Our Stories: Puppyshipping

von Letira
GeschichteDrama, Romanze / P18 Slash
Katsuya Jonouchi / Joey Wheeler OC (Own Character) Seto Kaiba
08.05.2018
11.02.2019
9
11.560
2
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Dieses Kapitel
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06.11.2018 1.389
 
Es war brennend heiß. So heiß, dass es schon wehtat. Alles tat weh. Morgens aufstehen, nach draußen gehen und dass man nachts vor Hitze nicht schlafen konnte. Das traf auf Kaiba wahrscheinlich nicht zu, der Eisblock hatte sicherlich eine Klimaanlage, damit er in der Nacht nicht schmolz.

Aber noch etwas tat weh. Es passierte jetzt gerade, aber Joey war so konzentriert, dass er es kaum wahrnahm. Das dünne Tanktop war von seinem Schweiß schon ganz schwer geworden, aber auch das kümmerte ihn kaum. Er sprang und beförderte den Ball in den Korb… zumindest in der Theorie. Denn jemand sprang hoch und blockte den Ball kurz bevor er einen Weg durch den Ring finden konnte.

„Zu langsam, Hündchen“, zischte die Stimme seines Gegenübers, „ und ein paar Zentimeter mehr würden dir auch gut tun.“

„Halt doch dein Maul, Kaiba“, gab der Blonde nur zurück und zog sich das triefende Oberteil vom Leib. Der Blick des Braunhaarigen blieb einen Moment zu lang an ihm hängen, aber er bemerkte es nicht, weil er den Stoff gerade über den Spielfeldrand warf.

Ja richtig. Sie hatten nicht etwa Hitzefrei bekommen. Schließlich waren sie in der Abschlussklasse, da würde so ein bisschen Wärme bestimmt nichts machen. So standen sie auf dem roten Tartanplatz und sollten gegeneinander spielen. Basketball. Die Jungs gegen die Jungs und die Mädchen gegen die Mädchen, allerdings in der vor der Sonne geschützten Halle. Ehrlicherweise hatte keiner von ihnen so wirklich Lust sich in der Hitze kaputt zu schaffen. Aber gerade weil sich niemand so recht bewegen wollte, hatte der Lehrer beschlossen die Stunde zu benoten und das hatten den Eisklotz natürlich auf den Plan gerufen, der in Sport mit 93 % seine schlechteste Note hielt. Er selbst war besser, er hatte eine 98 erreicht und auch sonst waren seine Noten nicht mehr ganz so schlecht wie noch vor 2 Jahren, aber sie waren wegen Duell Monsters auch nicht mehr andauernd unterwegs, sondern höchstens in Kaiba Land und das war gefühlt um die Ecke. Die Welt war auch gerettet, nur um ihr eigenes Leben mussten sie bei der Schufterei fürchten.

Kaiba hatte jetzt den Ball und dribbelte entschlossen auf seinen Korb zu, natürlich ohne an einen der freistehenden Mitspieler zu passen. Stattdessen stellte er lieber Joeys Teamkameraden bloß in dem er sie mit zugegebener Eleganz ausspielte. Der Blonde rauschte heran und stellte sich seinem Rivalen in den Weg, er wusste Kaiba würde nicht bremsen, aber wenn er sich nicht bewegte, sondern nur fiel, würde es ein Angreifer-Foul geben. Er lief eine Kurve und blieb genau vor dem Größeren stehen, der noch nicht einmal zögerte, bevor er ihn umrannte. Ein Pfiff ertönte und Joeys Team wurde der Ball zugesprochen. Er rappelte sich langsam vom Boden auf und bemerkte erst dabei, dass das heiße Tartanfeld ihm nahezu den ganzen Rücken kaputt gescheuert hatte.

Joey und sein Team gewannen das Spiel. Seinen Rücken heilte das aber auch nicht. Er war deshalb zerknirscht, als sie zurück in die Umkleide gingen. Das würde heute im Schwimmbad verdammt wehtun. Mit seinem geschundenen Rücken ließ er sich etwas mehr Zeit als sonst, er war sowie so nicht scharf darauf so schnell wieder in die Sonne zu kommen. So betrat er die Dusche erst, als die anderen schon weg waren. Er seufzte und ließ das kühle Wasser vorsichtig über seinen Rücken laufen. Es brannte höllisch und er atmete zischend aus bevor er es über sich bringen konnte sich ganz unter den Strahl zu stellen. Er schloss die Augen als sich sein Körper langsam an die Abkühlung gewöhnte und auch sein Rücken nicht mehr brannte.

„Na tut´s weh Hündchen?“, neckte ihn eine bekannte Stimme und trat nah an ihn heran.

Joey drehte sich um und bemerkte wie nah ihm Kaiba schon gekommen war. Völlig verschwitzt und natürlich nackt, stand er nur einige Zentimeter von ihm entfernt.

Ihm wurde wieder heiß, aber diesmal tat es so gar nicht weh.

„Hättest echt anhalten können, Alter. Oder dir wenigstens verkneifen könne mich mit voller Wucht umzurennen…“, maulte Joey, als das Wasser über ihm versiegte.

