Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Kill Your Heroes

GeschichteAbenteuer, Drama / P18 / Gen
Itachi Uchiha Kakashi Hatake Sakura Haruno
08.06.2018
03.11.2019
29
93.365
12
Alle Kapitel
21 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
13.04.2019 3.051
 
Dieses Kapitel erinnert mich an The Most Dangerous Game. Geschrieben während im Hintergrund eine Endlosschleife von Johnny Cash's  Hurt lief.

Kill Your Heroes

-Kapitel Vierundzwanzig-

Aichmophobia III


Sakura versprach sich selbst, dass falls – nein, wenn sie diesen Kampf überlebt hatte sie sich eine Schriftrolle kaufen würde die sie mit allem füllen konnte was sie brauchte und einigem was sie nicht brauchte. Aber sie würde sie überall mit hinnehmen. Sie würde sie selbst mit ins Bad nehmen und nachts unter ihr Kopfkissen legen, wenn es das war was es brauchte damit sie alles bei sich hatte wenn sie es brauchte.

So wie jetzt gerade.

Sie hatte ihre Grundausstattung bei sich, weil sie diese ständig mit sich herumtrug, doch als sie sich mit den Ninken in die Büsche hockte um einen Plan auszuarbeiten konnte sie nicht umhin sich zu wünschen sie hätte mehr dabei als einen Kopf voll, zumeist theoretischen, Wissens.

Zum Glück brachten die Ninken jede Menge Erfahrung mit an den Tisch. Für einen kurzen Moment fühlte sie sich sehr allein nachdem Naruto und Shikamaru gegangen waren, doch sie war nicht allein. Sie hatte Teamkameraden, Gefährten, sieben an der Anzahl.

„Wir können es nicht riskieren eine Genjutsu Falle aufzustellen, nicht mit einem so großen Squad“, murmelte Akino.

Guruko nickte zustimmend. „Außer wenn wir sie alle schnell und sauber ausschalten können würde sich die Falle gegen dich wenden. Und gegen uns. Wir müssen sie trennen.“

„Jagen, aufschrecken, zusammentreiben, wehtun“, zählte Bisuke förmlich auf. „Wir haben das noch nie zusammen geübt, nie zusammen als Rudel gejagt, also hör gut zu, Sakura. Uhei, Akino und Shiba sind die schnellsten im Rudel und wenn sie zusammenarbeiten können sie den durchschnittlichen Ninja ohne Probleme einholen. Sie drängen einen Shinobi in die Ecke und reißen ihn zu Boden, aber nur Bull ist stark genug um es mit einem Mann alleine aufzunehmen. Er hat die doppelte Beißkraft von uns Anderen – er kann die großen Knochen im Bein eines Menschen brechen.“ Bull schnaubte zustimmend. „Guruko, Urushi und ich sind hauptsächliche Fährtensucher, aber wir können Gegner auch ablenken oder in die Ecke treiben.“

Sakura nickte, während sie sich die Einzelheiten merkte. Sie war vertraut mit der Geschwindigkeit der einzelnen Hunde, hatte einige ihrer Taktiken schon live gesehen, doch es würde sehr anders werden als im Spiel. Sakura erinnerte sich mit Schrecken an diesen ersten, grauenhaften Lauf im Wellenreich, also sah sie die Vorteile darin das Rudel bei sich zu haben. Sie mussten sich nur einen Plan überlegen der all ihre Fähigkeiten effektiv ausnutzte.

Er musste nicht idiotensicher werden – Naruto war nicht hier – aber er musste funktionieren.

Sakura schloss die Augen und biss sich auf die Lippe. Acht Ninja. Zwei kampffähige Teams. Es sollte nicht schwer werden sie in zwei Gruppen zu trennen – Gewohnheit war eine starke Kraft und wenige Ninja hatten Erfahrung darin mit einem Team zu arbeiten das aus mehr als vier Personen bestand. Wenn die Bedrohung klein genug war, würden sie sich wahrscheinlich aufteilen. Eine Zelle um sich um die Bedrohung zu kümmern und eine die weiter zog.

Wenn sie sehr viel Glück hatte würden sie nur ein oder zwei Ninja hinter der Gruppe herschicken um die Spur der Teams zu verfolgen, doch Naruto war der mit all dem Glück des Kosmos. Sakura würde für ein volles Team planen. Was auch immer ihr Plan darüber hinaus sein würde, er konnte nicht allzu zeitintensiv sein – sie musste noch immer das Team einholen das weiterziehen würde bevor sie eingeholt wurde. Es gab bestimmte Signale die zeigten das sich ein Team in Gefahr befand und Sakura konnte es nicht riskieren das ihr noch mehr Oto oder Suna-Nin gegenüberstanden.

