Tâd or uireb ‘arithar thanc dan ir îar

von Eruanna
OneshotDrama, Schmerz/Trost / P12
Arathorn OC (Own Character)
27.05.2018
27.05.2018
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2929 D.Z. in einem versteckten Dorf der Waldläufer:
Gilraens Augen weiteten sich vor Überraschung als sie der hochgewachsenen Frau gewahr wurde, die wie die Zwillingsschwester von Arathorn aussah. Ihre dunklen Haare flossen wie Seide über ihre Schultern bis hin zur Hüfte. Sie hatte sie auf elbische Art aus dem Gesicht geflochten und trug eine leichte Lederrüstung. Die Gesichtszüge waren klar, streng, anziehend und edel. Die grauen Augen funkelten und schienen wachsam auch die kleinste Bewegung wahrzunehmen. Ruhig blieb die Fremde neben dem Pferd stehen, von dessen Rücken sie so oben geglitten war. Arathorn selbst stieß einen freudigen Ruf der Überraschung aus, kaum dass er sie bemerkte. Er lief ihr entgegen und wirbelte sie durch die Luft. Gilraen lächelte leicht. Wie glücklich er wirkte. „Schwesterherz! Ich dachte, du wärst in Lothlórien um die Herrin um Hilfe zu bitten?“ Also doch, sie hatte Recht gehabt. Nur warum hatte sie, Gilraen, noch nie etwas von einer Schwester ihres zukünftigen Gemahls gehört? Unsicher und neugierig zugleich näherte sie sich dem Geschwisterpaar. Noch hatte keiner der beiden sie bemerkt. „War ich auch. Galadriel hat mir angeboten in den Spiegel zu sehen. Ich bin auf dieses Ansinnen eingegangen auch wenn ich befürchtete, dass mir die Visionen kaum gefallen würden. Leider hatte ich mit dieser Vermutung Recht.“ Der Königssohn seufzte leise und musterte mit hochgezogenen Augenbrauen seine Schwester. „Es ist lange her, dass ich dich so gesehen habe Thuri. Normalerweise flechtest du deine Haare immer zu einem Kranz. Hat die Zeit bei den Elben so sehr auf dich abgefärbt?“
„Solltest du mich nicht lieber deiner Zukünftigen vorstellen Bruder?“
Ertappt zog Arathorn den Kopf ein und wandte sich zerknirscht an Gilraen. Seine Augen baten sie um Verzeihung. Sanft nahm er ihre schmale Hand in die Seine und lächelte sie an. „Liebste Gilraen, das ist meine ältere Zwillingsschwester Thuriloswen. Sie ist oft im Auftrag meines Vaters in Mittelerde unterwegs um Handel mit den anderen Reichen zu führen und Verträge auszuhandeln. Deshalb war es bisher unmöglich euch miteinander bekannt zu machen. Thuri, das ist meine zukünftige Gemahlin Gilraen, die Tochter von Dírhael. Sie ist meine große Liebe und ich bin überglücklich, das sie bereit ist ihr Leben mit dem meinen zu verbinden.“ Ein weiches Lächeln umspielte die Lippen der Waldläuferin. Anmutig deutete sie eine Verneigung ihrer Schwägerin gegenüber an. „Meine Hochachtung hiril Gilraen dafür, dass Ihr meinen Bruder bändigen konntet. Seit Jahren versuche ich schon ihn zum Heiraten zu bewegen, aber offensichtlich hätte ich nur warten müssen, damit ihr einander begegnet.“ Graue Augen betrachteten die verschränkten Hände mit liebevollem Wohlwollen. Fließend bewegte sie sich auf das Paar zu und umschloss die Hände mit den ihren. Die Wärme ihrer Zuneigung vertrieb den letzten Rest der Unsicherheit. „Ich wünsche euch beiden alles Gute für die Zukunft. Mögen die Sterne über euch wachen und die Valar eure Schritte  zum Lichte leiten. Darf ich fragen, wann ihr heiraten werdet?“
