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Kill Your Heroes

GeschichteAbenteuer, Drama / P18 / Gen
Itachi Uchiha Kakashi Hatake Sakura Haruno
08.06.2018
03.11.2019
29
93.365
12
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18.04.2019 2.920
 
Kill Your Heroes

Kapitel Fünfundzwanzig

Asthenophobia


Es brauchte eine lange Zeit bis Sakura bemerkte das sie sich an kurze Abschnitte ihres Weges nicht mehr erinnern konnte. Oder vielleicht dauerte es nur kurz und es waren lange Abschnitte die sie verlor. Als sie versuchte zur Sonne hinauf zu schauen um die Zeit zu schätzen durchfuhr sie eine Welle heißen Schmerzes ausgehend von ihrem Nacken und sie stellte fest das sie ihren Kopf nicht weiter nach hinten bewegen konnte.

Das war okay, entschied sie als Bulls Kopf ihr in den Rücken drückte um sie aufrecht zu halten. Wenn sie sich nicht daran erinnern konnte stehen geblieben zu sein, sich wiederfand wie sie starr nach vorne blickte und die Ninken zu ihren Füßen winselten, war das okay. Selbst der Schmerz, der mit jedem Schritt schlimmer zu werden schien, war okay.

Denn all das war ein Zeichen dafür, dass sie noch lebte.

Nur sie hatte das Recht zu entscheiden wann es Zeit für sie war sich hinzulegen und zu sterben.

Das würde, wenn es nach ihr ginge, in ferner Zukunft in einem weichen, flauschigen Bett geschehen. Es würde warm und komfortabel sein als würde sie am Ende eines langen Tages einfach einschlafen. Eines guten Tages, an dem sie nichts getan hatte was tote Männer und die Erinnerung an Kämpfe beinhaltete. Jemand würde dort sein, sie würde bis zu ihrem letzten Moment jemanden an ihre Seite haben und wenn sie fort war, würde er ihr folgen. Er würde sie nicht verlassen, selbst im Tode nicht – sie würde zuerst gehen, entschied sie und ging einen weiteren Schritt vorwärts.

Sie versuchte sich Sasuke vorzustellen wie er an ihrer Seite lag, ihre Finger mit seinen verschränkt während sich ihr beider Atem verlangsamte, doch sie stellte schnell fest das sie sich einen alten Sasuke nicht vorstellen konnte.

Als sie stolperte und beinahe auf Gorukos schlaffen Körper fiel stellte sie fest das sie auch sich selbst nicht alt vorstellen konnte. Ihre lange, lange Zeit kam ihr vor wie der Traum eines anderen Menschen.

Doch sie hielt verzweifelt daran fest. Vielleicht konnte sie es sich nicht richtig vorstellen, doch das war bedeutungslos. Sie würde lange genug leben um es zu erleben.

„Wir sind fast in Konoha“, meinte jemand flehentlich. Sie musste mehrmals blinken um ihren Blick auf den Ninken zu fokussieren der mit ihr sprach. Bisuke, dachte sie, erleichtert das ihr der Name noch einfiel.

„Komm schon, Sakura, du schaffst das“, meinte Shiba der unruhig vor ihr von einer Seite auf die andere tänzelte, sodass ihr schnell wieder sehr übel wurde.
Sakura blinzelte Shiba und Bisuke an nur um festzustellen das ihr einige Hunde fehlten. „Wo sind die anderen...?“

„Sie sind los um Hilfe zu holen“, erwiderte Bisuke.

Sakura nickte dumpf, doch sie lief weiter weil sie sich selber zu der Überzeugung gebracht hatte das zu Laufen gut war, ebenso gut wie nicht tot und sie war noch nicht tot. Also lief sie.

Direkt in ein Hindernis das nachgab, doch es reichte aus um ihr Momentum zu stoppen und sie auf die Knie sinken zu lassen während sie an Guruko festhielt. Sie zwang ihre tauben Finger sein Fell loszulassen und tastete an ihrem Bein hinunter bis ihre Finger ihr Messer erreichten.

