Our Stories: Puppyshipping

von Letira
GeschichteDrama, Romanze / P18 Slash
08.05.2018
11.02.2019
9
11839
2
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Hallo o/ Ich lebe noch und ich weiß auch das Februar und kein Advent ist, aber trotzdem :D
Viel Spaß euch ♥
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Weihnachten war vorbei und Amelia und Henry hatten gepackt. Allerdings lag eine wichtige Veranstaltung noch vor ihnen. Sie würden heute Abend alle zusammen einen Wohltätigkeitsball besuchen.

Ihm war schlecht und er fragte sich wie um Himmels Willen er es schaffen sollte sich heute Abend nicht bis auf die Knochen zu blamieren. Seto hatte ihn fast nie zu öffentlichen Terminen mitgenommen. Einfach weil ihre Beziehung eine private Sache bleiben sollte. Natürlich gab es häufige Fotos von Paparazzi in den Zeitungen, wenn sie zusammen Essen war oder so. Aber das hier war etwas anderes. Eigentlich wusste er nicht wovor er sich fürchtete…
Er hatte seine eigenen Ausstellungen eröffnet und für wohltätige Zwecke öffentlich zum Spenden aufgerufen.
Er war nicht irgendjemand.
Er war Joseph Jay Wheeler und einer der gefragtesten Fotographen in diesem Jahrhundert und doch war ihm schlecht, eben weil er in solchen Situationen wieder zum Oberstufenschüler wurde. Zum ewigen dritten hinter Yugi und Seto und das obwohl das Jahre her war… Es war zum verrückt werden.

Er mied die anderen an diesem Tag. Er wollte nicht, dass sie seine Stimmung bemerkten. Sie alle waren Profis in diesem Geschäft, nur er nicht. Amelia war wie immer total gut drauf, weil sie mal wieder tanzen konnte. Henry überschlug sich zwar nicht, aber sah dem ganzen doch positiv entgegen. Selbst Seto war irgendwie gut drauf und freute sich auf gute Gespräche und das Essen. Es war zum Verrückt werden.

Er zupfte sein Hemd zurück, wobei das eigentlich nicht notwendig gewesen wäre. Es war maßgeschneidert und so gab es nichts daran zu ziehen. Das einzige was passierte war, dass es aus der Anzughose rutschte und jetzt blöd aussah.

„Was ist los mit dir?“, fragte Seto sanft und Joey sah auf.

Er war kurz davor einfach nichts dazu zu sagen und ihn einfach zu ignorieren, während er sich sein Hemd wieder zurück in die Hose steckte und nach seinem Jackett griff. Er besann sich allerdings eines besseren und seufzte: „Ihr seid alle solche Profils darin und ich werde mich einfach nur furchtbar machen.“

„Worin sind wir Profis?“, fragte Seto ehrlich besorgt und nahm sich die Krawatte die Joey für sich ausgesucht hatte. Sie war hellblau und würde wunderbar zu den blonden Haaren passen. Er legte die Krawatte um den Hals seines Liebsten und sah ihn an, während er auf eine Antwort wartete.

„Diese ganze Gala-Sache. Ihr werdet die meisten Leute kennen und euch gut unterhalten und ich werde dumm rumstehen und wenn es ganz blöd läuft werde ich mich total blamieren.“

„Darüber machst du dir Sorgen?“, vor Entrüstung ließ Seto die Krawatte los und sah seinen Freund mit hochgezogener Augenbraue an.

„Tu mal nicht so, nur weil du super eloquent bist und dir das total leicht fällt!“, spuckte er ihm formlich entgegen.

„Stimmt, weil ich ja so leicht Freunde finde und immer so nett zu allen bin. Ich bin wirklich der ungeeignetste Mensch für sowas und selbst mir gefällt es mittlerweile. Und du-“, er piekte Joey mit seinem Zeigefinger in die Brust, „du wirst ganz im Gegensatz zu mir der Star des Abends sein. Weil du witzig, charmant, sympathisch und erfolgreich bist… und natürlich auch alles andere für das ich dich so sehr liebe. Ich bin nur der streng-guckende Typ, der aufpasst, dass du nicht von irgendwem weggeschnappt wirst. Also hör jetzt endlich auf, dich aufzuführen als wären wir in Battle City und mich stattdessen deine Krawatte binden lässt, damit wir pünktlich, Hand in Hand, auf dem roten Teppich stehen und dumm grinsen können.“

Seto hatte wie immer Recht, mit allem und er hatte genau erraten an welche Zeit er sich im Moment zurück erinnerte. Während Seto sich wieder an der Krawatte zu schaffen machte, dachte er nach. Natürlich war ihm auch klar, dass er übertrieb und er auch keine 16 mehr war.

Er seufzte erneut und lächelte dann: „Wehe es wird kein guter Abend, dann bist du verantwortlich.“

Seto zuckte mit den Schultern: „Amelia ist die Dancing Queen, du hältst dich im besten Fall an sie.“

„Ich finde, wir sollten ihr diesen Titel lieber streitig machen. Das entlastet dann auch Henry“, lachte er.

„Vielleicht hätte ich dich doch nicht dazu motivieren sollen“, sagte Seto und schüttelte den Kopf.

Die Nacht verlief, wie zu erwarten, sehr gut. Auf dem roten Teppich waren die vier die gefragtesten. Natürlich waren alle furchtbar neugierig auf Joey, vielleicht hätten sie jetzt beim Essen gehen mehr Ruhe. Sie spendeten eine ganze Menge Geld an verschiedene Organisationen, aßen, redeten mit vielen verschiedenen Menschen, aber vor allem tanzten sie bis sie nicht mehr konnten.
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