Ich muss der Blitz sein, dachte sich Sakura. So schnell, so plötzlich, dass sie wieder fort war bevor die Geräusche hinterherkamen. Sie hatte es nicht als Wortwitz gemeint, doch als sie sich zentrierte realisierte sie den Witz in ihren Worten. Wenn die Leute darüber reden so zu werden wie dein Sensei, dachte sie trocken, während sie ihre Arme auf ihren Knien verschränkte und ihren Kopf hinter die Barriere zog, dachte ich immer ich würde mit etwas nützlicherem enden als Kakashi-senseis schrecklichen Sinn für Humor.
[Kill Your Heroes]


Sakura lag auf dem Bauch in einem Tunnel der sich durch ein Geflecht aus Dornenbüschen zog und als Pfad für kleinere Tiere zu dienen schien. Es war kein ideales Versteckt, aber so tief in den legendären Wäldern Konohas waren Dornenbüsche das einzige was noch genug Licht bekam um zu wachsen.

Ihr Shemagh war sicher über die untere Hälfte ihres Gesichts gezogen und das Material spannte leicht über ihren Wangenknochen. Sie hatte ihre Kampfbrille aus ihrer Tasche geholt – das erste Mal das sich einen tief hängenden Zweig ins Auge gestochen hatte als sie sich schneller bewegt hatte als das menschliche Auge normalerweise verfolgen konnte war das letzte Mal, wenn man sie fragte. Sie war halb davon überzeugt gewesen, dass sie sich das Auge ausgestochen hatte. Schlank und irgendwie cool aussehend saß ihre Brille eng am Gesicht und hatte einen schmalen Rand aus schwammigem Material an den Linsen, sodass sie Chakra hineinschicken konnte um ein Siegel zu erzeugen, was sie auch getan hatte.

Sakura wünschte sich die beruhigende Wärme eines kleinen Körpers an ihrer Seite, doch momentan waren die Ninken nach Plan außerhalb der Lichtung. Pakkun war der beste Sensor des Rudels, doch Akino hatte bestätigt, dass ein volles Team ihren Köder gefressen hatte und Sakuras Fährte folgte.

Ihre Fingen gruben Furchen in die Erde als sie ihnen dabei zusah wie sie die Lichtung betraten. Ihre Schritte schwer mit Selbstbewusstsein. Vier Männer, etwas älter, ohne jede Veränderung an ihren Uniformen oder auffälligen Waffen. Eher Chunin als Jounin. Was sie immer noch besser macht als dich, erinnerte sich harsch selbst.

Sie hielt die Luft an als einer der Ninja fast auf ihre Finger trat, doch ihr Genjutsu war scheinbar gut genug als das sie es nicht spürten. Das war sehr gut. Sie waren sich fast sicher gewesen, dass das Team sie auf konventionelle Art verfolgte; ein guter Sensor-Typ hätte ihr Genjutsu auf diese Distanz so nutzlos gemacht als hätte sie sich eine Papiertüte über den Kopf gezogen.

Sakura bewegte sich nicht, selbst als der Ninja sich umdrehte um seinem Team etwas zu sagen. Ein Shinobi wählt den Moment, sagte sich sich, doch zu warten war schrecklich. Sie war überzeugt das ihr Herzschlag laut genug war als das ihn ihre Gegner hören mussten, das die Oto-Nin mit ihr spielten, doch dann trat einer der Ninja direkt auf eins der platzierten Pakete.

Der direkte Impuls des Chakra störte ihr Genjutsu, doch die Siegel rund um die Lichtung zündeten in einem ohrenbetäubenden Grollen als schwerer, grauer Rauch die Luft erfüllte und mit sich genug Capsaicin brachte als das Sakuras Kehle zu brennen begann obwohl sie alle ihr möglichen Vorkehrungen getroffen hatte.

Allerdings erging es de n Oto-Nin sehr viel schlimmer, doch sie verspürte keine Schuld oder Mitgefühl für die Ninja, nicht wie für den Mann mit den silbernen Augen der in ihrem Feuer gestorben war. Das hier war ihr Zuhause, der letzte sichere Ort und sie hatten ihn zerstört.

