Rote Optiken?

GeschichteAllgemein / P16 Slash
03.06.2018
06.12.2018
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Saturn stand vorm Spiegel und betrachtete seine Optiken genau.
Sie waren zum größten Teil rot, nur an ein paar Stellen traten noch blaue Flecken auf.
Was wäre, wenn sie am Ende beide Farben haben würden?
Es wäre jedenfalls etwas Neues.
Saturn lehnte sich weiter nach vorne.
Es sah schon komisch aus.
Der schwarz-rote junge Mech seufzte und verließ dann das Zimmer.
Er klopfte ein paar Minuten später an einer anderen Tür, die ihm auch kurz darauf geöffnet wurde.
„Hallo Saturn, komm rein.“
„Hallo Jazz.“
Saturn trat in die Wohnung.
„Chester ist im Zimmer.“
„Danke.“
Der junge Mech ging zum Zimmer der Zwillinge, dort klopfte er an und trat dann ein.
„Chester?“
Der silber-rote Mech drehte sich zu ihm um und lächelte.
„Saturn.“
„Ich habe gerade auf dem Weg hier her über etwas nachgedacht.“
Saturn setzte sich auf das Bett von seinem Freund, der ihn neugierig ansah.
„Und über was?“
wollte er wissen.
„Sollte es so sein das meine Optiken rot werden und bleiben, könnte ich 1. hier jeden im Dunkeln erschrecken und 2. mich vielleicht bei den Cons mal reinschleichen.“
Saturn grinste seinen Freund an.
„Das erste würde ich noch lustig finden, wobei du aufpassen müsstest, dass dich dann keiner erschießt vor Schreck, aber mit dem Zweiten wäre ich nicht einverstanden, da wärst du wirklich in Gefahr und das würde ich nicht wollen und auch nicht zulassen.“
Chester sah ihn ernst und besorgt an.
„War auch nur so eine Idee. Ich würde da auch nicht unbedingt hinwollen.“
Saturn zog Chester zu sich auf den Schoß.
Der silber-rote Mech sah ihm in die Optiken und musterte sie ganz genau.
„Chester, starr mich bitte nicht so an.“
bat ihn sein Freund.
„Ich mag sie trotz den Veränderungen immer noch sehr gern. Sie wirken so mysteriös.“
„Ich habe mich noch immer nicht richtig an sie gewöhnt, am liebsten wäre es mir, wenn sie Blau geblieben wären.“
„Mir geht es nicht anders, aber ich mag sie trotzdem.“
„Danke Schatz.“
Saturn gab Chester einen Kuss, eh er ihn wieder von seinem Schoß schob und aufstand.
„Komm! Ich habe Hunger.“
Er hielt ihm seine Hand hin, die Chester gleich ergriff.
Sie verschränkten ihre Finger miteinander und gingen dann zur Mensa.
Dort angekommen holten sie sich was zu Essen und setzten sich dann zu Miro, Fire und Shooting Star.
Sie aßen in Ruhe ihr Energon und gingen danach raus.
„Ok was machen wir heute?“
„Keine Ahnung.“
Shootie sah sich auf dem Platz um, es waren viele Soldaten unterwegs.
„Das kommt auch nicht oft vor, dass wir mal nicht wissen was wir tun sollen.“
meinte Chester.
„Als Sparkling hatte man irgendwie mehr Einfälle, aber jetzt,“
bedauerte Shootie.
„Ja, das ist schon schade, ich vermisse die Zeit voller Streiche und Unsinn.“
Saturn lächelte als er an die Zeit zurückdachte.
Fire sah traurig auf den Boden.
„Davon habe ich nichts mitbekommen.“
„Ja leider, es wäre bestimmt lustig gewesen, aber du warst damals ja so oft krank und hast ein paar Mal um dein Leben gekämpft, aber das ist ja zum Glück nicht mehr so schlimm.“
erinnerte sich Chester.
„Ich habe Dad an Weihnachten oder davor mal die Füße rot angemalen, das war lustig.“
„Du hast ernsthaft Dad einen Streich gespielt?“
Fire sah ihn erschrocken an.
„Ja. ich fand es Lustig, nur er nicht, aber das war mir später egal. Naja Papa musste mich glaube ich trösten, weil ich doch etwas Angst bekommen hatte, vor seiner Reaktion.“
„Ja und Mama hat mir mal erzählt was damals mit der Küche passiert ist, sie soll richtig schlimm ausgesehen haben.“
erzählte Shootie.
„Was ist?“
wollte Saturn von Miro wissen, denn der starrte ihn schon länger an.
„Sorry, aber es ist ungewohnt dich mit roten Optiken zu sehen.“
Miro sah in eine andere Richtung, während Saturn große Optiken bekam und Chester erschrocken ansah.
„Er hat recht. Sie sind komplett rot.“
Chester sah ihn sanft an.
„Aber das ist nicht schlimm.“
Saturn senkte den Blick.
„Ich hasse sie.“
der schwarz-rote Mech lief nach drinnen und ließ die Anderen besorgt zurück.
„Er kommt damit noch immer nicht klar oder?“
Shooting Star sah Chester fragend an.
„Nein, nicht wirklich.“
„Hey Leute.“
Black kam auf sie zugelaufen.
„Was zieht ihr den für Gesichter und wo ist Saturn?“
suchen sah sich der ehemalige Con um, doch er konnte den anderen nicht entdecken.
„Der ist gerade nach drinnen. Er kommt noch nicht wirklich damit klar, dass seine Optiken wahrscheinlich rot bleiben werden.“
„Ist das so schlimm?“
„Für dich vielleicht nicht, aber du wurdest so geboren und Saturn hatte wie du weißt immer blaue Optiken und jetzt würde ihn jeder der ihn nicht kennt, für einen Decepticon halten, aber das ist er nur zur Hälfte, oder so.“

