Auf den Spuren des Halbblutprinzen

von Zwerg1860
GeschichteDrama, Fantasy / P12
Albus Severus Potter Harry Potter Hermine Granger Rose Weasley Scorpius Malfoy Severus Snape
08.06.2018
13.02.2019
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Harry und Ginny waren früh aufgestanden, hatten sich stillschweigend fertig gemacht und apparieren schon eine halbe Stunde vor Verhandlungsbeginn zum Ministerium. Harry trug ein weißes Hemd inklusive Krawatte und Anzughose. An den Füßen trug er schwarze Chucks. Ginny hatte ihn zwar versucht zu Anzugschuhen zu überreden, er jedoch ließ sich von seiner Überzeugung die Turnschuhe würden Glück bringen nicht abbringen. Sie selbst trug einen schwarzen, edlen Hosenanzug und hatte ihre Haare nach hinten geflochten. Beide hatten für diesen Termin frei bekommen, mittlerweile wusste beinahe die gesamte Zauberwelt von der Verhandlung.
,,Was meinst du?" fragte Ginny als sie vor dem Ministeriumsgebäude versuchten die verbleibende Zeit tot zu schlagen.
Er schüttelte den Kopf: ,,Ich weiß es nicht Ginny. Ich hoffe nur, das alles gut wird."

Auch Hermine war mit ihrem Auto sehr viel zu früh am St. Mungos angekommen. Sie konnte die Fahrdauer schlecht einschätzen, da sie normalerweise die Fördervariante des Apparierens nutzte.
Doch als sie vorfuhr, bemerkte sie, dass auch ihr Mitfahrer schon vor dem Klinikgebäude stand. Ordentlich, im Anzug – wie immer hochgeschlossen. Die Haare hatte er zu einem ordentlichen Pferdeschwanz gebunden, ungewohnt – fast hätte sie ihn nicht erkannt.
,,Guten Morgen.“ Begrüßte Hermine ihn, als er in das Fahrzeug stieg.
,,`Morgen.“ Mehr brachte er nicht heraus, zu nervös zu aufgeregt vor dem was über seine letzten Jahre entscheiden würde. Er hatte die halbe Nacht nicht geschlafen, nicht einmal der stärkste Schlaftrank hatte geholfen. Tryce war bei ihm gewesen, beinahe die ganze Zeit. Sie war keine Frau großer Worte. War nur da gewesen, hatte an seinem Bett gesessen und seine Hand gestreichelt. In der Aufregung hatte er ganz vergessen sich zu bedanken, das müsse er nachholen. Sie hatte ihm Sichherheit gegeben, seine Panik vor dem Bevorstehenden gelindert oder zumindest im Zaum gehalten und auch sie hatte keine Sekunde geschlafen.
Die Nacht hatte seinen Körper noch mehr geschwächt, er versuchte seine Kraftlosigkeit zu ignorieren und hoffte, lange genug sitzen und anschließend den Weg ins Auto gehen zu können, der Rest war ihm egal. Er wünschte sich nur, dass es endlich ein Ende haben würde.
Auf der Fahrt zum Ministerium verloren die Beiden wenig Worte. Hermine musste sich stark auf den Verkehr konzentrieren, sie war das Autofahren nicht gewohnt und Severus starrte abwesend aus dem Fenster.
,,Wir sind da.“ Holte die Gelockte ihn aus seiner Gedankenwelt und er nickte nur kurz während er tief durchatmete.
,,Wir kämpfen, versprochen. Die Gutachten sprechen für Harry und Ginny.“
Wieder nur ein Nicken und er stieg aus.


