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Only you can heal me

von sunrise82
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Het
OC (Own Character) Samu Haber
25.05.2018
20.02.2019
245
148.893
32
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Dieses Kapitel
2 Reviews
 
23.01.2019 583
 
Während Samu seinen Sohn sanft schaukelt, wandern seine Gedanken davon. In etwa zwei Wochen beginnt die Tour. Er freut sich darauf, zumal sie das erste Mal im Heimstadion seines lieblings Hockeyverein spielen werden. Wie oft hat Samu schon davon geträumt und jetzt wird dieser Traum Wirklichkeit. Er kann es noch immer kaum glauben. Gedankenverloren sieht er Onni an. Wie süss er vorhin gelächelt hat. Das lässt einem alles um sich vergessen. Ein Lächeln schleicht sich auf Samus Gesicht.

Das weicht allerdings gleich wieder. Wie viel wird er von der Entwicklung seines Sohnes verpassen, wenn er so lange weg ist. Wird er bereits krabbeln, wenn er wieder zu Hause ist. Samu hat keine Ahnung was Babys in den ersten Monaten für Fortschritte machen. Er weiss nur, dass es viele sein werden. Gerade fühlt er sich hin und her gerissen. Sein Herz scheint geteilt zu sein. Die eine Hälfte will die Musik, die andere seine Familie. Sachte gibt er Onni einen Kuss auf seine Stirn. Atmet dabei den speziellen Geruch von ihm ein. Legt ihn dann in den Stubenwagen, wo er ihn zudeckt.

Julia beobachtet schon eine ganze Weile ihre beiden Männer. Samu ist gerade wie ein offenes Buch für sie. In seinem Gesicht spiegeln sich die Emotionen wieder. Von hinten schlingt sie ihre Arme um den grossen Blonden „Mein Schatz….mach dir nicht so viele Gedanken. Wir sind nicht ab von der Welt. Zwischendurch kannst du ja nach Hause kommen. Oder wir skypen, wenn möglich. Ich weiss das es nicht das gleiche ist, wie nahe bei seinen Liebsten zu sein. Aber wir werden in deinem Herzen mit dir reisen.“ Samu schluckt den dicken Kloss in seinem Hals runter, ehe er sich in ihren Armen umdreht.

Federleicht gibt er Julia einen Kuss auf ihren Scheitel. Zieht sie eng zu sich „Ich werde euch so sehr vermissen. Onni….ich habe Angst das ich zu vieles verpasse. Oder dass ich ihm vielleicht in dieser Zeit sogar fremd werde…“ Julia löst sich leicht, sodass sie ihm in die Augen sehen kann „Kann gut sein das der kleine Mann in dieser Zeit Vorschritte macht. Aber fremd wirst du ihm sicher nicht. Er kennt jetzt schon deinen Geruch, deine Stimme. Und das wird er in dieser Zeit sicher nicht vergessen. Wir werden dich sicher auch vermissen. Aber ohne die Musik bist du doch nur ein halber Mensch mein Schatz. Irgendwann würdest du durchdrehen, wenn du nicht auf die Bühne kannst.“

Ein leichtes Lächeln schleicht sich auf sein Gesicht, hat sie doch mit ihren Worten Recht „Ihr könnt ja in den nächsten Jahren etwas kürzer treten mit Konzerten. Ihr wollt ja ein neues Album aufnehmen. Dann bist du mehr hier als unterwegs. Ja jetzt verpasst du vielleicht einiges, aber du hast noch ein ganzes Leben lang Zeit, Dinge mit deinem Sohn zu erleben. Wir werden das schaffen mein Schatz und du wirst die Tour geniessen können.“ Ihre Augen strahlen eine solche Zuversicht aus, welche auch auf Samu übertragen wird. Er senkt seinen Kopf um Julia zu küssen.

Sanft legt er seine Lippen auf die ihren. Sie haben zwar noch ein paar Tage. Aber er möchte so oft wie möglich, dieses wundervolle Gefühl spüren. Ihre Nähe in sich aufsaugen. Am liebsten würde er diesen Augenblick speichern können, dass er ihn auf Tour wieder hervorholen kann. Gemeinsam stehen sie da. Küssen sich minutenlang und schauen dann Onni beim Schlafen zu. Auch dieses Bild will sich Samu einbrennen. Er fühlt sich zwar durch Julias Worte besser, aber vermissen wird er seine Liebsten dennoch.
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