Gilraen strahlte ihre zukünftige Schwägerin freudig an. Noch immer konnte sie ihr Glück nicht fassen. Thuriloswen wartete geduldig auf ihre Antwort. „Noch in diesem Sommer. Bitte seid auch dabei!“
Arathorn schmunzelte, ehe er leise zu kichern begann. Beide Frauen musterten ihn fragend. Mühsam rang er um Fassung. „Liebste, Thuri hat gar keine andere Wahl als teilzunehmen, weil sie als Bardin zum Tanze aufspielt. Vater war überzeugt, das du rechtzeitig da sein würdest.“
Die Ältere schnaubte leise und verpasste ihm einen leichten Schlag auf den Hinterkopf. „Benimm dich deinem Alter entsprechend, Arathorn oder ich sperre dich im Keller zusammen mit Gilraen ein. Eigentlich sollte ich dir für diese Unverschämtheit die Ohren langziehen.“
„Nana! Du bist wieder da!“ Ein kleiner Wirbelwind schoss auf die drei zu und warf sich in die Arme der Waldläuferin. Diese hob den kleinen Jungen lachend hoch um ihn durch die Luft zu wirbeln. Freudig jauchzte er. Zärtlich hielt Thuriloswen ihren Sohn in den Armen, küsste seinen dunklen Schopf und genoß seine Nähe. „Halbarad! Mein kleiner Stern! Oh, wie sehr ich dich doch vermisst habe!“
Lächelnd zog Arathorn seine Liebste näher zu sich und beobachtete voller Wärme die Wiedervereinigung seiner Schwester und seines kleinen Neffen. Er wusste, dass es ihr immer zu schaffen machte, wenn sie sich von ihrer Familie für Monate trennen musste. Umso größer waren die Freude und die Erleichterung, wenn sie wieder bei ihnen weilte. Sein Schwager trat aus dem gemeinsamen Haus der kleinen Familie und lächelte, als er seine geliebte Frau und seinen kleinen Sohn zusammen erblickte. Seine dunklen Augen funkelten leicht, als er sich in Bewegung setzte. „A man na nin melethril? Man lû ad hí gen?“
Sie schmunzelte und streckte eine Hand nach ihm aus. Er kam näher, ergriff die dargebotene Hand um seine Frau in eine feste Umarmung zu ziehen. All die Monate hatte er gefürchtet, dass sie nun nicht mehr zurückkehren würde. Doch das war eine Tatsache die sie akzeptiert hatte, als sie sich für den Weg der Waldläufer entschied. Anfangs hatten er und Arathorn aufs heftigste protestiert, aber sie besaß einen eisernen Willen. Außerdem wollte sie sich auch im Notfall selbst verteidigen können. Damals war er noch nicht mit ihr verheiratet gewesen. Eigentlich hatte er gehofft, dass sie ihre Reisen nach Halbarads Geburt einschränken würde, aber Arador zeigte nicht immer Verständnis und da sie ihm gehorchen musste, ging sie. Immer in den Wissen, das es das letzte Mal sein könnte, das sie ihre kleine Familie gesehen hatte. „Ich bin erst gerade angekommen, melethron. Le i-veleth e-guil nín. Amin anta lle a alarin cuio ar cen. Und dennoch führt mein Weg mich immer wieder fort von dir, von unserem Sohn und unserem gemeinsamen Leben. Allerdings werde ich versuchen den König zu bitten in Zukunft einen anderen zu schicken.“  
Seufzend vergrub er die Finger in ihrem Haar und zog sie fest an sich, ihren Sohn behütend zwischen ihnen. Hoffentlich hatte Arador dieses Mal ein Einsehen. Denn lange ertrug er dieses Leben nicht mehr. Er selbst wurde nicht mehr vom König auf Reisen geschickt oder im Kampf eingesetzt, denn er hatte als Folge eines Unfalls seinen rechten Fuß dauerhaft geschadet und humpelte mehr, als das er normal ging. Auch war seine Ausdauer nicht mehr die von einst. Deshalb blieb er immer im Dorf zurück, während seine Liebste fortgeschickt wurde.
