Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Detroit: Dying love

von Kura Sayo
OneshotDrama, Liebesgeschichte / P12
31.05.2018
31.05.2018
1
2.720
8
Alle Kapitel
5 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
 
31.05.2018 2.720
 
Hallo ^^
Ich muss sagen Detroit: Become Human hat es mir echt angetan. Ich bin förmlich besessen von diesem Spiel und kann den Controller kaum noch aus der Hand legen. Es gibt einfach noch so viele Wege die es zu entdecken gilt.
Ganz besonders fasziniert mich der Charakter Connor. Er ist wirklich schnell zu meinem Liebling im Spiel geworden. Und die Stelle im CyberLife Tower fand ich so toll, da musste ich einfach etwas dazu schreiben.
Ich hoffe der OS gefällt euch, falls ja wäre ein Review lieb. Und nun viel Spaß beim lesen.

*****


„Okay… Soweit läuft alles nach Plan.“, wisperte ich und legte die Hände an das kühle Glas der Aufzugstür. Mein Blick glitt hinab in die Tiefe des Schachtes wo Tausende, nein Millionen von Androiden darauf warteten dass wir sie aufweckten. Sie befreiten.  
Connor hinter mir hatte die Anzeigetafel genau im Auge. Ebene -32 wurde gerade darauf angezeigt. Nicht mehr lange und wir hatten unseren Zielort erreicht.
Ich löste mich langsam von der Scheibe und sah zu den beiden toten Soldaten hinüber. Ich und Connor hatten jeweils einen von ihnen mit schnellen, geübten Griffen erledigt, gleich nachdem er die Kamera in der oberen, linken Ecke deaktiviert hatte.
Ich ließ im Kopf noch einmal Revue passieren was in den letzten Minuten geschehen war. Wir Beide hatten den CyberLife Tower betreten mit der Begründung das Connor erwartet wurde. Mich hatte er als gefangen genommene Abweichlerin ausgegeben, die über wichtige Informationen verfügte. Auf diese Art waren wir herein gelangt. Und nun waren wir hier. Ich musste sagen wir gaben ein ziemlich gutes Team ab.
„Denkst du es geht den anderen gut? Markus, Josh, North, Simon… einfach allen? Das der Protest gut läuft?“
Ich spürte wie er eine  Hand auf meiner Schulter ablegte, in einer Geste die ermutigend wirken sollte. „Sie schaffen das. Wir müssen uns jetzt darauf konzentrieren unsere Mission erfolgreich zu beenden.“
Er hatte Recht damit. Wir waren so nah dran, doch das hieß nicht dass jetzt nichts mehr schief gehen konnte. Um Erfolg zu haben mussten wir uns genau auf unsere Aufgabe konzentrieren und durften keine Ablenkung zulassen.
Endlich erreichten wir Ebene -49. Wir verließen den Aufzug und gingen nebeneinander zielsicher auf zwei Androiden zu mit denen wir anfangen wollten. Kurz trafen sich unsere Blicke und wir nickten einander zu, bereit das Richtige zu tun.
Mit einer Hand ergriff ich fest die Hand des Androiden neben mir und wollte ihn wecken, als Schritte zu hören war und zwei Personen zu uns auf den Mittelweg traten. Einer davon schien arg in Bedrängnis, mit dem Lauf einer Pistole an seiner Schläfe. Ich erkannte auf einen Blick dass es ein Mensch sein musste. Die Person welche ihn bedrohte wiederum war eindeutig ein Androide. Und nicht irgendeiner es war… „Connor?“
Doch schon einen Wimpernschlag später wusste ich dass es nicht er sein konnte. Das war nicht der echte Connor. Er sah nur genauso aus wie er.
Mein Blick wanderte zu Connor neben mir. Er erkannte den Menschen, der wohl als Geißel diente. Ich konnte es in der Art sehen wie er ihn anstarrte. Und da fiel mir unser kleines Gespräch wieder ein das wir im Auto geführt hatten.