Seto sah ihm einen Moment lang in die Augen, griff dann um ihn herum und stellte das Wasser wieder an. Seine Hand legte sich an Joeys Seite, strich über seinen straffen Bauch, hoch zu seiner Brust, bis sie auf seiner Wange liegen blieb.

„Hätte ich das getan, hätte ich dich auch gleich vor versammelter Mannschaft küssen können.“

„Warum hast du es nicht getan“, gab Joey zurück und lächelte, was sich mit der Hand an seiner Wange irgendwie schön anfühlte. Seto löste seine Hand in diesem Moment wieder von ihm, als hätte er den Gedanken erraten und zog mit einem Finger Joeys Lippen nach.

„Bei deinem Anblick war es schwer genug nicht gleich über dich herzufallen… hätte ich dich geküsst… dann weiß ich nicht was vielleicht noch passiert wäre“, der Braunhaarige sagte das sehr ernst. Ernst war er immer wenn es darum ging ihre… ja Beziehung öffentlich zu machen, aber Joey konnte spüren wie nah der Ältere war seiner Bitte nachzukommen, alleine schon deshalb weil er gestern auf seinem Schreibtisch ein Presse-Statement zu dem Thema hatte liegen sehen.

„Wenn du dich den ganzen Tag so tapfer zurück gehalten hast, hast du dir vielleicht eine Belohnung verdient“, wisperte der Blonde jetzt und grinste, als Seto eine Augenbraue hob, sich aber ohne Widerworte unter die Dusche manövrieren ließ.

Der Blonde ließ sich auf die Knie sinken und bedeckte die Leistenregion vor sich mit schlampigen Küssen. Ihm war nicht entgangen, dass sich Kaibas Glied schon geregt hatte, als er sich vor ihn gekniet hatte. Ja er stand auf Machtspielchen, aber sie konnten nahezu jede Art von Sex miteinander haben auch ganz ohne Machtgefällen, aber manchmal hat Joey einfach Spaß daran sich dieser Sache hinzugeben, besonders weil es Seto sichtlich gefiel.

Mit einer Hand griff er das halberregte Glied und begann es langsam zu bearbeiten. Seto schloss über ihm die Augen. Nach einigen Pumpstößen glitt seine Hand weiter zu den Hoden des anderen, während sich seine Lippen um dessen Erektion schlossen. Betont langsam ließ er das Glied in seinen Mund gleiten.

„Gott Joey“, hörte er Kaiba brummen, „du bringst mich noch um.“

Er nahm das als Ansporn. Früher hatte Seto nie gesagt, wenn ihm etwas gefiel. Er hatte es auch kaum aus seinem Gesicht ablesen können, aber irgendwann war alles so leicht geworden.

Joey beschleunigte die Bewegungen jetzt und Seto griff in seine nassen Haare und drückte ihn näher an sich, jedoch nicht so weit, dass er würgen musste. Er trieb den Älteren weiter an und bemerkte, dass dieser immer näher an den Abgrund rückte.

„Joey, wenn du jetzt nicht aufhörst, dann-“, keuchte Seto und hörte sich dabei sehr weit weg an.

Er hielt kurz in seiner Bewegung inne und sah den anderen an und sagte nur: „Ich weiß Seto. Das ist der Sinn der Sache.“

Dann ließ er ihn über die Klippe springen und schluckte alles, auch wenn eigentlich nicht unbedingt darauf stand. Er tat es, weil Seto es sich lange gewünscht hatte. Der Braunhaarige atmete schwer, zog ihn aber schon nach einigen Augenblicken zu sich nach oben, in seiner Arme um ihn zu küssen.



Einige Minuten später standen sie in der Umkleide und zogen sich wieder an.

„Warum hast du das gemacht?“, fragte Seto ohne den anderen dabei anzusehen.

Joey zuckte mit den Schultern: „Mir war ganz einfach danach…“

Der Ältere ließ es darauf beruhen und zog sich weiter an. Danach wartete er allerdings auf den Blonden, was er sonst nie tat. Er legte sogar so großen Wert darauf, dass sie nicht zusammen gesehen wurden, dass es Joeys Freunden schon aufgefallen war. Zu viel, war eben auch nicht immer gut. Aber sie verließen an diesem Tag gemeinsam die Sporthalle. Hand in Hand gingen sie zu Setos Wagen, den er jetzt immer öfter benutzte um nicht an Roland gebunden zu sein. Es war zu dieser Zeit zwar niemand mehr auf dem Gelände, aber wen kümmerte das letztendlich schon?

Sie verbrachten den ganzen Nachmittag im Pool der Kaiba Villa, wobei Kaiba mehr daneben saß und arbeitete. Joeys Rücken hatte sich mittlerweile an das gechlorte Wasser gewöhnt und so konnte er, mit seinem Liebsten an der Seite einfach entspannen.

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Huhu ^-^ Ich hoffe euch hat das Kapitel gefallen und ihr lasst mir Feedback da :)
Weil ich schon total in Weihnachtsstimmung bin, werden die nächsten Geschichten wahrscheinlich auch weihnachtlicher, hoffe ich kann euch da mitreißen :D
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