Sie musste nicht einmal in Richtung des Ninja springen, er war so nah bei ihr gewesen das es ausreichte sich auf die Knie aufzurichten und ihre Messer in seine Oberschenkelarterie zu rammen. Ihre Klinge zerschnitt sein Bein kurz unter dem Schritt und durchtrennte dabei den Hiatus Adductorius. Ihre Messer waren mit der Kurve nach unten eingedrungen und so geneigt, das sie durch die Muskeln hindurch in den Hohlraum zwischen den Muskeln eindringen konnten in denen die Arterien lagen.

Er brach beinahe auf ihr zusammen und Sakura musste sich ungelenk unter ihm hervor winden um zu verhindern das sein Gewicht sie gefangen hielt. Sie zog scharf die Luft ein als ein Kunai einen langen, oberflächlichen Schnitt auf ihren Wangenknochen zog und dieser Atemzug brannte mehr als Wunde, doch sie schluckte den Drang zu husten herunter, wandelte ihren Schmerz und die Angst in Bewegung um.

Dank Kakashi-sensei und den Ninken hatte sie viel Erfahrung darin in dichtem Gestrüpp zu manövrieren. Die unerwartet harten Pflanzen und stachligen Schlingen störten sie nicht länger. Wo auch immer das Dorf versteckt im Klang lag, anscheinend gab es dort weniger Dickicht – wenn man unter diesen Bedingung vorwärts preschte musste man hohe, laute Schritte machen um voran zu kommen, nicht die tiefen, weichen Schritte die Ninja gewöhnt waren um Geräusche zu minimieren.

Selbst in dem dichten Rauch konnte Sakura ihre Gegner an den Geräuschen ihrer Flüche, dem Husten und den Geräuschen des Dickichts lokalisieren. Sie merkte wie es links neben ihr ruhiger wurde als einer von ihnen hoch in die Bäume wechselte, doch zwei Ninja waren noch mit ihr auf dem Boden.

Der Rauch war ein zweischneidiges Schwert – es war sehr, sehr viel schwerer einem Kunai auszuweichen. Zwei weitere hinterließen Schnitte aus ihren Armen als sie auf das Ziel am weitesten zu ihrer Rechten zuhielt. Sie wusste nicht wie er sie durch seine Tränen hindurch kommen sah, doch er hatte ein Paar Kunai in den Händen. Er war größer, stärker, doch das Capsaicin tat seine Arbeit in dem Sinne das seine Atmung unregelmäßig und angestrengt war.

Es ist schwierig zu kämpfen wenn man nicht atmen kann.

Seine Schläge waren ungenau, ein wenig verzweifelt und nicht annähernd so schnell wie die von Raido-sensei. Er griff sie mit beiden Kunai eng beieinander an und zielte auf das Zentrum ihrer Masse – was mit voller Kraft und genug Schwung sehr effektiv gewesen wäre. Sakura nutzte ihr linkes Messer dazu die Kraft hinter dem Hieb abzulenken und nutzte die Öffnung die sich ihr bat. Sakura hörte einen der anderen Oto-Nin hinter sich und geriet kurz in Panik, sodass sie nach vorne schwang obwohl der Winkel nicht ganz stimmte. Ihr Schnitt über seine Seite war nicht sauber und eine seiner Hände kam zu ihr zurück und erwischte sie am Kiefer – das kalte Metall seines Kunai vorweg.

Sakura verlor ihren Stand als das Metall in ihren Wange einschlug und sie sich fest genug auf die Wange biss als das ihre Zähne durchbrachen. Ihre Zähne selbst fühlten sich schmerzhaft locker an, doch sie hatte keine Zeit sich zu erholen. So nah beieinander machte der Rauch kaum einen Unterschied und ihre Gegner versuchten es, genauso wie sie auch, so schnell wie möglich zu beenden.

Sie schob ihr Chakra mit aller Kraft in ihre Fußsohlen und rannte los während ihr feiges Selbst schrie: Renn weg! Ein Messer hatte sie eingesteckt, sodass sie mit der freien Hand Kunai werfen konnte die durch die Luft pfiffen und dann hatte sie wieder eine Gelegenheit. Sie hatte sich unerwartet schnell wieder aufgerappelt, wenn man den weiten Augen glauben konnte die sie begrüßten und sie kam tief auf ihn zu, sodass ihre Schulter den verwundeten Ninja knapp unter den Rippen traf bevor ihr zweites Messer tief eindrang.

