Clexa One Shots

von Frosti
OneshotRomanze, Familie / P18 Slash
Anya Clarke Griffin Lexa Octavia Blake Raven Reyes
10.05.2018
25.08.2019
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20000 Fans jubelten und kreischten, als Lexa und Clarke vorn auf der Bühne standen und sich innig küssten.


1 Jahr zuvor

Lexa öffnete die Augen. Sie hatte Kopfschmerzen und ihr war schlecht. In ihrem Hotelzimmer roch es nach abgestandenem Alkohol, vermischt mit Sex und Schweiß.
Sie stand auf und sah auf die Person, die auf der anderen Seite des Bettes schlief. Lange blonde Haare waren über das Kopfkissen verteilt. Biss und Kratzspuren zierten die Schultern und den Rücken der Schlafenden.
Sie hatte keine Ahnung, wer die Blonde war, sie hatte keine Erinnerung mehr an gestern Abend. Kopfschüttelnd ging sie ins Bad, stellte die Dusche an und ließ das Wasser minutenlang ihren Körper hinab fließen. Sie wusch sich den Dreck der letzten Nacht ab, putzte sich die Zähne und fühlte sich gleich etwas besser.

Nachdem sie sich angezogen hatte, nahm sie sich aus der Minibar ein Wasser, warf ein paar Pillen ein und ging auf den Balkon.
Auf dem Tisch standen 2 leere Tequila Flaschen und ein paar leere Flaschen Bier. Der Aschenbecher war bis zum Rand voll und ein paar Joints lagen aufgeraucht auf dem Tisch.
Sie suchte in den Schachteln, die rumlagen nach einer Zigarette, aber die waren alle leer. In der Wand zum Nachbarbalkon war eine Tür. Diese war offen und Lexa sah kurz durch, aber da lagen auch keine Zigaretten.

Als sie aus ihrem Zimmer Geräusche hörte, ging sie wieder rein.

''Hey, komm wieder ins Bett'', sagte die Blonde und leckte sich verführerisch über die Lippen.

''Nein. Ich denke es ist besser, wenn du jetzt gehst'', sagte Lexa und griff sich die Schachtel Zigaretten, die auf dem Nachttisch lag.

''Lass uns noch ein bisschen Spaß haben ok?'' Die Blonde griff nach Lexas Arm und wollte sie wieder ins Bett ziehen.

''Lexa alles gut?'', kam vom Balkon.

Die Brünette drehte sich um, ''Hey Clarke, ja alles gut, ich komm gleich raus.'' Sie schüttelte die Hand der Blonden ab, ''Ich sagte es ist besser, wenn du jetzt gehst'' und ging auf den Balkon.

Clarke, die das Nachbarzimmer hatte, war über den Balkon zu Lexa gekommen. Sie saß auf einem der Stühle und hielt sich ihren schmerzenden Kopf.

Lexa warf ihr die Pillen zu, zündete sich eine Zigarette an und zog tief den Rauch ein. Nachdem sich Clarke ein paar Pillen eingeworfen hat, nahm sie sich auch eine Zigarette und tat es Lexa gleich.

Beide saßen auf ihrem Stuhl, hatten die Beine auf der Balkonbrüstung und starrten in den Himmel.

''Harte Nacht gehabt?'', fragte Clarke nach einer Weile.

Lexa zuckte nur mit den Schultern und zog an ihrer Kippe, ''Weiß nichts mehr.''

Innen hörten sie die Tür zu schlagen.

''Das war dann wohl Blondie'', sagte Lexa und kicherte.

''Hast du jemals schon eine gehabt, die nicht Blond war?'', fragte Clarke und zwinkerte der Brünetten zu.

''Hin und wieder. Aber hey, ich steh nun mal auf Blond.''

Sie hörten ein lautes Klopfen an der Tür.

Seufzend stand Lexa auf, ''Wenn das mal nicht Anya ist'', und ging ins Zimmer.

Clarke verdrehte die Augen und suchte den Tisch nach einem brauchbaren Joint ab.

''Gott Lexa, es stinkt bei dir im Zimmer wie eine Mischung aus Puff und Kneipe'', sagte Anya, nachdem sie das Zimmer betreten hatte.

''Anya, hör auf zu nerven.'' Lexa drehte sich um und ging wieder auf den Balkon. Sie griff sich noch eine Zigarette und zündete sie an.

''Na Clarke wieder die ganze Nacht durchgevögelt?'' Anya war wütend und das ließ sie die beiden auch spüren.

''Ja Anya hab ich und es war gut. Was ist dein Problem?'', fragte Clarke genervt.
Sie zwinkerte Lexa zu, die an der Brüstung lehnte und lachte.

''Was mein Problem ist willst du wissen? Wir hatten heute früh ein Interviewtermin. Und ihr habt ihn verschlafen, weil ihr euch wiedermal mit irgendwelchen Pillen und Alkohol zugedröhnt habt, weil ihr die ganze Nacht mit irgendwelchen Groupies gevögelt habt, anstatt zu schlafen. Wir haben heute Abend ein Konzert zu spielen und ihr seht aus wie zwei Junkies, die heute zu nichts mehr fähig sind'', schrie Anya die beiden an.

