, i-ich will nicht alleine gehen.”, meint Harry etwas verzweifelt.
Ich seufze und will etwas sagen, als die unbekannte Stimme erneut ertönt: “Ich sehe. Familie sollte man nicht trennen, und gerade bei euch erscheint es mir als eine ungute Idee. Ihr beide dürft passieren.”
Erfreut sehen wir beide uns an.
“Danke!”, bedanke ich mich bei der Stimme aus tiefstem Herzen.
“Nun los. Das Schicksal der gesamten Welt liegt in euren Händen, kleine Helden!”, drängt die Stimme uns zum Gehen.
Wir lassen schnell den Raum hinter uns, während die Gedanken in meinem Kopf rasen.
Was? Das Schicksal der gesamten Welt liegt in unseren Händen? Was meint diese Stimme damit? Und warum hat sie uns als “kleine Helden” bezeichnet? Das verstehe ich nicht. Das verstehe ich ganz und gar nicht.
“Stacy?”, reißt Harry mich aus meinen wirren Gedanken, “Warum leuchtet deine Kette dunkelrot?”
Verwundert blicke ich zu meinem Schmuckstück. Und tatsächlich: Sie leuchtet in einem dunklen Rotton, was mir Angst macht, wenn ich ehrlich sein soll.
“I-Ich weiß es n-nicht.”, antworte ich stotternd.
“Guck mal da vorne hin! Da ist ein weiterer Raum!”, flüstert Harry mir zu und deutet nach vorne.
Wir nähern uns mit langsamen Schritten dem dunklen Raum. Ich kann zwar nicht so genau sehen, aber da scheint eine Person vor etwas zu stehen.
Harry greift sich schmerzvoll zischend an seine Narbe. Mir wird dabei leicht schwindelig, je näher wir der unbekannten Person kommen. Dank dem leicht verschwommenen Sichtfeld nehme ich die Umgebung sehr undeutlich wahr.
“Sie waren das?”, höre ich Harry wie in Watte gepackt sagen, ehe ich zur Seite kippe.
Das letzte, was ich sehe, ist die Gestalt von Professor Quirrell.


Ich komme wieder zu mir. Ich befinde mich in einem Raum, der komplett dunkel ist. Das einzige Licht geht von dem Anhänger meine Kette aus, es ist ein strahlend weißes Licht, so rein, wie etwas nur sein kann.
“Stacy.”, flüstert jemand.
Es ist erneut diese dunkle Gestalt, die mir damals schon begegnet ist, als ich noch nicht wissen konnte, wer da vor mir stand. Jetzt aber weiß ich es besser.
“Verschwinde von hier, Voldemort!”, schreie ich ihn an.
“Du Narr! Schließ dich mir an oder sterbe einen qualvollen Tod!”, entgegnet er ebenfalls schreiend.
“Ich würde nicht einmal im Schlaf daran denken! Du glaubst wirklich, du stündest über allem und jedem!”, zische ich wütend, meine Augen werden eisblau.
“Soll ich dir sagen, warum deine Augen sich ständig verfärben?”, flüstert er geheimnisvoll.
Meine Wut verraucht größtenteils und macht Platz für meine Neugierde.
“Woher weißt du davon?”, frage ich ihn misstrauisch.
“Ich kann dir alles erklären. Du musst dich nur für meine Seite entscheiden.”, ignoriert Voldemort meine Frage gekonnt und versucht weiterhin, mich mit den benötigten Informationen zu locken.
Sofort werde ich wieder wütend
“Vergiss es!”, knurre ich.  
Voldemort schreit wütend auf und versucht, mich mit der Dunkelheit auf irgendeine Art und Weise zu verletzen. Doch er kann mich nicht verletzen, denn das Licht, das von meinem Anhänger ausgeht, umhüllt mich. Es schützt mich vor den Angriffen der immer aggressiver werdenden Dunkelheit.  
Ein siegessicheres Lächeln umspielt meine Gesichtszüge, als ich mein Bewusstsein wieder verliere.


