Verwirrende Gespräche in der Nacht

GeschichteHumor / P12
Andy Flynn Rusty Beck Sharon Raydor
04.05.2018
04.05.2018
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Es war fast 2 Uhr am Morgen als Rusty auf den Wecker auf seinem Nachttisch schaute. Seit fast drei Stunden lag er nun schon in seinem Bett und konnte nicht einschlafen. Er hatte seiner Meinung nach alles versucht, aber nichts half ihm, endlich ins Land der Träume zu kommen.
Schließlich stand er auf, um sich ein Glas Wasser aus der Küche zu holen. Leise öffnete er seine Zimmertür und trat auf den Flur. So geräuschlos wie möglich lief er am Schlafzimmer seiner Mutter vorbei, da er wusste, dass sie einen eher leichten Schlaf hatte und sie nicht wecken wollte. Doch als er gerade an der Tür vorbeilief, hörte er seine Mutter leise auf quicken. Verwundert blieb er stehen und schlich leise zur Schlafzimmertür. Er wusste, dass es sich nicht gehörte an Türen zu lauschen, aber er wollte wissen, was bei seiner Mutter los war. Doch als Rusty das „Gespräch“ zwischen seiner Mutter und Andy, der seit kurzem bei ihnen wohnte, hörte, bereute er es schon wieder so neugierig zu sein.
„Oh Gott Andy bitte!“ sagte Sharon leise und schon fast etwas panisch. „Ach Sharon jetzt stell dich nicht so an.“ kam es darauf von Andy und das Rascheln von Decken war zu hören. „Andy ich meine es ernst. Komm bitte nicht näher damit.“ Sharons Stimme wurde etwas lauter, aber Andy lachte nur leicht. „Oh Sharon hätte ich je gewusst, dass du solche Angst davor hast…“
Rusty, der noch vor der Tür stand, wusste nicht wirklich was er davon halten sollte. Was ging nur in diesem Zimmer vor? Unsicher ob er ins Zimmer kommen sollte, um seiner Mutter zu helfen, wobei auch immer, oder ob er weiter lauschen sollte, blieb Rusty doch vor der Tür stehen und verfolgte das Gespräch weiter. „Andy ich hab keine Angst….es ist nur….naja er ist so…so groß.“ sagte Sharon leise und Rusty machte sich nun wirklich Sorgen um seine Mutter. Bedrohte Andy sie etwa und zwang sie zu etwas, das sie gar nicht wollte? Rustys Hand lag schon auf der Türklinke, als er Andy sagen hörte „Ach komm schon Sharon das ist nur ein kleiner Weberknecht der über den Boden gekrabbelt ist. Der hat viel mehr Angst vor die, als du vor ihm.“
Erleichtert und mit einem kleinen Grinsen nahm Rusty seine Hand wieder von der Klinke. Er war irgendwie erleichtert, dass es nur eine Spinne war vor der seine Mutter sich fürchtete. Immerhin wusste Rusty, das die kleinen Tierchen nicht unbedingt die Lieblinge von Sharon waren.
Noch immer grinsend ging er daher leise in die Küche und trank ein Glas Wasser. Als er wieder auf dem Weg in seine Zimmer war, hörte er aus Sharons Schlafzimmer noch die amüsierte Stimme von Andy sagen „Ich liebe dich doch meine kleine Spinne.“ Leise lachend antwortete Sharon „Ich liebe dich auch du Spinner.“
Mit einem guten Gefühl ging Rusty nun in seine Zimmer und legte sich ins Bett. Er war froh, dass seine Mutter jemanden wie Andy gefunden hatte und das die beiden so glücklich miteinander waren. Mit diesem Gedanken schloss er die Augen und schlief nun auch endlich ein.

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