''Wir werden heute Abend fit sein, keine Sorge.'' Lexa hielt Anya die Schachtel Pillen vor die Nase.

Die schlug ihr die Schachtel aus der Hand, ''Wisst ihr was? Früher oder später werdet ihr an den Drogen zugrunde gehen. Dann kommt nicht bei mir angekrochen verstanden? Ihr seid so dämlich, alle beide.'' Anya drehte sich um und ging.

''Hast du noch einen Joint?'', fragte Clarke.

Lexa ging ins Zimmer, ''Ich glaube irgendwo habe ich noch einen'' und suchte in dem Durcheinander von Klamotten und Schminke.

Mit einem Joint, den sie hochhielt kam sie grinsend auf den Balkon zurück, ''Ich wusste doch, dass ich noch irgendwo einen hatte'', zündete ihn an und inhalierte den Rauch mit geschlossenen Augen tief ein. Dann gab sie ihn an Clarke weiter.

Keine zwei Minuten später klopfte es wieder an der Tür.

''Jetzt gehst du, ich hab kein Bock mehr auf dieses Theater'', sagte Lexa und zeigte zur Tür.

Clarke kam mit Octavia an der Hand wieder auf den Balkon.

''Es ist nicht der Drachen, es ist Octavia'', sagte sie und lachte.

Lexa, die gerade an ihrem Joint zog, verschluckte sich vor lachen an dem Rauch und bekam einen Hustenanfall.

Octavia reichte ihr ein Wasser und setzte sich.

''Gott, ihr seid ja schon wieder High'', seufzte sie, ''Könnt ihr nicht mehr ohne? Anya ist stinksauer, ich habe sie gerade auf dem Flur getroffen.''

''Die kriegt sich schon wieder ein'', sagte Clarke geistesabwesend.

''Ok Mädels, könnt ihr euch bitte mal zusammenreißen? Wenigstens für heute Abend noch? Dann haben wir eine Woche keine Konzerte, nur Fotoshootings und Interviews. Kriegt ihr das hin?'' Octavia sah die beiden fast flehend an.

Lexa beugte sich zu ihr rüber, ''Hey, wir haben alles im Griff, nicht wahr Clarke?'', sie sah zu der Blonden rüber, die nickend den Daumen hob.
''Wir können damit aufhören, wenn wir wollen'', sagte Lexa und sah Octavia an, ''Wir brauchen das Zeug nicht, es hilft uns nur ein wenig den Stress mit der Tour zu verarbeiten. Wir können jederzeit damit aufhören.''

Die großen Pupillen sagten Octavia aber etwas anderes.


___

Lexa und Clarke waren die jüngsten der Band. Sie waren beide 23, Octavia war 25 und Anya 26.
Octavia und Anya hatten eine Schülerband und nachdem die Sängerin und die Schlagzeugerin die Band verlassen hatten, suchten sie dafür Ersatz.
Lexa und Clarke waren auch in einer Schülerband. Lexa saß am Schlagzeug und sang auch manchmal, Clarke sang und spielte Gitarre. Als in ihrer Band nur noch Zickenkrieg war und nicht mehr die Musik im Vordergrund stand, beschlossen sie diese zu verlassen und sich etwas neues zu suchen.

Das war vor 5 Jahren.

Vor fünf Jahren traten sie der Band ''Arkadia'' bei.

Sie verstanden sich von Anfang an gut mit Octavia, der Gitarristin und Anya, der Bassistin. Lexa und Clarke machten die Band komplett. Sie wollten alle dieselbe Musik. Rock. Lexa und Anya schrieben die meisten Songs. Octavia und Anya kümmerten sich um das Management und Clarke steuerte Texte bei.
Sie traten in kleinen Clubs für wenig Geld auf, aber das war ihnen erst einmal egal. Für sie war es wichtig auftreten zu können, gehört zu werden.
Ein Jahr später, wurde ein Plattenboss auf die Band aufmerksam und nahm sie unter Vertrag. Seitdem ging es mit Arkadia steil aufwärts.
Lexa und Clarke waren die Lieblinge der Fans.
Sie rockten jedes mal die Bühne. Sie flirteten gnadenlos miteinander auf der Bühne. Die Fans, ob weiblich oder männlich liebten ihre freche, erfrischende Art miteinander umzugehen. Sie nannten die beiden liebevoll Clexa.