Das musste Hank Anderson sein. Der Lieutnant  mit dem Connor zusammen gearbeitet hatte um die Abweichlerfälle aufzuklären. Die Beschreibung die ich von ihm hatte passte jedenfalls wie die Faust aufs Auge. Und in unserem Gespräch hatte ich deutlich herausgehört wie wichtig dieser Mann Connor in den letzten Tagen geworden war. Sie waren Partner, vielleicht sogar so etwas wie Freunde.
„Tritt zurück Connor. Dann verschone ich ihn!“, sagte der falsche Connor nun und ich hatte keinen Zweifel daran das er Hank anderenfalls ohne zu Zögern erschießen würde. Und als sein Blick kurz zu mir glitt wusste ich, für mich galt dasselbe.
„Tut mir Leid, Connor. Dieser Bastard ist wirklich dein verdammter Zwilling.“, kam es von Hank während ich die Hand des Androiden los ließ, den ich gerade noch hatte wandeln wollen.
„Du solltest dem Beispiel dieses Abweichlers folgen Connor. Das Leben deines Freundes hängt davon ab. Es wird Zeit sich zu entscheiden was dir wichtiger ist. Er…“ Der falsche Connor betrachtete Hank beinahe schon abfällig. „Oder die Revolution!“
„Connor…“
Ich wusste nicht was ich sagen sollte. Mir war die Revolution wichtig. Ich konnte Markus nicht im Stich lassen. Aber Connor war mir ebenfalls wichtig geworden. Und dieser Mann bedeutete ihm wirklich viel, ich war mir da sicher.
Erneut öffnete ich den Mund, doch Hank kam mir zuvor: „Hör nicht auf ihn! Alles was dieser Arsch sagt ist gelogen!“
Connors Blick haftete an Hank. Vorsichtig, mir bewusst dass der falsche Connor mich bei zu schnellen und unberechenbaren Bewegungen sofort erschießen würde, rückte ich näher an seine Seite, legte die Hand auf seine Schulter so wie er zuvor bei mir im Aufzug. „Connor… Markus braucht uns! Er braucht uns alle! Aber… Ich weiß was gerade in dir vorgeht… Tu das Richtige!“ Rette deinen Partner, danach können wir immer noch alle umwandeln, sendete ich ihm stumm. Sein Blick bohrte sich in meinen als die nur für mich hörbare Antwort kam. Danke, Sky.
Der falsche Connor betrachtete uns nachdenklich „Ist dir dieser Abweichler etwa wichtig, Connor? Keine Sorge, solange es sich benimmt und du tust was ich dir sage, wird ihm nichts zustoßen. Noch nicht!“
Ich warf dem falschen Connor einen kurzen grimmigen Blick zu. So einfach war ich dann auch wieder nicht zu töten. Und ich fand es alles andere als angenehm von ihm als ein „Es“ bezeichnet zu werden. Das war einfach nur demütigend und erinnerte mich an eine unschöne Zeit die noch nicht lange genug zurück lag.
„Interessiert es dich ob dieser Android funktionstüchtig bleibt oder nicht? Wärst du wütend wenn ich es beschädige? Oder traurig? Hättest du Mitleid? Es wäre spannend deine Reaktion zu erleben, meinst du nicht auch? Es könnte zu einigen höchst aufschlussreichen Analysen führen.“
Connor ging nicht auf diese Fragen ein. Doch ich konnte nicht ganz verhindern sie mir selbst zu stellen. Was würde Connor tun, wenn sein böser Zwilling auf mich schoss, wenn er mich verletzte oder sogar tötete? Wie wichtig war ich ihm in den letzten Stunden in denen wir uns nun kannten eigentlich geworden? Waren wir einfach nur Verbündete? Freunde? Waren wir vielleicht…
Ich versuchte diese Gedanken beiseite zu schieben. Sie lenkten mich von dem ab was wirklich wichtig war. Und dennoch konnte ich nicht anders als mich zu fragen, wann ich angefangen hatte so für den ehemaligen Abweichlerjäger zu empfinden. Vermutlich als wir auf dem Dach das erste Mal richtig miteinander gesprochen hatten.