Der riesige Gerichtssaal, an dessen Decke nach wie vor Dementoren schwebten, war voll. Zuschauer - bekannte, unbekannte, junge, alte und viele ehemalige Hogwartsschüler. Offensichtlich waren unzählige Hexen und Zauberer daran interessiert wie Severus Snapes Zukunft aussehen würde.
Die Richterin hatte auf dem hohen Thron, auf welchem einst Dolores Umbridge über Gut und Schlecht entschieden hatte Platz genommen. Harry, Ginny und Draco, saßen sich in der Mitte des Saales gegenüber. Hermine als Gutachterin und Vertreterin des Ministeriums saß zur Rechten der Richterin. Severus musste in einem abgesperrten Areal im Zuschauerbereich Platz nehmen.
,,Möchten Sie – abgesehen der Beiden Parteien – jemanden bei sich haben?“ fragte die Staatsanwältin vor Beginn der Verhandlung. Sie hatte alle Gutachten sorgfältig studiert und wusste um seinen psychisch und emotional labilen Zustand.
Natürlich nicht, wen denn auch? Außer Ginny und Harry hatte er niemanden. So schüttelte er den Kopf und wurde zunehmend unsicherer zwischen den Menschenmassen von denen er umringt war. Hier und Da blitzten ihm immer wieder Fotokameras ins Gesicht.
,,Ich gedenke mich neben ihm niederzulassen, wenn es genehm ist.“ Drang eine laute, allen bekannte Stimme aus dem Eingang hervor. ,,Entschuldigen Sie die Verspätung, die Pflichten…“
Im Saal herrschte augenblicklich Stille.
,,Professor McGonagall, welch Ehre Sie hier begrüßen zu dürfen!" Die Staatsanwältin betrachtete sie respektvoll. ,,Die Entscheidung obliegt dem Betroffenen.“
Severus nickte kurz in ihre Richtung und war froh jemanden bei sich zu wissen. Auf dem Weg an seine Seite verharrte sie noch einmal auf der Treppe und appellierte an die Photographen und die Richterin selbst: ,,Ich denke, es ist unangebracht in einer solch unangenehmen Situation weiterhin zu fotografieren! Ich beantrage daher den Ausschluss der Presse.“
Empörung in den Presserängen, doch die Richterin schien sich ein Herz zu fassen: ,,Sie haben Recht, Professor.“
Dann wandte sie sich an die zahlreichen Menschen mit den Fotokameras: ,,Die Verhandlung findet ab sofort und Ausschluss der Presse statt. Basierend auf der gesetzlich niedergeschriebenen Berechtigung der Verhandlungsverfolgung haben Sie alle ein Recht darauf hier zu bleiben. Doch walte ich Kraft meines Amtes und untersage sämtlichen Anwesenden das fotografische Dokumentieren. Zuwiderhandlungen werden Strafrechtlich verfolgt und geahndet!“ Augenblicklich sanken alle Kameras nieder.
,,Danke Frau Richterin.“ Die Schulleiterin ließ sich neben ihrem ehemaligen Kollegen nieder und umfasste fest seine zitternde Hand. ,,Alles wird gut!“
,,Danke.“ Flüsterte er kaum hörbar.

