Geschichte: Fanfiction / TV-Serien / Scorpion / Doc

Doc

GeschichteAllgemein / P12
28.05.2018
15.06.2018
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04.06.2018 484
 
Das Informatik-Labor war ziemlich unscheinbar. Es stand ein wenig entfernt von der Ortschaft und wirkte eher wie eine Stromüberwachungsstation. Team Scorpion trat ein. Innen befand sich ein hochmodernes Equipment, das selbst Happy zum Staunen brachte. "So, Kinder, der Museumsbesuch ist vorbei, fangen Sie an!", orderte Cabe. Ein bisschen widerwillig baute Walter sein Zeug auf, und auch die anderen nahmen ihre Computer zur Hand. "So, ich habe mich jetzt mal selbst in den Email-Account gehackt.", meldete Walter nach fünf Minuten Arbeit. "Die Firewall ist wirklich verbesserungswürdig. Sylvester, könntest du dich darum kümmern?" Sly nickte und begann sofort, eine Firewall zu installieren; während Walter versuchte, den Standort der Hacker herauszufinden. Paige blickte etwas unruhig zu Happy, Toby und Cabe. „Sollen wir irgendetwas tun?“, fragte sie. „Nein“, meinte Toby, „wenn er uns braucht, wird er schon was sagen.“

Es dauerte auch kaum eine halbe Stunde, da meldete sich Walter wieder. „Okay, Leute, wir haben jetzt Sichtkontakt zu den Hackern.“ Toby, der inzwischen eingeschlafen war, schreckte hoch, und Paige holte Happy, die sich von den ganzen modernen Computern ablenken hatte lassen. Das ganze Team versammelte sich hinter Walter und Sylvester. „Ich habe die Webcam der Verbrecher gehackt. Außerdem habe ich jetzt ihre genauen Koordinaten. Das hat ein bisschen länger gedauert, diese Leute sind wirklich gar nicht so schlecht, ihr Schutz war beträchtlich, jedoch kein wirkliches Hindernis für mich.“ Toby hob die Augenbrauen, aber Walter bemerkte es gar nicht. „Die Bande befindet sich sieben Kilometer nordöstlich von hier, in einer Hütte, praktisch im Nirgendwo.“ „Wie viele sind es?“, fragte Cabe. „Diese Information ist essentiell für Homeland, damit sie ihren Trupp passend zusammenstellen können.“ Walter blickte noch einmal auf seinen Laptop. „Wartet, ich verschiebe das Bild auf einen der größeren Bildschirme.“ Als er das getan hatte, sahen nun auch die anderen die Großaufnahme eines etwa dreißigjährigen Mannes mit Bart, der unablässig tippte. Hinter ihm stand noch jemand, an die Wand gelehnt und die Arme verschränkt. „Hier sehe ich nur zwei.“, sagte Paige. Doch Toby schüttelte den Kopf. „Ich glaube, es sind mehr. Der Hintere baut mit irgendjemandem hinter dem Computer Sichtkontakt auf. Es sind mindestens drei, könnten aber auch noch mehr sein.“ Cabe seufzte. „Diese Information brauchen wir aber.“ „Es gäbe eine Möglichkeit.“, meinte Walter. „Aber die ist nicht ohne Risiko.“ Happy nickte. „Einer von uns könnte dort hin. Aber wer?“ „Das bin dann wohl ich.“, meinte Cabe. Happy schnaufte amüsiert. „Sie? Bitte seien Sie mir nicht böse, aber sind Sie sicher, dass sie die nötige Kondition haben, um gegebenenfalls wegzulaufen? Ich gehe besser.“ Toby sprang auf. „Ja, genau, das wird Baby Quintis ja sicher gut tun. Du bleibst hier. Aber hey, ich kenne jemanden, der es durchaus gewöhnt ist, wegzulaufen, und der die richtigen Qualifikationen für den Job hat.“ Alle drehten sich zu ihm um. „Na schön.“, meinte Walter. „Aber nimm deinen Ohrhörer mit, und geh kein unnötiges Risiko ein.“
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