Never Let Go

GeschichteFamilie, Übernatürlich / P12
Detective Nick Knight Lacroix
27.05.2018
27.05.2018
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434
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Never let go
Autor: Lady Charena (Juni 2009)
Fandom: Forever Knight
Episode: 2x23 Near Death
Prompt: #005. Son (100 Situations)
Charaktere: Nick Knight, LaCroix
Pairing: --
Rating: pg, gen
Beta: T'Len
Worte: 376

Summe: LaCroix stattet Nick einen Besuch ab, nachdem Natalie Lambert gegangen ist.

Disclaimer: Die Rechte der in dieser Fan-Story verwendeten geschützten Namen und Figuren liegen bei den jeweiligen Inhabern. Eine Kennzeichnung unterbleibt nicht in der Absicht, damit Geld zu verdienen oder diese Inhaberrechte zu verletzen.



Ein ahnungsloser, unbefangener Beobachter hätte vielleicht angenommen, dass plötzlich die Schatten im hinteren Teil des Schlafzimmers an Masse, an Dichte und Form gewannen um das Abbild eines Mannes zu formen. LaCroix trat aus dem Dunkel in den Teil des Raumes, der schwach von der Lampe neben dem Bett erleuchtet wurde. Vielleicht sollte die erbärmliche, kleine Lichtquelle böse Träume fernhalten. So menschlich, dass es LaCroix fast zum Lächeln brachte.

"Nicholas, Nicholas, Nicholas." Der Vampir schüttelte den Kopf, während er den schlafenden, jüngeren Mann betrachtete. Seine Stimme war eine Mischung aus Tadel und spöttischer Nachsicht. Er beugte sich über ihn, und seine Fingerspitzen strichen über Nicks Wange, hoch zur Stirn, auf der sich eine feine Schicht blutigen Schweißes zeigte.

Nick stöhnte leise auf, seine Augenlider flatterten, er hob wie abwehrend eine Hand... doch wurde nicht wach. Sein Handrücken streifte LaCroix' Schulter, dann fiel seine Hand zurück, auf das Kissen, neben seine Wange.

LaCroix studierte seine Fingerspitzen einen Moment. "Du hast mich heute enttäuscht, Nicholas", sagte er, sein Tonfall eher nachdenklich. Er musterte erneut den schlafenden Nick. "Zu denken, dass ich dir die Wahl lasse... zu denken, dass ich dich gehen lasse. Du bist mein, Nicholas. Meine Schöpfung, mein Sohn." Er leckte das Blut von seinen Fingerspitzen und wischte sie dann an seinem Hemd ab. "Du hattest nie eine Wahl", flüsterte er, sein Mund dicht an Nicks Ohr. "Mein armer Nicholas", spottete er. "Mein dummer Nicholas." Die Lippen des Vampirs berührten Nicks Stirn in der Imitation eines väterlichen Kusses. "Ich werde immer bei dir sein. Schlaf' gut, mein Sohn."

LaCroix richtete sich auf und wandte sich ab... dann erfüllten nur noch Schatten und Stille den Raum.

Nick schreckte unvermittelt aus dem Schlaf hoch, seine Fingerspitzen strichen instinktiv über die Haut an seiner Schläfe, die sich anfühlte als hätte Eis sie berührt.


Ende
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