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Only you can heal me

von sunrise82
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Het
OC (Own Character) Samu Haber
25.05.2018
20.02.2019
245
148.893
32
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Dieses Kapitel
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17.02.2019 644
 
„Ihre Werte sehen gut aus Herr Haber. Wenn sie sich daran halten, sich eine Woche schonen werden und nicht alleine sind, dürfen sie das Krankenhaus verlassen. Aber halten sie sich an die Ruhe, mit einer Gehirnerschütterung ist nicht zu spassen. Falls ihnen übermässig schwindelig sein sollte, oder sie vermehrt Übelkeit verspüren, dann wenden sie sich an einen Arzt. In einer Woche sollten sie so oder so einen Kontrolluntersuch machen. Ich wünsche ihnen alles Gute.“, mit diesen Worten verabschiedet sich der Arzt von ihnen.

Julia wie auch Samu sind froh, dass sie hier raus können. Der grosse Blonde hat zwar noch Schmerzen, diese sind aber mit den Schmerzmitteln erträglich. Er will nicht länger als nötig im Krankenhaus bleiben. Möchte irgendwo hin, wo er und seine Familie ein wenig Ruhe bekommen. Fliegen möchte er nicht. So scheidet die Heimat fürs erste aus. Wo es hingeht werden sie später besprechen. Vom gestrigen Abend, hat Samu nicht viel mitbekommen. Doch er kann an Julias dunklen Ringen unter ihren Augen erkennen, dass sie sich grosse Sorgen um ihn gemacht haben muss. Wenigstens ist diese Chantal jetzt fürs erste hinter Gitter.

Das haben ihm die Polizisten heute Morgen mitgeteilt, als sie seine Aussage aufgenommen haben. Viel konnte er nicht erzählen, da er die meiste Zeit bewusstlos war. Der Gedanke was alles hätte passieren können, beschert ihm eine unangenehme Gänsehaut. Das ein Mensch zu solchen Dingen fähig sein kann, ist ihm unergründlich. Er hat schon vieles mit Fans erlebt, aber so krank wie diese Chantal war niemand. In Samu macht sich Sorge breit. Sorge um seine Familie. Er will sich nicht vorstellen, dass Julia oder sogar Onni etwas passieren könnte.

Er schüttelt seinen Kopf. Will nicht solche Gedanken haben. Nur die kommen zwangsläufig, wenn er an das Geschehene zurückdenkt. Julia streichelt sanft seine Wange „Hey mein Schatz. Bitte mach dir nicht so viele Gedanken. Sag jetzt nicht nein, diesen Gesichtsausdruck von dir kenne ich nur zu gut.“ Liebevoll lächelt sie ihn an. Tief atmet er durch „Du hast Recht mein Engel. Aber das gestern hat mir vor Augen geführt, was alles passieren kann. Was euch passieren könnte. Das….“, weiter spricht er nicht. Muss er auch nicht, Julia versteht was er sagen will.

Nimmt sein Gesicht in ihre Hände „Ich kann dich verstehen….dich am Boden liegen zu sehen….das…das…“, kurz muss sie unterbrechen, bei den Bildern die in ihr hochsteigen „Aber…wir dürfen uns jetzt nicht von der Angst und Sorge überwältigen lassen. Sonst hat diese Irre zum Schluss gewonnen. Viel mehr sollten wir das Hier und Jetzt auskosten. Jede Minute geniessen. Die wertvolle Zeit, welche wir haben nicht mit, was wäre, wenn, vergeuden. Das fällt mir gerade selber schwer nach gestern, aber es hat mir gezeigt, wie schnell alles vorbei sein könnte. Bitte lass uns versuchen das Geschehene zu verarbeiten, es nicht unser Leben bestimmen zu lassen.“

Samu hört Julia stumm zu. Sie hat recht. Wieder einmal wird ihm bewusst, was für eine starke Frau er an seiner Seite hat. Von ihr erhält er den Halt, den er gerade braucht. Ihre Worte geben ihm Kraft. Sachte haucht er einen Kuss auf ihre Lippen „Lass uns gehen mein Engel.“ Wie treffend ihr Kosename doch ist. Julia ist wirklich ein Engel für ihn. Ein Schutzengel. Von einem Klopfen an der Tür, werden sie unterbrochen. Mikko kommt rein. Ist erleichtert, Samu auf dem Bett sitzen zu sehen. Auch ihm hat das gestern Abend einen riesen Schrecken eingejagt „Seid ihr bereit? Dann wollen wir gehen. Ich habe extra ein Auto gemietet.“

Samu nickt matt. Nur dieses kurze sitzen, hat ihn bereits müde gemacht. Er ist Mikko dankbar, das er immer mitdenkt. Wenn sie hier mit dem Tourbus vorgefahren wären, hätte sicher jemand mitbekommen was passiert ist. Es ist so wie es aussieht, noch nichts zur Presse durchgesickert. Sonst hätte ihm das Mikko sicher gesagt. Samu hofft das es auch dabei bleibt.
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