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In the Madness and Soil

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / Gen
30.05.2018
29.07.2018
4
9.245
3
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30.05.2018 2.472
 
AUTHOR'S NOTES:
Seit ich angefangen habe, über eine Modern!Borgias AU nachzudenken (was im Grunde genommen von Tag Eins meiner Borgia-Suchtperiode an der Fall war), hat mich die Idee der Borgias als L.A.-Drogenbarone in den 70ern nie wirklich losgelassen. Also.... hab ich das hier geschrieben. Der Fokus liegt weniger auf den politischen Verwicklungen als auf Lucrezias Geschichte, die ich mehr oder weniger komplett aus der Serie entlehnt habe; und ich konnte es mir natürlich auch mal wieder nicht verkneifen, diese Story mit reichlich Rock'n'Roll-Musik, Oldtimern, schwarzen Lederhosen, Pharmakologie und ein wenig literarischer Symbolik zu würzen (ja, es gibt einen Thomas-Mann-Roman, auf den hier verwiesen wird, aber ehrlich gesagt - der Mann hat viel zu viel über Geschwisterinzest geschrieben, als dass ich nicht früher oder später über die Verbindung gestolpert wäre). Wenn wir schon dabei sind: Geschwisterinzest ist ein übergreifendes Thema in dieser Geschichte. Wenn ihr die Serie gesehen und genossen habt, bin ich aber ziemlich sicher, dass ihr damit einverstanden seid ;)

Titel aus dem Hozier-Song "Take Me To Church" (Der übrigens hundertprozentig für Cesare/Lucrezia geschrieben worden ist. Niemand wird mich vom Gegenteil überzeugen.).




***

Kapitel 1:
Verlorene Unschuld (Juni 1972)


Lucrezia hatte schon immer einen seltsamen Hang zum Tagträumen.

Auch wenn sie sich immer noch nicht sicher ist, ob Tagträumen wirklich das richtige Wort dafür ist. Visionen trifft es möglicherweise besser, aber das klingt geradezu okkult, eher wie etwas, das in einem der Lieder auftauchen könnte, die Cesare so gerne hört. Dennoch bietet sich das Wort durchaus an, um die kurzen, flackernden Bildstrecken in ihrem Kopf zu beschreiben, an deren Inhalte sie sich kaum erinnern kann, nur Sekunden, nachdem sie hastig vor ihrem geistigen Auge vorbeigezogen sind. Lucrezia hat festgestellt, dass diese Visionen - mangels eines besseren Wortes - am ehesten morgens auftreten, wenn sie sich im Halbschlaf hin und her wälzt und ihr Verstand die Realität um sie herum noch nicht ganz zu erfassen vermag; oder abends, wenn sie kurz davor ist über den Rand des Wachseins ins Reich der Träume zu taumeln. Manchmal tauchen die Bilder auch dann auf, wenn sie ihren Bruder Cesare ansieht, wenn sein Gesicht einen bestimmten Ausdruck annimmt oder das Tageslicht ihn in einem bestimmten Winkel trifft, sich in seinen Augen und auf seinem Haar bricht und seine dunklen Züge in Glanz taucht. Es ist schwer zu erklären, aber es scheint ihr dann so als ob sie ihn für den Bruchteil einer Sekunde woanders sähe, in anderen Kleidern, wie er sie durch einen weiten, offenen Raum hindurch anlächelt. Was sie bei diesem Anblick verspürt ähnelt dem Gefühl, das einen beim Betrachten eines vergessenen Bildes aus der Kindheit beschleichen mag, von dem man sich beim besten Willen nicht erinnern kann, es je gemalt zu haben, bei dessen Anblick man aber dennoch eine merkwürdige Sehnsucht empfindet. Zugleich schlägt in Lucrezia jedes Mal, wenn sie ihren Bruder so sieht, eine alte Traurigkeit Wurzeln, die sie zutiefst verwirrt. Sie ist gerade siebzehn Jahre alt. Ihr Vater ist reicher als Gott. Die einzige Drangsal in ihrem Leben ist die zu große Klappe ihres Bruders Juan, der ein oder andere abgebrochene Fingernagel und die Tatsache, dass sie irgendwann in der Zukunft einen der erfolgreichen Geschäftspartner ihres Vaters heiraten und in eine schöne Villa am Meer in Malibu Beach ziehen wird. Sie wird das Leben einer reichen, gelangweilten Hausfrau mit reichen, gelangweilten Kindern führen und sich um nichts in der Welt sorgen müssen, außer darum, welches Kleid sie zur nächsten Cocktailparty anziehen soll.