„Whoa, stopp“, sagte jemand, „ich habe Kakashis Ninken im Dorf herumlaufen sehen als gäbe es irgendwo einen noch fiel größeren Notfall und als ich sie gefragt habe was los ist meinten sie das einer seiner Schüler verletzt ist. Und hier komme ich nur um festzustellen das seine Schülerin eine süße kleine Miss ist die absolut darauf vorbereitet ist mich abzustechen. Das bricht mir irgendwie das Herz.“

Sakura sah hinauf soweit wie sie konnte und rollte dann mit den Augen um einen Blick auf das....Etwas zu erhaschen. Ihr erster Eindruck waren Haare. Eine Menge Haare, rau und weiß, wie...

Ihre Gedanken hängten sich bei dem Versuch auf eine passende Metapher zu finden, doch dann bewegte sich all das Haar als sich der Mann vor sie hockte. Sie hatte sofort das Gefühl, dass sie ihn schon einmal gesehen hatte, doch sie kannte ihn nicht. „Du bis...Orochimarus Teamkamerad“, murmelte sie als sie an seinem Namen scheiterte.

Sein Kopf sackte nach unten und als er wieder aufsah war sein Lächeln reuig. „Weißt du, es ist Jahre her das mich jemand als 'Orochimarus Teamkamerad' abgefrühstückt hat. Mein Name ist Jiraiya, aber lass uns die Vorstellungsrunde für den Moment überspringen bevor du etwas so Dramatisches tust wie in meinen Armen zu sterben. Gute Fiktion, schlechte Realität.“ Ohne jede Mühe hob er sie beide hoch.

Sakuras Magen gefiel die spontane Bewegung überhaupt nicht, doch es erschien ihr zu viel Mühe sich zu übergeben und so widmete sie sich ihrer internen Litanei von nur noch eine weitere Minute, du schaffst das, es wird wieder besser.

Sie und Guruko wurden schnell an eine Art Feldklinik übergeben in der die Medic-Nin eine Menge Lärm machten und Jiraiya prompt verschwand. Der Anblick seines langen, weißen Haaren – bis über die Hüfte - das mit seinen Schritten mitschwang war das letzte woran sich Sakura erinnerte bevor die Medic-Nin sie betäubten.

[Kill Your Heroes]


Wenn er Asumas wütenden Gesichtsausdruck richtete deutete, hatte er seinen Schüler gefunden. Kakashi dachte kurz darüber nach seinen besten „was kümmert's mich“ Gesichtsausdruck aufzusetzen, doch es brannten Körper in den Straßen, also ließ er es sein.

„Was hast du dir dabei gedacht?“, verlangte der andere Mann zu wissen. „Genin hinter einem Monster wie Gaara herzuschicken?“

„Sorry“, entschuldigte sich Kakashi sarkastisch, „ich muss die ganzen Jounin übersehen haben die in Mitten einer Invasion nichts zu tun hatten.“

Asuma zog sich nicht zurück. „Man schickt Genin um Zivilisten in die Notunterkünfte zu bringen, nicht um Jinchuriki zu jagen.“

„Gut“, schlurrte Kakashi, „das ist ein Detail das Suna vergessen hatte zu erwähnen. Vielleicht solltest du es mit ihrem Kazekage austragen.“

„Ich meine es ernst, Kakashi. Sie hätten dabei umkommen können.“

Kakashis Augenbrauen schossen in Richtung seiner Haare und er musste dem Drang widerstehen in Richtung der Arena zu zeigen die ein guter Beweis dafür war, dass Genin in diesen Zeiten nirgendwo wirklich sicher waren. „Sind sie das?“, fragte er stattdessen.

„Zumindest nicht die, die ich mit mir zurück gebracht habe“, gab Asuma nach einer langen Pause zu. „Shikamaru leidet unter starker Erschöpfung seines Chakras. Und deine beiden Schüler werden sich erholen.“

„Beide? Ich habe drei.“

„Der Dritte ist nur ein Beweis für das was ich gerade gesagt habe. Als Shikamaru mir erzählt hat das deine Kunoichi zurückgeblieben ist um einen Hinterhalt aufzubauen – gegen acht Chunin und nur mit deinen Hunden als Unterstützung – habe ich ihn und deine Zwei alleine nach Konoha humpeln lassen um die Spur zu untersuchen.“

„Und?“, hackte Kakashi nach.

