Geschichte: Fanfiction / TV-Serien / Heldt / be mine

be mine

GeschichteRomanze / P12
Ellen Bannenberg Emily Bannenberg Nikolas Heldt
31.05.2018
31.05.2018
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Hey ihr Lieben,

nach langer Pause habe ich mich dazu entschlossen, auch mal wieder was zu Heldt und Ellen zu schreiben. Wie lang die Story wird, kann ich noch nicht genau sagen, hängt vermutlich auch ein bisschen davon ab wie sie euch gefällt, aber ich schätze, mit drei/vier  Kapiteln kann man rechnen . Die Story setzt nach Ende der 6.Staffel ein und ich hoffe, dass sich die Wartezeit auf Staffel 7 so vielleicht ein bisschen verkürzt. Ach so, ich würde mich sehr freuen, wenn ihr ein kurzes Feedback da lassen würdet, wie ihr die Geschichte findet oder was ihr euch vielleicht auch inhaltlich wünscht. Ansonsten viel Spaß beim Lesen  
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ELLEN

Gedankenverloren stehe ich in der Küche, während ich für Emi und mich Eis zubereite. Ich bin so dankbar, dass ihr nichts passiert ist und dass sie jetzt einfach wieder hier bei mir ist. Hätten Herr Grün und ich nicht rechtzeitig herausgefunden, dass die Projektleiterin die Schwester unseres Opfers ist, ich will mir gar nicht vorstellen was passiert wäre. Aber hey, Zeit auf andere Gedanken zu kommen. Die Täter sind gefasst, Emi und ihre Mitschüler sind wohlauf und hier stehen noch zwei Packungen Eiscreme.

Schatz, eine oder zwei Kugeln ?“


EMILY

Das leichte Vibrieren von Mamas Handy lässt mich aufhorchen. Zu gerne würde ich wissen, wer das ist. Klar, so viele SMS wie sie am Tag bekommt, sollte es irgendwie nichts Besonderes sein, aber für die Arbeit ist es zum einen zu spät und zum anderen wissen doch alle, dass sie sich für den Rest des Tages freigenommen hat. Außerdem hat sie seit Wochen so etwas Geheimnisvolles an sich und so verpeilt wie sie in letzter Zeit ist, wird sie es sicher nicht merken.

Nikolas? Mir springt regelrecht ein Bild von ihm mit einer Rose im Mund entgegen. Auf solche Ideen kommt auch nur er. Aber warum schickt er ihr das? Augenblicklich fällt es mir wie Schuppen von den Augen und ich beginn zu grinsen. Oh man, bin ich blöd. Mama und er also. Deswegen ist sie so anders zur Zeit. Hm, warum eigentlich auch nicht. Obwohl, kann das wirklich sein ?

„Schatz, eine oder zwei Kugeln?“

Oh Mist. Schnell lege ich das Handy wieder auf den Tisch.

„Drei bitte.“  

Soll ich sie drauf ansprechen?


ELLEN

„Na du lässt es dir heute aber gut gehen“, sage ich und überreiche Emi ihr Eis.

Irgendetwas an ihr ist anders, das sehe ich sofort. Sie schaut mich für einen Moment wie starr mit ihren kristallblauen Augen an, bevor sie sich mit Eis aufs Sofa zurückfallen lässt.

„Ja, so würde ich das bei dir aber auch sagen.“

„Äh, wie bitte ?“  

„Interessante Bilder hast du da auf deinem Handy. Sehen nach einer Menge Spaß aus.“

„Emi?“ .. - sie  sieht mich herausfordernd und neugierig an. Was hat sie gesehen ? Wie viel und vor allem was weiß sie? „Emi, was machst du an meinem Handy?“ –bloß keine Panik kriegen.

