Our Stories: Puppyshipping

von Letira
GeschichteDrama, Romanze / P18 Slash
Katsuya Jonouchi / Joey Wheeler OC (Own Character) Seto Kaiba
08.05.2018
11.02.2019
9
11.560
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19.08.2018 398
 
An diesem Morgen saßen die Beiden still im Auto. Sie fuhren zu zweit ohne Chauffeur. Der Ältere nippte ein paar Mal an seinem Kaffee, sagte aber nichts. Er fluchte nicht über andere Autofahrer und hatte sein Handy auf lautlos gestellt, weil es wiederholt geklingelt hatte… Sehr ungewöhnlich, war seine Arbeit doch fast alles für ihn.

„Ich-“, begann Joey, wurde jedoch jäh von Seto unterbrochen. „Sei um Gottes Willen einfach still“, zischte er angespannt und so schwiegen sie wieder bis Joey seufzte und erneut zu sprechen begann. „Ich finde das unerträglich… bitte sprich dich einfach aus“.

Aber der andere blieb stumm. Sie fuhren ins Parkhaus und Seto nahm Joeys Gepäck aus dem Kofferraum, bevor sie zusammen das Terminal 1 betraten. Joey checkte ein und schon eine Stunde später standen sie an der Sicherheitskontrolle.

„Naja ich werd‘ dich vermissen… Hoffe die Zeit wird schnell vergehen…“

Als Seto weiterhin still blieb, setzte nur noch hinzu: „Hätte nicht gedacht, dass du so ein Feigling bist… Ich glaub du weißt es schon, aber ich liebe dich.“, er beugte sich zu ihm hinüber und küsste ihn sanft aber bestimmt einige Augenblicke lang und ließ ihn dann zurück.

Seto kämpfte mit sich, er kämpfte genau so lang wie Joey durch die Kontrolle brauchte.

„Joey“, rief er dann und es war ihm egal dass ich ein paar Leute zu ihm umdrehten, weil er so laut gewesen war. Aber er hatte nicht riskieren können, dass Joey ihn nicht hörte.

Als der Blonde direkt vor ihm stand und sie nur von der hüfthohen Absperrung getrennt wurden, zog er ihn fest an sich heran und küsste ihn mit solcher Hingabe, mit der er es vielleicht noch nie getan hatte.

„Ich liebe dich auch“, sagte er mit fester Stimme und sah in die schönen braunen Augen seines Gegenübers, dieser errötete leicht. Sie sahen sich noch einen Moment an, bis Joey sich löste um in Richtung Gate zu laufen.

„Und ruf mich an, sonst knallt‘s, Hündchen!“

Joey drehte sich im Gehen um, grinste und zeigte ihm nur seinen Mittelfinger.

Auf Setos Gesicht erschien ein leichtes Lächeln, dass er den ganzen Tag nicht ablegte, bis Joey ihn um 4 Uhr morgens anrief, weil er die Zeitverschiebung nur „grob ausgerechnet hatte“, wie er selbst sagte. Aber er liebte ihn und deshalb war es auch okay, dass er ein paar Monate in L.A. bleib um sich einem Fotographie-Studium zu widmen.
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