Wiedersehen

KurzgeschichteHumor / P6
Doctor Strange / Stephen Vincent Strange
02.06.2018
02.06.2018
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Stephan kannte ihn. Oder nein, etwas in Stephan kannte den Mann vor sich.

Für einen Moment konnte er eine Tür? sehen und hatte den Geruch von Tee in der Nase. Etwas tropfte auf seinen Arm. Regen?

Aber dann war er wieder in New York. Sah den Mann mit den leicht ergrauten, blonden Haaren an, der dem König von Wakanda gerade so über die Schulter reichte. Er musste sich noch daran gewöhnen, an diese kleinen Rucke die ihn manchmal befielen. Realität, Zeit, Raum, dass alles fiel an manchen Tagen um ihn zusammen und dann wusste sein Verstand nicht genau wo und wann und wer er eigentlich war.

Der Mann, Ross, wusste davon natürlich nichts. Das war ein Teil der Welt, auf den Stephan allein aufpasste, genau wie die Anwesenden über Wakanda wachten. Jeder hatte nun mal sein eigenes Steckenpferd.

Vielleicht hatten sie sich schon einmal getroffen, in einer anderen Zeit, unter anderen Namen, unter anderen Begebenheiten, denn es durchflutete ihn ein befremdliches Gefühl der Vertrautheit.

Konzentrier dich, schallt er sich.

„Mein Name ist Doktor Strange“, begann er, denn jemand musste den Anfang machen und Stark hatte sich schon fast ins Gefängnis gebracht mit diesem Treffen. „Ich schütze die Welt vor allen Gefahren, die die Zonen von Realität und Zeit übersteigen.“

Hochgezogenen Augenbrauen, leises Gemurmel, aber es gab seltsamere Ding heutzutage und Stephan konnte sich noch sehr lebhaft daran erinnern als er so gewesen war.

Aber trotzdem, und vielleicht auch um ein wenig anzugeben und nicht nur seine Kompetenz zu unterstreichen, lies er ganz kurz flammenden Zeichen in der Luft erscheinen.

Stark hatte es einen Taschenspielertrick genannt, aber dafür hatte Stephan ihm zurückgezischt dass seine Technik immerhin auch ohne Steckdose funktionierte. Er war sich nicht sicher, was er von Stark hielt. Oder all den Leuten hier.

„Brillant“, wisperte Ross und T’Challa zog beeindruckt eine Augenbraue hoch.

Er kannte diesen Mann.

Aber das war nicht wichtig. Denn es ging darum diese Welt zu retten und nicht mit der Realität rumzupfuschen. Er konnte fast seine Meisterin sehen, wie sie lächelnd den Kopf schüttelte und ihn mit ihren Augen ermahnte sich ein wenig mehr zu konzentrieren und ein wenig offenen dem Universum gegenüber zu sein.

(Trotzdem „Brillant“ löste irgendetwas aus und aus unerfindlichen Gründen hatte Stephen für den Bruchteil einer Sekunde das Gefühl, dass sie vielleicht eine Chance hatten.)

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Kennt ihr den Running Gag, dass Cumberbatch und Freeman sich immer wieder in den verschiedensten Fandoms wieder treffen? Seht, ich habe daraus ein Fic geschaffen! Es ist ziemlich erbärmlich aber was solls, es ist immer noch netter zu euch als Infinity War!
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LG Anemonenfisch
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