School is a place where...

GeschichteFreundschaft / P12
Gingka Hagane Kenta Yumiya Kyoya Tategami OC (Own Character) Ryuga
19.05.2018
15.06.2019
28
47807
2
Alle Kapitel
8 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 Datenschutzinfo
 
In der Mittagspause:

„Kenta komm schon rede mit uns. Was hat dir Ryuga angetan?“, will Gingka von dem Grünhaarigen wissen.
Die halbe Klasse ist um den Angesprochenen versammelt.
Kenta starrt dabei die ganze Zeit stur auf den Tisch vor sich. Seinen Platz hat er genauso wenig wie Yu verlassen. Doch ersterer hat die Hände verkrampft in seinen Haaren vergraben und hat auf dem Tisch vor sich seine Ellenbögen abstützt. Die Zähne des Junges sind fest zusammengebissen und Kenta hat absolut keine Ahnung was er sagen soll.
Er fühlt sich von seinen Klassenkollegen bedrängt, die andauernd auf ihn einreden. Sie meines es ja nur gut aber Kenta will einfach nur Abstand, seinen Freiraum.
Die Luft scheint um ihn herum immer stickiger zu werden. Die Stimmen der Leute um ihn herum hat der Grünhaarige schon längst ausgeblendet.
Es war eine miserable Idee hierher zu kommen. Ryuga hatte Recht. Das wird Kenta jetzt klar. Warum wollte er auch unbedingt hierher? Einen Tag sich schenken. Was ist schon dabei? Nein! So etwas sollte er sich nicht denken und das ist ihm klar.
Hilfe suchend dreht Kenta seinen Kopf leicht nach links zu Ryugas Platz. Doch der Dragon Emperor hat längst die Klasse verlassen.
Plötzlich steht Kenta schwungvoll auf, wobei er rücksichtslos den Sessel gegen Madoka rammt, welche links versetzt hinter ihm steht. Erschrocken schreit die Frau auf. Doch die Aufmerksamkeit liegt noch immer auf dem Grünhaarigen, der sich mittlerweile nach links vor Gingka gedreht hat und diesen genervt anfunkelt.
Der Rothaarige steht ihm im Weg! Als scheinbare Unterstützung für Gingka, kommt auch noch Hikaru an seine Seite. Erneut versucht Ginght "einfühlsam" mit dem Jüngeren zu reden, genauso wie Yu, der sich hinter Kenter befindet. Doch das alles geht dem Grünhaarigen einfach nur auf die Nerven und weil seine Klassenkollegen ihm nicht aus dem Weg gehen wollen, hält es Kenta einfach nicht mehr aus. Seine anfängliche Müdigkeit und Erschöpfung wird zu purem Zorn. Hemmungslos faucht Kenta: „Lasst mich doch einfach in Ruhe! Ihr könnt das alles nicht verstehen weil ihr einfach zu einfältig und stumpfsinnig seid! Besonders du Ginght! Und jetzt geht mir aus dem Weg!“
Endlich hält der Rothaarige mal seinen Mund. Aber er scheint es immer noch nicht verstanden zu haben, da Gingka wie angewurzelt stehen bleibt und beginnt herumzustottern.
Genervt knurrt Kenta auf, bevor er ohne nachzudenken mit seinem rechten Fuß gegen seinen und Yus Tisch schlägt vor welchem, mit etwas Abstand Tsubasa steht. Der Grauhaarige kann nicht schnell genug reagieren, wird von dem Tisch mitgerissen und gegen die hinter ihm liegende Mauer gestoßen.
Ohne noch irgendjemandem einen Blick zu würdigen geht Kenta in Richtung Tür, bleibt jedoch noch kurz im Rahmen stehen und spricht ernst: „Haltet euch gefälligst fern von mir!“ Mit diesen Worten bildet sich eine dunkle Silhouette um Kenta. Schnellen Schrittes geht er hinaus und lässt dabei alle Anwesenden ihm schweigend hinterherstarren.


„Au“, stöhnt Tsubasa, der sich sogleich mit beiden Händen den Tisch von sich stößt. „Hat Kenta dir weh getan?“, will Madoka leicht geschockt von den Grauhaarigen wissen. „Nein, geht schon“, erklärt dieser ruhig, während er aufsteht und den Dreck von seiner Kleidung klopft. Darauf nuschelt Tsubasa eher zu sich: „Seit wann ist Kenta so stark..?“
„Ryuga ist bestimmt daran schuld. Er streitet es zwar ab aber wenn die dunkle Macht im Spiel ist, dann kann nur er damit zu tun haben“, findet Gingka.
„Die dunkle Macht...?“, flüstert Tsubasa in sich hinein und blickt nachdenklich zu Boden, während Gingka, Hikaru, Madoka und Yu eine laute Diskussion über das Geschehene führen.

