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Behind blue Eyes

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Fantasy / P18 / Gen
Hunter OC (Own Character)
27.05.2018
25.01.2023
18
21.703
2
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
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25.01.2023 1.515
 
“Äh Tori, das ist nicht normal, oder?”
Wir traten langsam zurück, als Hände uns packten und wieder nach vorne schubsten. Tja, wir waren umzingelt.
“Was machen wir?”
“Das fragst du mich, sind deine Kunden.”
Hände griffen wieder nach mir, ich wehrte sie leicht ab, durfte niemandem weh tun. Trotzdem schloss sich der Kreis immer enger um uns. Lachen kam von oberhalb, klar ein Alien, was auch sonst. Tori nickte mir zu und wir huschten nach oben.
“Nur 2 Ranger?”
“Wir machen dich auch alleine platt.”
Schwerte gezogen und losgerannt. Aber das Alien war schlau, es hatte aus dem Nichts 2 Passanten als Schutzschild vor sich. Wir bremsten ab und überlegten.
“Schon ziemlich erbärmlich, du brauchst Menschen um dich zu schützen? Hast du so eine Angst vor uns?”
Das Alien lachte.
“Wir sind Ninjas und suchen ehrenvolle Kämpfe, das hier ist nur lächerlich. Komm, wir hauen ab.”
Ich zog Tori die Treppe runter und hoffte das es klappte und das Alien nicht die hellste Birne war. Wir waren immer noch umgeben von hypnotisierten Menschen, gaben ihnen sanfte Schubser, mussten nur an die frische Luft kommen.
“Kommt zurück! Das ist euer Problem, Ehrfurcht vor dm Menschenleben.”
“Dann komm doch, wenn du uns besiegst kannst du mit ihnen machen was du willst.”
Endlich waren wir auf einem relativ freien Platz. Das Alien watschelte uns hinterher.
“Jetzt vernichte ich euch!”
“Das sagt ihr immer. Ninjawasserwand!”
Um uns und das Alien entstand eine hohe Barriere aus Wasser, die Passanten würden hoffentlich nicht durchkönnen.
“Cooler Anfang, was sagst du zum Ninjaschattenkampf?”
Den liebte ich schon ziemlich. Das Alien war schnell, doch wir schneller.
“Schallflosse!”
Mit der wurde das Alien in einer Blase gefangen und hob vom Boden ab. Ich aktivierte mein Schwert zum ultimativen Schlag und unsere gemeinsame Power reichte aus um das Alien zu vernichten. Den folgenden Megazordkampf überließen wir den Jungs, wir mussten noch einen Ring finden.
Am Ende des Tage konnte Toris Chef einen Antrag machen, alles war gut gegangen.




Meine Gedanken kreisten immer noch um die Sache mit Jasmine, es machte mich verrückt nicht zu wissen was sie und Hunter noch verband. Unruhig drehte ich mich von einer Seite zur anderen, an schlafen war echt nicht zu denken.
“Okay, was ist los?”
Hunter knipste das Licht an und musterte mich verschlafen.
“Ich wollte dich nicht wecken, aber ich muss es wissen.”
“Und was genau? Denk dran, mein Hirn arbeitet nachts praktisch gar nicht.”
“Ich meine es ernst, ich möchte wissen, muss wissen, was du, ob du noch Gefühle für Jasmine hast. Wenn ja dann weiß ich nicht wie es mit unserer Beziehung weiter gehen soll.”
Er holte tief Atem und sah mich fest an.
“Das hier nennst du wirklich eine Beziehung?”
Er lachte, ohne einen Hauch von Humor, ich blinzelte ihn an.
“Eine Beziehung besteht für mich aus vollstem Vertrauen, Zuneigung, Leidenschaft. Du zuckst doch schon zusammen wenn ich dich nur berühre, beim küssen verkrampft du total. Das ist alles, nur keine Beziehung.”
“Aber du”, stammelte ich und war voll vor den Kopf geschlagen.
“Ja, ich habe gesagt ich gebe dir alle Zeit der Welt  und das tue ich auch verdammt nochmal, aber es kommt so wenig von deiner Seite. Weißt du denn nicht das das hier alles mich auch verletzt?”
“Wir schlafen in einem Bett”, kam schwach von mir.
“Wenn du nicht gerade an deinen oder meinen Gefühlen zweifelst. Ich weiß, dass du eine Menge durchgemacht hast, ich will dir doch nur helfen zu sehen das es auch anders sein kann.”
Ich wusste nicht was ich sagen sollte.
“Würde es dich wundern wenn ich noch etwas für Jas empfinden würde?”
Seine Augen wurden weich, verletzt.
“Nein und es tut mir sehr leid das ich nicht so sein kann wie du es möchtest.”
Tja, ich hatte das Gespräch gewollt und bekommen, ich wusste nur nicht was schlimmer war, das Hunter Recht hatte oder ich dabei war ihn zu verlieren.  




Ich verließ die Akademie und würde erst zurückkommen wenn ich mit Jasmine gesprochen hatte. Leider wusste ich nicht wo sie und ihr Bruder wohnten, die Suche könnte also länger dauern. Ich begann mit dem Strand, auch um etwas Klarheit in meine Gedanken zu bekommen. War ich wirklich so egoistisch und verletzend zu Hunter gewesen? Oh Gott, war ich so sehr in meiner eigenen Welt aus Schmerz und Enttäuschung versunken gewesen das ich es gar nicht gemerkt hatte. Und es wäre nicht verwunderlich wenn er das was er brauchte bei Jasmine finden würde.
Meine nächste Station war das Storm Chargers, wo ich allerdings nur auf Dustin traf, der aussah als hätte er in Öl gebadet, Ölwechsel bei den Maschinen.
“Kannst du Hilfe gebrauchen?”
Er sah mich eindringlich an, nickte nur und schob mich zum nächsten Bike. Das liebte ich an ihm, er fragte nicht, er war einfach nur da.