Was weiß sie schon von Traurigkeit?

"Nichts", murmelt sie.

"Was hast du gesagt, Liebes?"

Cesare sieht sie mit Neugierde in seinen dunklen Augen an.

Sie liegen im Gras am Pool des Cattanio Anwesens nördlich von Los Angeles, im Schatten einer Palme, wo die Sonne Lucrezias zarte Haut nicht verbrennen kann. Ihre Mutter, Vanozza Cattanio, hat in den letzten zehn Jahren durch kluge Investitionen in Clubs und Restaurants entlang des Sunset Strip ein kleines Vermögen angehäuft, nachdem sie ihren Job als High-End-Callgirl ein für alle Mal an den Nagel gehängt hat; und sie ist beeindruckend gut darin, ihre Finanzen zu verwalten – vielleicht sogar besser als Rodrigo, Lucrezias Vater. Das Einzige was ihr fehlt, ist sein Ehrgeiz, und dafür ist Lucrezia unendlich dankbar: Ihre Mutter ist, im Gegensatz zu Rodrigo, vollkommen zufrieden mit dem, was sie schon hat, und Lucrezia genießt die Wärme und Ruhe, die sie hier, in Vanozzas kleinem Reich, immer willkommen heißen.

Es hat Lucrezias Mutter sehr wehgetan, als Vater sie letztes Jahr für Giulia Farnese verließ, eine niederländisch-italienische Schauspielerin, schön, selbstverständlich, aber auf sehr europäische Art und Weise, ganz im Gegensatz zu Vanozzas feurigem mexikanischen Charme. Dennoch haben Rodrigo und Vanozza nach ein paar Monaten wütender Dispute am Telefon und zerbrochener Vasen eine Art Waffenstillstand erreicht – nicht zuletzt, weil Vanozza die Mutter aller seiner Kinder ist, und ihre finanzielle Unabhängigkeit es ihr erlaubt, sich ihm entgegenzustellen; was Rodrigo wiederum irgendwie zu beeindrucken scheint.

"Du hast etwas gesagt", reißt Cesare sie aus ihren Gedanken, und Lucrezia lächelt ihn an. Er ist ihr so nah wie immer – seit sie denken kann, kann sie sich nicht erinnern, dass er jemals sehr weit weg war – und sie kann die Sonnencreme auf seiner Haut riechen, neben den Überbleibseln des teuren, erdigen Aftershaves, das er heute Früh benutzt hat. Sein Haar ist über das letzte Jahr gewachsen, es kräuselt sich jetzt fast bis auf seine Schultern, und sie hat den Verdacht, dass er es – zumindest teilweise – deswegen so trägt, weil ihr Vater es hasst. Ihr gefällt es. Sehr sogar. Es fühlt sich an wie Seide, und wenn sie Hand in Hand im Pool tauchen, und ihren Atem so lange anhalten wie sie können, schwebt es um seinen Kopf herum wie eine weiche, dunkle Wolke.

