Angst.

GeschichteAngst, Schmerz/Trost / P12
25.05.2018
25.05.2018
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Du bist frei! Doch frei von was ? Freiheit kann nur bestehen, wenn mir meine Angst zulässt mich selbst für einen Moment zu vergessen, zu überwinden. Doch gerade ist die Türschwelle die Grenze.
Sie richtet sich auf. Hoch, wie eine Mauer steht sie da. Nicht eine Gartenmauer oder eine aus Kieselsteinen, sondern wie de Mauer, auf deren anderer Seite sich das Paradies befindet, welche jedoch unüberwindbar scheint. Sobald ich anfange sie zu überwinden, zu bezwingen, fängt ie Welt an sich zu drehen.
Mein Blick ist verschwommen. Ich bin verloren, verloren in mir selbst. Tunnelblick. Wortloser Schrei. Wie kann man frei sein ohne Freiheit ? Ich möchte leben! Doch wo fang ich an, wenn ich nicht vor die Tür gehen kann. Bin ich begrenzt in meiner grenzenlosen Freiheit ?
Angst, das was mich aufhält diesen Raum zu verlassen und unter meinen Füßen neuen Boden zu fassen, ist von nun an mein Feind. Und ich werde nicht Ruhn auch wenn sich vor meinen Füßen Abgründe auf tun.
Kampf.
Kampf gegen mich selbst.
kampf der Überwindung.
Kampf nach vorn.
Kampf gegen die Angst.
Für die Zukunft.
Für das Leben.
Fü die Freiheit.
Für mich selbst.
Wie der Kampf aussieht, das ist wichtig, denn Kämpfen mag gelernt sein. Zu beachten ist die Wichtigkeit des Aufstehens. Es ist wie damals als ich anfing Laufen zu lernen. Hinfallen. Hoch ziehen. Weiter machen. Nicht aufgeben. Weiter machen. Kämpfen ist wie Laufen lernen. Schritt für Schritt bildest du Kraft. Immer stärker und mit Ausdauer kämpft man gegen die Angst. Ist es das Wert ? Verzweifelung und Missachten eigener Regeln. Werde ich je laufen lernen?
Obwohl Laufen doch natürlich ist. Was ist wenn meine Angst mich fesselt und ich dieses Gefängniss nicht durchbrechen kann? Selbstverachtung.
Nein! Dafür ist kein Platz, dem geb ich keine Macht. Weiterklettern, bis die Schwelle erreicht ist, Angekommen. Mit einem Fuß taste ich mich langsamm durch das Gewirr. Es schlägt. Die Angst sie hat mich erfasst. Nicht fesseln lassen. Nicht fesseln lassen noch einen Schritt. Du schaffst das, sag ich mir. Von Erschöpfung erfasst sinke ich zu Boden. Warum vermag diese Schwelle mich aufzuahlten? Ich übergebe mich. Vergiss nicht aufstehen. Mit Müh kämpfe ich mich hoch. Ich stehe! Alles schreit in mir:" Gib auf! Du schaffst es nicht!" , doch ich wiederstehe. Konzentration! Millimeter für Millimeter trete ich vrraus. Augen geschloßen um mich selbst zu sammeln. ich lass die Schwelle hinter mir, doch ist ein Stück von ihr wie ein Splitter in meiem Fuß. Ich blicke mich um Schwindel erfasst mich, bloß wieder rein in die Sicherheit. Auf meiner Seite der Schwelle falle ich nieder, doch zugleich erfasst mich Stolz ich habe es geschafft, wenn auch nur für kurz. ich habe gekämpft. Spürre nur den dumpfen Schmerz des Splitters. Eine weitere Narbe zu den Füßen, die die Angst mit mir bezwangen.
Ich bin stärker als zuvor.
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