Allerdings hatten die beiden auch diverse Probleme den Erfolg zu verkraften. Anya und Octavia holten die beiden immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück, wenn sie mal wieder einen Höhenflug bekamen.
Eines Tage stand Clarke mit einer Packung Pillen und den Worten, ''Ich hab da was für uns'', vor Lexas Tür.
Sie nahmen kein Heroin, sie nahmen kein Kokain, aber sie nahmen die Pillen. Pillen zum wach werden, zum einschlafen, um gut drauf zu sein. Sie rauchten gelegentlich einen Joint, sie tranken viel Alkohol und sie nahmen Groupies mit in ihr Schlafzimmer. Lexa nur Frauen, Clarke meist Frauen, aber gelegentlich wachte sie auch mal neben einem Mann auf.
Sie drehten meistens nur so auf den Tourneen ab. Wenn sie Pausen hatten, waren sie relativ anständig. Die aktuelle Tour dauerte schon fast ein halbes Jahr, dementsprechend abgewrackt waren die beiden schon.
Aber auf der Bühne merkte man ihnen nichts an. Da waren sie voll in ihrem Element und ließen die Sau raus.
Octavia und Anya waren der Ruhepool der Band.
Natürlich tranken sie auch mal einen über den Durst, aber Drogen kamen für sie nicht in Frage. Sie rauchten noch nicht mal.
Sie hielten Lexa und Clarke gelegentlich im Arm, wenn die sich mal wieder ausweinten, weil ihnen alles zuviel war, oder sie einfach nur schlecht drauf waren.

___

Octavia stand auf, ''Ihr geht jetzt schlafen. Ich mach euch in vier Stunden wach'', sie nahm die Pillen vom Tisch und steckte sie ein, ''Tut mir den Gefallen bitte. Wir brauchen euch heute Abend in Topform.''

''Alles klar Chef'', sagte Clarke und knallte die Hacken zusammen, worauf Lexa in schallendes Gelächter ausbrach.

Kopfschüttelnd ging Octavia raus.

''Was machen wir jetzt?'', fragte Clarke.
Lexa nahm sich eine Zigarette, zündete sie an und hielt der Blonden die Schachtel hin, ''Wir sollten uns wirklich noch hinlegen. Ich hatte heute Nacht, glaube ich nicht viel Schlaf.''

Clarke nahm ihr die Zigarette weg, zog einmal kräftig daran und drückte sie im Aschenbecher aus.
''Komm'', sagte sie und hielt Lexa die Hand hin.

Sie führte Lexa durch die Verbindungstür vom Balkon in ihr Zimmer und beide legten sich ins Bett.

Sie schliefen gelegentlich zusammen in einem Bett. Das war für sie ganz normal.

Clarke kuschelte sich gleich an Lexa, die ihren Arm unter den Kopf der Blonden legte.

''Bist du glücklich?'', fragte sie
''Ich denke schon'', antwortete Lexa, ''Bist du glücklich?''
''Ja. Ich liege hier mit der sexy Schlagzeugerin von Arkadia in einem Bett und...'' Clarke verteilte kichernd Küsse auf Lexas Hals, ''küsse ihren Hals. Boah Lexa, du kriegst ja gleich Gänsehaut. So sehr machen dich meine Küsse an?'' , sagte Clarke lachend.
Lexa musste auch lachen, ''Blödmann. Jetzt sei still und schlaf. Mama kommt uns in vier Stunden wecken.''
Sie waren beide so aufgedreht von den Pillen, dass sie sich halb schlapp lachten.

"Ich kann nicht schlafen", jammerte Clarke und ließ ihre Finger über Lexas Bauch tänzeln.
"Warte, ich hab hier was." Lexa zog grinsend die Schublade ihres Nachttisches auf und nahm eine Packung Pillen in die Hand. Sie gab Clarke eine und schluckte selbst auch eine.

Keine 10 Minuten später, lagen sie eng aneinander gekuschelt und schliefen tief und fest.
Nach etwa 3 Stunden wurde Lexa wach, weil sie bemerkte, dass Clarke in ihren Armen zitterte. Sie setzte sich auf und sah auf die Blonde herunter. Die lag zitternd und völlig verschwitzt da. Sie selbst war auch völlig verschwitzt, aber sie hatte dieses Zittern nicht.
"Clarke?"
Lexa rüttelte an ihr, "Clarke? Wach auf."
Die Blonde regte sich und öffnete die Augen. Sie sah Lexa an, aber sie sah durch sie durch.
"Clarke was ist mit dir?"
"Mir ist so kalt."
Ihre Augen waren glasig, die Pupillen ziemlich groß.
Lexa legte alle Decken um die Blonde, rannte ins Bad und kam mit einem feuchten Handtuch wieder. Sie wischte damit über Clarkes Gesicht.
"Lexa hast du was für mich?" Die Stimme der Blonden zitterte.
Die Brünette nahm ihr Handy und rief Octavia an, "Komm schnell zu Clarke ins Zimmer und bring die Pillen mit", schrie sie in ihr Handy und warf es auf das Bett. Sie rannte zur Tür und öffnete diese, rannte wieder zu Clarke und strich ihr die nassen Haare aus dem Gesicht.
"Es wird alles gut Clarke", flüsterte sie.

"Was ist.... oh Gott was ist passiert", Octavia setzte sich auf das Bett und nahm Clarkes Hand.
"Gib mir die Pillen", sagte Lexa.
Die schwarzhaarige sah Lexa an und erschrak. Sie sah das Lexa völlig fertig war, der Schweiß lief ihr das Gesicht runter, vermischt mit Tränen.
"Was habt ihr gemacht?", fragte sie.
"Gib mir die verdammten Pillen", knurrte Lexa.
"Octavia bitte, ich brauch das jetzt", Clarkes Worte waren mehr ein wimmern.

