School is a place where...

GeschichteFreundschaft / P12
Gingka Hagane Kenta Yumiya Kyoya Tategami OC (Own Character) Ryuga
19.05.2018
15.06.2019
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Im Klassenzimmer ist ansatzweise wieder Ruhe eingekehrt, als Professor Tanaka den Raum betritt. Er geht die Anwesenheit durch und fragt anschließend: „Wo sind Kyoya, Kenta und Ryuga? Sie waren doch laut Klassenbuch am Vormittag hier.“ Ruhig lässt der Lehrer seinen Blick durch die Klasse schweifen, während er es sich auf seinem Sessel gemütlich macht und die Füße auf den Tisch legt.
„Kyoya kommt sicher gleich und von den Anderen weiß ich leider nichts“, meint Nile schließlich.
Wie auf Stichwort kommt Kyoya in die Klasse gestürmt. Er ist etwas außer Atem und meine nur kurz: „Sorry, für die Verspätung.“ Zu dem Lehrer, bevor er sich zu dem Ägypter setzt und Professor Tanakta mit dem Unterricht beginnt.
Nun kann sich Nile aber nicht mehr zurückhalten und fragt leise seinen Sitznachbern: „Wo warst du?“ „Hab nur kurz was nachgeschaut, aber ist nicht so wichtig“, kommt es von diesem.
„War es etwas wegen Ryuga?“
„Ja... also, wenn du es wirklich wissen willst... Ich habe versucht herauszufinden was er vorhat, war aber nutzlos. Denke der Typ ist mit Kenta abgehauen."

Der Unterricht vergeht verhältnismäßig sehr schnell. Dabei lassen sich Kenta und Ryuga nicht mehr blicken, was kaum jemanden wirklich wundert. Trotzdem zerbricht sich besonders Gingka den Kopf über Kenta. Was hätte er nur anders machen können. Wie könnte er nur dem Jungen helfen. Möglicherweise, indem er sich einmal Ryuga vorknöpft. Er ist doch der Auslöser für das alles. Der Grund weshalb es Kenta jetzt so geht. Oder..?
Aber eigentlich ist es doch klar. Alles was mit der dunklen Kraft zu tun hat, bedeutet, dass der Dragon Emperor daran beteiligt ist.

Nach dem Unterricht wollten Hyoma, Hikaru, Tsubasa und Medoka noch spazieren gehen, wie sie es sich am Vortag ausgemacht haben.
Doch kurzfristig entscheidet sich Tsubasa dagegen, mit der Begründung er fühle sich nicht so gut und wolle morgen früh fit sein, was eigentlich nicht ganz gelogen ist. Denn er hat wegen der Sache mit Kenta ein komisches Gefühl und will alleine und in Ruhe nachdenken. Auf dem Spaziergang hätten es die Anderen sicher schnell bemerkt, dass Tsubasa mit seinen Gedanken ständig wo anders ist.

Als sich die EB Klassler am nächsten Morgen vor der Beyhalle versammeln, stellt sich schnell heraus, dass Professor Sasaki noch immer verhindert ist, weshalb sie schon wieder von dem Lehrer betreut werden, der anscheinend nichts vom Beybladen versteht.
Die Stunde verläuft fast genauso ab, wie die vorherige. Doch heute kämpft jeder einzeln und drei Schüler Fehlen: Kenta, Ryuga und Tsubasa.
„Also alle, die die Dunkle Macht in sich tragen… Zufall?“, denkt sich Kyoya. Doch Nile ist ebenfalls schon darauf gekommen.

Wieder teilt der Lehrer scheinbar zufällig die jeweiligen Gegner ein. Dabei wirkt er weder Motivierend noch sonderlich ausgeschlafen. Er hat sogar eine Tasse und eine ganze Kanne schwarzen Kaffee dabei, welchen er innerhalb der Unterrichtseinheit noch komplett leeren würde.

