Kill Your Heroes

GeschichteAbenteuer, Drama / P18
Itachi Uchiha Kakashi Hatake Sakura Haruno
08.06.2018
25.05.2019
28
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- Kapitel Vierzehn -

Ergophobia III


Wie eine Art schreckliche Beule schwoll die Haut der Schlange an nur um sich aufzutrennen und die Kusa-Nin zu entblößen die nicht wirklich aufgebracht von der Wendung zu seien schien, welche die Dinge genommen hatten.

Sakura konnte von sich selber nicht das Gleiche behaupten. Weil sie wirklich, wirklich gehofft hatte das die riesige Schlange, auch wenn sie in ihr keine einheimische Art erkannt hatte, einfach zwischen den gigantischen Bäumen lebte. Das es nicht bedeutete das sie ein vertrauter Geist war.

Weil das bedeuten würden das sie nie eine Chance gehabt hatten.

Auch wenn sie noch immer verschwitzt und warm von ihrem Kampf im Innern der Schlange war fühlte Sakura die Gänsehaut die sich über ihre Arme ausbreitete.

Ich will nicht sterben. Nicht für die Chunin-Prüfungen, nicht durch die Hände dieser Kusa-Nin, nicht bevor sie ihren ersten Kuss hatte, auf ihr erstes Date gegangen war oder hunderte andere der kleinen, normalen Dinge erlebt hatte die sie erleben sollte bevor sie starb.

Ihr Griff um ihr Messer war so fest das ihre Finger von der mangelnden Blutzirkulation zu kribbeln begannen und sie lockerte ihn ein wenig.

Kein Ninja lebte für immer, doch sie hatte gedacht das sie aus einem besseren Grund sterben würde als dieser seltsamen Begegnung. Die Kusa-Nin hatte nicht einmal klar gemacht was sie eigentlich von ihnen wollte. Mit Sicherheit hatte Sakura nie daran gedacht das sie in einem von Konohas eigenen Trainingsfeldern sterben würde.

Wo waren die Proktoren welche die Prüfung überwachen sollten?, fragte sie sich in einem tief greifenden Anflug von Verlassen worden sein und Betrug. Wie konnte etwas wie das hier an diesem Ort beschworen werden ohne das es jemand spürte? Sicher hätten sie den Hyuuga Clan dazu verpflichten können die Kandidaten im Wald im Auge zu behalten wenn schon aus keinem anderen Grund als sicherzustellen das die fremden Ninja nicht das Gebiet verließen und das Dorf infiltrierten.

Das hier war genau wie auf der Brücke. Selbst Sasuke-kun, so wie er gerade war, vermittelte ihr nicht das Gefühl irgendeinen Rückhalt bei ihm zu haben oder das alles okay war, das sich um die Dinge in angemessener Weise gekümmert werden würde.

Doch zumindest sah Sasuke-kun schon nicht mehr so steif aus wie noch vor kurzem. Er sah bei Weitem auch nicht normal aus, aber sie dachte das man ihm zumindest zutrauen konnte sich eigenständig zu bewegen wenn die Kusa-Nin angreifen würde.

"Ich spüre eure Angst und Verzweiflung", summte die Frau. "Die Beute darf niemals ihre Verteidigung fallen lassen, nicht für einen Moment solange das Raubtier in der Nähe ist. Auch wenn die Fänge deiner kleiner Freundin unerwartet scharf sind, sind meine schärfer." Dann kam sie auf sie zu und Sakura aktualisierte ihre Liste an Fähigkeiten der Kunoichi von geringfügiger Körpermanipulation auf erhebliche Körpermanipulation als die Frau auf sie zu schlängelte wie eine echte Schlange, ihr ganzer Körper wie Gummi als sie sich um die Konturen des Baumes wand.

Sakura hockte sich hin, verlagerte den Griff an ihrem Messer und ließ ihre eine Hand für jetzt erst einmal frei während sie versuchte sich einen Plan zu überlegen in dem sie ihre Umgebung gegen ihren Gegner einsetzen konnte. Ihr viel nichts ein, doch Naruto tauchte auf.

Sakura war ein bisschen erleichtert darüber, aber Sasuke-kun schien offenbar der Meinung zu sein das es jetzt nur noch eine Person mehr auf dem Schlachtfeld gab die sterben würde.

Als die Kusa-Nin ihm zustimmte reichte es aus um Narutos Temperament mit ihm durchgehen zu lassen. "Du hackst auf meinen Freunden rum und das mag ich nicht", hatte er erklärt als wären sie sechs und in der Akademie statt über dem auskühlenden Körper des größten vertrauten Geistes zu stehen den Sakura je gesehen hatte. "Schlängel dich zurück in das Loch aus dem du gekommen bist, Schlangenlady."

Sakura hatte nicht einmal bemerkt das Sasuke-kuns Sharingan aktiv gewesen war bis seine Augenfarbe wieder in das vertraute Schwarz überging. Er griff in seine Tasche, zog die Schriftrolle heraus und drehte sie so das alle das Himmelssymbol darauf gut erkennen konnten. "Hier", bot er mit sicherer, entschlossener Stimme an, "du kannst sie haben."

"Sagt wer?!", schrie Naruto entrüstet. "Auf keinen Fall geben wir dem Feind einfach so die Schriftrolle. Was ist falsch mit dir?!"

"Halt dich da raus!", schnauzte Sasuke-kun Naruto an ohne ihn auch nur anzusehen.

"Sehr weise, sehr sensibel", meinte die Kusa-Nin als sie die Hand nach der Rolle ausstreckte die Sasuke-kun in hohem Bogen zu ihr herüber warf. Der Flug der Schriftrolle wurde jedoch jäh von Naruto unterbrochen wurde der sie energisch in seine Tasche steckte bevor er Sasuke-kun wütend anstarrte. Er drehte der Kusa-Nin seinen Rücken zu während er auf sie Beide zukam.

"Hör auf den gottverdammten Helden zu spielen", knurrte Sasuke-kun, "halt dich einfach da raus und überlass das mir."

Narutos Erwiderung darauf war ihm mit voller Wucht ins Gesicht zu schlagen, was Sasuke-kun zurück stolpern ließ. "Du Idiot", fauchte Sasuke-kun, "du hast keine Ahnung was du anrichtest!"

Naruto atmete schwer, doch eher aufgrund der verrückt spielenden Emotionen und weniger vor Erschöpfung. Er schrie zurück: "Ich mag das Passwort nicht wissen, aber ich weiß wer ich bin. Du bist der bei dem ich mir nicht sicher bin. Wie wissen wir das du der bist der du sagst? Aufzugeben, die Schriftrolle abgeben, wann ist Sasuke ein Feigling geworden?! Du sagst ich würde nicht verstehen was hier abgeht, aber das tue ich. Du hast Schiss, das ist was los ist!"

Sakura hatte Naruto noch nie in ihrem Leben so sehr eine verpassen wollen. Wenn sie ihm jetzt eine Kopfnuss verpassen würde, würde er mit dem Gesicht zuerst im Baum landen und er würde so hart aufschlagen das er abprallen würde wie ein Flummi. So wütend war sie. Sie hätte ihn Schütteln können bis seine Zähne klapperten, weil er ernsthaft daran glaubte das pure Willenskraft ausreichen würde um zu gewinnen? Wenn die Welt so funktionieren würde, würde nie jemand im Kampf sterben.

Sie war so wütend das sie ihn sich alleine der Schlange gegenüber stellen lassen wollte als die Kusa-Nin ein weiteres der Tiere beschwor. Er hatte eine unmögliche Situation geschaffen. Wenn er sich nicht zurückziehen würde, würde keiner von ihnen fliehen können ohne das sie ihn zurück ließen.

Kakashi-sensei, es sollte eine Klausel geben die uns nicht zu Abschaum degradiert wenn wir Idioten zurück lassen die uns alle umbringen werden.

"Reiß dich zusammen, Naruto!", fluchte sie als sie an ihm vorbei schoss, seine Augen weit als er erkannte in was für einem Zustand sie war. "Diese Prüfung ist es nicht wert dafür zu sterben! Ich werde nicht wegen deiner dummen Ehre, der Schriftrolle oder weil du unbedingt der verdammte, große Held sein willst sterben. Egal ob sie aussieht wie ein Okama oder nicht, sie ist nicht jemand den wir einfach dadurch besiegen können wieder aufzustehen wenn sie uns umhaut!"

Dieses Mal hatte sie noch immer einen Ast unter ihren Füßen als sie die Schlange erreichte und sie wich gerade genug zur Seite aus um nur den Windstoß zu spüren den das gewaltige Tier erzeugte als es an ihr vorbei schoss. Als der Kopf der Schlange neben ihr war warf sie das Messer in ihrer linken Hand herum sodass die Klinge nach hinten gebogen in ihrer Hand lag, legte die rechte Hand oben auf den Griff und schlug das Messer so tief wie sie konnte in das Fleisch des Tieres hinein bis das Metall auf dem Knochen ihres Schädels schrabbte und nur die gebogene Klinge das Messer davon abhielt zu brechen. Ihr und der Schlange Schwung sorgten für eine tiefe, klaffende Wunde die sich von den Nüstern bis hin zu dem Punkt zog an dem die Schlange angefangen hatte weit, weit, weit nach unten auf den Waldboden zu fallen.