„Und sie muss Glück gehabt habe – einer von unseren Leuten muss sich eingemischt haben. Es gibt eine Spur toter Chunin und eine Blutspur der ein Blinder folgen könnte und die genau vor den Toren Konohas endet. Du solltest hoffen das deine Hunde ausgereicht haben um sicherzustellen das es ein Konoha Shinobi war der sie mitgenommen hat.“

Kakashi runzelte die Stirn, denn auch wenn er anerkannte das es ein Risiko gewesen war sie raus zuschicken war Konohas militärische Stärke nicht zu verachten. Es gab genug Jounin und Chunin um die Invasoren aufzuhalten – vier Genin hätten nicht die Aufmerksamkeit von zwei Teams auf sich ziehen sollen, nicht außerhalb der Mauern wenn der echte Kampf im Inneren stattfand. Auch wenn Naruto nun mal war, was er war, war er doch sicher versiegelt und Sasukes Sharingan hatte sich noch nicht bis zu dem Punkt entwickelte an dem es in seine Chakrasignatur eingebrannt war. Wenn sie die fliehenden Genin aus Spaß verfolgt hatten war das schlampig und undiszipliniert.

Er verschränkte die Arme hinterm Rücken um seine geballten Fäuste zu verbergen, doch sein Kontrollverlust war nur kurz. Er lächelte, die Fältchen um sein Auge verzogen in der Kraft der Bewegung. „Mein Tipp ist, dass sich niemand eingemischt hat“, erklärte er Asuma als er sich fest genug in den Daumen biss um Blut zu ziehen. Ein Impuls seines Chakra – seine Reserven waren niedrig genug das es einen leichten Kopfschmerz auslöste, doch das Sharingan war ein gefräßiger Parasit mit dem er zu leben gelernt hatte – und Uhei saß zu seinen Füßen, die Schnauze blutverschmiert.

„Kakashi“, meinte er Hund erleichtert, „Sakura, sie --“

„Oh, du bekommst die Neuigkeiten gerade“, merkte eine vertraute Stimme an als der Sannin ohne Vorwarnung von einem benachbarten Dach herab stieg. Es waren genug Jounin in der Gegend als das Kakashi und Guy sich dazu entschlossen hatten hinab auf die Straßen zu gehen um den zivilen Opfern zu helfen und weitere zu verhindern – also alle Invasoren zu töten bevor sie jemand anderen töten konnten. Guy hatte natürlich versucht einen Wettkampf daraus zu machen, auch wenn er etwas ernster gewesen war als normalerweise.

Kakashi war nicht so krass, doch er war am gewinnen gewesen.

Er hob eine Augenbraue und sah Jiraiya erwartungsvoll an. „Jemand hat deiner Kunoichi ganz schön zugesetzt, Kakashi. Ich bin beeindruckt das sie es geschafft hat zu fliehen und so weit zu kommen. Für eine so süße kleine Miss hat sie ganz schön Biss.“

Kakashi sah zu Uhei herunter. „Was ist passiert? Asuma erzählt ihr seit zurück gefallen um einen Hinterhalt zu planen.“

Uhei spitzte die Ohren und zog den Kopf ein. „Ja. Zwei Kampfteams. Wir haben sie alle zur Strecke gebracht bevor sie die anderen erreichen konnten, doch der letzte hat Guruko und Sakura erwischt. Sie hat ihn zu Fall gebracht und Bull hat den Rest erledigt“, berichtete er, seine Zähne in einem wilden Grinsen entblößt. „Drei der Toten gehen direkt auf ihr Konto und sie hat einen weiteren erledigt während wir ihn in den Fängen hatten – und sie hätte den letzten getötet. Die Medic-Nin sagen sie wird sich wahrscheinlich ohne Komplikationen erholen, doch es war knapp, Kakashi.“

Kakashis Blick wanderte zu Asuma, der den Hund ungläubig ansah. „Ich hab dir gesagt das ich nicht denke das sich jemand eingemischt hat“, meinte er ruhig zu dem anderen Jounin.

„Was – Kakashi –“, schweifte Asuma kopfschüttelnd ab. Dann seufzte er, atmete hörbar ein und erklärte: „Ich muss nach meinen Schülern sehen“, bevor er fort war.