„Schau doch selber. Die letzte SMS ist wohl ganz interessant.“

Ich greife nach meinem Handy und kurze Zeit später sehe auch ich das Bild, welches  Emi kurz zuvor entdeckt hat. Ach Nikolas. Was würde ich jetzt dafür geben, dass du hier bei mir bist. Okay Ellen, konzentrier dich. Jetzt ist nicht die Zeit dafür dir Gedanken über seine Anwesenheit zu machen, viel mehr solltest du einen guten Weg finden deiner Tochter zu erklären, wie solche Bilder auf dein Handy kommen.

Emi hat inzwischen ihr Eis fertig gegessen und sieht mich fragend an: „Mama, läuft da was zwischen Nikolas und dir?“

Ich muss ihr die Wahrheit sagen, es geht nicht, dass ich meine eigene Tochter anlüge. Aber was soll ich ihr sagen? Ich will sie nicht weiter unwissend lassen, es ihr zu sagen war immer geplant, aber im Moment bin ich gnadenlos mit der Situation überfordert. Ja, da läuft was zwischen uns und ja, wir hätten es ihr früher sagen sollen, aber wie soll ich es ihr erklären. Seit Stefan kennt sie praktisch keine anderen Männer an meiner Seite. Andererseits mag sie Nikolas und sie kommen immer gut miteinander aus.

„Ich deute das mal als ein Ja?“, der Blick meiner Tochter  wirkt mittlerweile fast schon belustigt.

Okay Ellen, Zeit für dich etwas zu sagen: Ja.“   - Wirklich, mehr hast du ihr nicht zu sagen, als ja? Aber was soll ich ihr auch groß sagen, schließlich habe ich mit ihm auch noch nicht geredet. Wie es weitergehen soll, was er in uns sieht, was er empfindet. Mit einem Moment überkommt mich ein mulmiges Gefühl. Was ist, wenn er noch nicht dazu bereit ist? Wenn ich noch nicht bereit bin? Wir sollten wirklich dringend reden.

Emi schaut mich mit großen Augen an. Ich bin mir nicht sicher, ob sie einfach nur überrascht ist oder ob sie es sich wirklich nicht vorstellen kann.

„Wie lange geht das schon mit euch? Ist es etwas Ernstes? ich dachte du und Nikolas ihr seid nur Freunde.

„Erinnerst du dich an das Wochenende an dem ich gemeinsam mit ihm auf dem Team-Seminar war ? Seid da an, also gut 6 Wochen.

„Wieso hast du es mir nicht gesagt?“

„Ich glaube, ich hatte einfach Angst wie du reagieren würdest. Und vielleicht war ich mir auch selber noch nicht klar, wie das alles weitergeht.“

Ist es was Ernstes? Und geht das denn überhaupt? Ich mein, du bist doch seine Vorgesetze

„Ich weiß nicht genau, wie das auf der Arbeit wird, es weiß noch keiner. Wir wollten es wirklich langsam angehen lassen. Du bist jetzt die Erste die davon erfährt. Und Emi, es tut mir leid, dass ich dir nichts erzählt hab. Es ist nur so, dass ich selbst nicht genau wusste, wie sich alles entwickeln wird und es die letzte Zeit nicht immer so einfach war. Ich wollte dich nicht unnötig belasten. Aber was ich weiß ist, dass mir Nikolas sehr viel bedeutet.., ich stoppe kurz.

Es stimmte, er bedeutet mir wirklich viel. Und wenn ich ehrlich zu mir selber bin, dann ist das schon länger so. So vieles was wir schon erlebt haben. Ich weiß noch genau, als ich ihn das erste Mal gesehen habe. Wie er da in meinem Büro. Der berüchtigte Bochumer Macho-Kommissar, der sich nicht an die Gesetzesvorlagen hält. Hätte mir jemand zu dieser Zeit vorhergesagt, ich würde eines Tages mit meiner Tochter auf der Couch hocken und ihr von unserer geheimen Affäre beichten, ich glaube ich hätte ihn schlichtweg für irre gehalten. Aber mit der Zeit haben wir uns immer und immer besser verstanden. Wir haben zusammen gelacht, zusammen geweint. Uns gestritten und wieder vertragen. Letztendlich haben wir uns dann verliebt, und ja es hat mehr als einmal zwischen uns gefunkt.