“... ihr geht? Sie... weg.”, höre ich eine Stimme, die mir sehr vertraut vorkommt.
“Was?”, mache ich total mitgenommen und blinzle, als das beißend helle Licht mich blendet.
“Sie wacht auf!”, sagt jemand, doch die Stimme kann ich im Moment nicht zuordnen.
“Nein, ich schlafe noch und rede mit euch in meinen Träumen.”, kommentiere ich schwach grinsend.
“Na, Ihren Humor haben Sie augenscheinlich nicht verloren, Miss Potter.”, nehme ich nun ganz deutlich die Stimme von Professor Snape wahr.
Verblüfft blicke ich ihn an.
“Wa-”, beginne ich, werde aber direkt unterbrochen.
“Da Sie sich nun bester Gesundheit erfreuen, benötigen Sie meine Anwesenheit nicht länger, oder liege ich da falsch, Miss Potter?”, unterbricht der dunkel gekleidete Professor mich und verlässt zügig den Krankenflügel und lässt mir somit keine Zeit zum Antworten.
“Ich glaube, ich habe ein Déjà-vu.”, murmle ich und bringe so eine Person zum Lachen.
Diese Person entpuppt sich als mein Cousin Harry. Er trägt einen etwas dicken Verband um seine rechte Hand. Und in dieser Hand befindet sich etwas Rotes.
“Was hast du da in deiner Hand?”, ich werde neugierig.
“Das, meine Liebe, ist der Stein der Weisen.”, antwortet mir der Schulleiter.
“Professor.”, kommt es verwundert über meine Lippen.
Ich spüre ein leichtes Pochen an meiner Schläfe, weshalb meine Hand dort hinschnellt, nur um einen dicken Verband zu ertasten.
“Wie geht es dir? Du bist eine halbe Stunde später als ich aufgewacht.”, erkundigt Harry sich und gibt unserem Schulleiter den Stein der Weisen.
“Mir geht es den Umständen entsprechend.”, antworte ich wahrheitsgemäß, “Warum war Professor Snape hier? Und was ist passiert? Ich bin total verwirrt.”
“Er hat dich hierhergebracht, als wir euch beide bewusstlos bei dem Spiegel Nerhegeb gefunden haben.”, erklärt Professor Dumbledore.
“Ich erkläre dir mal, was passiert ist.”, beginnt Harry, “Also, du bist ja ohnmächtig geworden.”
“Nein, ich wollte bloß schlafen, Harry.”, meine ich sarkastisch.
Harry verdreht etwas genervt die Augen, setzt aber mit der Erklärung fort: “Professor Quirrell stand vor dem Spiegel Nerhegeb und wollte, dass ich ihm den Stein der Weisen, der dann auf einmal in meiner Hosentasche war, gebe. Ich habe verneint. Danach hat er mir gezeigt, dass... Voldemort... an seinem Hinterkopf war und mit ihm wie ein Parasit lebte. Voldemort wollte, dass ich mich ihm anschließe. Ich habe verneint. Daraufhin hat er Professor Quirrell befohlen, mich umzubringen. Aber als ich ihn berührt habe, ist er... ich weiß nicht so recht... er ist irgendwie in Staub zerfallen. Kurz darauf bildete sich aus dem Staub Voldemort. Er flog durch mich durch. An mehr erinnere ich mich auch nicht mehr.”
“Wow.”, ist das einzige Wort, was meine Kehle verlässt.
Einige Zeit herrscht eine angenehme Stille.
“Als ich bewusstlos war,”, beginne ich, “Da bin ich Voldemort wieder begegnet.”
“Was genau ist passiert?”, hakt Harry vorsichtig nach.
“E-Er wollte, dass ich mich ebenfalls anschließe, aber ich wollte nicht. Er wurde wütend u-und... versuchte, mich mit Dunkelheit zu verletzen. Aber mein Anhänger”, ich deute auf den Anhänger, der jetzt wieder in einem dunklen Blauton schimmert, “hat Licht ausgestrahlt und mich beschützt.”
“Diese Kette, Stacy, sie ist wahrlich etwas Wertvolles, findest du nicht?”, fragt Professor Dumbledore mich.
“Ja. Das ist sie.”, antworte ich leicht lächelnd.
“Professor? Ich habe noch eine Frage.”, ich will endlich wissen, warum meine Augen ständig ihre Farbe ändern.
“Stell sie ruhig.”, beruhigt er mich.

(Video Das wird, meiner Meinung nach, die folgenden Szenen etwas versüßen. Das ist nicht mein Video!)