Medbay

Ratchet sah sich gerade ein Datapad, mit medizinischen Daten, zusammen mit Jolt an.
Das Knallen einer Tür ließ die Beiden zusammenzucken.
Erschrocken drehten sich die Beiden um.
„Ironhide? Was ist los?“
Ratchet sah seinen Mech fragend an.
„Ich fühle mich mies.“
Ironhide sah die Beiden nicht an.
„Warum?“
„Weil unser Sohn weinend in seinem Zimmer sitzt und seine Decepticon-Gene hasst, die er von keinem anderen als mir hat.“
Ratchet legte das Pad beiseite und ging zu seinem Mech.
„Aber für die Gene kannst du nichts, gib dir nicht die Schuld.“
>Es tut weh ihn weinen zu hören, ich habe mich nicht getraut zu ihm zu gehen<
gab der schwarze Mech über ihr band zu.
„Ich werde nach ihm sehen. Jolt, ich mach für heute Feierabend.“
„Ist ok.“
der blaue Mech nahm sich das Pad, das Ratchet zur Seite gelegt hatte und verschwand damit in einem anderen Raum.

Der neongelbe Mech stand vor der Tür zu Saturn´s Zimmer.
„Saturn?“
Ratchet klopfte an die abgeschlossene Tür.
Die Schluchzer hörten für einen kurzen Moment auf.
„Papa?“
„Ja.“
Ratchet hörte Schritte und dann wurde die Tür entriegelt.
Langsam öffnete er die Tür und trat dann ein.
Saturn stand, mit dem Rücken zu ihm, mitten im Raum.
„Saturn?“
Ratchet ging zu ihm, er blieb vor ihm stehen und sah ihm ins tränennasse Gesicht.
Der junge Mech sah ihn aus roten Optiken an.
„ich weiß du verstehst das wahrscheinlich nicht ganz und es macht dir Angst, aber ich bitte dich, hasse deinen Vater nicht dafür, er gibt sich die Schuld dafür. Saturn, auch wenn sie nun Rot sind, bleibst du doch du selbst.“
Ratchet nahm seinen noch immer weinenden Sohn in die Arme.
„Ich könnte weder Dad noch dich hassen, ich weiß auch, dass er nichts dafürkann.“
kam es leise von Saturn.
Er erwiderte die Umarmung.
„Was, wenn mich die die mich nicht kennen für einen Con halten? Sie würden mich töten wollen.“
„Du bist nicht allein, jeder hier, besonders ich, Ironhide und Chester würden dich beschützen. Du brauchst keine Angst haben.“
Ratchet strich ihm beruhigend über den Rücken.
„Danke.“
Ironhide trat in die Tür und lehnte sich gegen den Türrahmen, er sah zu den Beiden und fing Ratchet´s Blick ein, der neongelbe Mech lächelte ihn an.
Ironhide ging auf die Beiden zu.
Bevor er bei ihnen ankam, drehte Saturn sich um und sah ihn lächelnd an.
Ironhide erwiderte das Lächeln und nahm Saturn in den Arm.
„Ich habe dich lieb.“
kam es leise vom jungen Mech.
Ironhide drückte ihn noch fester an sich.
„Ich dich auch.“




ENDE
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