Octavia griff in die Tasche und nahm die Packung Pillen raus, die Lexa ihr sofort aus der Hand riss. Hektisch riss sie die Packung auf und gab Clarke eine Pille. Sie selbst nahm auch eine.
Octavia sah den beiden wortlos zu. Nach einer Weile waren Clarke wieder ruhig.
"Was ist das, was ihr nehmt?", fragte sie leise.
"Es sind nur harmlose Pillen zum runter kommen", antwortete Lexa, die auf dem Rücken lag und Clarke in den Armen hielt.
"Ich sehe, wie harmlos die sind. Lexa du bist eben fast durchgedreht."
"Ich habe mir nur Sorgen um Clarke gemacht. Ihr ging es nicht gut."
Octavia stand vom Bett auf, “Ihr ging es nicht gut?“, ihre Stimme wurde lauter,“Wacht auf Mädels, ihr seid hochgradig süchtig.“ Sie wendete sich ab und ging Richtung Tür, “Ich werde jetzt mit Anya reden. Wir sagen das Konzert heute erst einmal ab. Und dann werden wir sehen, ob wir die Tour absagen.“
“O warte“, schrie Lexa und stolperte auf sie zu, “Tu das nicht, bitte. Lass uns heute Abend spielen und dann reden wir gemeinsam über einen Entzug ok?“
''Wenn wir das heute Abend versauen, dann war es das. Ich hoffe ihr wisst das'', Octavia sah von Lexa zu Clarke und beide nickten.
''Gut, wir treffen uns in einer Stunde in der Maske'', Octavia ging aus dem Zimmer.
Lexa griff zu den Pillen, nahm noch 2 Stück raus und schmiss die Schachtel wieder auf das Bett.
Die Tür flog auf und Octavia kam wieder zum Bett und griff sich die Schachtel, ''Und die nehme ich mit. Seid pünktlich.''

Kurz bevor sie in die Maske gingen, nahmen sie noch eine Pille.

Das Konzert war ein voller Erfolg. Die Fans sangen jedes Lied mit und grölten.
Clarke rannte über die Bühne, flirtete mit dem Publikum und animierte es zum mitsingen. Sie war hochmotiviert, hatte volle Power und gab alles. Sie sang ein Duett mit Lexa, einen langsamen Song. Für dieses Duett, stellte sie sich hinter die Schlagzeugerin und legte eine Hand auf deren Schulter. Die Fans flippten völlig aus. Sie schrien immer wieder Clexa, Clexa.
Nach zwei Stunden ging das Konzert langsam zu Ende, alle waren alle total fertig, aber unendlich glücklich.
Lexa stellte ihr Mikrofon richtig ein und räusperte sich kurz.
''Wir haben noch eine Überraschung für euch. Clarke und ich haben ein Lied zusammen geschrieben, was noch keiner, außer der Band, gehört hat. Ihr wart heute Abend so geil, dass wir beschlossen haben, euch ein kleines Dankeschön zurück zu geben. Wir werden für euch jetzt dieses Lied spielen. Für euch singen wir jetzt Sunday Lover , wir sind gespannt, wie es euch gefällt'', schrie sie ins Mikro und die Menge tobte.

___
https://www.youtube.com/watch?v=Pl-txh5cEtA
wenn ihr das Lied ''Sunday Lover'' beim weiterlesen hört, kommt das geschriebene vielleicht besser rüber.
___
Die Bühne war dunkel.
Man hörte Keyboardklänge.
Ein Spot ging, man sah nur Lexa am Schlagzeug spielen. Die komplette Bühne wurde beleuchtet, die Gitarren setzten ein.
Clarke kam singend, wie aus dem Nichts auf die Bühne, stellte sich neben Lexa und sah immer wieder zu ihr runter.

I always take it easy
And I'm gonna make you feel good
So tell me all the secrets
Let's celebrate the night


Clarke ging bei singen direkt vor das Schlagzeug und zeigte auf Lexa


Soon or later
we'll become the love of our life


Während des Refrains stand mit dem Rücken zum Publikum, welches ihr Gesicht aber auf der Leinwand sahen. Sie tanzte, sie fuchtelte mit den Armen, sie sang Lexa an, die wie wild auf ihrem Schlagzeug spielte. Beide hatten ein Lachen im Gesicht.