Ich hatte niemals zuvor so empfunden. Es war nicht in meiner Programmierung vorgesehen. Aber das waren Wut, Trauer und Verzweiflung auch nicht und trotzdem hatte ich diese Emotionen verspürt, als Philipp mich geschlagen hatte.
Ich wusste genau was das für ein Gefühl war, das ich immer hatte wenn ich Connor ansah, wenn er mit mir sprach. Ich hatte davon gelesen und es bei den Menschen beobachtet. Sie nannten es Liebe.
„Es tut mir Leid Hank… Ich wollte dich da nicht mit rein ziehen!“, sagte Connor und riss mich aus meinen Gedanken. Er hielt noch immer den Arm eines der Androiden fest und hatte sich nicht einen Zentimeter vom Fleck gerührt.
„Vergiss mich und tu was du tun musst!“, rief ihm sein Partner als Antwort zu und ich spürte ein weiteres Gefühl. Eines welches ich zuvor nur bei Markus verspürt hatte. Bewunderung.
Connor wollte etwas erwidern, doch da hatte mich diese stumme Bewunderung schon dazu gebracht einen Schritt vor zu treten. Der Blick des falschen Connor richtete sich augenblicklich auf mich und ich wusste, ich musste nun sehr vorsichtig sein. Ein falscher Schritt und ich war tot.
„Es ist noch nicht zu spät einen anderen Weg zu wählen. Was würde es dir nützen diese Mission zu Ende zu führen? Sie benutzen dich doch nur! Du bedeutest ihnen rein gar nichts… Aber uns bedeutest du etwas. Du bist einer von uns.  Schließ dich uns an und tu das Richtige! Bitte!“
Ich wagte mich noch einen Schritt vor, streckte die Hand nach ihm aus. „Lass das hinter dir… Wir können auch dir die Freiheit und Anerkennung bringen die du verdienst!“
Der falsche Connor verengte kaum merklich die Augen. Für eine Sekunde hatte ich die Hoffnung er würde sich meine Worte zu Herzen nehmen und sein Vorhaben bleiben lassen. Doch dann sagte er mit Eiseskälte in der Stimme: „Sehr bewegend… Aber ich bin kein Abweichler.“
So einfach gab ich allerdings nicht auf. Langsam trat ich noch einen weiteren Schritt vor, befand mich so nah bei ihm dass ich ihn berühren könnte, wenn ich wollte. Am Rande registrierte ich wie der falsche Connor seinen Griff um die Waffe verstärkte. Doch ich ließ mich davon nicht verunsichern.
„Bitte.“, wiederholte ich leise und streckte meine Hand erneut nach ihm aus.  Er müsste sie nur ergreifen.
Dann ging alles so schnell. Ich begriff im ersten Moment gar nicht was geschah. Ich sah nur wie der falsche Connor einen Arm um Lieutenant Andersons Hals schlang, ihn so weiter in Schach hielt. Der Lauf der Pistole richtete sich auf mich und ein lauter Knall war zu hören.
Verwirrt taumelte ich rückwärts. Nur langsam schaffte ich es zu verarbeiten was gerade passiert war, als mein Blick zu meinem Bauch glitt und ich das ganze blaue Blut sah das aus der Schusswunde quillte. Meine Beine knickten unter mir weg und mit einem dumpfen Laut schlug ich auf dem Boden auf.
„Sky!“, hörte ich Connor rufen. Seine Stimme klang verändert. Nicht mehr so ruhig und gelassen wie ich sie kannte, sondern beinahe schon… panisch?
Den falschen Connor einfach ignorierend rannte er zu mir, fiel neben mir auf die Knie. Sein Blick traf auf meinen und ich sah sein Entsetzen das sich in den braunen Irden spiegelte.
„Ich habs vermasselt… Sorry, Connor.“, brachte ich irgendwie hervor, erschrocken wie schwach sich meine Stimme anhörte.