„Dann lasst uns zu ihm gehen. Jetzt sofort! Ich bin nicht länger gewillt, dich gehen zu lassen in der Ungewissheit, ob du lebend zu mir zurückkommst oder in der Ferne stirbst.“
Arathorn schüttelte bedauernd den Kopf und erklärte, das der König zur zeit nicht im Dorf weilte und erst am Abend erwartet wurde. Solange müssten sie auf jeden Fall warten.

Thuriloswen POV:
Ungläubig und wütend starrte ich meinen Vater an. Ich war es Leid, die ganze Zeit unterwegs zu sein und meinen Sohn nicht aufwachsen zu sehen. Warum wollte er unbedingt, dass ich diese Aufgaben erfüllte? Etwa nur deshalb, weil ich fließend Sindarin, Westron, Khuzdul und sogar ein wenig die haradischen Sprache beherrschte?! Natürlich verpflichteten mein Eid und mein Blut mich seinem Befehl zu gehorchen. Aber ich war auch Mutter. Es war mein Leben das darunter litt. Sollte ich wirklich meine Familie dafür opfern? Wollte er das von mir verlangen?! Nein!
Lieber riskierte ich die Verbannung als zuzulassen, das er mir mit diesem Befehl das Herz aus der Brust riss. „Ich hoffe, ich habe mich eben verhört. Vater, bitte. Verlange das nicht mehr von mir. Ich kann dieses Leben so nicht führen.“ Langsam erhob er sich und kam zu mir. Seine Augen, die den meinen so ähnlich waren musterten mich bedauernd aber entschieden. „Es tut mir Leid Thuri, aber wir sind alle unserem Blut verpflichtet. Vor fünfzehn Jahren hast du mir Treue und Gehorsam geschworen. Wenn du dich meinem Befehl verweigerst muss ich dich verbannen und verstoßen. Deine Familie könnte dich auch nicht begleiten, oder sie wären Geächtete. Willst du das wirklich?“
Ich versuchte mit aller Macht die Tränen zu verdrängen. Nein, nie könnte ich das Halbarad und Hothron antun. Ein Leben als Verstoßene zu führen wollte ich nicht für sie. Doch konnte ich sie wirklich verlassen? So oder so, die Zukunft erschien aussichtslos und dunkel in ihrer Art. Galadriel hatte mich gewarnt, dass ich für immer meinem Blut verpflichtet war. Mehr noch, entschied ich mich falsch, würde ich Halbarad in eine Rolle drängen, die ihm mehr schadete als half. Doch was war die richtige Entscheidung? Gehorchte ich dem König weiterhin würde ich innerlich zerbrechen und meine beiden geliebten Männer endgültig verletzen. Weigerte ich mich, würden sie mich für tot erklären müssen. Keiner dürfte dann mehr über mich sprechen. Wie auch immer ich mich entschied, wir würden alle darunter leiden. Was also konnte ich tun in dieser Situation?!
„Wieso bist du nur so grausam Vater? Was habe ich dir getan?!“
„Es tut mir Leid meine Tochter.“
„Das ist keine Antwort!“ Ich war kurz davor ihn anzuschreien. Er verlangte zu viel von mir. Es gab keinen Ausweg aus dieser schrecklichen Situation. „Weißt du, mein Herz zerbricht bei jedem weiteren Auftrag der mich von meiner Familie fortführt immer mehr. Lange halte ich das nicht mehr durch. Die Wahl vor der du mich stellst ist keine.“
„Es ist die Einzige, die ich dir geben kann.“
Verzweifelt wirbelte ich auf dem Absatz herum und stürmte nach draußen. Seine Rufe ignorierte ich. Ohne jemanden zu grüßen lief ich direkt zu unserem Haus und schlug hinter mir krachend die Tür zu. Erst jetzt ließ ich die Tränen zu. Hilflos schluchzend sank ich auf die Knie und barg das Gesicht in den Händen. Wieso war das Leben so grausam? Für welchen Weg ich mich auch entschied, ich würde sie verlieren. Ich würde ausgerechnet die Menschen am meisten verlieren die ich so sehr liebte. Ich hörte wie Hothron näher kam und sich schließlich vor mich hinhockte. „Geliebte.“ Mehr nicht. Nur der Name, der alle Gefühle ausdrückte, die er bei meinem Anblick empfand. Liebe, Zuneigung, Glück, Trauer, Schmerz, Hilflosigkeit, Verzweiflung und Wut. Weinend warf ich mich in seine ausgebreiteten Arme, klammerte mich verzweifelt an ihn. Zärtlich streichelte er meinen Rücken und küsste mich liebevoll auf den Kopf. Haltsuchend krallte ich die Finger in seine Tunika.
