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Ein schweres Schicksal

von Silka
Kurzbeschreibung
GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Hunter Bradley / Crimson Thunder Ranger OC (Own Character)
01.06.2018
19.04.2019
45
127.048
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Dieses Kapitel
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28.12.2018 2.926
 
Die letzten Tage unseres Urlaubs waren sehr ruhig. Tori und Blake konnten wir so gut wie komplett vergessen. Die waren mit sich selber beschäftigt. Die anderen hatten trotzdem ihren Spaß und ich habe meine Gefühle in die hinter letzte Ecke meines Bewusstseins verband. Und ich hoffe, das sie dort auch erst mal bleiben werden. Nun sind wir seid drei Tagen zurück und warten was als nächstes passiert. Und lange müssen wir nicht warten. Die Sonne ist gerade erst aufgegangen und ich sitze draußen unter der Weide und meditiere. Zumindest bis ich Schritte höre die näher kommen. Als ich die Augen öffne, ist mir schon alles klar. Tja, wie es aussieht ist Hunter der nächste. Er sieht etwas übermüdet und verwirrt aus. Bereitwillig erzählt er mir von seiner Vision. Hervorstechend sind die Elemente Feuer und Eis die er gesehen hat. Mich bring das zum grübeln. Feuer und Eis. Wo soll das sein? Ich schicke Hunter zu den anderen zum Frühstücken, während ich in die Bibliothek gehe.


Was mich stutzig macht ist das Feuer. Was soll das bedeuten? Wohl kaum das es an dem Ort brennt. Es dauert eine ganze Weile bis ich darauf komme, welcher Ort gemeint ist. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Es gibt nur eine Insel die gemeint sein kann. Gletscher und aktive Vulkane. Feuer und Eis. Es wird also wieder kalt. Als erstes rede ich mit Großvater darüber. Auch er ist der Meinung, das ich richtig liege. Na dann kann ich ja nicht falsch liegen. Hoffe ich jedenfalls. Ich werde noch mal hinreichend darauf hingewiesen das wir vorsichtig sein und gesund nach Hause kommen sollen. Nichts leichter als das. Dann mal zu den anderen. „Alex. Hast du was raus gefunden?“ „Ja. Der Flieger geht in drei Stunden. Packt warme Sachen ein, es wird kalt“ Ohne groß nachzufragen, machen die anderen sich ans packen. Ich mache mich in der Zeit noch etwas über unser Ziel schlau. Als alle fertig sind, geht es zum Flughafen. Ich weiß nicht woran es liegt, aber irgendwie wirken die anderen angespannt. Tori klammert sind an Blake, Hunter ist völlig in seiner eigenen Welt versunken und macht sich vermutlich Gedanken über seine Prüfung, Shane sieht sich ständig um, als befürchte er, das wir gleich angegriffen werden und selbst Dustin ist ruhig und nachdenklich. Ein Bild, das so gar nicht in meinen Kopf will. Aber gut. Wenn etwas ist, werden sie es schon sagen.


Der Flug vergeht recht schnell und es ist bereits dunkel, als wir am Flughafen landen. Als wir unser Gepäck haben, geht es nach draußen zu dem Mietwagen. Wir werden von der kalten Luft Island´s begrüßt und als wir in den Himmel sehen, könne wir die Polarlichter sehen. „Wow. Das ist unglaublich“ Stimmt. Es sieht wunderschön aus. Doch jetzt machen wir uns erst mal auf den Weg zu unsere Wohnung. „Alex. Was weißt du über Island?“ „Island ist mit rund 103.000 km² – nach dem Vereinigten Königreich – der flächenmäßig zweitgrößte Inselstaat Europas. Die Hauptinsel ist die größte Vulkaninsel der Erde und befindet sich knapp südlich des nördlichen Polarkreises. Island ist Mitglied der EFTA, des Europäischen Wirtschaftsraums, des Nordischen Rates sowie Gründungsmitglied der NATO.
Die 350.710 Einwohner leben in dem am dünnsten besiedelten Land Europas. Über 60 Prozent der isländischen Bevölkerung konzentrieren sich auf die Hauptstadtregion von Reykjavík.
Island hat einen der höchsten Lebensstandards und Pro-Kopf-Einkommen der Welt. Im Index der menschlichen Entwicklung nahm das Land 2016 den 9. Rang ein.


Geographisch gehört Island zu Nordeuropa, geologisch zugleich zu Europa und Nordamerika, geopolitisch zu den Nordischen Ländern und kulturell zu Nordwesteuropa, insbesondere zu Skandinavien. Der Inselstaat befindet sich südöstlich von Grönland. Nordöstlich liegt die Insel Jan Mayen, östlich befindet sich Norwegen, südöstlich liegen die Färöer, Großbritannien und Irland.
Zwischen Grönland und Island liegt die Dänemarkstraße. Nördlich von Island liegt die Grönlandsee, östlich das Europäische Nordmeer oder „Nordpolarmeer“, beides Nebenmeere des Arktischen Ozeans. Südlich beginnt der Nordatlantik. Die Fläche Islands beträgt 103.125 km², davon sind 100.329 km² Landfläche und 2796 km² Wasserfläche. Der längste Fluss ist die Þjórsá mit 230 km. Die höchste Erhebung der Insel ist der Hvannadalshnúkur mit 2110 m. Die Küstenlänge beläuft sich auf rund 4.970 km. Island liegt auf dem Mittelatlantischen Rücken und damit sowohl auf der Nordamerikanischen als auch auf der Eurasischen Platte, wobei sich die Plattengrenzen von Südwesten nach Nordosten in etwa diagonal über die Insel ziehen. Die Platten entfernen sich jährlich etwa 2 cm voneinander. Ein Mantelplume unter der Insel, der sogenannte Island-Plume, sorgt mittels Vulkanismus für ständigen Nachschub von geschmolzenem Gesteinsmaterial aus dem Erdinneren, weshalb die Insel nicht auseinanderbricht. Die aktiven Vulkane in Island sind in etwa 30 Vulkansysteme eingeordnet.


Island vergletscherte in den Eiszeiten fast vollständig. Nach einer Wärmeperiode war die Insel fast gletscherfrei, bevor es vor etwa 1000 Jahren begann, wieder kühler zu werden. Heute bedecken Gletscher wieder 11,1 Prozent der Landesoberfläche. Der Gletscher mit Europas größtem Eisvolumen ist der Vatnajökull. Seine Eiskappe ist bis zu 1000 m dick.
Im Jahr 2010 brachte der Vulkan Eyjafjallajökull mit seiner Aschewolke den Flugverkehr in weiten Teilen Nord- und Mitteleuropas zum Erliegen.
Die Landschaft ist durch Vulkanismus und Wasserreichtum geprägt. So gibt es zahlreiche, zum Teil aktive Vulkane, Flüsse, Seen und Wasserfälle. Darunter ist mit dem Dettifoss der energiereichste Wasserfall Europas, gemessen am Wasservolumen pro Sekunde × Fallhöhe. Das Isländische Hochland im Zentrum der Insel bildet eine Periglazial-Wüste und ist nahezu unbewohnt. Eine Vielzahl von Gletschern prägen das Gesicht der Insel.
Die Küstenlinie ist im Bereich der isländischen Fjorde stark zerfurcht. Neben der Hauptinsel gibt es eine Reihe kleinerer Inseln. Island ist relativ dünn besiedelt. Auf 40 km² befinden sich im Schnitt zwei bis vier Häuser.