Jiraiya starrte den Hund nachdenklich an, seine Augenbrauen zusammengezogen, doch der Rest seines Gesichtsausdrucks entspannt als er Kakashis Blick einfing. „Dafür das sie so eine süße, kleine Miss ist erziehst du sie ziemlich harsch.“

Kakashi lachte humorlos. „An diesem Punkt erziehe ich sie weniger als das sie mich überlebt. Ich habe sie in eine Position gebracht in der sie auf ihrer ersten Mission außerhalb des Dorfes gezwungen war zu töten und dann hat sie es fertig gebracht Orochimaru während der Chunin-Prüfungen zu beeindrucken.“

Jiraiyas Blick wurde scharf. „Sie hat mich als 'Orochimarus Teamkamerad' identifiziert. Hat er versucht sie zu rekrutieren?“

„Seltsamerweise hat er mir gesagt sie wäre zu gefährlich um sie zu behalten. Natürlich war das direkt nachdem sie ihren Vorrundenkampf verloren hatte.“

„Zu verlieren beeindruckt Orochimaru normalerweise nicht“, bemerkte Jiraiya.

„Das tut es wenn dein Gegner keine zwanzig Minuten später fast stirbt weil du Gift auf deinen Klingen hattest. Und sie hat fast sein gesamtes Genin-Team im Wald des Todes getötet. Nicht davon zu reden das sie ein paar Tage vorher eine direkte Begegnung mit ihm überlebt hat – Sakura hat einen ordentlichen Eindruck hinterlassen. Er war allerdings hinter dem Sharingan her. Ich dachte nicht das es sich zu einer ausgewachsenen Invasion entwickeln würde“, erklärte Kakashi düster.

Jiraiya lachte tief und bitter. „Ich denke nicht das noch irgendwer weiß was ihm in letzter Zeit durch den Kopf geht.“ Dann zuckte er mit den Schultern fast als ob er ein unsichtbares Gewicht abwerfen würde. „Na gut, es gibt Feuer zu löschen und Jungfrauen in Not zu retten.“ Eben so war der Sannin verschwunden.

[Kill Your Heroes]


Sakura wachte gerade rechtzeitig zur Beerdigung des Dritten wieder auf, die Wunde in ihrer Wange reduziert auf eine lange, glänzende Narbe.

Sie berührte sie vorsichtig und begutachtete ihre Spiegelung während sie eine spontan Nostalgie für die sauberere Linie ihrer Messernarbe überkam. Diese hier war weiter und gezackt, doch sie hatten genug Fleisch regenerieren können als das sie weder knotig noch erhaben war.

Es war natürlich beachtlich angeschwollen gewesen, doch die Schwellung war beinahe komplett zurückgegangen und der Bluterguss war noch nicht komplett gelblich. Die Medic-Nin hatten sich am Meisten auf die sehr viel gefährlichere Stichwunde konzentriert, die immer noch sehr empfindlich war, auch wenn sie anscheinend genug Zeit gefunden hatten um ihre Wirbelsäule wieder zurecht zu rücken. Kleinere Schnitte hatten sie sich selbst überlassen – Kakashi-sensei war heute Morgen bei ihr gewesen um ihr mit dem Verband zu helfen der die Wunde an ihrer Schulter bedeckte die mit vier Stichen hatte genäht werden müssen.

Sakura zog ihre Finger von der Narbe weg und wandte sich wieder dem eigentlichen Grund zu weswegen sie sich vor dem Spiegel wiederfand. Es war ein schrecklich grauer, bewölkter Tag und es kam ihr vor als würde selbst das Wetter die richtige Melancholie für eine Beerdigung aufbringen wollen als sie sich darum bemüht vernünftig auszusehen.

Leider entwickelten ihre Haare bei dieser Feuchtigkeit ein Eigenleben und so war es weniger ein stylen und mehr ein zähmen ihrer Mähne. Zu dem Zeitpunkt an dem sie endlich fertig war – auch wenn keine Menge an Produkten ihre Haare davon abhalten konnte sich an den Enden wieder zu Spitzen zusammenzufinden – war es Zeit sich mit dem Rest von Team Sieben zu treffen. Sie verharrte noch einen Moment länger vor dem Spiegel und zupfte an ihrer Kleidung die sie vorher ordentlich gebügelt und nach Hundehaaren abgesucht hatte.

Selbst ihr Holster war gründlich gereinigt worden und roch nicht länger nach alten Kämpfen.

Als sie es nicht länger herauszögern konnte ohne zu riskieren das sie zu spät kam verließ sie das Haus. Sie hielt ihren Blick meist gesenkt, weil sie den Schaden den das Dorf genommen hatte oder all die Zeichen der Trauer nicht sehen wollte. Sakura hatte noch keine offiziellen Zahlen gehört, doch der simple Fakt das sie keinen Opferbericht veröffentlicht hatten bedeutete, dass es schlimm war. Die Art von deutliche-Schwächung-unserer-militärischen-Stärke-die-uns-Klienten-kostet-und-Andere-zu-Angriffen-einlädt Schlecht.