„Er hat nicht eingelenkt, Liebster.“ Meine Stimme klang rau und brüchig. Zitternd atmete ich den geliebten Geruch ein. „Entweder gehorche ich weiterhin seinen Befehlen oder er verstößt mich.“
Das beruhigende Streicheln hörte abrupt auf. Deutlich hörte ich wie er zornig knurrte und nur mit Mühe Verwünschungen zurückhielt.
„Wie kann er dir das antun?! Du bist seine einzige Tochter.“
„Und eine seiner Waldläuferinnen. Ich bin ihm unterstellt und erst danach Arathorn, vergiss das nicht. Wäre Arathorn der König sähe unsere Zukunft nicht so finster aus. Aber dem ist nicht so und ich befürchte, dass uns nun das Schicksal endgültig auseinanderreißt.“
„Ich lass dich nicht gehen. Wenn er dich verstößt komme ich mit dir.“
So schwer es mir auch fiel ich schüttelte entschieden den Kopf. Er erstarrte. Seufzend lehnte ich mich zurück um in sein geliebtes vertrautes Gesicht zu blicken. „Nein, melethron. Das wirst du nicht. Denk an unseren Sohn und an dein Bein. Halbarad ist zu jung um in der Wildnis zu überleben und ich möchte nicht, das er für sein ganzes Leben lang gebrandmarkt ist. Ich möchte das ihr hier in Sicherheit bleibt.“
Starr blickte er mich an. Traurig zeichnete ich die Form seines Mundes nach. Es brach mir das Herz ihn so zu sehen.  
„Du verlangst von mir dich gehen zu lassen? Ich soll dich vergessen, dich für tot erklären? Das kann ich nicht.“
„Die Alternative wäre, das ich weiterhin Vaters Aufträge ausführe. Und ich weiß, dass er mich nach dieser Episode immer seltener nachhause zurückkehren lassen wird.“
Abrupt stand er auf und stürmte an mir vorbei ins Freie. Deutlich spürte ich wie mein Herz in tausend Stücke zerbrach. Schwankend und mit schweren Schritten ging ich in den Wohnraum um dort mich an mehrere Abschiedsbriefe zu setzen. Es fiel mir schwer die Worte zu finden.
Immer wieder nahmen Tränen mir die Sicht. Schließlich war ich fertig und streute sorgsam Sand über die Tinte. Schon jetzt fühlte ich mich wie eine Fremde, ein Eindringling in meinem eigenen Haus.
Zitternd faltete ich die zerknüllte Decke meines Sohnes und umarmte sein Kissen. Das sollte also das Ende unserer gemeinsamen Zeit sein.
„Wenn du gehen musst, dann geh!“ Hart hallte die Stimme meines geliebten Mannes durch den Raum. Ich hob ruckartig den Kopf und sah in brennende Augen. „Scher dich fort und wage es nie wieder zurückzukommen. Und verabschiede dich nicht von meinem Sohn. Er hat etwas Besseres als dich verdient. Eine Mutter, die bei ihm bleibt und für ihn kämpft. Sag, wie sehr hast du dich gewehrt, als Arador von dir verlangt hat weiterhin seine Befehle auszuführen?!“
Entsetzt starrte ich in sein nun hasserfülltes Gesicht. Was war nur in ihn gefahren?! So kannte ich ihn gar nicht. Als mir die Bedeutung seiner Worte in ihrer ganzen Grausamkeit aufging schrie ich vor Schmerz auf. „Ich habe dafür gekämpft bei euch zu bleiben und mit diesem schrecklichen Waldläufer-Leben aufzuhören! Ich liebe euch!“
„LÜG MICH NICHT AN! DU HAST UNS NIE GELIEBT! UND JETZT GEH! VERSCHWINDE! EHE ICH DAFÜR SORGE, DAS DU DEN TAG BEREUST, AN DEM DU GEBOREN WURDEST!“  Sein Brüllen erschreckte mich. Drohend hob er die Fäuste und zum ersten Mal in meinem Leben floh ich. Ausgerechnet vor dem Mann den ich liebte.

2931 D. Z. in einem versteckten Dorf:
Arathorn kam bedrückt von der Suche zurück. Im vergangenen Jahr hatte er die Nachfolge seines Vaters angetreten und sofort die Verbannung seiner geliebten Schwester wiederrufen. Ihr wortloses Verschwinden hing wie ein bedrohlicher Schatten über den Dúnedain. Kaum hatte er damals erfahren, wie das Gespräch zwischen Arador und Thuriloswen ausging war er zu ihrem Haus gerannt. Doch von ihr fehlte bereits jede Spur und er fand stattdessen einen gebrochenen Hothron vor, der sich die schlimmsten Vorwürfe machte und nicht mehr zu beruhigen war. Wertvolle Zeit verstrich ehe sein Schwager verriet, was zwischen ihm und seiner Frau vorgefallen war. Arathorn war noch nie so wütend auf ihn und seinen Vater gewesen. Das es ausgerechnet Thuriloswen hatte treffen müssen! Er hatte doch bemerkt, dass seine Schwester innerlich immer mehr zerbrach. Die Trennung von ihren Lieben machte ihr ernsthaft zu schaffen. Als er versuchte ihr zu folgen hielt Arador ihn auf mit der Begründung, das sie nun eine Verstoßene und damit tot für ihn sei.
Nun zwei Jahre später war er endlich fündig geworden.
Thuriloswen war allein und am gebrochenen Herzen gestorben. Einer der eher wagemutigen Hobbits hatte ihren schon erkaltenden aber scheinbar unverletzten Körper gefunden und da er sie erkannte beerdigt. Neben ihrem Namen hatte er das Todesdatum in den Gedenkstein eingemeißelt. Wie von Geisterhand waren kurz darauf ein elbischer Satz darunter erschienen. Arathorn war zu spät gekommen um sie zu retten. Sie war in dem Glauben gestorben von ihrem geliebten Mann gehasst zu werden. Dem Waldläufer waren die Tränen über die Wangen gelaufen. Anders als der Hobbit kannte er die Hintergrundsgeschichte für ihren Tod oder konnte sie sich zumindest aus seinem Wissen erschließen. Die elbischen Runen hatte er erst viel später entschlüsseln können:

Tâd or uireb ‘arithar thanc dan ir îar.  Zwei die auf ewig dem Blut verpflichtet sind.

Erst hatte er sich über das Wort "zwei" gewundert, aber von einer Heilerin aus Bree die Erklärung bekommen. Thuriloswen hatte am selben Tag ihres Verschwindens noch ein Kind von Hothron empfangen und war kaum das sie durch das Aufsuchen der besagten Heilerin Gewissheit bekam innerlich daran zerbrochen. Das Kind war mit ihr im Körper gestorben ohne je eine Chance bekommen zu haben, das Licht der Welt zu erblicken.

Thuriloswen = Einsames Geheimnis
Nana = Mama
A man na nin melethril?  = Und wie steht es mit mir Geliebte?
Man lû ad hí gen? = Seit wann bist du wieder hier?
Melethron = Geliebter
Le i-veleth e-guil nín. = Du bist die Liebe meines Lebens.
Amin anta lle a alarin cuio ar cen. = Ich brauche dich und ich kann nicht ohne dich leben.
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