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Only you can heal me

von sunrise82
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Het
OC (Own Character) Samu Haber
25.05.2018
20.02.2019
245
148.893
32
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
3 Reviews
 
22.01.2019 657
 
Die Tage vergehen. Samu und Julia wachsen immer mehr in ihre Rolle als Eltern hinein. Der grosse Blonde muss zu den Proben, für die bald beginnende Tour. Julia kommt es gerade so vor, als würden sie ein normales Leben führen. Ihr Mann geht tagsüber arbeiten und kommt am Abend wieder nach Hause. Nur weiss sie, dass dem nicht so ist. Das Samu ganz und gar keinen normalen Job hat. Dies bekommt sie zu spüren, als sie mit dem Kinderwagen spazieren fährt.

Als sie an einem Kiosk vorbeiläuft, sieht sie sich und Samu auf der Titelseite eines Schmierblattes. Es ist ein Bild das dieser Paparazzi gemacht hat, als sie aus dem Krankenhaus gekommen sind. Dieser Mistkerl hat es wirklich der Presse verkauft. Bei dem Gedanken an damals, wird es Julia direkt anders zumute. Eigentlich will sie das nicht so nah an sich heranlassen. Nur weckt dieses Bild Erinnerungen. Was drin steht will sie gar nicht wissen. Wahrscheinlich wird es eine Frage der Zeit sein, bis es in den Deutschen Medien ebenfalls bekannt wird, dass sie beide ein Baby bekommen haben.

Dann wird ihre Mutter davon erfahren. Julia weiss nicht, warum sie gerade daran denken muss. Aber gleichzeitig gibt es ihr ein Gefühl der Genugtuung. Soll sie doch ruhig sehen, dass Samu und sie glücklich sind. Eine kleine Familie gegründet haben, bei der ihre Mutter kein Teil davon ist. Nun sieht Julia in den Kinderwagen, wo Onni friedlich schlummert. Direkt schleicht sich ein Lächeln auf ihr Gesicht. Es bringt nichts, sich über die Presse aufzuregen. Stattdessen ist sie glücklich einen gesunden Sohn zu haben.

Am Abend sitzt Julia mit Onni auf dem Schoss im Wohnzimmer, als Samu nach Hause kommt. Zuerst begrüsst er sie mit einem Kuss. Dann bekommt auch der Kleine einen Schmatzer auf die Wange „Na meine beiden Engel. Wie war euer Tag?“ Julia bemerkt sofort seinen etwas besorgten Gesichtsausdruck. Wendet sich Samu zu „Also jetzt raus mit der Sprache was ist los?“ Er schüttelt nur ungläubig den Kopf „Du merkst auch alles mein Engel. Mikko hat mir ein Klatschheftchen gezeigt. Mit Bildern, als wie das Krankenhaus verlassen haben. Ich weiss nicht ob du das schon mitbekommen hast. Und wenn ja, wie es dir damit geht.“

Fragend schaut er sie an. Julia lächelt „Ja ich habe das Schmirenblatt gesehen. War zuerst betrübt, aber dann habe ich unseren wundervollen Sohn angeschaut. Und es ist mir egal was sie schreiben. Hauptsache wir sind glücklich. Unsere Familie und Freunde kennen uns wirklich. Mehr zählt nicht, was die anderen denken ist mir egal.“ Erleichterung macht sich in ihm breit. Samu hatte sich schon sorgen gemacht, Julia könnte wieder in dieses Loch zurückfallen. Aber das Gegenteil ist der Fall. Seine Frau ist wieder da, so wie sie vor der Geburt war. Wenn nicht sogar noch stärker und hübscher.

Die Beiden sehen sich in die Augen, werden allerdings von ihrem Sohn unterbrochen. Der quietscht ein wenig, will wohl seine Stimme ausprobieren. Nun hat er die volle Aufmerksamkeit von Mama und Papa „Na du kleiner Mann. Ich habe dich schon vermisst und die anderen Fragen auch schon wann du mit Musikmachen beginnst.“ Ja die Jungs ziehen Samu damit auf, ob Onni so musikalisch wird wie er. Als hätte der kleine Mann seinen Papa verstanden, gehen seine Mundwinkel nach oben „Hast du das gesehen mein Engel? Hat er jetzt wirklich bewusst gelächelt?“ Samu streicht seinem Sohn über die Wange „Lachst du mich etwa aus Onni?“

Wieder lächelt der Kleine. Julia wie auch Samu, quillt das Herz fast über vor Glück. Immer wieder versuchen sie ihren Sohn zum Lächeln zu bringen. Zu süss ist dieser Anblick. Doch irgendwann wird es dem Kleinen wohl zu viel. Er fängt an zu quengeln. Ein Blick auf die Uhr zeigt Julia, dass es Zeit für das nächste Fläschchen ist. Samu übernimmt den Kleinen und sie bereitet seine Mahlzeit zu. Zufrieden nuckelt er alles bis auf den letzten Tropfen aus. Und schläft kurz darauf in den Armen seines Papas ein.
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