,,Wir haben uns hier versammelt um über den Verbleib des ehemaligen Professors in Hogwarts und Anhänger des Orden des Phönix, Severus Snape, nach seiner Entlassung aus dem St. Mungos Hospital zu entscheiden. Angeklagt sind Harry James Potter, Professor in Hogwarts, ehemaliger Auror und Ginerva Molly Potter, beim Tagespropheten tätig, die laut eigenen Angaben Severus Snape anboten ihn aufzunehmen. Kläger in der Sache ist Draco Lucius Malfoy, beschäftigungslos. Als Patensohn sieht er sich in Pflicht und Recht für den Betroffenen zu sorgen und fordert sein Recht gerichtlich ein.
Hinter mir befinden sich die Gamotmitglieder, welche ein gleichhohes Stimmrecht bei der Entscheidung tragen.
Zu meiner Rechten begrüße ich Mrs. Hermine Granger, die im Namen und Auftrag des Ministeriums für Hexerei und Zauberei Gutachten über die Angeklagten, den Ankläger, deren Anwesen, Severus Snape selbst, seiner Tochter und die ihn betreuenden Heilerinnen erstellt hat. Diese werde ich nun verlesen.“
Beinahe eine Stunde las die Richterin die Gutachten vor, eigentlich sprachen sie alle klar für Harry und Ginny.
Professor McGonagall ließ Severus Hand nicht los, er zitterte mit jedem Wort das sie sprach mehr. Erst jetzt spürte auch sie, wie ernst ihm dieses Anliegen wirklich war. Ja, er hatte Gefühle, auch wenn er diese nie gezeigt hatte. Und er hatte Wünsche, auch sie fand, er hatte nach allem was er durchmachen hatte müssen, ein Recht darauf, sie erfüllt zu bekommen. Vor Allem, hatte er es verdient endlich liebevoll und fürsorglich behandelt zu werden. Sie streichelte mit ihrem Daumen ruhig über seinen Handrücken und er umfasste ihre Hand fester.
Er saß ruhig da, starrte die Richterin an. Minerva wusste nicht, ob er zuhörte, oder ob alle Informationen an ihm vorbeigezogen.
,,Das Gutachten über Severus Snape wurde mir nicht zugetragen.“ Beendete die Richterin ihre Rede.
,,Das ist meine Schuld.“ Hermine erhob sich. ,,Wenn Sie mir gestatten, ich würde das Schriftstück gerne selbst verlesen.“
Sie nickte: ,,Bitte Mrs. Granger, beginnen Sie.“
,,Severus Snape hat diese Zeilen selbst verfasst. Wenn Sie es mir erlauben, würde ich es gerne vorlesen, Mr. Snape?“
Ihr Blick wanderte zu ihm, er reagierte nicht und Minerva drückte seine Hand kurz fester, holte ihn damit in die Realität zurück und wiederholte Hermines Frage. Er nickte ohne zu überlegen.
,,Können wir raus gehen?“ wandte er sich an Hogwarts Schulleitung.
,,Ist es Ihnen peinlich Severus?“ fragte Sie leise.
,,Wenn ich weinen muss schon ja.“ gab er ehrlich zu und ein unsicheres Lächeln stahl sich auf seine Lippen.
,,Hören Sie zu Junge, womöglich könnte es von Vorteil sein, wenn die Beamten ihre Ernsthaftigkeit erkennen und auch sehen wie Sie fühlen. Lassen Sie es uns versuchen, Sie sind nicht alleine, ich bleibe hier an Ihrer Seite und werde für Sie da sein. Wenn es zu viel wird, können wir immer noch raus gehen, in Ordnung?“
Ein kurzes Nicken, vermutlich hatte sie recht.
Hermine hatte sich in der Mitte des Raumes platziert damit jeder verstehen konnte, was sie vorlas. Sie hatte seine verfassten Zeilen bereits mehrmals gelesen und war immer wieder erstaunt darüber gewesen, wie unfassbar gut er sich selbst und sein Verhalten reflektierten und analysieren konnte.

,,Sehr geehrte Damen und Herren,

Möglicherweise kennt mich der Ein oder Andere von Ihnen noch als unausstehlicher, spottender Professor und Mensch.
Diese Maske habe ich bereits vor Jahren abgelegt. In Wirklichkeit bin auch ich nur ein Mensch wie jeder Andere. Ich habe Gefühle, wie ein jeder von Ihnen. Möglicherweise bin ich seltener glücklich, fröhlich oder lebensfroh, dafür öfter traurig, nachdenklich und oft auch schmerzerfüllt, verzweifelt und hilflos. Aber auch ich lache, wenn ich glücklich bin und weine, wenn ich traurig bin, auch wenn es schwer vorstellbar ist.
Ich wurde gebeten folgende Fragen zu beantworten:
•     Wie stehe ich zu den Potters und wie zu den Malfoys?
•     Zu wem bevorzuge ich zu ziehen und aus welchem Grund?
•     Wie schätze ich meinen momentanen körperlichen Zustand ein und wie wird er sich voraussichtlich entwickeln?
•     Wie selbstständig und stabil bin ich physisch, psychisch und emotional?

