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Only you can heal me

von sunrise82
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Gen
OC (Own Character) Samu Haber
25.05.2018
20.02.2019
245
148.893
32
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Dieses Kapitel
4 Reviews
 
07.06.2018 563
 
„Ja ich habe dich angelogen Julia…Aber nur weil ich dich beschützen wollte….“ Weiter kommt sie nicht, da Julia ihre Mutter unterbricht „Vor was bitte schön wolltest du mich beschützen? Ich war glücklich verlobt mit Samu. Habe in geliebt wie noch niemanden zuvor. Nur weil es nicht in deinen Kram passte…..ist es weil ich nach Helsinki gegangen bin? Du hättest mitkommen können. Hier wäre ich über längere Zeit unglücklich geworden Mom.“

Emma steht wie ein Häufchen Elend vor ihr „Ich wollte doch nur das Beste für dich Julia. Er hatte damals doch keine Zukunft als Musiker. Dass er einmal so erfolgreich wird, konnte ich doch nicht ahnen…..“ wieder unterbricht sie Julia „Es ist mir scheissegal das er jetzt berühmt wurde. Selbst wenn er keinen Erfolg gehabt hätte. Mom ich habe ihn geliebt. Und ich war glücklich mit ihm. Das sollte alles sein was zählt. Also wenn das dein einziger Grund war, dann werde ich jetzt gehen. Oder hast du mir noch etwas zu sagen? Und wenn wir gleich dabei sind. Wie hast du es geschafft, dass Samu nicht zu mir gekommen ist?“ Julias Herz schlägt ihr bis zum Hals. Funkelnd sieht sie ihre Mutter an.

„Ich war so alleine hier in Deutschland. Wollte dich nicht an ihn verlieren. Er hat dich mir weggenommen…..Da habe ich die Chance nach dem Unfall ergriffen. Den Ärzten sagte ich, sie dürfen ihm und seiner Mutter, keine Auskunft über deinen Gesundheitszustand geben. Als Samu entlassen wurde, sind er und Eve mir im Flur entgegen gekommen….Ich habe ihnen erzählt du wärst ums Leben gekommen…und….und das er sich nie wieder hier blicken lassen soll, wenn er nur ein bisschen Respekt dir gegenüber hat….“ Gegen Ende wird ihre Stimme zu einem Flüstern. Emma senkt ihren Blick. Tränen laufen ihr übers Gesicht.

Nicht nur ihr auch Julia. Ihre Beine drohen unter ihr nachzugeben. Sie muss hier raus. Hält es keine Minute länger mit ihrer Mutter aus „Mom….er hat mich dir nicht weggenommen. Du hast das jetzt ganz alleine geschafft. Mich von dir wegzutreiben. Indem du mir und Samu das angetan hast. Du bist so egoistisch. Ich war glücklich, konntest du dich denn nicht, einfach für mich freuen. War das dir zu wenige, dass deine Tochter glücklich ist? Das was du getan hast, ist unverzeihlich. Wegen dir musste ich schlimme Zeiten durchmachen und auch heute noch. Du hast mir Jahre gestohlen. Jahre mit Liebe, Freude und Glück.“

Julia macht eine kurze Pause. Muss den dicken Kloss in ihrem Hals runterschlucken „Nun hast du deine Tochter wirklich verloren….. Ich gehe jetzt und möchte dich nie wieder sehen…“ Mit diesen Worten dreht sie sich um. Tränen verschleiern ihr den Blick. Nehmen ihr die Sicht. Sie stürzt regelrecht aus dem Haus. Ihre Mutter macht keine Anstalten ihr nachzulaufen. Sie weiss, dass sie etwas Schlimmes getan hat.

Julia spürt zwei Arme um sich, die sie führen „Komm ich bringe dich nach Hause.“ Kaum im Auto brechen bei Julia alle Dämme. Lisa muss sich sehr zusammenreissen, dass sie nicht auch anfängt zu weinen. Sie kann ihre Freundin nicht leiden sehen. Nach einer Stunde erreichen sie endlich die Wohnung. Zum Glück befindet sich diese, nur im zweiten Stock. Für mehr Treppen würde Julias Kraft nicht reichen. Auf dem Sofa legt Lisa tröstend ihre Arme um sie. Ausser ihr beizustehen, sie zu halten, kann sie nichts weiter tun. Zumindest heute sicher nicht.
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