You are the sunday lover
Rive me before I lose the countenance, the countenance
You are my sunday lover
Rive me before I lose the countenance, the countenance


Dann rannte sie wieder nach vorne an den Bühnenrand und sang das Publikum an. Sie rannte beim singen die Bühne rauf und runter, hob die Arme, zeigte ins Publikum, steckte das Mikro in den Ständer, hob beide Arme und hopste mit den Massen.
Neben Lexa stand ein zweites Schlagzeug, an dem einer von der Crew saß. Er sah zu Lexa, sie nickten sich zu, trommelten kurz zusammen, bevor er Lexas Part übernahm, sie aufsprang, nach vorne zu Clarke rannte und mit ihr zusammen weitersang.
Beim Gitarrensolo von Octavia rannte Lexa zu ihr, ging auf die Knie und spielte Luftgitarre. Clarke rockte vorne weiter die Bühne.
Die Fans flippten völlig aus.
Als der Song zu Ende war, schmiss sich Clarke in Lexas Arme und beide drückten sich ganz doll.
''Vielen vielen Dank. Es war ein toller Abend'', rief Clarke ins Publikum.
''Kommt alle gut nach Hause und passt auf euch auf'', kam von Lexa.
Alle 4 stellten sich vorn auf die Bühne, fassten sich an den Händen und verbeugten sich vor den Fans. Sie winkten ihnen zu und Lexa und Clarke gingen an den Bühnenrand und berührten hoch erhobene Hände. Die Security hatte jede Menge zu tun, die beiden zu schützen.

"Ihr wart einfach großartig", sagte Anya, als sie hinter der Bühne waren. Octavia sah die beiden an und war erleichtert, dass alles gut geklappt hatte.
Sie wurden ins Hotel gebracht und standen in der Lobby.
Clarke sah sich um und winkte einzelnen Fans, die vor der Tür standen zu.
"Was machen wir heute noch?" fragte sie, während sie anscheinend schon wieder jemanden für die Nacht suchte.
"Jetzt gehen wir duschen und dann treffen wir uns bei euch, auf dem Balkon und reden", sagte Octavia, mit einem Ton, der keinen Widerspruch zuließ.
Die Blonde zuckte mit den Schultern, "Ok".

Eine Stunde später saßen alle, frisch geduscht und in bequemen Klamotten bei Lexa auf dem Balkon.

"Octavia hat mir erzählt, was vorhin hier los war. Ich möchte gerne wissen was ihr für Zeug nehmt", Anya sprach ruhig und leise.
Lexa nahm einen großen Schluck von ihrem Bier und zündete sich eine Zigarette an, "Nur Pillen zum wach werden und einschlafen, mehr nicht. Und hin und wieder einen Joint", murmelte sie.
"Was genau für Pillen?", fragte Anya weiter.
"Extasy und Stilnox", antwortete Clarke.
Lexa sah starr geradeaus, zog an ihrer Zigarette und trank ihr Bier.

"Und ihr nehmt das Zeug regelmäßig?", fragte Octavia.
"Gelegentlich und wenn, dann nur, wenn wir auf Tour sind", sagte Lexa.
"Wenn ihr es gelegentlich nehmt, warum war Clarke vorhin auf Entzug?", fragte Octavia weiter.
"Ich war nicht auf Entzug, mir war kalt und ich hatte schlecht geträumt", warf die Blonde ein.
"Aha deswegen ist Lexa völlig ausgerastet, als ich ihr die Pillen nicht geben wollte."
"Ich habe mir Sorgen gemacht", kam aufgebracht von Lexa.
Anya stand auf und ihr Stuhl krachte mit einem Knall gegen die Wand.
"Wisst ihr was? Wir vergessen das ganze. Ich gebe morgen früh die Auflösung von Arkadia bekannt. Ich habe keinen Bock auf solche Drogenscheiße", schrie sie mit Tränen in den Augen, verschwand vom Balkon und aus dem Zimmer.
Völlig erschrocken sahen ihr alle hinterher.
Lexa sprang auf, "Jetzt hab ich die Schnauze voll", und ging.
Sie erwischte Anya noch im Flur.
"Anya was soll das. Was redest du hier für einen Müll?"
"Lass mich in Ruhe", Anya ging weiter.
"Was denkst du, wer du bist?" Lexa wurde laut, worauf Anya stehen blieb und sie am Arm in ihr Zimmer zog.
Dort riss sich die Brünette los und sah Anya wütend an.
"Löse Arkadia auf, wenn du willst, aber dann hast du nichts. Wir, Clarke und ich, sind dein Zugpferd und das weißt du genau. Wir können auch alleine weiter machen."
"Ich weiß, dass ihr die Lieblinge der Band seid. Ich weiß auch, dass ihr es ohne Arkadia schafft. Aber ich will nicht dabei sein, wenn ihr an den Drogen verreckt. Einmal hat mir gereicht." Anya wendete sich ab und ging ins Bad.
Lexa setzte sich auf das Bett und wartete, bis sie wieder raus kam.
"Was meinst du mit einmal hat mir gereicht?" Lexa sah auf den Boden.
Anya setzte sich auch auf das Bett.
"Ich habe es nie jemanden erzählt, außer Octavia, aber ich habe vor 10 Jahren meine beste Freundin an die Drogen verloren. Ich war dabei, als sie sich den letzten Schuss setzte. Sie starb in meinen Armen und ich war so betrunken, ich habe es nicht bemerkt."
"Anya das tut mir leid", mit Tränen in den Augen umarmte Lexa sie. Sie sanken auf das Bett und hielten sich gegenseitig.
"Ihr seit meine Familie, meine besten Freunde. Ich kann nicht zusehen, wie ihr kaputt geht. Das ist der Ruhm und Erfolg nicht wert. Ich komme nicht zu euch durch, ich schaffe es nicht euch zu helfen. Ich möchte nicht euer Leben auf dem Gewissen haben. Deshalb werde ich morgen bekannt geben, dass die Band sich trennt."
"Das kannst du nicht machen Anya, die Band ist unser Leben, unser aller Leben. Ich verspreche dir, wir werden aufhören die Pillen zu nehmen." Lexa lag in Anyas Schoss und weinte. Sie weinte über das, was sie gehört hatte, sie weinte, weil der Rausch der Pillen langsam nachließ.