Ich war verdreckt, aber nicht mehr ganz so verwirrt, als ich auf Jasmine traf. Sie schien shoppen gewesen zu sein, sah mich und die Ölflecken an und zog die Augenbrauen hoch.
“Kann ich mit dir reden?”
“Sicher, worum geht es denn?”
Als wenn sie das nicht wüsste.
“Um Hunter und das was da noch zwischen euch ist.”
“Ich müsste lügen wenn ich sagen würde das ich keine Gefühle mehr für ihn habe, aber das verstehst du ja selber, er hat diese Anziehung.”
Und ich bald einen Schreikrampf.
“Es hat sich einiges geändert seitdem du wieder hier bist. Was genau willst du eigentlich hier?”
Sie lächelte und schob sich die Haare zurück.
“Ist das denn nicht klar? Ich will Hunter zurück!”
Sowas in der Art war mir schon klar gewesen.
“Immerhin war ich es, die ihn aus dem Koma geholt hat, wir haben noch diese starke Bindung.”
“Die Entscheidung wird bei ihm liegen.”
“Uns verbindet so einiges, wenn du mich verstehst, ich kenne seine Vorlieben.”
Wie sie mich angrinste, ich fasste es nicht, musste echt alles auf Sex hinaus laufen?
Und wieso glaubte ich schon verloren zu haben?
Ich ließ Jasmine einfach stehen und ignorierte auch das piepsen an meinem Handgelenk, sie würden auch ohne mich klarkommen.




Trat dann aber doch den Weg durch den Wasserfall an. Und fand meine Freunde im Ops, wo sie im Halbkreis um 2 kleine Jungs standen.
Wo kamen die her und was machten die hier? von wegen geheim und so.
“Du könntest dich melden wenn ich dich anfunke.”
“Sorry Cam, es war wichtig?”
Ich sah wieder in die Runde, da fehlte doch jemand.
“Ja ist es!”
Cam deutete auf die beiden Jungs, die sich mit großen Augen umsahen, der eine schwarzhaarig, der andere blond.
“Was machen die Jungs hier? Und wo sind Shane und Hunter?”
Betroffene Gesichter, ich sah wieder zu den Jungs, die Klamotten, das konnte doch nicht sein.
“Wie ist das denn passiert?”
Ich trat näher, die beiden setzten sich auf die Kissen und sahen zu uns auf.
“Das Alien hatte einen Spiegel dabei, die beiden gerieten in die Schusslinie und waren dann so.”
“Ich hab Hunger, ich will einen Toast!”
Dann ging es Hunter soweit gut.
“Ich will nach Hause!”
Shane war auch schon auf den Beinen, Dustin zog ihn an der Kapuze zurück.
“Wird es ausreichen das Alien zu vernichten?”
Ich hoffte es jedenfalls.
“Wenn es so einfach wäre, die Jugend seiner Opfer, die Lebensessenz ist in Kugeln gefangen und wurde vom Alien absorbiert.”
Was auf dem PC wie ein Tintenfisch  aussah, der Kaugummi kaute.
“Im schlimmsten Fall könnten die beiden für immer so bleiben.”
Ich sah meinen Blondschopf an, der schon als 5-jähriger richtig süß gewesen war.
“Kannst du das Alien orten?”
“Leider nein, es ist mit seiner Beute im Ozean verschwunden. Wir können nur abwarten bis es wieder auftaucht.
Was ich ja mehr als alles andere hasste. Dann konnten wir auch genauso gut nach Hause.




Bis zum Abend wollte ich Hunter mindestens 3 mal erwürgen, nie im Leben hätte ich gedacht das mein tapferer, stolzer Ninja ein so kleines quengelndes Weichei sein konnte. Wir waren ohne Probleme durch den geheimen Eingang zur Akademie gekommen, dann war er gestolpert und gefallen. Kein Problem dachte ich und ging weiter. Dann war mit einem Mal eine Sirene ertönt und ich heftig zusammen gezuckt.
“So schlimm ist das doch nicht.”
Ich wollte ihm auf die Beine helfen, er brüllte weiter und schlug nach mir.
Dann klemmte ich ihm sein Shirt in der Wohnungstür ein, er zappelte und brüllte wieder los, Gott steh mir bei.
Er wollte Schokolade, ich gab ihm einen Apfel. Er wollte aus der Wohnung, ich suchte nach den passenden Stricken um ihn zu fesseln.
Dann meine Idee, ich ließ den Sportkanal laufen, was ihn auch echt zu begeistern schien, Jungs und Maschinen, das klappte doch immer. Schließlich fielen ihm die Augen zu und ich breitete eine Decke über ihm aus.

Auch wenn er nervte war er immer noch Hunter, ich streichelte ihm über den Kopf und setzte mich neben ihn. Es dauerte nicht lange und er kroch neben mich, sah mich verschlafen, aber trotzdem mit Welpenblick an (der musste doch schon angeboren sein) und ich breitete meine Arme aus. Egal in welchem Alter oder welcher Gestalt, ich würde ihn beschützen, egal mit welchen Mitteln.
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