Ich werde sie ehrlich und umfangreich ergründen, meine Erläuterungen sollen auch den Personen, die gedenken mich aufzunehmen die Chance geben, zu überlegen ob sie der Aufgabe mit mir umzugehen gewachsen und bereit sind sich der Herausforderung zu stellen. Selbstverständlich gebe ich mir Mühe einfach zu sein, aber die Geschichte meiner Vergangenheit holt mich öfter ein, als ich es verhindern kann und macht mich schwierig in ,,der Handhabung“. Mein sich verschlechternder gesundheitlicher Zustand trägt natürlich nicht zur Einfachheit bei.
Mit der Beantwortung letzterer Frage möchte ich gerne beginnen.
Mein körperlicher Zustand ist schwankend und stark von meinem Psychischen abhängig. Wenn ich meinen Lebenswillen verliere, weigere ich mich, die lebensnotwendigen Tränke einzunehmen. Folglich verschlechtert sich mein körperlicher Zustand stark. Das Gift, das durch die Tränke verkapselt wird, breitet sich dann wieder in meinem Körper aus und schwächt mich. Ich verliere die Kraft mich zu bewegen, zeitweise auch die Kraft zu sprechen oder die Kontrolle über meine Körperfunktionen und Ausscheidungen. Früher oder später, wird so mein Alltag aussehen. Das Gift, ist nicht für immer aufhaltbar und der Tag an dem ich vollständige Pflege benötige, wird kommen.

Auch meine psychische Stabilität ist stark schwankend.
Was grundsätzlich möglicherweise relevant ist, ist folgende Information: Ich habe, weder in meiner Kindheit noch im Erwachsenenalter zahlreich positive Erlebnisse gehabt. Um genau zu sein, beschränken sich diese auf die Geburt meiner Tochter und das vergangene Weihnachtsfest bei den Potters.

Geprägt von den Schlägen meines Vaters, der Einsamkeit im meiner Schulzeit, der Folter des Dunklen Lords und meiner Zeit als Todesser, habe ich Albträume, wache Nachts auf, manchmal schreiend, meist panisch. Alleine kann ich mich in den seltensten Fällen beruhigen. Was bedeutet, dass ich jemanden benötige, der Nachts greifbar für mich ist um mich aufzufangen.
Wie oben beschrieben, verliere ich von Zeit zu Zeit meinen Lebenswillen und bin dann nicht bereit dazu, lebensverlängernde Medikamente einzunehmen. Es braucht eine harte, strenge aber auch liebevolle Hand um mich aus einem solchen Loch heraus zu holen, alleine komme ich nicht raus.
Auch emotional bin ich wenig belastbar, schnell überfordert und unsicher in meinem Handeln. Schon kleine Menschenansammlungen machen mir Angst, ich fürchte die auf mich gerichteten Blicke und die Gespräche um mich herum, da ich weiß, sie sind nicht von guter Natur. Denn auch, wenn die früher kalte Maske einen anderen Eindruck erweckt hat, möchte auch ich akzeptiert und geliebt werden. Entgegen der Erwartungen schmerzen auch mich die Gerüchte und abwertenden Blicke oder Kommentare.
Alles in Allem bin ich nicht sehr selbstständig, ich brauche Hilfe, wenn mich meine Vergangenheit einholt, wenn ich nachts wach liege oder wenn ich den Wunsch danach habe zu Sterben. Ich brauche Bestätigung und Unterstützung in meinem alltäglichen Handeln und ich brauche Halt und Sicherheit, um mich den täglichen Aufgaben wie Aufstehen, Anziehen oder einkaufen gehen stellen zu können.
Die ersten Beiden Fragen sind meiner Meinung nach rhetorisch gestellt, dieses Verfahren sowie mein Schreiben wären überflüssig, wenn ich zu meinem Patensohn wollen würde, denn wie Sie sicher wissen wäre er grundsätzlich im Recht.  
Meine Verbindung zur Familie Malfoy ist wohl Allseits bekannt: Unsere Vergangenheit unter Lord Voldemort schafft gewisse Parallelen an die ich nicht gerne erinnert werden möchte. Im Malfoy Manor haben die meisten Todessertreffen stattgefunden und in dessen Räumlichkeiten haben sich grausame Morde und Folterungen zugetragen. Auch die Malfoys haben allesamt keineswegs eine saubere Weste, ganz im Gegenteil. Alle waren überzeugte Gefolgsleute. Ich in diesem Fall, bin ein Verräter und kann nie sicher sein, dass sich keiner von Ihnen an mir rächen möchte!

