Endlich zusammen und nun?

von Baller7
GeschichteRomanze, Freundschaft / P12
Carlo Ellen Bannenberg Emily Bannenberg Nikolas Heldt
07.05.2018
13.08.2019
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07.05.2018 505
 
Ellen:
Ich bemerke wie Emily hinter mir in die Küche kommt. Ich drehe mich um und will ihr ihr Eis geben. Sie streckt mir mein Handy entgegen. Ich sehe ein Bild von Nikolas mit einer Roten Rose im Mund.
Ich erschrak. Wieso hat sie mein Handy? Und wieso muss er mir jetzt so ein Bild schicken.
„Seit wann geht das schon und wieso hast du mir nix erzählt?“ fragte Emy und holte mich ins jetzt zurück.
Ich wusste nicht was ich sagen sollte. Mein Kopf war auf einmal leer.
„Emy, ich wollte es dir ja sagen aber noch nicht jetzt. Es ist noch nicht so lange her, da waren wir noch eine richtige Familie mit Stefan… und … und ich wusste nicht wie ich es dir sagen sollte.“
Ich schluckte. Ich muss mich erstmal sortieren.
„Mama, das ist doch schön und er ist so nett und du kennst ihn jetzt schon so lange. Ich komm schon damit klar.“ Sie drehte sich um und ging wieder ins Wohnzimmer.
Ich war froh, dass sie das so gut aufgenommen hatte. Das Problem war nur, dass wenn meine Tochter es weiß, wissen es bald alle. Frau Holle schöpft ja auch schon Verdacht.
Nikolas war immer noch auf seiner Fortbildung in Hamburg. Aber morgen wäre er wieder da und ich muss unbedingt mit ihm reden. Außerdem vermisse ich ihn so sehr, obwohl er nur ein paar Tage weg war.


Der nächste Tag:
Endlich ist Nikolas von seinem Seminar wieder da. Ich habe ihn jetzt so lange nicht gesehen und habe auch seit dem Bild nicht mehr mit ihm gesprochen. Und dann ist da ja auch noch die Sache mit Emily. Als ich beim Präsidium ankomme ist er natürlich noch nicht da. Alles andere wäre aber auch unnormal.
Ich parke mein Auto und gehe ins Präsidium.
Ich gehe in mein Büro und hoffe das Nikolas nicht all zu spät kommt und wir uns noch vor der Dienstbesprechung unterhalten können.
Plötzlich platzt Herr Grün in mein Büro. Ungewöhnlich ohne anzuklopfen.
„Herr Heldt, er hatte auf dem Rückweg von Hamburg einen Autounfall. Er liegt schwer verletzt in Bremen im Krankenhaus.“
Das darf nicht war sein. Mir kullert eine Träne durchs Gesicht. Ich weiß nicht was ich sagen soll. Ich springe auf, nehme meine Jacke und laufen zur Tür.
„Wo wollen sie denn jetzt hin?“ fragte Herr Grün entgeistert.
„Nach Bremen“
Ich merke wie erstaunt Grün mir hinter schaut. Aber momentan ist mir alles egal. Ich will einfach nur zu Nikolas. Ich setzte mich ins Auto und fahre einfach los.
Unterwegs fällt mir Emily wieder ein. Ich muss ihr Bescheid geben.
Ich halte an der der nächsten Raststätte an. Wähle ihre Nummer. Sie geht nicht ran, wahrscheinlich weil sie in der Schule ist. Ich probiere es nochmal aber keiner meldet sich.
Ich setzte mich wieder ins Auto und fahre weiter. Immer wieder laufen Tränen über mein Gesicht. Wie geht es ihm wohl? Ist es sehr schlimm? Was ist, wenn er stirbt? Das würde ich nicht verkraften.
Nach über zwei Stunden bin ich endlich da.
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