Anya merkte, dass Lexa völlig fertig war. Sie zog sie hoch und sah ihr tief in die Augen.
"Ich gebe Arkadia noch eine Chance. Wir gehen morgen zusammen zum Arzt, dann macht ihr einen Entzug. Und sollte das nicht klappen, war es das."
Lexa nickte, ihr Gesicht war voll von Tränen.
Hätte Anya gewusst, dass es nicht nur Tränen waren, die Lexas Gesicht so nass erschienen ließ, dann hätte sie die Brünette nicht alleine in ihr Zimmer geschickt.

"Rede mit Clarke, schlaft euch aus, bis morgen", sie gab ihr einen Kuss auf die Wange, "Und schick mir bitte Octavia her."
Lexa ging auf den Flur und holte ihr Handy aus der Hosentasche.
Sie telefonierte kurz und ging dann zu Clarke und Octavia, die sich noch auf dem Balkon unterhielten.
Beide sahen hoch, als Lexa den Balkon betrat.

“Wo warst du?“, fragte Clarke.
“Bei Anya“, sie sah zu Octavia, “Du sollst mal zu ihr kommen. Sie wird dir erzählen, was wir besprochen haben und ich soll mit Clarke reden.“ Lexas Tonfall war monoton.
''Wir sehen uns morgen, wenn was ist ruft an'', Octavia drückte die beiden nochmal kurz und ging raus.
"Über was sollst du mit mir reden?", fragte Clarke.
"Hast du einen Joint?", kam als Gegenfrage.
Clarke ging in ihr Zimmer und kam mit dem Joint in der Hand wieder. Sie zündete ihn an, nahm einen tiefen Zug und reichte ihn an Lexa weiter. Die zog den Rauch tief ein und lies in ganz langsam raus.
"Anya wird die Band nicht auflösen. Bedingung ist, wir machen einen Entzug." Sie sah Clarke an und die lachte, "Wir brauchen keinen Entzug machen, wir sind nicht abhängig. Wir können jederzeit damit aufhören."
"Können wir das wirklich Clarke? Ich glaube nicht", sagte Lexa.
Clarke stand auf, ging zur Brünetten hin und setzte sich auf ihren Schoss. Sie nahm ihr den Joint aus der Hand, machte ihn vorsichtig aus und legte ihn in den Aschenbecher.
Dann legte sie ihre Hände in Lexas Nacken und sah ihr in die Augen.
"Wir schaffen das glaub mir."
Die Augen der Bünetten flogen zu Clarkes Lippen, die sich auf die Unterlippe biss und sie frech angrinste.
"Was machst du Clarke?", fragte Lexa aufgeregt.
"Ich wollte schon immer mal wissen, wie es sich anfühlt, dich zu küssen", kam flüsternd von der Blonden.
Sie beugte sich runter, schloss die Augen und küsste Lexa.
Völlig überrumpelt, erwiderte die Brünette den Kuss und als Clarke ihre Mundhöhle erforschte und gegen ihre Zunge stieß, stöhnten beide leise.
Lexa hob ihr Becken und drückte Clarke, mit den Händen am Po fester zu sich ran. Diese knurrte zufrieden und ließ den Kuss wilder werden.
Ein klopfen an Lexas Zimmertür, ließ die beiden den Kuss unterbrechen.
"Bleib hier, ich bin gleich wieder da", sagte Lexa mit rauer Stimme und ging ins Zimmer.
Clarke machte den Joint wieder an, nahm ihr Bier und trank die Flasche leer.

Lexa trat wieder auf den Balkon, "Schau mal, was ich hier habe", sagte sie grinsend und hielt die Packung Pillen, die gerade gebracht wurden hoch.
"Ahh sehr gut", sagte Clarke und hielt ihr den Joint hin. Lexa rauchte ihn auf und schmiss ihn in den Aschenbecher. Sie nahm Clarkes Hände, zog sie hoch und küsste sie stürmisch.

Sie waren beide High, sie waren beide betrunken, sie waren erregt und wollten beide Sex.