„..er bedeutet mir sehr viel und ich möchte ihn nicht aufgeben. Du bist mein Ein und Alles, Emi und du stehst immer an erster Stelle, aber ja ich hab mich in Nikolas verliebt und ich hoffe, du kannst das akzeptieren.


EMILY

Ich rutsche auf Mama zu und nehme sie in den Arm. Sie soll nicht denken, dass ich sauer auf sie bin. Lange sitzen wir einfach so da.

„Mama, ich freu mich für euch.“

„Wirklich?“

„Ja, ich mag Nikolas. Er ist ein cooler Typ. Ihr passt ja auch ziemlich gut zusammen. Um ehrlich zu sein hab ich früher sogar gehofft, er würde bei uns wohnen.“ Ich lache.

Ungläubig sieht sie mich an. „Wieso das denn?“

„Naja, es gab immer Pizza, wenn er da war und es war immer lustig mit ihm. Weißt du noch, dass eine mal, als wir Burger gemacht haben?“

Sie nickt und ich kann sehen wie sie sich freut. Irgendwie wirkt sie entspannter als davor. Aber es stimmt: Nikolas war so oft da und hat irgendwelchen Quatsch mit mir gemacht, hat mich getröstet als Papa gestorben ist. Ich hoffe, er passt auch gut auf Mama auf und meint es wirklich Ernst mit ihr. Ob früher wohl auch schon mal was zwischen ihnen lief? Oh man, da muss ich unbedingt nochmal nachhaken. Manchmal hatte ich schon so das Gefühl, es gibt da was, was ich irgendwie nicht weiß. Wieso bin ich da nicht früher draufgekommen?

„Klärt eure Sachen und dann lad ihn doch mal ein, wenn er wieder da ist. Vielleicht können wir dann ja nochmal in Ruhe über ein paar Dinge reden. Ich würde mich freuen

Ein Strahlen breitet sich in Mamas Gesicht und man kann förmlich erkennen, wie ihr ein Stein vom Herzen fällt. Ob sie wohl genauso gelassen reagiert, wenn ich mal meinen ersten Freund nach Hause bringe?

„Ich hab dich so lieb, Emi.“

„Ich dich auch, Mama. Aber bitte sag mir nächstes Mal trotzdem Bescheid, wenn irgendetwas Wichtiges ist. Versprochen?“

„Versprochen.“ Sie streicht mir zart über die Wange und ich schmiege mich an sie.


ELLEN

Ich liege noch lange wach und denke über vorhin nach. Emi ist mittlerweile ins Bett gegangen. Ich bin so dankbar und glücklich, wie sie reagiert hat. Es ist kein Geheimnis mehr, was ich vor ihr habe. Voller Eifer greife ich zu meinem Handy und tippe los:

EMI WEIß BESCHEID. DU FEHLST MIR

Moment, was ist, wenn er noch nicht wollte, dass ichs ihr erzähl? Aber was hätte ich denn machen sollen, sie ist schließlich von selbst draufgestoßen.

NIKOLAS: WANN HAST DUS IHR GESAGT? WIE HAT SIE REAGIERT? DU MIR AUCH

ICH: HEUTE NACHMITTAG. SIE HAT EINS DEINER BILDER GESEHEN UND MICH DANACH GEFRAGT. SIE FREUT SICH FÜR UNS

NIKOLAS: WOW SUPER!

Mein Herz macht gefühlte 1000 Freudensprünge.

ICH: WANN KOMMST DU WIEDER NACH HAUSE?

NIKOLAS: DAS SEMINAR ENDET MORGEN MITTAG. BIN NACH FEIERABEND BEI DIR

ICH: WARTE AUF DICH <3

NIKOLAS: FREU MICH AUF DICH <3
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