Das Klima ist ozeanisch kühl, geprägt vom relativ warmen Irmingerstrom an der Südküste und vom kalten Grönlandstrom an der Nordost- und Südwestküste. Die Niederschläge betragen bis zu 2000 mm im Jahr in den Niederungen im Süden und bis zu 4000 mm auf dem Vatnajökull. Die geringste Niederschlagsmenge findet man auf den Hochebenen im Norden von Island.
Aufgrund des warmen Golfstroms ist das Klima in Island milder als in anderen Regionen dieser Breitengrade. Die Winter sind vergleichsweise mild und die Sommer eher kühl. In den letzten Jahrzehnten macht sich die globale Erwärmung durch einen leichten Anstieg der Durchschnittstemperaturen bemerkbar, was am Rückzug einzelner Gletscherzungen bis hin zum völligen Abschmelzen kleinerer Gletscher zu beobachten ist. Am wärmsten ist es in Island in der Zeit von Mitte Juni bis Ende August/Mitte September. Die Tagestemperaturen schwanken zwischen 0 und 3 °C im Winter und zwischen 12 und 15 °C im Sommer, wobei es im Landesinneren teils deutlich kühler sein kann. Im Sommer treten in einigen privilegierten Lagen auch wesentlich höhere Temperaturen auf. Vor allem wegen des Golfstroms fällt im Süden der Insel vergleichsweise selten Schnee. Die geringsten Niederschläge fallen in Island in den frühen Sommermonaten, wobei es hier signifikante lokale Unterschiede gibt. Im Nordosten ist es tendenziell trockener, da sich die von Süden kommenden Wolken häufig über dem 8100 km² großen Gletscher Vatnajökull ausregnen. Auch die Sonnenscheindauer ist daher etwa im Gebiet des Sees Mývatn höher als in anderen Regionen des Landes. Bei Nordwind ist der Effekt umgekehrt: Im Norden regnen sich die Wolken ab, während es in den südlichen Regionen sonnig und warm ist.


Durch das arktische Klima ist die Tier- und Pflanzenwelt Islands, im Vergleich etwa zu Mittel- und Südeuropa, wenig artenreich. Vor der Besiedlung durch den Menschen gab es nur Vögel, Fische, Insekten, Robben, Polarfüchse und manchmal Eisbären, die zufällig mit einer Eisscholle von Grönland hierher getrieben waren. Mit den Menschen kamen die Haustiere, insbesondere Schafe und Pferde, aber auch Mäuse und Ratten wurden auf Schiffen eingeschleppt. Anders als bei anderen Tierklassen ist die Vielfalt der Vögel enorm groß. Im Landesinneren leben z. B. Rotdrossel, Kurzschnabelgans und das Schneehuhn, in den Küstenregionen unzählige Seevögel. Der Polarfuchs ist ein Landsäugetier, dessen Population in Island heute annähernd 10.000 Individuen umfasst. Er besiedelte wahrscheinlich unabhängig vom Menschen Island und erreichte es während kühlerer Klimazeiten wie der Kleinen Eiszeit über das gefrorene Polarmeer. Der aus Pelztierfarmen entwichene Amerikanische Nerz gefährdet die Vogelwelt. An der Küste, insbesondere im Norden der Insel, kann man Seehunde beobachten. Mäuse und Ratten verbreiteten sich von Schiffen aus.


Die nordischen Siedler führten bei der Landnahme alle Nutztiere der Insel ein, darunter auch die heutigen Islandschafe. Bis heute überlässt man die gut markierten Tiere den kurzen Sommer über sich selbst. Sie ziehen, innerhalb festgelegter Landwirtschaftsbezirke, frei umher. Überwinden sie jedoch die trennenden Zäune oder natürlichen Hindernisse, werden sie zur Seuchenprävention auf der Stelle getötet. Im Herbst fängt man die Tiere beim Viehabtrieb wieder ein. Um Überweidung zu verhindern, ist die Schafhaltung quotiert. Ein Wandel des Klimas und die Rodung der ursprünglichen Birkenwälder, mit anschließender extensiver Beweidung, hat das Landschaftsbild Islands dauerhaft verändert. 1771 brachte man 13 Rentiere aus Norwegen ins Land und hoffte auf Vermehrung, um sie bejagen zu können oder aus ihrer Haltung anderweitig Nutzen zu ziehen. Heute leben etwa 3000 Rentiere wild im östlichen Hochland der Insel. Die erhoffte wirtschaftliche Bedeutung haben sie aber nie erlangt. Anfang des 20. Jahrhunderts versuchte man auch, den Moschusochsen anzusiedeln, jedoch ohne größeren Erfolg. Island ist die Heimat des Islandpferdes. Als eine von nur wenigen Pferderassen beherrscht es den Tölt, eine trittsichere, langsame bis schnelle Gangart ohne Sprungphase. Das Pferd hat also immer ein Bein am Boden, was für den Reiter sehr bequem ist und seinen Rücken schont. Islandpferde dürfen wie alle lebenden Nutztiere zwar aus-, aber nicht wieder eingeführt werden. Das soll das Einschleppen von Krankheiten verhindern und den Eintrag fremden Erbguts, etwa durch Föten tragender Stuten, die die reinrassige Islandpferdezucht gefährdeten.


Island ist berühmt für seine Vogelwelt, besonders die zahlreichen Vogelfelsen sind ein Magnet für Vogelbeobachter aus aller Welt. Als bekanntester Vogel Islands gilt der Papageitaucher. An den Vogelfelsen finden sich außerdem Trottellummen, Dickschnabellummen, Eissturmvögel, Gryllteisten oder der Basstölpel. Im Landesinneren trifft man auf das Alpenschneehuhn, den Goldregenpfeifer, das Odinshühnchen, das Thorshühnchen, und an Gletscherseen ist der Sterntaucher zu beobachten. Auf den Sandern muss man sich vor den Angriffen von Skuas und Küstenseeschwalben in Acht nehmen. Drei nordamerikanische Arten, Eistaucher, Kragenente und Spatelente, haben auf Island ihr einziges europäisches Brutvorkommen. Der See Mývatn ist für seinen ungewöhnlichen Artenreichtum an Wasservögeln bekannt. In den Frühjahrs-, Sommer- und frühen Herbstmonaten findet sich an diesem See die weltweit größte Vielfalt an Entenarten. Ein Drittel der Enten- und Sägerarten überwintert dort. Die Greifvogelwelt Islands ist ebenfalls beachtlich, so kommen Gerfalke und Merlin relativ häufig vor.


Da der warme Irmingerstrom und der kalte Ostgrönlandstrom vor der Küste aufeinandertreffen, sind die Gewässer um Island besonders fischreich. Zudem ist das Wasser kaum mit Schadstoffen belastet, weshalb im Meer um die Insel rund 270 Fischarten leben. Pflanzen wachsen bis zu einer Wassertiefe von 40 m. In den isländischen Gewässern leben zahlreiche Walarten, wie zum Beispiel Nördlicher Zwergwal, Blauwal, Finnwal, Seiwal, Buckelwal, Schweinswale, Weißschnauzendelfin,
Weißseitendelfin, Grindwal, Schwertwal, Nördlicher Entenwal und der Pottwal. Aktuellen Bestandszählungen zufolge gibt es in den Gewässern um Island etwa 50.000 Zwergwale und 17.000 Finnwale. Die Gesamtzahl der Wale wird auf rund 230.000 geschätzt. Nach knapp 20 Jahren erzwungener Pause hat Island 2003, trotz internationalen Protests, wieder ein als wissenschaftlich deklariertes Walfangprogramm aufgenommen. Über einen Zeitraum von drei Jahren dürfen bis zu 250 Zwergwale und etwa 40 Finnwale getötet werden. Da die Anbieter von Walbeobachtungstouren einen Einbruch der Besucherzahlen befürchten, wird in Island selbst inzwischen über die Einstellung des Walfangs diskutiert. Die Bevölkerung sieht den Walfang überwiegend positiv.
2006 beschloss Island, zusätzlich zum wissenschaftlichen auch den kommerziellen Walfang wieder zuzulassen. 30 Zwergwale und neun Finnwale, die zu den bedrohten Arten zählen, dürfen vor den Küsten getötet werden, allen weltweiten Protesten zum Trotz. Japan ist der wichtigste Absatzmarkt für isländisches Walfleisch. Im Jahr 2010 tötete Island deutlich mehr Finnwale, als der japanische Markt an Walfleisch aufnehmen konnte. Der für die japanische Fischereibehörde arbeitende Jun Yamashita unterließ es, Island auf diese Marktlage hinzuweisen und so die Zahl der gejagten Wale auf ein wirtschaftlich vernünftiges Maß zu senken.


In Islands Binnengewässern ist der Artenreichtum an Fischen nicht so groß wie vor den Küsten. In den Flüssen und Seen leben Aale, Forellen, Lachse, Stichlinge und Saiblinge, also fast ausschließlich lachsartige, die teilweise für Wochen und Monate ins Meer wandern.
Die Flora Islands weist einige endemische Arten auf. Besonders häufig trifft man unterschiedliche, in verschiedenen Farben wachsende Flechten und Moose an. Mit den Eiszeiten sind die meisten der den gemäßigten und subtropischen Zonen angehörenden Pflanzenarten von der Insel verschwunden, darunter auch Mammutbaum und Ahorn. Die restlichen Pflanzenarten waren und sind dem rauen Klima angepasst. Man findet zum Beispiel zahlreiche Steinbrecharten und auch diverse Unterarten des Leimkrauts, die Lavafelder besiedeln und daher viel im Hochland zu finden sind. Auch die Doldengewächse sind an feuchten Bachrändern und Seeufern verbreitet. Besonders beliebt ist die Engelwurz, die man traditionell auch zur Teeherstellung und als Heilkraut kennt. Auf den Hofwiesen blüht viel Löwenzahn und in den Bergen das Alpenröschen. Auffallend für Mitteleuropäer ist der Mangel an Wäldern. Die alten Chroniken Íslendingabók und Landnámabók berichten gar, das Land sei von der Küste bis in die Berge bewaldet gewesen. Hauptsächlich fand man ausgedehnte Birkenwälder vor, wie Forschungen nachgewiesen haben. Durch Rodungen zur Weidelandgewinnung, für Brennholz und zur Holzköhlerei verschwanden diese Wälder. Die anschließende Beweidung ließ Sprösslinge nicht mehr hochkommen, so dass die Insel bereits nach wenigen Jahrhunderten der Besiedlung völlig entwaldet war. An warmen Quellen und Bächen stößt man häufig auf eine üppige Vegetation, vorausgesetzt die Beschaffenheit des Bodens lässt es zu. Durch Erdwärme aufgeheiztes Wasser nutzt man in Island für Gewächshäuser. Daher wachsen knapp unterhalb des Polarkreises sogar Bananenstauden, aber auch Schnittblumen und selbst Weinreben werden hier gezüchtet. Besonders gut lässt sich die Pflanzen- und Tierwelt in den drei Nationalparks Islands beobachten.


Im Jahre 1552 wurde in Island auf Anordnung des dänischen Königs Christians III. Die Reformation durchgesetzt. Lange blockierten Handelsmonopole, erst norwegische, später dänische, die wirtschaftliche Entwicklung Islands. Der Kieler Frieden vom 14. Januar 1814 besiegelte noch einmal die dänische Oberhoheit. Das alte Mutterland Norwegen fiel zwar an Schweden, konnte sich aber auf den Weg in die Unabhängigkeit machen. Mit der Rückbesinnung auf die alten Traditionen, dem Wiederaufleben des Althings und dem Durchbrechen der Handelsbeschränkungen beging Island 1874 mit einer eigenen Verfassung die Tausendjahrfeier der Landnahme. 1904 gewährte Dänemark den Isländern die Autonomie. Am 1. Dezember 1918 erlangte Island die Souveränität. Der dänische König Christian X. blieb aber bis zur Gründung der Republik, am 17. Juni 1944, das isländische Staatsoberhaupt. Daher haben Mitglieder des dänischen Königshauses, die vor dem 17. Juni 1944 geboren sind, auch einen isländischen Vornamen, wie die jetzige Königin Margrethe II., die den Vornamen Þórhildur trägt.
1911 wurde die Universität Island gegründet. Vorher mussten Isländer zum Studium ins dänische Mutterland übersiedeln bzw. wurden gehobene Positionen auf Island von entsprechend gebildeten Dänen besetzt. Dänisch war bis weit ins 20. Jahrhundert Zweitsprache auf Island.
1915 wurde das Frauenwahlrecht eingeführt, 1917 kam es zur ersten isländischen Regierungsbildung. 1918 wurde Island unabhängig, verblieb aber in Realunion mit Dänemark. Islands Flagge wurde erstmals offiziell gehisst.