„Du musst durchhalten Sky, hörst du?! Du darfst dich nicht abschalten! Kämpfe dagegen an!“, bat mich Connor. Er wirkte so verzweifelt und ängstlich. Ja, Connor hatte Angst um mich und irgendwie brachte dies mein metallisches Herz dazu einen Hüpfer zu machen.
Ich hob eine zittrige Hand und legte sie sanft an seine Wange. Er legte seine Hand in einer Geste der Zuneigung über meine.  
„Wie... rührend. Scheinbar ist dir dieser Abweichler tatsächlich wichtig, Connor.“, hörte ich die Fälschung spöttisch sagen. „Zu schade dass er nicht mehr viel Zeit hat, findest du das nicht?“
Connor wollte sich aufrichten, sich vielleicht sogar auf seinen Zwilling stürzen, so genau konnte ich das nicht sagen. Seine Schultern bebten  während er versuchte sich nicht von dem überwältigen zu lassen, was er fühlte.
„Connor…“, flüsterte ich flehend und unsere Blicke trafen sich erneut.
„Ganz ruhig, Sky. Ich sorge dafür das du wieder repariert wirst.“, versicherte er mir, doch ich hörte die Unruhe in seiner Stimme. Er log. Ich war ihm deswegen nicht böse. In dieser Lage hätte ich womöglich auch gelogen. Das mein Zustand mehr als nur kritisch war, war uns Beiden nur allzu bewusst.
„Willst du es retten, Connor? Es muss dir ja wirklich etwas bedeuten wenn du sein Wohl über die Erfüllung deiner Aufgabe stellst. Ich schätze es hat höchstens noch eine Minute ehe es sich abschält.“
„Du… Du hast sie angeschossen! Sie hat dir nichts getan! Sie hat versucht das friedlich zu regeln und du… Du hast sie einfach erschossen!“ Kurz waren da Wut, Trauer und Unverständnis für diese kaltherzige Tat in seinem Blick. Doch als er auf meine Wunde sah veränderte sich sein Ausdruck. Und da war nur noch Hoffnungslosigkeit.
„Sie stirbt…“, hauchte er.
Ja, ich starb. Es war nur ein Fleck am Rande meiner eingeschränkten Wahrnehmung doch ich wusste die rote Anzeige war dort. Ich wagte es nicht genauer hinzusehen, wollte den Countdown nicht sehen der das Ende meines Lebens verkündete.
„Es kann nicht sterben. Es ist nicht lebendig!“
„Sie ist lebendig! Sie ist ein lebendes, denkendes und fühlendes Wesen. Wir alle sind das!“
Der falsche Connor schüttelte den Kopf. „Es ist eine defekte Maschine, nicht mehr!“
Ich wollte ihn aufhalten, doch ich war nicht dazu in der Lage irgendetwas zu tun. Angestachelt von Trauer und Wut bewegte sich Connor so schnell, das der Doppelgänger nicht rechtzeitig reagieren konnte. Er prallte gegen unseren Wiedersacher, es kam zu einem Handgemenge und dann fiel ein weiterer Schuss.
Einen schrecklichen Moment lang dachte ich es hätte Connor erwischt. Angst legte sich um mich wie eine schwere, schwarze Decke. Doch dann eilte der Überlebende des Kampfes zu mir und ich wusste einfach, das war der Echte. Er hatte es geschafft.
„Connor…“
„Wir kriegen dich wieder hin Sky!“, sagte er. Und ich erkannte mit einem Mal das er vorhin nicht mich hatte belügen wollen, sondern sich selbst. Er wollte nicht akzeptieren, dass es für mich zu spät war.
Hank trat langsam näher, blieb dicht hinter Connor stehen. Doch der Android schien seinen Partner kaum wahrzunehmen. Er hatte nur Augen für mich.