„Irgendwie finde ich den Typen unheimlich“, meint Yu, als er gerade gegen Madoka kämpft, welche er eigentlich binnen kürzester Zeit besiegen könnte, zögert jedoch den Kampf heraus um mit ihr reden zu können. „Naja, ich weiß nicht so ganz was ich von ihm halten soll, aber es ist doch eigentlich total nett von ihm, dass er uns einfach hier kämpfen lässt. Oder siehst du das anders?“, meint sie Lächelnd.
„Nein, ich bin da schon deiner Meinung, aber findest du nicht auch, dass er wie ein Vampir aussieht?“
„Äh... meinst du?“, fragt Madoka, etwas aus dem Konzept gebracht, nach.
„Ja, es würden nur noch die Vampirzähne fehlen. Aber sonst sieht er schon so aus.“ Die Mechanikerin blickt kurz zu dem Lehrer herüber, dessen Namen sie noch immer nicht kennen, bevor sie meint: „Du hast schon irgendwie recht aber... ich halte es für keine gute Idee so über einen Lehrer zu reden. Außerdem...“
„Worüber redet ihr gerade?“, will plötzlich Gingka wissen, der neben Madoka auftaucht. Sogleich beginnt die Mechanikerin herumzustottern.
Währenddessen wird sie von Yu besiegt, der sogleich auf den Rothaarigen zu rennt und fröhlich spricht: „Der Lehrer sieht doch aus wie ein Vampir oder?" Dabei zieht er das letzte Wort in die Länge und setzt einen frechen kindlichen Gesichtsausdruck auf.
Etwas perplex kratzt sich Gingka an seinem Hinterkopf und findet lachend: „Ja, irgendwie schon... Wie auch immer, jetzt sind wir an der Reihe gegeneinander zu kämpfen Yu. Also mach dich bereit!“
Schnell zieht Gingka seinen Launcher und Yu ist auf der Gegenüberliegenden Seite bereit.

Auf der anderen Seite der Halle stehen sich gerade Nile und Kyoya gegenüber. Beide sind in Gedanken versunken wobei Kyoya deutlich anzusehen ist, dass er in der Nacht kaum Schlaf bekommen hat. Sie schweigen und die Beys spinnen Runde für Runde in der Arena, ohne sich zu beachten.
„Was ist denn mit euch los? Ihr wollt doch nicht etwa nur auf Ausdauer setzen, oder?“, fragt Hyoma, der Beide aus ihren Gedanke aufschrecken lässt. „Was? Oh... Äh... Leone special... Nein äh...“, beginnt Kyoya, der dabei ziemlich überfordert wirkt, was Nils ausnützt und ruft: „Horuseus los!“ Und mit einem festen Schlag schleudert er Leone um den Zentimeter genau aus der Arena so, dass dieser vor Kyoyas Füßen landet. „Wow, hätte nie gedacht, dass ich dich mal so einfach besiegen könnte“, erklärt Nile schmunzelnd, während Koya seinen Bey aufhebt und erklärt: „War irgendwie etwas Abgelenkt... Warum hast du mich eigentlich nicht schon eher besiegt?“ „Ich war wohl... auch etwas in Gedanken. Hast du überhaupt geschlafen. Du sieht echt fertig aus“, findet Nile. „Danke, du siehst auch super aus“, spricht Kyoya mit einem müden lächeln und streckt verschlafen seine Arme. Als der Ägypter seinen Gegenüber jetzt erst so richtig zu mustern beginnt, fallen ihm immer mehr Sachen auf, die darauf hinweisen, dass der Grünhaarige wohl kaum geschlafen hat.
Kyoya wendet sich plötzlich an Hyoma und fragt: „Was machst du eigentlich hier? Solltest du nicht gegen irgendwen kämpfen?“
Lächelnd antwortet Hyoma: „Naja, da wir eine ungerade Anzahl von Schülern sind, gibt es immer eine Person, die gerade nicht Kämpfen kann.“
Von Kyoya kommt darauf lediglich ein verstehendes schnauben, bevor er sich abwendet.