Sie war so wütend das sie zitterte als sie sich ihrer Gegnerin erneut zuwandte. "Das war aber nicht nett", schalt die Frau sie. "Anzudeuten das ich nicht hübsch bin ist kein guter Weg Freunde zu finden."

Doch Sakura hatte das Geplauder satt. Sie hatte die Frau zwischen sich und ihre Jungs gebracht, was ihr bei jedem anderen Gegner einen Vorteil verschafft hätte, doch jetzt war ihr verzweifelter Satz nach vorne nur darauf ausgerichtet Naruto wenn nötig am Kragen zu packen und ihn wegzuschleifen falls es nötig sein würde. Sie wollte nur noch so weit wie möglich von dieser Frau weg.

Ohne ein Indiz dafür das es sie auch nur die geringste Anstrengung kostete beschwor die Frau eine weitere Schlange und Sakura war gezwungen zur Seite zu springen oder von dem Gewicht des Tieres erdrückt zu werden. Bevor sie es wieder auf den Ast geschafft hatte schnappte die Schlange nach den Jungs und es war Naruto die sie aufhielt.

Doch ihre Dankbarkeit löste sich in Luft auf als er begann Sasuke-kun als Angsthase zu verspotten. Ein Teil von ihr meinte geschieht ihm recht als die Frau an ihrem vertrauten Geist vorbei zuschlug und ihre Zunge sich um Naruto wickelte bevor sie ihn zu sich zog. Sie sah nicht was für ein Jutsu sie nutzte, doch sie sah den Moment deutlich als sie ihn hochhob als wöge er nichts und Naruto zur Seite warf. Als er bewusstlos vom Baum abprallte und zu fallen begann schoss ihre Hand in ihre Kunaitasche und sie schleuderte die Waffe mit aller Kraft, sodass sie sich durch seine Jacke hindurch tief an das Holz des Baumes bohrte.

Eine Gänsehaut machte sich breit als die Kusa-Nin sie betrachtete. "Du bist eine recht lästige kleine Beute, nicht wahr? Hier stehst du, zitternd und doch bist du die einzige die vom Blut ihrer besiegten Gegner überzogen ist. Wie interessant."

"Sasuke-kun!", rief sie ihrem Teamkameraden zu und ignorierte dabei den Versuch ihrer Gegnerin sie wieder in ein Gespräch zu verwickeln. Sie hatte ihren Ausruf als Bestärkung dafür gemeint seinen ursprünglichen Plan umzusetzen. Er war näher als Naruto und stärker als sie es war. Er hätte die Gelegenheit nutzen und sich Naruto über die Schulter werfen können während er die Schriftrolle aus Narutos Tasche nahm und sie ihrer Gegnerin zuwarf. Sie hätten eine saubere Flucht hinlegen können.

Er verstand es als etwas Anderes, zuckte zusammen als hätte ihn jemand geschlagen und seine Augen waren das erste Mal seit Beginn des Kampfes wieder so hellwach wie sie es von ihm kannte. Der Kampf der folgte geschah in einer Geschwindigkeit der sie mit bloßen Augen kaum folgen konnte. Doch sie sah den Moment in dem die Kusa-Nin ihren Kopf das winzigste Bisschen zur Seite neigte um Sasuke-kuns Kunai auszuweichen und sie verstand mit einem Mal warum Kakashi-sensei ihr Ausweichen als schlampig bezeichnet hatte. Sie bewegten sich so schnell über eine so große Strecke das sie die Beiden erst am Ende eingeholt hatte als sie fast wieder dort angekommen waren wo sie begonnen hatten und er die Frau mit Ninjadraht an einen Baum gefesselt hatte. Sie hatte eine Ahnung von dem was kommen würde noch bevor er das Katon: Ryuka no Jutsu benutzte.

Der Punkt auf den er zielte war ein wenig versetzt, das Feuer brannte ein glühendes Loch in die Rinde des Baumes nur ein Stück über und zur rechten ihrer Gegnerin. Sie schrie nur einmal, schrill und hoch und abgehackt.

Das war irgendwie fast zu sauber, dachte sie als sie sich neben Sasuke-kun stellte. Weil es kein natürliches Feuer war hatte es die Rinde außerhalb des Zielbereiches nicht allzu sehr verbrannt, doch die Kleidung der Frau hatte kein Feuer gefangen und während ihre Haut von ihrer Stirn hinab hing und geschmolzen war, war sie nicht verbrannt oder geschwärzt.

"Zurück", schnappte sie und schnappte nach Sasuke-kuns Kragen um ihn zurück zu ziehen, doch die Frau war schneller.

Sasuke-kun hatte die Drähte locker gelassen also stoppte sie nichts als ihre Hände durch die Fingerzeichen flogen, sich ihr ganzer Hals verlängerte und nach Sasuke-kun schnappte. Ihre Zähne versanken tief in seinem Nacken. Sakura wandelte ihren Versuch zuzugreifen in einen Hieb, doch die Frau zog sich mit einem zufriedenen Grinsen zurück.

Sasuke-kun brach zusammen während er mit beiden Händen auf seinen Nacken drückte der nicht so blutete wie er es eigentlich tun sollte. Seine leisen, halb unterdrückten Schmerzenslaute schmerzten ihr mehr als seine Schreie es hätten tun können und sie kniete sich hilflos neben ihn während sie ihren Gegner im Auge behielt. Die geschmolzene Masse die einmal ihr Gesicht gewesen war hatte ein Auge verdeckt und die Frau griff danach und zog das zusammen gesackte Fleisch weg unter dem sich sehr viel hellere Haut verbarg. Mit zum Vorschein kam ein goldenes Auge das so stechend, beunruhigend intelligent und amüsiert war das es sich in ihr Gedächtnis brannte.

Gefangen von dem Anblick des neuen Gesichts brauchte es einen Moment bis sie bemerkte das sie sich das Symbol das er trug von dem Kusagakures zu der einzelnen Note geändert hatte die sie bisher nur einmal gesehen hatte.

"Was hast du mit Sasuke-kun gemacht?", verlangte sie zu wissen.

Die Stimme die antwortete war sehr viel tiefer und irgendwie noch bedrohlicher da er – und sie war sich sicher das es ein er war – dabei die verspielte Note in seiner Stimme hielt. "Ich habe ihm nur ein kleines Abschiedsgeschenk dagelassen. Ich denke du wirst es sehr...nützlich finden wenn es Zeit für euch wird meinem Team zu begegnen. Ich bin sicher es wird ihm gefallen. Schon sehr bald denke ich wird Sasuke-kun mich suchen kommen. Er wird meine Kraft wollen." Er neigte den Kopf als würde er über etwas nachdenken. "Ich frage mich ob du mir erzählen würdest warum du nicht dachtest das ich tot sei obwohl Sasuke sich so sicher war?"

"Es ist nicht das erste Mal das ich Menschen anzünde", antwortete Sakura leise.

Ihr standen die Haare zu Berge als sie sah das ihre Antwort ihn lächeln ließ. "Ah. Ich werde das im Hinterkopf behalte. Ich würde nicht hierbleiben wenn ich du wäre. Ich habe meinem Team gesagt das sie euch einen Besuch abstatten sollen und das hier ist ein schlechter Ort um Gäste zu empfangen." Dann war er fort und Sasuke-kun kniete wimmernd neben ihr, also steckte sie ihr Messer weg und hockte sich neben ihm mit der Absicht vorwärts zu greifen um sich seine Wunde anzusehen.

Sie hatte nicht erwartet das er zusammenbrechen und gegen sie sacken würde, immer noch diese bemitleidenswerten Laute machen, seine Haut so heiß das sie es durch seine und ihre Kleidung hindurch fühlen konnte. Auch wenn das Timing absolut grauenhaft war traf es sie mitten ins Herz und sie zog ihn zu sich heran um ihn zu umarmen. Ihre Hand umfasste sachte seinen Kopf und fand sein Haar so fein und daunenweich wie sie es sich vorgestellt hatte als er sich an sie lehnte und sein Gesicht an sie presste. Es war ein seltsames, starkes aber gemischtes Gefühl das teilweise mütterlich war als würde sie ein verletztes Kind trösten und andererseits das eines Teenagers das seinen Schwarm im Arm hatte.

Es war sein Geruch der sie in der Gegenwart verankerte, weil er unter dem Rauchgeruch der immer an ihm haftete nach Schweiß und Angst roch.

Sie warf hilflos einen Blick hinter sich, doch Naruto war noch immer an den Baum genagelt an dem sie ihn zurückgelassen hatte.

Sakura war wieder allein.


AN:
All credit for the original story goes to the phenomenal Evil is a relative term on fanfiction.com
A big thank you for letting me translate your story!
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