"Ich habe über Traurigkeit nachgedacht", sagt Lucrezia schließlich. Cesare ist der Einzige, dem sie von ihren Visionen erzählt hat. Ehrlich zu ihm zu sein, war schon immer eine Selbstverständlichkeit. "Wenn ich diese Bilder sehe, du weißt schon, die, an die ich mich danach nicht mehr erinnern kann, dann... bin ich immer sehr traurig. Und mir ist gerade klar geworden, dass ich nichts über Traurigkeit weiß. Gar nichts. Holocaust-Überlebende wissen etwas über Traurigkeit. Die Menschen in Vietnam wissen etwas über Traurigkeit. Unsere Mutter weiß etwas über Traurigkeit. Aber ich? Woher soll ich wissen, was Traurigkeit ist? Und trotzdem, irgendwie..."

Cesare nimmt ihre Hand und küsst sie, wie er es oft tut. "Vielleicht ist das nicht deine Traurigkeit, Schwester."

"Was meinst du damit?"

Ihr Bruder seufzt. "Vielleicht sind es die Leiden der Welt. Kosmische Traurigkeit."

Lucrezia kann nicht anders als ein wenig über seine Wortwahl zu kichern.

"Kosmische Traurigkeit? Liebster Bruder, welche Musik hast du in letzter Zeit gehört?"

Cesares Mundwinkel zucken nach oben. "Vielleicht ein bisschen zu viel Jim Morrison."

"Offensichtlich." Lucrezia grinst.

Nur einen Moment später nimmt das Gesicht ihres Bruders einen deutlich ernsteren Ausdruck an, und seine Finger streicheln sanft ihre Wange. "Du kommst zu mir, wenn du traurig bist, versprochen?"

Lucrezia sucht Cesares Blick und findet vertraute Wärme darin, stark und unverbrüchlich. "Ich verspreche es."





***



Sie bricht ihr Versprechen, als sie Giovanni Sforza heiratet.

Er ist ein alter Bekannter ihres Vaters, ein Weltkriegsveteran, und macht seit über zwanzig Jahren Geschäfte mit der Familie Borgia. Lucrezia erfährt, dass die Borgia-Sforza-Kollaboration ein paar recht harte Zeiten hinter sich hat, weil die Familie Sforza Anspruch auf bestimmte Gebiete erhebt, die unter Borgia-Protektion stehen, und in der Vergangenheit wohl schon Blut über diese Besitzansprüche vergossen wurde; aber ihre Ehe soll die Reste der Zwietracht zwischen den Familien ein für alle Mal beseitigen: Die Sforza und die Borgia arbeiten von nun an in perfekter Harmonie zusammen – so der Plan; und die Sforza werden die Position der Borgia in L.A. stabilisieren, sie vor ihren Feinden in der Stadt – den Orsini, den Baglioni und den Colonna – sowie vor der Invasion der neuen Kartelle aus Chicago schützen, die versuchen, in Kalifornien Fuß zu fassen, seit die Partydrogenszene zusammen mit der Hippie-Bewegung in den letzten Jahren Fahrt aufgenommen hat. Dies sind die Zusammenhänge, die Cesare Lucrezia vor ihrer Heirat offenbart, da ihr Vater sie nach wie vor für zu jung hält, um ihr etwas über derart wichtige Dinge zu erzählen.