Zurück zu etwas persönlichem, das mir gezeigt hat, dass Harry und Ginny mich schätzen und mir meine Unausstehlichkeit verziehen haben. Sie haben meine Tochter aufgenommen, ohne je etwas dafür zu verlangen.
Am Weihnachtsabend hat mich die Familie eingeladen und mir auch noch ein Geschenk gemacht. Nicht nur, dass mich noch nie jemand eingeladen hat, geschweige denn, in meinem Leben je etwas gefeiert wurde, ich habe auch noch nie ein Geschenk bekommen.
Doch nicht nur das war es, was meinem Leben für wenige Momente einen Sinn gegeben hat. Ich wurde angenommen, als das was ich bin: ein Mensch wie jeder andere. Vielleicht ein Schwierigerer, aber auch als dieser wurde ich vollständig angenommen.
In meinem gesamten Leben hat es nichts gegeben, was ich mir mehr gewünscht hätte als eine Familie. Menschen um mich, die mich schätzen und mich wenigstens mögen. Für Sie mag es normal sein, Weihnachten mit der Familie beisammen zu sein und gemeinsam zu feiern, für mich war es der schönste Tag in meinem Leben. All die vergangenen Jahre zuvor, wusste ich nicht einmal wann Weihnachten war oder mein Geburtstag, geschweige denn Jahreswechsel.
Und auch wenn es mir schwer fällt das niederzuschreiben und mich daran zu erinnern, zum ersten mal in meinem Leben hat mir jemand zugehört und mich in den Arm genommen. Derjenige war Harry.

Wenn ich mein Leben Revue passieren lasse, komme ich nur zu der Erkenntnis, dass ich entweder alleine war oder nach den Vorstellungen anderer gehandelt habe.
Mein Vater hasste Zauberei, er schlug meine Mutter und mich dafür, dass wir magische Kräfte besaßen. Mit Elf hat sie mich am Gleis 9 ¾ abgestellt und gesagt, ich solle den Zug nehmen und nie mehr zurück kommen.
In meiner Schulzeit war ich einsam, von Zeit zu Zeit wurde ich als Testperson für Streiche verwendet.
Nach meiner Schulzeit habe ich mich den Todessern angeschlossen und nach Voldemorts Anweisungen gehandelt.
Später als Spion, unter Albus Dumbledores Anweisungen.
Ich habe die Leiche meiner ersten und bis heute einzigen große Liebe – Lily Potter – im Arm gehalten.
Und musste, auf seinen Wunsch hin, Albus Dumbledore ermorden.
Schlussendlich wäre ich im Namen der reinen Magie fast verendet.
Mein Leben danach habe ich auf der Flucht verbracht, mit meiner Tochter, die von den Malfoys als Blutverschmutzung angesehen wurde. Aus Angst um ihr Leben bin ich mir ihr durch die Welt gereist und konnte ihr nichts bieten.
Bis ich zusammengebrochen bin und anschließend die letzten 22 Jahre im St. Mungos verbracht habe, von denen 20 Jahre niemand außer Professor McGonagall wusste, dass ich lebe.

Nun frage ich Sie, ob es nicht möglich ist, einem Mann, dessen Tage längst gezählt sind und der sein Leben lang nach den Vorstellungen anderer handelte, seinen letzten Wunsch zu erfüllen? Den letzten Wunsch, die wenigen verbleibenden Tage bei einer Familie und der eigenen Tochter zu verbringen. Bei der Familie, die vor wenigen Tagen zu mir sagte: >Komm zu uns Severus. Wir sind deine Familie.<"
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