Doch sie versuchte das bei Seite zu schieben. Heute sollte kein Tag sein an dem es um Zahlen, Profit und Verlust ging, es sollte um die Menschen gehen die sich dahinter verbargen. Sie würde ihr Bestes geben um diese Leben zu respektieren.

Weder Sasuke noch Naruto wechselten ein Wort mit ihr, auch wenn Naruto ihr schwach zuwinke und ihr ein so pathetisches Lächeln zuwarf das sie ihm am liebsten den Kopf getätschelt hätte wie sie es mit den Ninken tat. Sasukes Augen verharrten auf der Narbe auf ihrer Wange als würde er etwas sagen wollen, doch er wandte sich stattdessen ab und führt sie an dem Ort, an dem die Trauerfeier abgehalten werden sollte.

Zur Mitte der Trauerfeier hin begann es zu regnen als würde das Dorf selbst weinen und sie dachte das es perfekt und passend war, auch wenn sie den Stiel der Blume die sie auf den Sarg legen sollte in dem Bemühen darum nicht selber zu weinen gnadenlos zerdrückte. Als die offizielle Zeremonie zu Ende war löste sich die Menge in kleine Gruppen auf die leise miteinander sprachen. Naruto und Sasuke verschwanden, doch Sakura versuchte erst gar nicht sie zu finden.

Sie war überrascht als sich eine freundliche Hand über ihre Schulter schloss und sah auf zu einer ernüchterten Inuzuka Kunoichi. Es war das selbe Mädchen das ihr während der Invasion geholfen hatte. „Hey“, meinte sie in dieser angenehm rauen Stimme das eine gemeinsame Eigenschaft ihrer ganzen Familie zu sein schien. „Ich glaube wir haben uns einander bisher gar nicht vernünftig vorgestellt.“ Ein gewaltiger Hund setzte sich nur Zentimeter neben Sakuras Füße und wedelte sachte mit dem Schwanz. Er oder sie war weniger wie Akamaru und mehr wie einer der riesigen Wolfshunde die sie in Kibas Clan gesehen hatte. Dieser hier war rötlich gefärbt.

„Haruno Sakura“, bot Sakura etwas eingeschüchtert an.

„Inuzuka Mariko. Und das hier ist Rie“, konterte sie und nickte zu ihrem Hund hinunter.

„Danke“, meinte die Hündin, „das du Mariko geholfen hast.“ Sie entblößte ihre Zähne, doch es war eine Stille Geste. „Dumm die Ninja davon abzuhalten ihre Gefährten mitzubringen wenn sie ausgewachsen sind. Anscheinend machen wir die Diplomaten nervös. Als ob wir sie beißen wollen würden – wenn man an all dem Parfum vorbei kommt kann man es schmecken.“

Mariko grinste ihre Hündin an, doch ernüchterte schnell wieder. „Als alles vorbei war haben wir uns entschlossen dich zu finden und uns zu bedanken. Gute Manieren und so, da du uns wahrscheinlich das Leben gerettet hast. Gut das dein Haar so auffällig ist, auch wenn du es vertragen würdest noch ein wenig zu wachsen. Mir war nicht bewusst das du so jung bist.“

„Wir?“, fragte Sakura, doch Mariko deutete bereits auf die Anderen. Vertraute Gesichter, einige die sie von der Tribüne wiedererkannte. Sakuya war auch unter ihnen, was eine Erleichterung war und er und die anderen bildeten um sie herum ihre eigene kleine Gruppe die sich leise unterhielt. Aus dem Augenwinkel sah sie Team 10 , doch dann sagte jemand etwas zu ihr und ihre Aufmerksamkeit richtete sich wieder auf die Chunin die mit ihr zusammen gekämpft hatten. Sie waren Fremde, einigen von ihnen konnte sie nicht einmal einen Namen zuordnen, mit einigen würde sie wahrscheinlich nie wieder ein Wort wechseln, doch für jetzt waren sie ihre Kameraden die mit ihr durch Erfahrung und Trauer verbunden waren.

AN:
All credit for the original story goes to the phenomenal Evil is a relative term on fanfiction.com
A big thank you for letting me translate your story!
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