Lucrezia weiß, dass Rodrigo immer versucht hat, sie aus seinen Geschäften herauszuhalten, um sie nicht in Gefahr zu bringen, aber sie weiß auch, dass sie eine Borgia ist, und früher oder später wird sie in die Gewalt und die Verschwörungen, die man vielerorts mit ihrem Familiennamen verbindet, verwickelt werden, egal ob sie möchte oder nicht, und egal ob sie etwas über Vaters kriminelle Machenschaften weiß oder nicht. Da sie zudem nicht vorhat wie ein Bauer auf einem Schachbrett herumgeschoben zu werden, ohne zu wissen, wer überhaupt spielt, nutzt sie jede Gelegenheit, ihren Bruder über die Machtkonstellationen in ihrer Familie zu befragen. Je nach Tagesform ist Cesare mehr oder weniger wortkarg, aber was Lucrezia inzwischen in Erfahrung gebracht hat ist beileibe nicht wenig: Ihr Vater Rodrigo wurde vor etwa vier Jahren zum Anführer des traditionell mächtigsten Kartells im ganzen Südwesten gewählt, nachdem sein Vorgänger an Altersschwäche starb, und operiert nun unter dem Titel Heiliger Vater. Er ist umgeben und beraten von Mitgliedern anderer mächtiger Familien, deren kriminelles Territorium sich von Nevada und Colorado bis nach Texas erstreckt, und die Cesare Kardinäle nennt. Er selbst ist einer von ihnen, auch wenn er seinen Posten verabscheut – der Status eines Kardinals mag ihm zwar die Macht geben, als Mitberater ihres Vaters die Finanzen der Familie zu verwalten und hinter den Kulissen machtpolitische Züge zu planen; aber ihr Bruder Juan, der kein Kardinal ist, fungiert als Kopf der kleinen Armee ihres Vaters und darf als solcher die Borgia-Exekutive anführen, Gebiete verteidigen und erobern. Damit bekleidet er genau die Position, nach der Cesare sich gesehnt hat, seit er das Wort Exekutive buchstabieren kann, und die nunmehr für immer außerhalb seiner Reichweite liegen wird. Juan, das Großmaul, wird selbstverständlich nie müde, seinen Bruder an diese Faktenlage zu erinnern, und Lucrezia hat aufgehört, zu zählen, wie oft sie ihn schon hat sagen hören: Ich bin derjenige mit der Waffe. Du, Bruder, bleib bei deinen Kugelschreibern.

Am Morgen nach ihrer Hochzeitsnacht versteht Lucrezia zum ersten Mal in ihrem kurzen Leben, warum Cesare sich so sehr wünscht, eine Feuerwaffe führen zu dürfen. Eine Waffe hätte sie leicht vor der Brutalität schützen können, der sie in der vorigen Nacht in ihrem Ehebett ausgeliefert war; aber genau wie Cesare hat sie keine, ist machtlos gegen solche Gewalt, und ihre Tränen durchtränken den hellblauen Kissenbezug, während ihr Mann hinter ihr ruhig schnarcht. Zu Lucrezias Entsetzen hört es danach nicht auf. Jede Nacht bringt ihr neues Leid, und obwohl sie nun über eine Villa am Meer und Diamanten im Überfluss verfügt, bringt ihr nichts davon mehr Freude. Der Gedanke an Kinder, die von ihrem Mann gezeugt werden könnten, vor der Hochzeit noch ein glücklicher Gedanke, ekelt sie nur noch an.

Wenn sie mit Cesare telefoniert, wenn sie sich gegenseitig besuchen, weiß sie, dass er weiß, dass etwas nicht stimmt. Sie entzieht sich seinen fragenden Blicken, seinem besorgten Nachfragen, spricht viel und sagt nichts, obwohl sie vor einer gefühlten Ewigkeit im Garten ihrer Mutter versprochen hat, Cesare ihre Gefühle nicht vorzuenthalten. Aber sie waren damals beide Kinder, naiv in ihrer Vorstellung, dass sie ihre Unschuld in dieser Familie, in die sie hineingeboren wurden, behalten könnten. Und es ist auch nicht so, als ob Cesare wirklich etwas an Lucrezias Lage ändern könnte, also behält sie ihren Schmerz für sich. Manchmal denkt sie fast sehnsüchtig an ihre Worte von damals, als sie noch mit Fug und Recht behaupten konnte, nichts über Traurigkeit zu wissen.