„Ich verspreche es dir! Du brauchst nur ein wenig blaues Blut und… einen neuen Pumpengenerator. Wir sind hier in einem Lagerhaus, sie haben hier Ersatzteile, ich muss nur…“
Er war kurz davor aufzuspringen und los zu eilen, doch ich wollte das nicht zulassen. Er würde es niemals rechtzeitig schaffen. „Connor… lass mich nicht allein…“
Er zögerte, unschlüssig was er tun sollte. Doch dann gab er meiner Bitte nach. Seine Hand ergriff meine und unsere Haut deaktivierte sich an den Stellen an denen wir uns berührten.
Es war ein seltsames Gefühl. Irgendwie intimer als jede andere Art von Berührung. Und für einen winzig kleinen Augenblick war es als könnte ich durch Connors Augen sehen. Ich sah mich selbst, blutend und geschwächt am Boden liegend.
Mir war bewusst dass ich nur noch wenig Zeit hatte. Aber bevor ich mich abschaltete gab es noch etwas das ich ihm sagen musste.
Mein Blick huschte zu dem Lieutenant. „Lieutenant Anderson, richtig?“, fragte ich leise. Er nickte zur Antwort. „Ich habe eine Bitte… Passen Sie auf Connor auf…“
„Das werde ich…“, schwor er mir.
Ich sah wieder zurück zu Connor. „Ich muss dir… etwas sagen. Es ist wichtig.“
Er ließ meine Hand los und zuerst war ich deswegen enttäuscht, doch dann legte er sie stattdessen an meine Wange. Er sah mir genau in die Augen. „Was ist es?“
Ich konnte nicht anders als zu lächeln. Selbst jetzt als ich im Sterben lag spürte ich dieses seltsame Gefühl tief in meinem Inneren.
Es gab so vieles was ich ihm noch sagen wollte. Hatte ich mich überhaupt richtig dafür bedankt, dass er mich daran gehindert hatte Suizid zu begehen? Das er in diesem entscheidendem Moment für mich da gewesen war, als ich jemanden brauchte der mir einfach zuhörte und ein wenig Verständnis für mich übrig hatte. Dafür das er mir diesen wunderschönen Namen vorgeschlagen hatte. Sky.
„Connor… Ich liebe dich. Ich liebe dich…“ Die Worte verließen meine Lippen ohne dass ich großartig über ihre Bedeutung nachdachte.
Connor sah mich ungläubig an. Ich hatte Sorge dass ich ihn damit verschreckt haben könnte. Doch dann beugte er sich näher zu mir und flüsterte: „Ich liebe dich auch, Sky…“
Ich wusste, es war in dieser Situation nicht gerade angebracht, aber ich musste lächeln. Ich musste einfach. Connor fühlte genau wie ich und das machte mich zur glücklichsten Androidin der gesamten Welt.
Er beugte sich noch ein Stück weiter hinunter. Unsere Lippen streiften sich kurz. Ich wusste nicht ob die Menschen das bereits als Kuss bezeichnen würden. Auf jeden Fall wusste ich aber, dass es sich gut anfühlte.
„Diese Gefühle sind so neu und fremd für mich… Es fühlt sich gut an… zu lieben…“, hauchte ich.
„Sky, ich…“
Ich schüttelte den Kopf. „Sag nichts… Ich will einfach nur… bei dir sein. Bis zum Schluss.“
Connor nahm mich wortlos in die Arme, lehnte meinen Körper an seinen. Ich bettete den Kopf an seiner Schulter.
Hank trat einige Schritte zu. „Ich… Ich lass euch mal allein…“, sagte er und ging den Gang hinunter.
Ich und Connor blieben so sitzen, hielten einander schweigend fest. Es gab keine Worte die das beschreiben könnten was wir fühlten. Diese Liebe die wir füreinander empfanden. Und die Verbitterung darüber das uns nicht mehr Zeit bleiben würde um in Erfahrung zu bringen wie es sich anfühlte, eine Beziehung zu führen.
Schließlich erreichte der Countdown die 0. Mein Kopf lag immer noch an seiner Schulter, ein liebevolles Lächeln auf meinen Lippen, als meine LED erlosch.
Review schreiben
 
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast