A new Inmate?!

GeschichteAllgemein / P18
Charakterliste: Jyugo Nico Rock Sugoroku Hajime Tanabata Seitaro Uno
28.05.2018
20.03.2019
12
12739
7
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Sayuris Sicht:

Heute war der Tag, wo ich nach Japan versetzt werde; in das Hochsicherheitsgefängnis Nanba. Ein überrasschend süßer Wärter kam mich an meiner Zelle abholen. ER hatte lange hellblaue Haare, die er zu einem Zopf gebunden hatte und dazu pinkfarbene Augen. Er erinnerte mich etwas an eine Zimtrolle. "Hallo. Mein Name ist Seitarou Tanabata. Du musst Sayuri sein, nicht wahr?", fragte mich der Wärter mit einem sanften Lächeln, worauf ich ihm zunickte. Meine Zelle wurde daraufhin geöffnet und Seitarou nahm meine Hand und führte mich zum Helikopter. Wir stiegen ein und Seitarou schnallte mich fest. Schließlich fliege ich zum ersten Mal in einem Helikopter mit. Als der Heli langsam abhob, bekam ich Angst und ich krallte mich etwas in meinen Sitz. Seitaro schien dies bemerkt zu haben und nahm deshalb meine Hand in seine. "Keine Sorge. Du gewöhnst dich schnell daran", versicherte er mir und konnte mich so beruhigen und er hatte Recht. Den Rest des Fluges verbrachte ich dann damit Seitarou förmlich zuzutexten, wie schön der Himmel über den Wolken doch war.
Als der Helikopter landete, war es bereits dunkel draußen und Seitarou brachte mich zu einem weiteren Wärter, der auf uns wartete. Dieser hatte eine Glatze und eine Narbe im Gesicht. "Ist sie das, Seitarou?", fragte der Wärter meinen Begleiter, der ihm daraufhin lächelnd antwortete. "Jawohl, Chefwärter." "Nun gut. Ich bin Hajime Sugoroku und der Chefwärter von Trakt 13. Ab heute bist du für uns Wärter als Nummer 08 bekannt", meinte der Wärter vor uns und ging mit uns in das Gebäude.
"D-Das ist ja eine Festung!!", rief ich laut, als ich mir das Gefängnis genauer ansah. Seitarou lachte darauf, eher er von Hajime zurück an die Arbeit geschickt wurde. Hajime gab mir dann eine Uniform und brachte mich zu den Umkleidekabinen. Daraufhin zog ich mich in einer er Kabinen um und kam kurz darauf in meiner Uniform raus. Diese bestand aus einem Rock und einem T-Shirt.  Beides waren blau-weiß gestreift. Hajime befestigte dann meine Gefängnisnummer an mein Shirt und anschließend wurden von mir Fotos gemacht. Nachdem das erledigt war, brachte mich Hajime zu Trakt 13.
Dort angekommen gingen wir in Richtung der Zelle 13, die ab heute mein neues Zuhause wird. "Du wirst deine Zelle mit anderen Insassen teilen müssen", meine Hajime auf dem Weg, worauf ich nur nickte. Als wir bei Zelle 13 ankamen, sagte Hajime noch, dass ich vor der Tür warten sollte, was ich auch brav tat. Hajime ging kurz hinein und rief mich kurze Zeit später. Nachdem ich in die Zelle eintrat, lagen alle Augen nun auf mir. Naja, kein Wunder. Schließlich sah man nicht täglich eine Neko. Ich fing an etwas nervös zu werden, als einer der Insassen endlich etwas sagte. "Ein Mädchen! Noch dazu ist sie eine Neko!", rief der grünhaarige Junge aufgeregt und sein Auge funkelte dabei. Das andere war mit Bandagen bedeckt, weshalb man es nicht sehen konnte. "Ob Neko oder nicht, sie ist echt hübsch", meinte der größte Junge im Raum. Er machte mir etwas Angst, weshalb ich mich schnell hinter Hajime versteckte. "Ach Rock. Du machst unserem Kätzchen ja Angst. Pass ein wenig auf", ermahnte ihn ein weiterer Junge mit extrem langem Zopf. Daraufhin lächelte er mich charmant an und hielt mir seine Hand entgegen.
"Keine Angst, mein Kätzchen. Uno passt schon auf dich auf", sagte er darauf, was mich etwas beruhigte. Noch nie wollte jemand auf mich aufpassen. Ich nahm daraufhin seine Hand und er zog mich in seine Arme. Es gab mir ein wenig Sicherheit und wir sahen dann zum letzten Jungen im Bunde. "Yo. Ich bin Jyugo und meine Nippel sind pink", grinste mich dieser an, jedoch hatte ich keinen blassen Schimmer, was ich mit seiner Information anfangen sollte. "Na und?", kam es dann fragend von mir, was ihn daraufhin gekränkt haben muss. "Hey Jyugo. So schlimm ist es doch nicht, meinte der Junge mit dem Zopf und stellte sich und die anderen mir vor und ich tat es ihnen daraufhin gleich. Anschließend machten wir uns Bettfertig, wobei ich zwischen Jyugo und Uno lag, da ich noch keinen Futon hatte, so wie die Jungs das Bett nannten. Kurz darauf schlief ich ein und schnurrte leise dabei.