Clarke weiter küssend, schob Lexa sie ins Zimmer zum Bett. Sie spürte, wie die Blonde in den Kuss lächelte.
Als sie ins Bett fielen, hatte Lexa kurzzeitig einen lichten Moment.
"Clarke, was tun wir hier?", fragte sie.
Die Blonde zog sie dicht an sich, "Halt den Mund und fick mich endlich", flüsterte sie ihr verführerisch ins Ohr.
Es war schneller wilder Sex ohne Leidenschaft, ohne das eine von beiden es wirklich realisiert hatte, weil sie einfach zu bekifft waren, zuviel Alkohol getrunken hatten.
Atemlos, aber irgendwie doch enorm befriedigend, lagen sie nebeneinander und kicherten.
"Das war gut", sagte Clarke.
"Ich glaube schon. Ja." Lexa leckte sich über die Lippen und schmeckte Clarke. Ein breites Grinsen überzog ihr Gesicht.
Sie drehte sich auf die Seite, griff nach den Pillen und der Flasche Bier, die auf ihrem Nachttisch stand.
"Wir sollten jetzt schlafen." Sie hatte 4 Pillen in der Hand. Zwei steckte sie sich in den Mund und spülte sie mit dem Bier runter, 2 gab sie Clarke und hielt ihr das Bier hin.

Als Lexa wach wurde, ging es ihr ziemlich schlecht. Ihr Kopf drohte zu platzen, sie hatte irgendwas im Hals, wodurch sie das Gefühl hatte, sich übergeben zu müssen. Ein piependes Geräusch drang in ihre Ohren, was ihrem Kopfschmerzen nicht gut tat. Sie hörte wie durch eine Wand Stimmen, sie jammerte, sie stöhnte.
''Sie wird wach'', drang von der Seite in ihr Ohr, ''Dosis erhöhen.''
Sie öffnete die Augen.
Das Licht schmerzte. Sie schloss die Augen wieder.
Sie wollte sprechen, konnte aber nur krächzen.
''Lexa? Hörst du mich?''
Eine Hand legte sich auf ihre und drückte leicht zu.
Sie spürte, wie das störende in ihrem Hals entfernt wurde.
Sie blinzelte, einzelne die Tränen liefen über ihre Wangen.
Sie öffnete die Augen.
''An...Anya. W..wo bin ich?'' Sie war immer noch benommen, "Was ist passiert?"

"Wir sind im Krankenhaus", Anyas Augen waren rot und dick.
"Sie können gleich reden. Zuerst einmal, wie geht es ihnen Miss Woods?", fragte der Arzt, den Lexa jetzt erst wahr nahm.
"Ich fühl mich, wie vom LKW überrollt.", jammerte sie.
"Das wird im Laufe des Tages besser. Bleiben sie liegen und schlafen sie viel. Ich komme später nochmal, dann reden wir.", sagte der Arzt.
"Anya was ist passiert? Wo ist Clarke?", fragte Lexa.
"Wir haben euch heute morgen im Bett gefunden. Nackt. Eine fast leere Schachtel Pillen lag auf dem Nachttisch. Wir haben euch nicht wach bekommen und haben den Notarzt gerufen." Bei Anya liefen hemmungslos die Tränen, "Lexa, wir dachten, ihr sterbt uns unter den Händen weg. Ihr habt nur noch ganz schwach geatmet."
"Wo ist Clarke?", fragte die Brünette.
"Du bist wach, aber sie kämpft noch. Sie ist noch nicht wieder da. Sie hatte wohl mehr genommen, als du." Anyas Stimme war ganz leise.
"Waas?", schrie Lexa und schoss hoch. Kraftlos sank sie aber sofort zurück, "Ich muss zu ihr."
"Du bleibst, wo du bist. Octavia ist bei ihr." Anya hielt sie mit der Hand im Bett.
"Anya, ich hab mit Clarke geschlafen."
"Ich weiß."
"Woher weißt du..."
"Ihr habt nackt im Bett gelegen, Clarke halb auf dir und du hattest sie fest umschlungen. Eindeutiger geht es nicht. Es ist das was sich eure Fans für euch gewünscht haben. Clexa." Anya lachte kurz auf.
"Unsere Fans? Die Fans der Band", verbesserte Lexa.
"Die Band, die nicht mehr länger existieren wird", murmelte Anya.
"Tu das nicht. Wir sind so gut. Wir schaffen das, Clarke wird wieder, ich werde wieder. Dann fangen wir neu an", flehte Lexa, ''Wir gehen zum Entzug, ich werde Clarke überzeugen.''
"Wir kommen jetzt erst mal alle zur Ruhe, ich sag die Termine für nächste Woche ab und dann reden wir alle darüber, wie es weitergeht", sagte Anya nachdenklich.
Die Tür ging auf und ein weiteres Bett wurde rein geschoben, gefolgt von Octavia, die gleich zu Lexa ging und sie umarmte, "Ich dachte, es tut Clarke gut, wenn sie in deiner Nähe ist", flüsterte sie ihr ins Ohr.
"Danke", hauchte Lexa, mit Tränen in den Augen.
Das Bett, in dem Clarke lag und schlief, wurde direkt an Lexas geschoben.
Ein Arzt betrat den Raum.
"Ich würde Sie bitten jetzt zu gehen. Miss Woods und Miss Griffin werden jetzt Ruhe und viel Schlaf brauchen. Sie sind hier in guten Händen. Sie bekommen gezielt Medikamente, damit für die nächsten Tage keine Entzugserscheinungen auftreten."
Anya und Octavia verabschiedeten sich und versprachen bald wiederzukommen.
Lexa drehte sich zu Clarke, die immer noch schlief, nahm ihre Hand und schloss auch die Augen.
"Wir schaffen das", flüsterte sie, bevor sie einschlief.
Als sie wieder wach wurde, öffnete sie die Augen und sah in Clarkes Augen.
"Hey wie geht es dir? Weißt du was passiert ist?", fragte Clarke.
Lexa erzählte ihr was sie wusste. "Warum hast du so viele Pillen geschluckt?", fragte sie.
Clarke wurde etwas nervös.
"Du weißt noch, dass wir Sex hatten?", fragte sie vorsichtig.
Lexa nickte.
"Ich konnte nicht schlafen. Ich musste die ganze Zeit darüber nachdenken. Ich...ich... war plötzlich erschrocken darüber, dass wir es getan haben, dass es obwohl wir so bekifft waren, so wunderschön war, mit dir zu schlafen."
Ihre Wangen nahmen Farbe an.
Lexa nahm ihre Hand und streichelte sie, "Auch für mich war es wunderschön," sie beugte sich etwas rüber und gab Clarke einen Kuss, "Und deine Lippen auf meinen zu spüren ist traumhaft."
Sie lächelten sich an und schlossen wieder die Augen.
"Vielleicht bekommen die Fans ja ihre Clexa", murmelte Clarke mit einem Grinsen im Gesicht.
"Vielleicht" Lexa schlief schon halb.
Anya und Octavia traten zwei Tage später an die Öffentlichkeit. Sie hatten mit Lexa und Clarke alles besprochen. Sie sagten, dass der Rest der Tour ausfalle, aber auf jeden Fall nachgeholt werden würde. Sie sprachen auf Wunsch der beiden an, dass Lexa und Clarke sich in einer Entzugsklinik befanden. Sie baten die Presse und die Fans ihre Privatsphäre zu respektieren. Und sie versprachen zu gegebener Zeit alle auf dem laufenden zu halten.
Das offene und ehrliche Statement wurde mit Applaus honoriert.