Währenddessen kämpft Masamune motoviert gegen Demure. „Ja! Los Striker zeig's ihm!“, feuert er seinen Bey an.
„Weich aus Scorpio!“
„Haha, so leicht entkommst du mir nicht. Hol dir ihn Strker!“
„Nein! Das werde ich nicht zulassen! Schnell Scorpio!“
„Weglaufen bringt nichts! Go! Go! Go! Schneller Striket!”
„Sollten eure Beys sich nicht langsam mal treffen?“, vernimmt Masamune plötzlich eine monotone Stimme hinter sich. Verwirrt schreckt der selbsternannte „Blader Nummer eine“ auf. „Hä?! Was soll das?“, ruft dieser erschrocken, als er nach hinten blicht und den Ersatzlehrer erkennt. „Ich wollte dir nur einen Tipp geben“, rechtfertigt sich der Lehrer - dessen Name noch immer Unbekannt ist - mit einem Niedergeschlagenen Tonfall. „W...Was?! Sie haben doch selbst gesagt, dass Sie keine Ahnung vom bladen haben! Warum mischen Sie sich dann ein? Und was soll das für ein Tipp gewesen sein? Ich verstehe nicht einmal weshalb wir keinen Lehrer bekommen, der dafür besser Qualifiziert ist und ah! Nein!“, ruft Masamune aus, während sein Bey aus der Arena geworfen wird.
Zornig dreht sich der Junge um und blickt zu Demure rüber, der unschuldig lächelt und sich dabei verlegen am Hinterkopf kratzt.
Kochend vor Wut ruft Masamune: „Das war nicht Fair! Dieser Typ hat mich abgelenkt.“ Damit wendet er sich wieder dem Lehrer zu und fragt entnervt: „Was für ein Lehrer sind Sie eigentlich?“
Angesprochener macht den Anschein als würde er gleich im Stehen einschlafen, antwortet aber müde und gelassen wie immer: „Ich bin Professor für Naturwissenschaften.“ „Was?! Aber warum sind Sie dann hier? Gibt es keinen anderen Lehrer, der den Unterricht übernehmen könnte?“, will Masamune verwirrt wisse. „Das war ein Scherz. Ich kann Naturwissenschaften nicht leiden. Naja egal, kämpf schön weiter, dann gewinnst du vielleicht auch irgendwann einmal“, damit wendet er sich von dem Schüler ab und geht wieder. „Hey! Wollen Sie mich vera****en?“, ruft ihm der Selbsternannte „Blader Nummer eins“ wütend hinterher. Doch der Lehrer bekommt dies scheinbar nicht mit. Beleidigt verschränkt Masamune die Arme vor der Brust.
„Ach Masamune kriegt dich mal wieder ein“, will ihn Madoka beruhigen und legt ihre Hand auf seine Schulter. „Dieser Kerl geht mir einfach auf die Nerven", grummelt Masamune herum. „Ach komm schon. Zumindest lässt er uns einfach Kämpfen und jetzt sind wir an der Reihe. Also mach dich bereit!“, ruft die Frau motiviert. Sofort geht sie an die andere Seite der Arena und macht sich kampfbereit.
Masamune zieht zwar auch schon wieder seinen Launcher, ist aber noch sehr niedergeschlagen und jammert: „Dass ich gegen Demure verloren habe ist ja so peinlich!“ Dabei stampft er einmal fest mit dem linken Fuß auf und drückt die Augen dabei zusammen. „Hör auf zu heuln' und kämpf endlich!“, ruft Madoka worauf der Angesprochene aufstöhnt und meint: „Na gut, aber du bist doch kein Gegner für mich.“
„Hey! Ich bin vielleicht noch nie bei den Weltmeisterschaften gewesen. Aber kann dich trotzdem mit meinem Gasher fordern.“
„Okay, das wolln' wir doch mal sehen!“
Und so beginnt der Kampf, der jedoch binnen kürzester Zeit entschieden ist. Schließlich hat Madoka noch nicht so viel Übung im Bladen und hatte deshalb daher keine Chance.
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