“Meine Augen verändern manchmal ihre Augen, vorzugsweise, wenn ich wütend werde.”, setze ich an, “Und Voldemort meinte, er wisse, warum das alles passiert. Wissen Sie denn auch, warum sie sich verfärben?”
“Nun, das ist eine besondere Gabe, Stacy. Du bist teilweise ein Metamorphmagus, wie mir scheint. Ich kenne da ein Familienmitglied von dir, das ebenfalls ein Metamorphmagus ist, aber vollständig.”, erklärt Professor Dumbledore mir, “Das ist sehr ermutigend, Stacy. Solch eine Ehre ist nicht jedem zuteil.”
“Ich wünsche mir, man hätte mir all diese Gaben nicht gegeben.”, sage ich mit zittriger Stimme, “Ich will doch nur ein normales Leben führen, sofern das überhaupt noch möglich ist. Ich will einfach nur ein normaler Schüler von Hogwarts sein.”
“Glaub mir, Stacy. Das hat sich auch deine Mutter gewünscht, als sie sich in deiner Position befunden hatte.”, macht Professor Dumbledore mir Mut, “Sie war genau wie du: Ein halber Metamorphmagus und dazu noch eine Telepathin.”
“Wirklich?”, meine Augen sind sicherlich so groß wie Teller.
“Wirklich, Stacy.”, bestätigt der Schulleiter mit einem warmen Lächeln.
“Stacy.”, spricht Harry mich an, “Du bist der beste Mensch, der lebt. Und du bist fantastisch, super schlau und sehr lustig. Jeder, mit Ausnahme von Malfoy natürlich, mag dich! Du bist stark, du wirst das schaffen! Vergiss nicht, wir sind immer für dich da und das wird sich auch nicht ändern.”
Super, Harry hat es doch tatsächlich geschafft, mir mit seiner Rede die Tränen in die Augen zu treiben. Nur schwer kann ich ein Schluchzen unterdrücken.
“Du bist der beste, Harry.”, schniefe ich und falle ihm um den Hals.
“Ich lasse euch zwei wohl besser alleine.”, verschwindet Professor Dumbledore mit einem sanften Lächeln, “Soll ich Miss Granger und Mr. Weasley zu euch lassen?”
“Ja.”, antworte ich schniefend.
“Hallo Professor!”, begrüßen Mine und Ron Professor Dumbledore.
“Hallo, werter Herr Professor Dumbledore!”, kommt es zeitgleich von den Weasley-Zwillingen.
Ich sehe zu ihnen und muss lächeln. Die Zwillinge verbeugen sich vor dem verdutzten Professor Dumbledore, weshalb ich etwas kichern muss.
“Harry! Stacy!”, ruft Mine und nähert sich uns mit den drei Brüdern im Schlepptau.
“Warum weinst du?”, erkundigt George sich besorgt, als er meine Tränen sieht.
“Harry ist süß.”, ist das Einzige, was ich sage.
Harry wird ein wenig rot um die Nase, was mich zum Kichern bringt.
“Kein Grund, gleich rot zu werden. Sie ist doch deine Cousine, es wäre Inzest-”, zieht Fred Harry auf.
“Fred!”, entsetze ich mich.
Die ganze Szenerie wird von einem schmunzelnden Professor Dumbledore und einer kopfschüttelnden, aber dennoch lächelnden, Madam Pomfrey beobachtet.
“Wir haben euch beiden noch etwas mitgebracht.”, meint Ron und hält uns eine Packung Schokofrösche vor die Nase.
“Es sieht so aus, als würdet ihr wollen, dass wir Karies kriegen sollen.”, erwidert Harry feixend.
“Was- Oh.”, kommt es von Mine, die eine bewusst unschuldige Miene aufsetzt.
Ich sehe erst jetzt den riesigen Haufen an Süßigkeiten, neben dem der Schulleiter steht. Auf meinen Nachttisch stehen diverse Karten, auf denen “Gute Besserung!”, “Werde schnell gesund!” und Ähnliches steht
“Es ist doch in Ordnung, wenn ich eine kleine Süßigkeit nehme, oder?”, fragt er uns.
“Natürlich!”, lache ich.
Der Professor nimmt eine Packung ‘Bertie Botts Bohnen in sämtlichen Geschmacksrichtungen’ in die Hand und betrachtet sie ein wenig.
“Ich hatte in meiner Jugend das Pech, auf eine zu stoßen, die nach Erbrochenem schmeckte. An diesem Tage habe ich dann wohl meine Schwäche für sie verloren.”, erzählt er uns.
“Ewww!”, kicherte ich.
Professor Dumbledore nimmt eine Bohne und führt sie zu seinem Mund. Er kaut ein wenig auf ihr herum.
“Mh! Ganz klar!”, sagt er dann, “Ohrenschmalz!”
“Ich werde nie wieder diese Bohnen essen.”, kommentiere ich das Ganze, was die anderen Personen zum Lachen bringt.
“Dein Humor ist in der Tat nicht verschwunden.”, lächelt Harry.
“Ja, besonders die Flachwitze.”, fügt Ron hinzu.
“Vorsicht, Füße hoch! Der kommt flach!”, grinse ich dann.
“Och, man, Stacy!”, lacht Mine.
“Warum ist ein Donut zum Zahnarzt gegangen?”, frage ich, “Um eine neue Füllung zu bekommen!”
“Das hat ja noch gefehlt!”, seufzt Harry.
Die Weasleys und Professor Dumbledore sehen verwirrt aus.
“Was ist ein Zahnarzt?”, will Ron wissen.
Danach verbringen wir die Zeit damit, ein wenig von den Muggeln zu erzählen. Dabei wird viel gelacht. Das ist wirklich einer der besten Momente meines Lebens! Ich wünsche mir, es gäbe noch mehr davon...


Und schon wieder vorbei *seufz*
Leute, ich muss es mal loswerden. Ich weiß wirklich nicht, wie ihr zu dieser Geschichte steht. Ich muss wissen, ob Stacy einer Mary Sue oder Ähnlichem gleicht, davon kann ich aber nicht wissen, wenn keiner mir seine Meinung wissen lässt! *verzweifel*
Ich brauche einfach eure Meinung, egal, ob privat oder in Form eines Reviews. Sonst komme ich nicht weiter.
Aber ein riesen Dankeschön an die Leute, die meine Geschichte noch lesen und mögen, auch wenn ich immer so unregelmäßig hochlade...

Bis zum nächsten Kapi!
Eure Tara
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