Zu tief – sie spürte den Zug als er zu fallen begann und kannte das Risiko ihr Messer zu zerbrechen falls es zwischen Knochen stecken geblieben war. Sie ließ es los und hatte gerade noch genug Zeit den nächsten Angriff abzuwehren in dem sie sich halb zur Seite drehte. Aus dem Augenwinkel sah sie wie der andere Oto-Nin aus den Bäumen herab kam.

Nicht genug zur Seite. Es zog sich eine brennende Linie ihr Schulterblatt hinunter, doch es war nicht ihre Wirbelsäule und es tat weniger weh als ihr Gesicht.

Außerdem beeinträchtigte es ihre Fähigkeit einen taktischen Rückzug anzutreten nicht im geringsten als sich der Rauch weit genug zurückzog als das sie ihre Gegner sehen konnte. Sie nutzte die Bäume um es ihnen schwerer zu machen sie mit Kunai zu treffen und sie waren keine zwanzig Meter weit gekommen bevor die Ninken über sie herfielen. Urushi schoss aus dem Dickicht wie ein lebendiger Stolperdraht, sodass der Oto-Nin mit dem Gesicht zuerst auf dem Boden aufschlug. Bevor er mehr tun konnte als sich auf die Ellenbogen aufzustützen war Bull schon auf ihm und seine kräftigen Kiefer schlossen sich über dem Nacken des Shinobi.

Sakura drehte sich rechtzeitig um, um Uhei, Akino und Shiba zu sehen als sie aus ihren Verstecken kamen. Zwei von ihnen flankierten den letzten Ninja und schnappten nach seinen Ärmeln während der Dritte sich in eine Kniekehle verbiss. Er begann sich heftig zu wehren, doch Akino und Shiba zogen an seinen Armen wie in einem makabren Schauspiel von Tauziehen. Sakura hörte wie der Stoff seiner Ärmel langsam nachzugeben begann, doch ihr Kunai hatte sich längst in seine Kehle gebohrt.

Sie atmete schwer als sie vorsichtig eine Hand zu ihrem Nacken hob. Als sie sich verdreht hatte um dem Schlag zu entgehen hatte sie ein scharfer Schmerz direkt gefolgt von Taubheit durchzogen. Ausgerenkter Wirbel. Nichts was sie dagegen tun konnte außer zu hoffen das sich nichts verfing wenn sie den Kopf drehte. Sie traute sich nicht einmal sich ihre Wange anzuschauen.

Die Ninken warteten nicht auf sie als sie zurück lief um ihre zweites Messer zu holen. Die würden die Zeit brauchen um so nah wie möglich an das zweite Squad heran zu kommen. Denn auch wenn sie schnell waren konnte keiner der Ninken ohne Kakashi-senseis Hilfe ein Shunshin durchführen.

Sakura musste kämpfen um ihre Atmung unter Kontrolle zu bringen, denn nicht nur würde dies das gefährlichste Shunshin werden das sie je getan hatte, es würde auch das Längste. Die anderen Versuche hatten unter Überwachung stattgefunden, in einer sehr kontrollierten Umgebung. Fehler bei dieser Geschwindigkeit bedeuteten gebrochene Knochen oder Schlimmeres. Selbst wenn sie nirgendwo gegen stieß bedeutete ein ungleichmäßiger Chakrafluss in ihrem optischen Nerv, dass sie sich für den Rest ihres Lebens blenden konnte.

Shunshin war eine seltsame Erfahrung die Zeit zu strecken und Entfernung zu komprimieren schien, doch es war ein scharfer Nervenkitzel gewesen es zu meistern. Sie hatte nur nicht erwartet so schnell auf die Probe gestellt zu werden.

Sie nahm einen weiteren Atemzug, immer noch zitternd. Dann bewegte sie sich.

Der Chunin hatte sich halb zu ihr umgedreht, sodass ihr Messer glatt durch seine Kehle glitt und das Blut am Ende ihres Messers in einem flüssigen Bogen weiter flog.

„Scheiße“, fluchte einer ihrer Gegner als der Rest seines Teams zu ihr herumwirbelte.

„Sieht aus als hätte Akagi's Team den Löffel abgegeben“, kommentierte ein anderer der sehr viel weniger besorgt klang als sein Kamerad. Das sorgte wiederum Sakura, doch sie war schon wieder zurückgewichen und raste auf die Ninken zu. Sie hofften das die Ninja sich dafür entscheiden würden ihre Beute zu verfolgen und Sakura stellte zufrieden fest das ihr Plan aufging als sie einen flüchtigen Blick auf die Drei erhaschen konnte.