Momokos Sicht:

Nervös wartete ich auf Hajime Sugorokus Ankunft und richtete zum x-ten Mal die Haare. Hajime betrat dann mein Büro, nachdem ich ihm die Erlaubnis erteilte. "Ich habe den Steckbrief der neuen Insassin für Sie gebracht, Direktorin", sagte er dabei und hielt die Dokumente hoch. "G-gut", gab ich zurück und nahm darauf die Dokumente. Den Steckbrief las ich mir dann durch, wobei mir bei Nummer 08  etwas auffiel. Ihr Foto war etwas seltsam, zumindest der Schatten darin. Man konnte blutrote Augen darin erkennen, die einen genau anstarrten. Diese Augen...
"Insasse Nummer 610", murmelte ich leise. "Ehm... Pardon, Direktorin?", fragte Hajime darauf. "Dieses Mädchen... ist zweifellos die Tochter von Insasse Nummer 610.. Das sehe ich an ihren Augen. Diese Augen vergisst man nicht", gab ich ihm als Antwort und wurde ernst. "Behalte sie und Nummer 15 besonders im Auge, verstanden? Besser wir sagen den Beiden bescheid, dass sie verwandt sind. Wer weiß, was sonst passiert", gab ich ihm als Befehl und er salutierte sofort."Sehr wohl, Direktorin!" "Gut. Du kannst nun gehen", meinte ich darauf und Hajime erließ dann mein Büro wieder. Erneut las ich mir den Steckbrief von Nummer 08 durch.
'Nummer: 1308
Name: Sayuri (kein Nachname vorhanden)
Alter: 16
Spezies:  Neko
Bisheriger Aufenthalt: Nummer 08 hat ihr Leben in einem Waisenheim in Paris verbracht, bevor sie hierher kam.
Grund der Verhaftung: Diverse schwere Diebstähle an sämtliche Juweliere in ganz Frankreich.
Ärztliche Atteste: Nummer 08 besitzt schwere Narben am Rückenbereich. Es ist noch unklar von wo diese stammen.
Besonderheiten: Nummer 08 verfügt übe ein katzenhaftes und kindliches Benehmen. Sie besitzt jedoch über ein recht logisches Denkvermögen.
Sonstiges: Die Betreuer aus dem Waisenheim bezeichnen NUmmer 08 als "Cauchemar", was soviel wie Alptraum bedeutet. Der Grund dafür ist noch unklar.'
"Sie ist mit Sicherheit seine Tochter...", murmelte ich leise vor mich hin.