Ein halbes Jahr waren die beiden in der Klinik. In dieser Zeit, hatten sie viele Sitzungen, Gespräche und Therapien. In diesem halben Jahr, haben die beiden viele Songs geschrieben. Sie haben in diesen Songs ihre Sucht verarbeitet. Und sie haben ihre Liebe zueinander entdeckt. Die Liebe, die schon länger vorhanden war, aber durch die Sucht nicht beachtet und beiseite geschoben wurde.

Als sie nach Wochen das erste mal, ohne durch die Pillen betäubt zu sein, Sex hatten, hielten sie sich danach weinend im Arm. Sie hatte soviel gemeinsame Zeit, durch diese verdammte Sucht verloren. Die konnte ihnen keiner mehr wiedergeben.
Clarke hatte mehr mit der Sucht zu kämpfen, als Lexa.
Wenn sie mal wieder einen schlechten Tag hatte, lag sie in den Armen der Brünetten und schluchzte, “Ich schaff das nicht“, sagte sie dann immer. Und immer hielt Lexa sie und sagte, “Doch. Wir schaffen das zusammen.“ Dann küsste sie Clarke leidenschaftlich, um ihr zu zeigen, nach was sie süchtig sein sollte.
Sie kämpften jeden Tag und sie wussten, sie mussten bis an ihr Lebensende kämpfen. Aber zusammen würden sie es schaffen.
Nach 6 Monaten wurden beide entlassen.
Nach 8 Monaten traten sie als Arkadia wieder auf. Sie holten, wie versprochen die Konzerte ihrer Tour nach.
Am ersten Abend, entschlossen sie spontan als letztes Lied ''Sunday Lover'' zu spielen und wieder standen Lexa und Clarke am Ende des Songs gemeinsam vorn auf der Bühne.

''Wir sind wieder da'', schrien beide ins Mikro.
Lexa nahm Clarkes Hand und ging noch einen Schritt vor.
Die Fans schrien und jubelten.
''Vielen Dank, dass ihr uns trotz allem, was passiert ist die Treue gehalten habt'', sprach Lexa ins Publikum, ''Es war eine wirklich schwere Zeit, aber wir haben es geschafft und werden es auch weiter schaffen. Ich bin wieder süchtig, aber es ist eine andere Sucht, eine schöne Sucht, die ich jedem einzelnen von euch wünsche. Meine Sucht ist mein Mädchen. Ich liebe dich über alles Clarke.''
Clarke lachte Lexa glücklich an. ''Ich liebe dich'', flüsterte sie ihr zu.
Sie zog die Brünette in ihre Arme und küsste sie innig.

Und 20000 Fans jubelten und kreischten.




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