Am 17. Juni 1944 wurde die Demokratische Republik Island ausgerufen. Dänemark stand zu diesem Zeitpunkt noch unter deutscher Besatzung. Seit 1946 ist Island Mitglied der Vereinten Nationen und es war 1949 ein Gründungsmitglied der NATO. Islands Beitrag zum Verteidigungsbündnis besteht darin, eingegrenzte Gebiete seines Territoriums zwecks militärischer Nutzung kostenlos zu verpachten. Die bedeutendste Niederlassung fremden Militärs auf Island war bis 2006 die Marineluftwaffenbasis in Keflavík, die hauptsächlich von US-amerikanischem Personal, aber auch von Dänen und Norwegern betrieben wurde. Nach 2006 wurde die militärische Präsenz von NATO-Partnern auf ein Minimum reduziert. Die Dauerpräsenz amerikanischer Truppen war in Island Jahrzehnte lang ein innenpolitischer Streitpunkt. Seit 1994 ist Island Mitglied des Europäischen Wirtschaftsraums. 2001 trat Island dem Schengener Abkommen bei. In der isländischen Politik herrscht seit langem keine klare Position zu einem möglichen EU-Beitritt des Landes. Als problematisch wird in Island vor allem der Status der isländischen Fischereirechte angesehen. Die Insel ist wie kein anderes Land auf diese Rechte angewiesen. Nachdem die konservative Regierung von Geir Haarde infolge der Finanzkrise zurückgetreten war, kündigte die sozialdemokratische Ministerpräsidentin Jóhanna Sigurðardóttir eine Initiative zum EU-Beitritt Islands an. Das isländische Parlament bestätigte ihren politischen Kurs und am 17. Juli 2009 wurde ein Beitrittsgesuch gestellt.


Das Veto des isländischen Präsidenten Ólafur Ragnar Grímsson gegen das Gesetz über die Rückzahlung von fast 4 Milliarden Euro wegen des Konkurses der Icesave-Bank an Großbritannien und die Niederlande und die Ablehnung des Gesetzes in der Abstimmung am 6. März 2010 durch eine Mehrheit von 93,2 Prozent könnte den Beitrittsprozess Islands zur Europäischen Union in Frage stellen. Am 24. Februar 2010 empfahl die EU-Kommission die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen. Die Stimmung wandelte sich allerdings im Lande. Nach dem Regierungswechsel im April 2013 wurde der Beitrittsprozess ausgesetzt, weil die neue Regierung einen Beitritt nunmehr ablehnte. Am 12. März 2015 zog Island seinen Beitrittsantrag zurück“
Mittlerweile sind wir am Ziel und haben unsere Sachen verstaut. Ich mache mich ans kochen und nach einer halben Stunde, sitzen wir zusammen beim Essen. Auch jetzt ist es relativ ruhig. Mich soll es nicht stören. Die anderen gehen zeitig schlafen, da es doch etwas anstrengend war und man sich erst mal an das Klima hier gewöhnen muss. Da ich noch nicht müde bin, setzte ich mich auf die Terrasse und sehe mir die Polarlichter an. Und es hilft. Ich merke wie ich langsam ruhiger werde. Meine Gedanken und Gefühle kommen zur Ruhe und so merke ich auch die Müdigkeit. Nach einer Stunde gehe ich dann auch schlafen. Ich denke, die nächsten Stunden werden anstrengend werden.

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Island: https://www.dreamies.de/mygalerie.php?g=udhfqdxw

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Teaser:

30. Wenn das mal gut geht  
Online am 04.01.2019  
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