Die Zufriedenheit wurde zu Schmerz als die drei Ninja sich zu viel für ihre Ausweichkünste entpuppten – sie hatte springen müssen um einen Graben zu überwinden und ein Kunai hatte sie hoch in der Schulter getroffen. Sie gab einen seltsamen, halb erstickten Schrei von sich und landete schwer. Doch sie rannte weiter.

Sie war besorgt und leicht benommen als die Ninken sich über die Oto-Nin hermachten und sie drehte sich gerade rechtzeitig um, um einen Tackle zu kassieren. Der Schwung des Aufschlags trieb das Kunai in ihrer Schulter tiefer hinein und dieses Mal schrie sie, doch sie kratzte ihrem Gegner auch gleichzeitig über die Augen und bockte hart genug um ihn abzuwerfen.

Sakura kam auf die Füße und fand sich dem Nin gegenüber, der vorhin so voller Selbstvertrauen gesprochen hatte. Er trug ein beunruhigendes Grinsen zur Schau als er aufstand und seelenruhig seine Hose abklopfte.

Gab es eine Art von Anforderung im Training eines Oto Shinobi das es ihnen nicht erlaubt wurde ein richtiger Ninja zu werden bevor sie davon überzeugt waren das ein toter Gegner nur dann gut war, wenn man ihn vorher zu Tode verängstigt hatte?

Ihr war übel von dem Schmerz und ihr linker Arm funktionierte nicht gut, auch wenn eine hastige Bewegung ihrerseits ausreichte um das Kunai in ihrer Schulter zu lösen als der Oto-Nin bewies das es nicht nur in Konoha Shinobi gab die wussten mit Feuer umzugehen. Sie stolperte fast als Guruko sich auf den Shinobi stürzte, doch ihr Gegner war flink und traf den kleinen Hund hart in die Rippen. Guruko winselte als die Wucht ihn von den Pfoten hob und er heftig in einen Baum einschlug. Eine handvoll Senbon hielt ihn dort fest und Sakura schoss auf den Ninja zu in dem Versuch die Gelegenheit zu nutzen, doch sie unterschätzte wie gut ihr Gegner war.

Die breite, dreieckige Klinge seines Kunai traf sie zwischen den Rippen und ließ sie aufschreien, doch sie schaffte es sein Handgelenk zu packen bevor er die Waffe wieder herausziehen konnte. Der Schrei wurde zu einem Kriegsschrei und sie verpasste ihm mit allem was sie hatte eine Kopfnuss und hörte seine Nase knacken. Sie ließ seine Hand los und griff stattdessen nach seinem Kragen um ihm einen weiteren Schlag gegen den Kopf zu verpassen und als sein Gewicht an ihren Armen zog ließ sie ihn fallen.

Sakura stand für einen langen Moment still, ihr Blick unfokussiert, ihre Augen tränend und darum bemüht Luft zu bekommen. Dann zog sie an ihrem Shemagh, riss ihn hinunter und erbrach alles was sie in ihrem Magen gehabt hatte. Als sie fertig war fand sie sich auf Händen und Knien wieder, fast schluchzend als sie versuchte das Erbrochene wegzuwischen das durch das Loch in ihrer Wange gekommen war.

Ihre Hände wanderten zu dem Kunai zwischen ihren Rippen, doch jemand bellte sie an: „Zieh das nicht raus!“

„Es tut weh, tut weh, tut weh“, klagte sie und versuchte sich hinzustellen während sie ihren ruinierten Shemagh in ihre Tasche stopfte. Sie versuchte die Tränen zu stoppen weil ihr unruhiger Atem die Schmerzen nur noch schlimmer werden ließ, doch sie schaffte es nicht. Alles was sie tun konnte war zu Guruko zu wanken, die Senbon so vorsichtig wie möglich herauszuziehen und das schwach atmende Häufchen Hund vorsichtig an ihre Brust zu ziehen.

Die anderen Ninken sammelten sich um sie, das Fell um ihre Schnauzen verklebt mit trocknendem Blut. Sie sah dabei zu wie Bull seine Kiefer über der Kehle ihres letzten Gegners schloss. Er schüttelte den Körper einmal bevor er ihn losließ und leise winselnd zu ihr kam.

„Das ist wie weit wir gehen“, sagte Sakura sanft. „Das ist wo unsere Mission endet.“


AN:
All credit for the original story goes to the phenomenal Evil is a relative term on fanfiction.com
A big thank you for letting me translate your story!
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast