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Die letzte Hexenfeier

OneshotFantasy, Übernatürlich / P16
21.05.2018
21.05.2018
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Ausgelassen feiern alle im Schein des Feuers. Überall sind Hexen und ihre Diener; sie tanzen ausgelassen und trinken als gäbe es kein Morgen. Viele haben auch ihre Kleider abgelegt und man sieht erotische Tänze von Damen und auch Tanzpaare, die kurz davor sind über einander herzufallen.

Mit einer speziellen Maske verkleidet wartet Erich im Schatten der Feier auf etwas Bestimmtes. Viele Treffpunkte hat er bereits mit Exekutoren, welcher er auf sein Ansuchen an die Kirche bekommen hat, ausgeräuchert und zerstört! Der letzte Ort in seiner Reichweite ist genau an dem Ort, wo er nun wartet! Er sieht dem Treiben der Hexen der Walpurgisnacht zu; nur auf ein bestimmtes Ereignis wartend. Unter den jungen Mädchen sieht er auch eine rothaarige Frau. Eine Isengrim, allerdings ist es nicht Freya. „Wie schon meine Vorfahren sagten: Isengrim-Frauen sind gefährlich wie wilde Tiere aber so süß wie Honig; was sich in ihren gut geformten Körpern wiederspiegelt.“ Murmelt er vor sich hin. Er hat eine größere Beute vor sich, weshalb er das Mädchen in Ruhe tanzen lässt und seine Aura verbirgt.

Heute ist Vollmond, weshalb Erich sich besonders vorbereitet hat und einen speziellen Trank zu sich genommen hat; der ihm in dieser Nacht gute Dienste leisten wird; vorausgesetzt er kommt vor Sonnenaufgang heim.
Als der Mond seinen Zenit erreicht begeben sich ein paar Hexen mit Kindern und Jungfrauen zu einer Steinformation, welche einem Altar ähnelt. Zeit für ihn in Aktion zu treten.

Während sie die Zeremonie durchführen, hören sie plötzlich ein klirrendes Geräusch: „Was war das? Wer hat Waffen mitgebracht?“ Alle hören auf zu tanzen. Das Klirren wird zu einem metallischen Ziehen! Erich hat sein Schwert gezogen und zieht die Spitze über den steinigen Boden.
„Heute nicht. Nächstes mal nicht. NIE WIEDER!!!“ Alle sehen zu dem großen Mann mit der befiederten Maske! „Heute endet dieser altmodische Brauch! Die alten Schicksalsgöttinnen werden nichts mehr kriegen; von niemandem!!!“ Die drei Schicksalsgöttinnen; die Nornen, die Moiren oder welche sie auch immer haben; waren mächtige Göttinnen, welche früher viel Kraft und Einfluss besaßen. Doch mit der Entwicklung des Christentums und den Glauben an den einen und einzigen Gott, verloren sie immer mehr ihre Anhänger und wurden von den Hexen abhängig, welche immer noch den Göttinnen huldigen. Erich vermutet, weil er von Gott gesegnet wurde, dass sie es deswegen auf seine Tochter abgesehen hatten; wenige Wochen nach dem Kaleidoscope Krieg in Fuyuki!
Viele gehen in eine aggressive Haltung über, doch als mehrere Exekutoren aus ihren Verstecken kommen und angreifen, ergreifen viele die Flucht. „Entkommen ist zwecklos.“ Philosophiert Erich, als alle Hexen abhauen.
Die Gruppe an hexen, welche die Zeremonie versuchten, sammelten sich um die junge Isengrim und ihren Begleiter; einen erschaffenen Isengrim, welcher nicht selbstständig handeln kann und deswegen ein Leibwächter ist. Sie fliehen mit einem Portal und erlangen so Abstand zu dem Ort der Walpurgisnachtfeier! Plötzlich hören sie einen lauten Knall und sehen Feuer an dem Ort der Freude aufsteigen! Wenige Augenblicke später ist Erich bei ihnen; mit gezogenem Schwert und aktiven Kreisläufen!

Blitzschnell greift Erich die Gruppe an, wird aber von dem Leibwächter abgehalten! Er schweigt ihn an, teilt aber schnelle und starke Hiebe aus. Erich ist dies aber egal. Dank des Trankes ist er während der Mond hell am Himmel leuchtet schneller als die meisten Magier; selbst die schnellsten Isengrims haben Probleme mitzuhalten, wie es der Leibwächter am eigenen Leib erfährt! Während Erich kaum was abbekommt, erleidet die Wache viele Schwerhiebe! Mit einer schnellen Finte nagelt er seinen Gegner mit Black Keys auf den Boden und rammt ihm das Schwert in den Kopf! „Das wars!“ Er zeichnet eine Feuerrune um die Leiche zu verbrennen und eilt der Frauengruppe hinterher!

Erich ist viel schneller als sie es erwarteten, dennoch schaffen es die Damen zur französischen Küste und nutzen ein Portal zur englischen Insel! Obwohl er es ohne Probleme hindurch geschafft hätte, bleibt er auf französischem Boden! Er erkennt hinter den Damen weitere rothaarige Isengrim’s.
Trotz ihrer Differenzen und ihrer Fehde, hat Erich einen ihm unbekannten Grund es sein zu lassen. Letzen Endes belässt er es, aus Respekt vor seinem guten Kampf mit Freya vor wenigen Wochen. Allerdings stellt er klare Verhältnisse: „Die Hexen existieren nicht mehr auf dem Festland! Walpurgisnacht wird nicht mehr gefeiert! Eure Göttinnen sind gestürzt! Und das Festland hier; braucht keine……..Tiere!!!!!“ Einige aggressive Gesichter nähern sich dem Portal, bevor es verschwindet.
******
Müde kehrt Erich heim nach Lyon; zu seiner geliebten Tochter. Er ist müde, in mehrerer Hinsicht. Seine Tochter Valerica schläft in dem großen Bett, wo auch er schläft. Das Baby schläft unruhig und will weinen; doch kaum legt er vorsichtig die Hand zu ihr, um sie besser zuzudecken, wird sie wieder ruhiger.
Erich wäscht sich schnell den Schmutz ab und schläft dann schnell, an der Seite seiner Tochter ein. Bevor er endgültig einschläft murmelt er noch etwas im Halbschlaf: „Wann….hat dass alles……ein…..En………deeee.“
 
 
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