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Endlich zusammen und nun?

von Baller7
Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Carlo Ellen Bannenberg Emily Bannenberg Nikolas Heldt
07.05.2018
13.08.2019
6
2.676
 
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14.05.2018 530
 
Ich stürme ins Krankenhaus. Am Empfang treffe ich eine junge Schwester. Sie begrüßt mich mit einem freundlichen „Guten Morgen“.
Nichts ist gut sonst wäre ich ja wohl nicht ihm Krankenhaus.
„Hallo, ich suche einen Herrn Nikolas Heldt. Er muss heute Morgen hier eingeliefert worden sein.“
„Moment bitte.“, sie tippte auf ihren Computer ein. Es dauerte Minuten bis sie mir endlich eine Antwort gab.
„Er liegt in Zimmer 107 im ersten Stock,“
„Danke“ und ich schoss Richtung Fahrstuhl los.

Als ich vor der Tür 107 stand war mir noch nicht klar was mich drinnen erwartete. Ich klopfte vorsichtig, erhielt jedoch keine Antwort. Trotzdem öffnete ich die Tür langsam.
Und da sah ich ihn. Er lag völlig erschöpft im Bett. Ein Arm und ein Bein eingegipst. Er schlief und trotzdem war ich geschockt wie er aussah. So hatte ich ihn noch nie gesehen. Nicht mal als Carlo weg war oder die Geschichte mit seinen Eltern, die ihn so belastet sah er so schrecklich aus.
Ich ließ nicht vor Schreck in einen Stuhl fallen. Dieser quietschte fürchterlich als er zurückrutschte, sodass Nikolas aufwachte.
Sein Blick fiel direkt auf mich und er versuchte zu lächeln, doch ich sah den Schmerz in seinen Augen.

Heldt:
Mir tut alles weh. Ich kann mich kaum bewegen. Was ist passiert und wo bin ich?
„Was ist passiert?“ drückte ich irgendwie raus. Meine Kehle ist so trocken. Ellen stand auf, reichte mir ein Glas Wasser, aber ich konnte es nicht halten. Sie hilft mir bei trinken.
„Du hattest einen Unfall auf dem Rückweg nach Bochum.“ Sie sah ziemlich mitgenommen aus. „Herr Grün hat mich informiert und ich bin sofort losgefahren.“
Ich hatte keine Ahnung mehr was passiert war. Aber obwohl mir alles weh tat, war ich glücklich das Ellen bei mir war. Mir war egal, was die anderen jetzt dachten. Ich war nur froh jetzt nicht alleine zu sein.
Ich schlief wieder ein.

Ellen:
„Nikolas?“ fragte ich leise, doch er schlief bereits wieder. Ich schob den Stuhl näher an sein Bett, sodass ich seine Hand nehmen konnte. Ich legte meinen Kopf auf seinen Oberkörper und spürte seinen Atem.
Als ich meine Augen wieder öffnete stand ein Arzt vor mir. Ich schrak hoch aber Nikolas schlief weiter. Er machte eine auffordernde Kopfbewegung, sodass ich aufstand und mit vor die Tür kam.

„Ihr Mann hat sich den Unterarm und den Oberschenkelknochen gebrochen. Er wird noch eine Weile hierbleiben müssen“, sagte der Arzt.
„Gibt es die Möglichkeit in näher nach Bochum zu verlegen?“ fragte ich, schließlich war Bremen ziemlich weit weg und ich konnte mir nicht ewig frei nehmen.
„In seinem aktuellen Zustand nicht, aber in ein paar Tagen sollte das möglich sein. Aber auch wenn er das Krankenhaus in ca. 2 Wochen verlassen kann, wird er danach noch eine umfangreiche Reha absolvieren müssen und bis er das Bein wieder vollbelasten kann wird es Monate dauern.“
„Monate?“. Ich war geschockt. Wie sollte ich die ganze Zeit ohne ihn verbringen. Die Arbeit ist alles was er hat.
„Ja, so ein Bruch ist sehr umfangreich. Außerdem ist es bei ihm etwas komplizierter, da er erstmal noch keine Unterarmgehhilfen benutzen kann aufgrund seines Armbruches. Dieser sollte aber in 5 Wochen abgeheilt sein.“
„Vielen Dank.“
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