Verbotene Liebe, verbotener Kuss

von nicixlein
GeschichteAllgemein / P12
OC (Own Character) Philipp Burger
07.06.2018
26.06.2018
5
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Ich träumt sehr wirres Zeug und war auch sehr froh als ich plötzlich sehr unsanft geweckt wurde. Ich öffnete vorsichtig die Augen, da ich Angst hatte was ich sehen würde. Und ich lag richtig. Maddie stand Freude strahlen in voller Frei.Wild Montur vor mir. Sie hatte ein schwarzes T-Shirt von Frei.Wild an, auf dem in rot Opposition Extreme stand. Passen zu der Farbe des Schriftzuges hatte sie eine lange, enge Lederhose an.
„Wie spät ist es?“, ich setze mich im Bett auf und streckte mich. Eigentlich konnte es noch nicht all zu spät sein. Immerhin war ich gestern ja nicht lang unterwegs gewesen und getrunken hatte ich auch nur ein oder zwei Gläser Champagner.
„Es sind noch 4 Stunden bis zum Einlass!“ Maddie ging zu meinem Kleiderschrank und öffnete diesen.
„Und wann ist der Einlass?“, fragte ich leicht verwirrt, weil es keine richtige Antwort auf meine Frage war. Sie schaute sich einige meiner Klamotten an. Bei manchen schüttelte sie mit Kopf. „Um 17 Uhr“ Maddie sagte es etwas genervt, so als wäre es ganz klar, dass um 17 Uhr der – „WAS? Es ist also schon 15 Uhr?“, ich sprang aus meinem Bett auf. Ich öffnete meine Jalousie und tatsächlich die Sonne stand schon am Himmel und als ich nach unten in den Garten schaut sah ich meine Familie unter einem Sonnenschirm sitzen.
„Hier das kannst du anziehen. Damit fällst du nicht so sehr auf.“ Ich drehte mich zu meiner besten Freundin und schaute auf die Klamotten in ihrer Hand. Sie hatte mein schwarzes Mini-Kleid in der Hand.
Ich fing an zu lachen. „Als ob ich das Kleid zu einem Konzert anziehen würde!“ ich verdrehte leicht die Augen und ging in das Bad, welches direkt an mein Zimmer grenzte. „Was willst du denn sonst anziehen? Du hast kaum schwarze Sachen. Ich könnte dir natürlich auch ein Oberteil von mir leihen“ Sie kam in dem Moment um die Ecke als ich gerade den Mund voller Zahnpasta ausspuckte. Ich spülte meinem Mund aus und schaute hoch in den Spiegel. Sie stand im Türrahmen, hielt meine schwarze Lederhose und ein schwarzes Top in der Hand. Ich ging auf Sie zu und schaute mir das Top an. Es war ganz schlicht. In der Mitte auf Höhe meiner Brust stand in weiß Frei.Wild. Das war erträglich. Ich seufzte und nickte „Okay, ich zieh das an.“ Maddie lächelte leicht und klatschte in die Hände. „Super! Ich warte unten, dann können wir gleich los.“ Sie drehte sich um und ging aus dem Bad. „Warte was? Jetzt schon los? Einlass ist doch erst in 4 Stunden. IN 4 STUNDEN!“, rief ich ihr hinter her in der Angst sie würde mich nicht hören. Maddie öffnete die Badezimmertür vom Flur aus und steckte nur den Kopf rein. „Ja, wir sind schon echt spät dran, immerhin will ich in der erste Reihe stehen.“ Sie machte die Tür zu und ich sprang kurz unter die Dusche.

