Zwanzig Worte, mit denen der Wahnsinn begann

von Caligula
GeschichteRomanze, Freundschaft / P12 Slash
02.06.2018
02.06.2018
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Vergiss es, das Fandom kennst du sowieso nicht. Jedenfalls geht es um zwei junge Männer irgendwo in Berlin. Der eine will Anwalt werden, der andere versucht auf seine eigene Art und Weise die Welt zu verbessern. Und irgendwo zwischen Wahnsinn und Gewalt erkennen sie, dass sie nicht mehr als einander brauchen. Beitrag zum Projekt „20 Worte mit denen es begann Nr. 3“ von Revoluzzerin.

Zwanzig Worte, mit denen der Wahnsinn begann


Zwanzig Wörter, mit denen alles begann.
„Sag mal, kenne ich dich nicht aus der Vorlesung?“
„Welche Vorlesung?“
„Beim Doktor Backhaus.“
„Nein, ich meine welcher Studiengang?“
„Jura...?“

Neunzehn Wörter, die mir dein wahres Gesicht zeigten.
„Warte, du studierst überhaupt kein Jura?“
„Ich studiere überhaupt nichts.“
„Was zur Hölle machst du dann hier?“
„Zeit totschlagen.“

Achtzehn Wörter, mit denen du mich zum Nachdenken brachtest.
„Warum willst du ausgerechnet Anwalt werden?“
„Ich will Menschen helfen.“
„Bitte. Das ist nicht das, was Anwälte tun.“

Siebzehn Wörter, die dich ungläubig zurückließen.
„Ich nerve dich.“
„Ach was. Geringfügig. Ehrlich gesagt, fang ich gerade an, mich an dich zu gewöhnen.“

Sechzehn Wörter, die ins Schwarze trafen.
„Ich denke ja, dass du deswegen ständig hier abhängst, weil du sonst nichts und niemanden hast.“

Fünfzehn Wörter, die die Sonne für mich aufgehen ließen.
„Ich vergeige die Zwischenprüfung. Ich rassel so was von durch.“
„Tust du nicht. Nicht du.“

Vierzehn Wörter, die meine Welt auf den Kopf stellten.
„Weißt du eigentlich, dass du den schönsten Rücken auf der ganzen Welt hast?“
„Was...?“

Dreizehn Wörter, die uns hätten ein Zeichen sein sollen.
„Zur Not muss man eben mit allen verfügbaren Mitteln für sein Ziel kämpfen.“

Zwölf Wörter, die mich aus tiefstem Herzen zum Lachen brachten.
„Was war das? Du brauchst kein Türkisch sprechen, ich verstehe auch Deutsch.“

Elf Wörter, die dich alle Mauern einreißen ließen.
„...deshalb wäre es nett, wenn du dich weniger häuslich einrichten würdest...“

Zehn Wörter, die dich wütend machten.
„Du bist nicht der Mittelpunkt meiner verdammten Welt, verdammt nochmal!“

Neun Wörter, die ich bereut habe.
„Ehrlich? Und wenn du dich von 'ner Brücke wirfst!“

Acht Wörter, die mich im Auge des Tornados zurückließen.
„Ich will bei dir bleiben, ich brauche dich.“

Sieben Wörter, die mich daran erinnerten, wie großartig du bist.
„Hätte ich, aber du brauchst mich noch.“

Sechs Wörter, die mich zum Lächeln brachten.
„Du bist so ein sentimentales Opfer.“

Fünf Wörter, die dich zerstören sollten.
„Such dir endlich Hilfe, man.“

Vier Wörter, die unausgesprochen blieben.
„Du bist mir wichtig.“

Drei Wörter, die ich nie hören wollte.
„Elender, erbärmlicher Heuchler.“

Zwei Wörter, die ich zu spät verstand.
„...meine Bestimmung.“

Ein Wort, das mich immer an dich erinnern wird.
Terrordrom.
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