Sie findet Trost an einem unerwarteten Ort, im Lächeln eines Gärtners, Paolo, der auf dem Sforza-Anwesen arbeitet. Zum ersten Mal in ihrem Leben erlebt sie die warme, sanfte Berührung eines Geliebten, tanzt im Regen, küsst einen Jungen ihres Alter mit fiebriger Teenager-Begeisterung und liebt ihn nachmittags am Pool, wenn ihr Mann bei der Arbeit ist. Paolo lässt sie ihre Schmerzen vergessen, befreit sie für kurze Zeit, indem er ihr hilft, einen kleinen Autounfall zu inszenieren, der Giovanni für einige Monate mit einem gebrochenen Bein zurücklässt. Seine Schiene hält ihn vorübergehend auf der paisleygemusterten Couch im Wohnzimmer gefangen und hat zudem den vortrefflichen Nebeneffekt, sein jähzorniges Temperament erheblich zu mildern. Leider erholt er sich schneller wieder als Lucrezia lieb sein kann; und ihre Tage werden grauer, je mehr Schritte ihr Mann ohne Krücken schafft.

Dann, eines Abends, vollkommen aus dem Blauen heraus, erzählt Giovanni ihr beiläufig beim Abendessen, dass er Borgia-Gelder veruntreut hat, um die Sache des Chicagoer Kartells zu unterstützen, das Rodrigo Borgia als derzeitigen Heiligen Vater von L.A. absetzen will – eine Information, die Lucrezias Ehe überflüssig macht, all ihr Leiden völlig nutzlos; und bittere Säure steigt aus ihrem Magen in ihren Rachen auf. Giovanni muss sie wirklich für dumm halten, wenn er glaubt, dass er sie in der Hand hat, muss denken, dass sie verrückt vor Angst ist, wenn er hofft, dass sie ihre Loyalität zu ihrem Vater längst aufgegeben hat.

Er irrt sich. Sie ist deutlich weniger dumm, deutlich weniger verängstigt als bei ihrer Ankunft hier – und das hat sich ihr Mann zu großen Teilen selbst zuzuschreiben.

Lucrezia sucht einen guten, unbeobachteten Moment, um an ein Telefon zu kommen und ihrem Vater von Giovannis unerhörtem Verrat zu erzählen, aber diese Aufgabe wird ihr am nächsten Morgen aus den Händen genommen, als Giulia Farneses roter Lamborghini Miura wie eine Fata Morgana in der Einfahrt auftaucht. Giulia klettert heraus, ein Traumbild in Türkis, wie Luciana Paluzzi in diesem einen James-Bond-Film, den Cesare nie müde wird anzusehen, und erklärt Lucrezias Mann mit dem klaren, charismatischen Charme, den Lucrezia schon immer an ihr bewundert hat, dass dieses Wochenende die Anwesenheit seiner jungen Frau im Haus ihres Vaters in L.A. verlangt wird.

Giovanni hat einige Einwände gegen Lucrezias spontane Abreise, aber Giulia überzeugt ihn in jedem Punkt davon, seine Meinung zu ändern; und Lucrezia vermutet, dass ihr Vater, gerissen wie er ist, schon eine Vermutung bezüglich der Treulosigkeit ihres Mannes hat. Obwohl Lucrezia nur ihre persönlichsten Sachen in eine kleine Tasche packt, weiß sie, sobald sie die Beifahrertür zugeschlagen hat, instinktiv, dass sie nie wieder hierher zurückkommen wird.

Giulia schiebt mit einem ehrlichen Lächeln in Lucrezias Richtung elegant ihre Sonnenbrille nach oben und drückt das Gaspedal durch, nur wenige Augenblicke nachdem sie die Auffahrt verlassen haben, als ob auch sie es nicht erwarten könne, diesen Ort hinter sich zu lassen. Lucrezia sieht zu, wie das Sforza-Anwesen langsam im Rückspiegel verschwindet, verschluckt von der flimmernden Mittagshitze zwischen den sonnenverdorrten Hängen von Santa Cruz – und mit ihm ihre Unschuld, verloren, fallengelassen auf dem kühlen Fliesenboden eines leeren Schlafzimmers.
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