Mein Bruder fing an zu lachen als er mich die Treppe runter eilen sah. „Du auf einem Rock Konzert. Das passt einfach nicht“, lachte er als er sich gerade sein Toast in den Mund stecken wollte. Ich nahm ihm mit einem bösen Blick das Toast aus der Hand und steckte es mir in den Mund. Mit der anderen Hand zupfte ich meinen Messy Bun zurecht während ich raus in den Garten ging. Maddie unterhielt sich gerade mit meinem Vater als ich dazu kam.
„Dann können wir ja endlich los!“ Mein Vater drehte sich zu mir um und schaute mich durchdringend an. „Wo wollt ihr denn hin?“, fragte mein Vater während er mich noch immer anschaute. „Zu einem Konzert von dieser Band.“, sagte ich und fuchtelte mit einer Hand vor meiner Brust rum. Ich biss noch einmal herzhaft von dem Toast ab.
„Nein. Das wirst du nicht!“ Ich schaute meinen Vater mit einer hochgezogenen Augenbraue an.
„Dad, lass gut sein. Ich bin alt genug um selbst zu entscheiden auf welche Konzerte ich gehe.“, ich drehte mich um und ging zur Terassentür „Kommst du Maddie?“ Zusammen gingen wir zur Haustür und machten uns auf den Weg zur Konzerthalle.

Maddie zog mich am Handgelenk hinter sich her. Mit alle größter Mühe versuchte ich mein Bier nicht zu verschütten während wir uns durch die Menschenmasse durch schlängelten.
„Na also!“, Maddie zog mich neben sich und nahm einen großen Schluck aus ihrem Becher. Wir standen echt in der ersten Reihe und stützten uns auf dem Gitter vor uns ab. Die Bühne war recht groß, man konnte jedoch nichts erkennen. „Kaum zu glauben, dass wir es echt in die erste Reihe geschafft haben.“, sagte ich zu ihr gewandt. Ich sah wie sie zufrieden lächelte. Als wir bei der Konzerthalle angekommen waren, waren schon sehr viele Leute vor uns da. Aber Maddie hatte es trotzdem geschafft uns beiden einen Becher Bier zu kaufen und uns in die erste Reihe zu bringen.

Plötzlich hörte man eine E-Gitarre und die Meute um uns herum fing an zu klatschen und riefen im selben Rhythmus Frei Wild. „Das ist eh nur die Vorband.“, meine beste Freundin zuckte mit den Schultern und so wie die Menschenmasse reagierte war das auch nicht die Band auf die sie gewartet hatten. Trotzdem heißte die Vorband alle ein und auch ich musste zugeben, dass ich leicht mitgerissen wurde. Die Vorband bedankte und verabschiedete sich anschließend. Die Instrumente von der Vorband wurden Weg geräumt und alle Fans konnten es kaum noch abwarten.
Der schwarze Vorhang viel runter und es kamen drei Männer zum Vorschein. Sie waren alle komplett schwarz angezogen. Einer saß am Schlagzeug und die beiden andere standen auf jeweils eine Seite der Bühne. Einer hatte eine E-Gitarre und der andere einen Bass in der Hand. Sie fingen an zu spielen. Dann hörte man eine raue Stimme die anfing zu singen. Maddie neben mir rastet fast komplett aus und fing an zu schreien, als ein Mann – auch in schwarz, sehr Farbenfroh das Volk hier, dachte ich sarkastisch  – auf die Bühne kam. Auch er hatte eine E-Gitarre um seinen Hals hängen. Er spielte jedoch nicht sondern hielt ein Mirko in der Hand und ging zur Mitte der Bühne. Sie spielten ein paar Lieder.
Irgendwie konnte ich mich nicht ganz darauf konzentrieren was der Frontmann zwischen den Liedern sagte. Denn irgendwie kam er mir bekannt vor. Ich wusste nur nicht wo her. Wahrscheinlich kannte ich ihn einfach aus der Presse. `Jetzt mal ehrlich Sunny, woher solltest du den denn sonst kennen´ dachte ich mir in dem Moment als Maddie mich leicht in den Oberarm kniff. „Was war vorhin eigentlich mit deinem Vater los?“ Wie Maddie darauf genau in dem kam wusste ich nicht aber ich zuckte einfach mit den Schultern und guckte wieder zu der Band vor mir. Nein eigentlich schaute ich nur den Frontmann an. Und dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Oh Gott – das war der Mann mit dem mein Vater sich gestern auf dem Event unterhalten hatte.
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