Vom Staat zerstört

GeschichteFamilie / P16
05.06.2018
07.06.2018
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05.06.2018 499
 
Vor ein paar Jahren haben wir neue Nachbarn bekommen die Gediks, erst war es eine Familie wie jede andere Vater Mutter Kinder. Wo dann am Rande durchgekommen ist das die beiden sich getrennt haben, naja hat man sich näher kennen gelernt. Jasmin die Mutter war ein paar mal bei uns und ich bei ihr, man hat halt neben einander hergelebt. Bis dann der Alptraum im Mai 2015 angefangen hat. Wir hatten zu der Zeit noch eine große Tochter und eine kleine Tochter. Irgendwann im Mai bin ich vom Arzt auf dem Heimweg gewesen, ich war in Gedanken was mir der Arzt sagte, ich bemerkte nicht das uns der ältere Sohn Osman entgegen kam. Er hielt uns an um zu fragen wie es mir ginge weil ich so weiß war im Gesicht. Ich habe ihm erklärt das mit meinem Blut etwas nicht stimmt. Osman ganz in Sorge meinte ich sollte mich bei seinem Bruder Hassan melden der könne mir sicherlich weiterhelfen, was ich auch umgehend tat. Hasan war Trainer in einem Fitnessstudio in Ismaning für Training und Ernährung zuständig. Er sah sich meine Werte an und meinte sofort geh nicht mehr zum Arzt ich kümmere mich um dich, es gibt pflanzliche Mittel was helfen, er gab mir ein paar Pillen für ca. 5 Tage mit, nach den 5 Tagen sollte ich mich wieder melden. Wir haben uns immer enger befreundet mit der Familie auch mit Jasemin der Mutter sie war wie eine Schwester für mich. Dann nach ein paar Wochen fing Ramadan an, meine Töchter und ich waren fast jeden Tag drüben um mit ihnen iftar zu feiern. Iftar ist die Zeit wo man wieder essen darf von Abend bis Früh. Mir ging es wirklich besser in dieser Zeit, von Tag zu Tag ging es mir zusehends besser, wo mein Mann auch sehr glücklich darüber war. Nur das sich alles bald ändern würde und zwar das wir durch die Hölle gehen mussten, wussten wir bis dato nicht. Ich war froh endlich eine Freundin gefunden zu haben die wenn ich krank war auch mal gekocht hat für meine Familie und zum reden. Zu dem Zeitpunkt war mir nicht klar das dies eine Masche war um mich in eine extremistische Szene hineinzubekommen. Aber dazu später. Immer wieder wurde ich gefragt wie ich den Islam finde, da ich selbst Muslima bin war die Fragestellung schon ein wenig irre führend aber ich habe es damals nicht gerafft was sie damit bezwecken wollten. Mitte Ramadan haben sie mir und meinen Kindern angeboten mal mit in die Koranschule mitzukommen. Ich war natürlich happy. Ich wollte den Koran immer lernen, mein Mann meinte auch es wäre mal was anderes als immer nur zuhause zu sitzen.
OK soweit so gut. Ich bin dann zu der Überzeugung gekommen dass ich ab dem Zeitpunkt als dankbarkeit das Kopftuch anlege sobald ich nochmals das Gelöbnis erneute. Diese Idee hatte Jasemin mir irgendwie in den Kopf gesetzt, mir war es recht da ich in der Zeit nur dankbar war für alles.
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