Kyoya hat alles von seinem Platz aus schweigend beobachtet. Aber ist unschlüssig ob er sich bei der Sache einmischen soll.
„Hey Kyoya kommst du auch mit raus?“, fragt Nile, der wie Demure schon längst aufgestanden ist und erwartungsvoll zu seinem Freund blickt. „Äh... Ja klar“, meint der Angesprochene und erhebt sich um an Gingka und co. vorbeizugehen und den Raum zu verlassen.
„Was haltet ihr eigentlich von Kentas Aktion eben?“, will Kyoya von seinen Freunden wissen. „Naja es ist irgendwie nachvollziehbar, dass sich Kenta so umzingelt eingeengt gefühlt hat. Es ist bestimmt schwer in so einer Situation ruhig zu bleiben und wer weiß was er heute schon alles durchgemacht hat“, antwortet Nile und fügt schmunzelnd hinzu: „Aber ich hätte nicht gedacht, dass der Junge so stark ist. Schließlich wirkt er eher... schmächtig.“
„Ich finde Kenta hätte nicht so übertreiben müssen aber vielleicht wird er ja wirklich von der Dunklen macht beeinflusst und ist sich all dem nicht bewusst“, überlegt Demure, wobei die Drei in den Innenhof gelangen.
Kyoya lässt seinen Blick über die Umgebung schweifen. Dabei fällt ihm sofort eines auf, weshalb er fragt: „Ist Ryuga eigentlich vorhin nicht auch rausgegangen?“ „Ja denke schon“, kommt die Antwort von Demure. Kurz kämpft Nile mit sich ob er nachfragen sollte, weshalb diese Information für Kyoya von Bedeutung ist, beschließt aber schlussendlich dieses Vorhaben zu unterlassen obwohl er gerne wissen würde weshalb sich jetzt plötzlich alles um Ryuga dreht, die Person welche im Unterricht mit Abstand am Unscheinbarsten ist. Klar er hat viel Drauf. Dies hat er besonders bei den Beyblade Weltmeisterschaften bemerkt und so ungern es sich Nile auch eingestehen will: er wird wahrscheinlich nie in der Lage sein Ryuga zu besiegen, was möglicherweise an der Dunklen Macht liegt, von welcher er kaum eine Ahnung hat. Aber Nile will nicht danach Fragen. Jedoch macht er sich manchmal Gedanken darüber, ob er vielleicht einmal mit Tsubasa reden sollte. Der Grauhaarige hat schließlich auch schon nennenswerte Erfahrungen mit dieser Kraft gemacht. Nile hat sich damals als er sich noch mit Kyoya und Demure Team Wild Fang nannte vor ihrem Kampf gegen das Team GangGang Galaxy über all ihre Mitglieder informiert. Natürlich hat Kyoya ihnen viel über die Mitglieder dieses Teams erzählt aber zum Glück hat dies Nile nicht davon abgehalten noch mehr Informationen über das Internet zu sammeln. Dabei ist er schnell auf den Ausscheidungskampf zwischen Kyoya und Tsubasa gestoßen bei dem es darum ging wer von Beiden sein Land bei den Weltmeisterschaften vertreten darf. Ja, ihr damaliger Teamführer hat über den Kampf erzählt, aber nicht dass dieser so heftig war.
Bei dem Gedanke an die Vergangenheit kann sich der Ägypter ein Lächeln nicht verkneifen. Diese Zeit war wirklich einmalig.
Doch nun nimmt Nile sich fest vor in naher Zukunft einmal mit Tsubasa über die Dunkle Macht zu sprechen. Nicht, dass ihn seine Unwissenheit irgendwann einmal zum Verhängnis wird. Der Ägypter hat sich nur davor bis jetzt gesträubt, weil er normalerweise eher auf Distanz bleibt, wenn es um einen von Gingkas Freunden geht. Deshalb hat der Junge bis jetzt kaum mit Tsubasa geredet. Aber eigentlich erscheint ihm der Adlerjunge wesentlich sympathischer als so manch andere seiner Klassenkollegen, wie beispielsweise Masamune. Diesen Hitzkopf würde Nile wohl nie verstehen.

Kyoya, Nile und Demure setzen sich auf eine etwas abseits liegende Bank im Hof und spekulieren darüber wie man diverse Gegner am einfachsten besiegen könnte.
Als ihnen nur noch drei Minuten bis zum Unterricht bleiben, meint Demure: „Wir sollten langsam wieder zurück in die Klasse.“ Und steht dabei auf, was ihm Nile gleich tut und mit den Worten: „Du hast wohl recht.“ kommentiert. Doch da Kyoya keine Anstalten dergleichen macht fragt der Ägypter: „Was ist los Kyoya?“ „Geht schon mal vor. Ich komme gleich nach“, meint er nur gelassen.
Dabei bekommt Nile schon eine Vorahnung davon, was sein Freund möglicherweise für ein Vorhaben hat. Lässt sich dies jedoch genauso wenig wie Demure anmerken.

„Ryuga! Ich nehme dein Angebot an!“, spricht Kenta selbstsicher aber mit einem etwas müden Unterton. Die Silhouette um ihn herum ist noch immer deutlich zu erkennen. Diese ist auch der Grund dafür weshalb kein anderer Schüler es wagt sich ihm in den Weg zu stellen und alle einen weiten Bogen um ihn herum machen. Doch der Dragon Emperor bleibt ruhig an der Wand angelehnt vor dem Ausgang der Schule stehen. „Welches Angebot?“, will Angesprochener wissen.
„Du weißt was ich meine. Das was du mir vorgeschlagen hast als du heute Morgen dachtest ich würde noch schlafen.“
Augenblicklich wandert ein leicht schelmisches grinsen auf Ryugas Gesicht. Doch der Weißhaarige fragt dennoch nach: „Bist du dir sicher, dass du das willst? Schließlich ziehst du kaum Nutzen daraus.“ „Es bringt mir mehr als dir bewusst ist. Also lass uns jetzt gehen. Ich hab keine Lust mehr auf diesen Ort“, erklärt der Jüngere und schreitet an dem weiterhin belustigen Ryuga vorbei, der noch meint: „Mal sehen wann du diese Entscheidung bereuen wirst.“ Bevor er sich von der Wand löst und auf den Weg macht.