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Neuanfang

von danie2002
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P12
Dr. Anja Licht Franz Hubert
30.04.2018
30.04.2018
2
1.607
 
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Hubsis Sicht:
Es war Montag morgen und ich war wie immer pünktlich aufgestanden. Heute war mein erster Arbeitstag nach einem Jahr Pause. In diesem einem Jahr war ich auf Reisen und habe viel von der Welt gesehen. Aber warum ich eigentlich weg war ist eine lange Geschichte aber ich fasse sie mal kurz. Vor 5 Jahren haben Anja und ich uns geschieden. 4 Jahre lang habe ich alles ertragen, den Schmerzen in meinem Herzen und all die anderen Schmerzen doch dann wurde mir alles zu viel. Ich musste weg. Anjas andauernd neuen Dates machten mich verrückt und brachten mich um den Verstand. Also habe ich den ganzen Urlaub genommen der mir nach fast 5 Jahren kein Urlaub zustand und war weg. Staller hat mir erzählt dass Anja nach 10 Monaten auch weg war. Als ich das gehört habe, habe ich lange überlegt was ich machen sollte und bin zu dem Entschluss gekommen dass ich zurück muss um mehr darüber rauszufinden. Grund dafür war dass ich nach vielen Monaten Ruhe genau wusste dass ich sie immer noch liebe und alles daran setzen muss sie zurück zu gewinnen bis der letze Funken Hoffnung vergangen wäre. Und jetzt bin ich wieder da. Es war mittlerweile 8 Uhr und ich musste los. Also ging ich vor die Tür und wollte gerade mein Fahrrad holen als ich den Dienstwagen sah. Die Kollegen mussten ihn heute Nacht hergebracht haben. Ich stieg ein und fuhr zur Arbeit. Als ich in der Dienststelle war, war niemand da. Ich ging also in mein Büro und als ich dort war konnte ich meinen Augen kaum trauen. Die Kollegen hatten eine kleine Willkommensparty vorbereitet. Ich war so erfreut in dem Moment dass ich nichts sagte außer: <Ihr soid ja verrückt>. Alle kamen auf mich zu und umarmten mich, sogar der Girwidz. Die Anja war leider nicht da aber in dem Moment war ich so glücklich dass die anderen an mich gedacht haben. <Hansi, Riedl, Sonja, Herr Girwidz, I hob euch echt vermisst. I wois gar net was i soagen soll>. Hansi erfreut: < Hoffentlich bleibst jetzt a bissl länger. Am besten für immer>. Wir redeten und aßen gemeinsam eine Stunde und dann sagte Girwidz: <Hubert, Staller jetzt aber ab in mein Büro, es gibt was Wichtiges zu besprechen>.
Ich war überrascht was er uns mitteilen wollte.
In seinem Büro fing er an zu erzählen:< Also Hubert sie waren ja sehr lange nicht da, aber zu ihrem Glück haben sie nicht viel verpasst und das Wichtigste hat Staller ihnen ja immer mitgeteilt. Nun ja im Moment ist ja recht ruhig zum Glück, haha. Aber trotzdem sollten wir das nicht zum ausruhen nutzen sondern weiter arbeiten und der Bevölkerung Präsenz zeigen. Aber kommen wir zu dem was ich eigentlich sagen wollte...> Wird ja auch langsam Zeit, dachte Hubsi, der hat ja auch lange drum rum geredet. Girwidz redet fröhlich weiter <Also was ich sagen wollte ist, dass sich das Problem mit der Pathologin wieder aufgelöst hat.> Er zwinkerte Staller zu. Was war das jetzt, dachte ich mir, warum hat er Hansi zugezwinkert? Girwidz, der merkt dass Hubert sich Gedanken macht, reist sich ein bisschen zusammen:< Mir wurde mitgeteilt dass die Pathologie wieder fachkompetent besetzt ist aber genaueres weiß ich nicht. Also ob die Dr. Licht wieder da ist kann ich nicht beantworten. Hoffen wir dass in nächster Zeit keine Leiche kommt, nicht , haha. So und jetzt , FRÄULEIN WIRTH, RIEDL, IN MEIN BÜRO.
Heute Abend ist eine Tanzveranstaltung in Wolfratshausen und das ganze Team ist eingeladen. Und bevor Wiederreden kommen, Alle müssen kommen. Also heute 20 Uhr vor dem Veranstaltungssaal.>
Der restliche Tag verlief wie jeder anderer Arbeitstag auch. Gegen 18 Uhr durften alle nach Hause. Udn Hansi und ich fuhren wie jedes mal gemeinsam. Wir redeten viel und irgendwann setzte er mich zu Hause ab und um 19:30 sollte er mich wieder abhole. Also hatte ich genug Zeit um mich fertig zu machen und nachzudenken. Ich fragte mich ob Anja wieder da war.

Währenddessen am Veranstaltungssaal:
Staller: <Herr Girwidz, Sonja und Riedl, ich dank euch für eure Unterstützung. Das ihr Anja wieder nach Wolfratshausen gholt habt und das in die Wege geleitet habt. Dass wir an diesem Abend hier sein dürfen für unsere Überraschung. Mei, Jetzt muss ich aber los und Hubsi holen und du Sonja fährst auch jetzt los und holst Anja ihr brauchts ja nit so lang. Ihr seids dann früher da als mir. Also, servus>

Hubsis Sicht:
Endlich war Hansi da und wir saßen gemeinsam im Auto. Nach ewiger Stille Fragte ich dann: <Hansi, moinst eigentlich de Anja kommt nochmal zrück?>
Hansi sagt nur: < Mei, des wois ich net. Ich hoff doch>.
Ich ging nicht weiter drauf ein. Nach einer gefühlten Ewigkeit waren wir endlich da. Wir stiegen aus dem Wagen und gingen zum Eingang wo alle Kollegen standen und noch ein paar andere Leute. Alle waren da bis auf Anja. Dachte ich in dem Moment. Hansi hatte sich mittlerweile zu den anderen gesellt und ich war auch auf dem Weg. Sie standen mit dem Rücken zu mir. Bei ihnen stand noch eine andere weibliche Person. Ich konnte sie auf den ersten Blick nicht identifizieren weil die anderen im Weg waren. Ich hörte Hansi reden: < Schade dass Hubsi immer noch weg ist> Girwidz meinte: <Ja sehr schade>. Ich fragte mich was das sollte. Das ich in wenigen Augenblicken der glücklichste Mensch der Welt werden würde, das wusste ich noch nicht. Girwidz drehte sich kurz zu mir und machte dann irgendein Handzeichen zu den anderen. Auf einmal drehten sich alle zu mir. Was dann ich der Mitte meiner Kollegen mir gegenüberstand ließ mein Herz stehen bleiben. Das schönste Wesen auf der Erde stand mir gegenüber in einem roten Kleid. Mittlerweile war der Eingang etwas beleuchtet sodass sich was sehen konnte. Die braunen Augen sahen mich ungläubig an und glitzerten. Mir liefen einzelne Tränen über meine Wangen. Ich konnte es nicht glauben wer da vor mir stand. Es war wie in einem Traum doch als ich mich zwickte wusste ich das es Realität war. Ich stand wie angewurzelt da und konnte mich nicht bewegen. Ich schaute meinem Gegenüber in die Augen, die unwiderstehlich waren. Nach einer gefühlten Ewigkeit Augenkontakt ging ich auf die Person zu und sie auch auf mich, der Augenkontakt wurde aber gehalten. Ich vergass alles um mich und sah nur noch den Menschen der meine zweite Herzhälfte mit sich trug, mein Leben komplett machte egal wie beschissen die Situation war, für den ich alles tun würde, sie war der Sinn meines Lebens. Und das würde immer so bleiben. <Anja> sagte ich leise und ein wenig verheult, als ich vor ihr stand. Ich schling meine Arme um sie und sie ihre um mich. Ich vergrub meinen Kopf in ihren Haaren, sie roch wie immer, wie meine Anja. So standen wir da, alle um uns herum, doch das störte uns nicht. Wir genossen diesen Moment und verlierten uns in Zeit und Raum. Es war der schönste Moment in den letzten 5 Jahren gewesen.
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