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Expeditions: Viking- New Dawn

KurzgeschichteAllgemein / P18 / Gen
OC (Own Character)
01.06.2018
12.05.2020
4
4.459
 
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07.06.2018 916
 
Sie spürte nur noch wie er sie anhob, schnell und geschickt hatte er nach ihren Beinen gegriffen, sie hochgehoben, als wenn sie nichts wiegen würde und dann spürte sie wie die Rinde eines Baumes in ihren Rücken drückte. Alles geschah so schnell, dass sie kaum folgen konnte. All ihre Gedanken, die sie heute hatte, waren verschwunden. Sie spürte nur eine Lippen, seine Hände, seine Haare und es fühlte sich an, als wenn sie sich mit jedem bisschen immer mehr verlor und sie wollte das dieses  Gefühl niemals endete.

Mehr küssend als gehend gingen sie in sein Zelt hinein und kaum waren sie drinnen, wurde es hektischer. Mit jedem seiner Küsse versuchte er sie auf zu Boden zu drücken, aber sie hielt entgegen, küsste ihn ebenfalls, ließ ihre Hände über seine Haut wandern, ertastete Narben, Muskeln . Ungeduldig zog sie an seinen Sachen, vermittelte das Gefühl, dass sie sehen musste was sie darunter befand- dabei wusste sie es. Sie hatte ihn sooft zur Erntezeit gesehen wie er Holz hackte und irgendwann sein Stoffhemd auszog, aber hier und jetzt, konnte sie es nicht nur aus den Augenwinkeln sehen sondern dabei sein, es fühlen, es spüren. Asleifr schien es nicht anders zu gehen: als sie es geschafft hatte, dass er sich hinlegte, setzte sie sich auf seinen Bauch, lächelte das sie die Überhand gewonnen hatte. Aber er ließ ihr nicht lange den Erflog.

Er half ihr dabei ihr Gewand abzustreifen und wieder begann der Kampf um Vorherrschaft des Liebesspieles. Das hier war reines Feuer, reine Lust über Jahre angestaut und endlich frei...

Sie fühlte sich wie betrunken. Seine Händen waren überall, zogen sie immer zu ihn heran. Nichts sollte mehr zwischen ihnen passen. Nichts mehr. Nie wieder. Sie würde ihm gehören. Endlich. Jahrelang hatte er diese Gefühl begraben. Hatte gehofft, dass wenn er sie nur tief genug vergraben würde, er es nicht mehr fühlen würde. Aber jeder ihrer Küsse ließ ihn diese Jahre verfluchen. Er drückte sie wieder auf den Boden. Küsste sie, biss sie. Sie würde ihm gehören. Unbewusst hoffte er, dass Ketill die süßen Töne hörte, die sie machte. Jeder Ton motivierte ihn mehr, jedes Mal wenn sie seinen Namen flüsterte, klang es wie ein Versprechen das diese Nacht niemals endete.

Jedes Mal, wenn sie an seinen Haaren zog, fühlte es sich an, als wenn sie ihm die Unendlichkeit mit ihr versprach.  Er spürte ihre Gänsehaut, wenn er sie mit Küssen übersäte. Das hier war das Paradiese. Für einen Moment. Für eine kleine Ewigkeit.

Er würde sie küssen bis seine Lippen taub waren oder diese Nacht vorbei war....

Müde öffnete er kurz die Augen, schloss sie aber sogleich wieder. Er war müde, erschöpft, verschwitzt. Er spürte auf seinem Arm ein Gewicht, er drehte seinen Kopf zur Seite und sah sie.
Sie sah ebenso müde und erschöpft aus wie er sich fühlte. Kichernd strich sie seine Haare beiseite, die ihm im Gesicht hingen. Und diese simple Geste brachte ihn dazu sie ebenso anzulächeln. Er fühlte sich wieder etwas wie der Junge, der sie damals immer heimlich angehimmelt und begehret hatte.
Doch diese Bergriede war nun gestillt worden, doch hätte er schwören können, dass sie seine Lippen angeschaut hatte. Doch was würde das jetzt bedeuten? War das einmalig?

Sie zogen sich an und kamen zusammen aus dem Zelt. Natürlich war ihr kleines Liebesspiel nicht unbemerkt geblieben. Die Mädchen drehten die Augen und kicherten. Er würde eigentlich nichts draufgeben, aber dieses eine Mal interessierte ihn es was andere dachten. Er blickte über die Schulter seiner Gefährtin in Ketills Gesicht. Der junge Jäger drehte sich weg. Egal welchen Gesichtsausdruck er hatte, Asleifr musste ein stolzes Lächeln unterdrücken. Und selbst, wenn er sie nicht gehört haben sollte, so würden die Flecken an ihrem Hals ihm eine Warnung geben. Ketill würde sie nicht bekommen. Er würde es nicht zulassen.
Sie gingen zusammen zum Fluss um sich zu wachsen. Diesmal beobachtete er sie. Dieses Mal hatte er Zeit sich ihren Körper anzusehen. Wenn sie seine Blicke bemerkte, so ließ sie sich nichts anmerken.
Doch nun, da seine Lust gestillt wurde, da fragte er sich…. „Meiner Familie würde das nicht gefallen.“  Sie blickte ihn an. „Bereust du es?“, fragte sie ihn und ihre Augen schienen mit Schmerz gefüllt zu sein. Er blickte in weite Ferne. „Ich bin mir nicht sicher. Bereust du es?“, gestand er. Ja sicher, er war alt genug um sich eine Frau zu suchen und sein Vater könnte ihn nicht daran hindern… aber mit ihr? Er würde damit sich sicher sein können, dass sein Vater erbost sein würde.
„Ich hatte immer Träume von dir als wir aufgewachsen sind. Auf diese Weise habe ich schon lange nicht mehr an dich gedacht…“ Er konnte sich noch gut an diese Nächte erinnern, in denen er sich vorgestellt hatte wie sich wohl ihr Haar anfühlen würde, sie sich ihre Hand in seiner anfühlte, wie ihre Lippen schmecken würde, wie sie ihn küssen würde. Und er konnte sich an die Eifersucht erinnern, wann immer Ketill auf die Bildfläche trat. Er beneidete ihn dafür, dass er so ungezwungen mit ihr umgehen durfte, währen er, Asleifr, an Pflichten und Ehre gebunden war.

Doch jetzt stand sie hier mit ihm. „Ich würde deine Träume gerne ein zweites Mal erfüllen.“, sie lächelte ihn neckisch an. „Doch erst muss ich mich von unser kleinen Rangelei erholen.“ Es dauerte einen kleinen Augenblick, dann kam er auf sie zu, umarmte sie und küsste sie innig. So schnell würde er sie nicht mehr gehen lassen. Dazu hatte er viel zu lange gewartet….
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