My life, my soul, i'll have no regrets

GeschichteDrama, Romanze / P18
29.04.2018
20.01.2019
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Kira
Es war nur noch ein Tag bis zur Hochzeit von Violet und Erwin.

Levi war schon sehr früh raus, bevor ich überhaupt schon hoch war und musste pünktlich in der Kaserne sein.

Ich hingegen durchwühlte die paar Sachen, die ich mit in die Hütte in Trost mitgenommen hatte.

Doch natürlich war ich erfolglos.

Wieso hätte ich auch schöne Kleidung mitnehmen sollen?

Gab ja nie nen Anlass dazu.

Ich zog mich daher schnell an und rannte förmlich zur Kaserne des Aufklärungstrupps.

Als ich dort ankam, musste ich erst einmal kurz verschnaufen und nach Luft schnappen.

Danach machte ich mich auf den Weg in mein altes Zimmer, wo noch immer der Rest meiner Sachen war.

Ich konnte ja Levis Schrank nicht mit meinen Sachen komplett vollstopfen.

Dort durchwühlte ich meinen Schrank und musste mit Entsetzen feststellen, ich hatte nichts schönes zum Anziehen.

Ich hatte nicht einmal ein einziges Kleid.

Ich rannte dann aus meinem Zimmer, lief unterwegs noch Eren über den Weg, der mir sagte wo ich denn meine beste Freundin fand und lief dann zu ihr.

Ich gab allerdings auch Acht das ich weder Levi noch Erwin über den Weg lief, denn offiziell durfte ich gar nicht in der Kaserne sein.

Violet hatte es sich bei Hanji gemütlich gemacht, die den morgigen Tag durchsprachen.

Ruckartig riss ich einfach die Tür auf und stand völlig außer Atem im Türrahmen und sah beide leicht panisch an.

„Ich brauche dringend eure Hilfe.”


Violet
„Kira, was hast du denn?“ Verwirrt sahen Hanji und ich sie an, ich stand langsam auf und lief auf sie zu.

„Ich..." Kira legte verzweifelt ihre Hände an ihren Kopf: „Ich hab nichts zum Anziehen."

Hanji lachte auf: „Nun ich wűrde sagen das was du trägst ist doch sehr gut.“

Ich sah Hanji verwirrt an und dann wieder zu Kira: „Ich denke Kira meint, das sie nichts fűr morgen hat... Aber das ist doch nicht schlimm. Es ist ganz zwanglos, du musst dich nicht schick machen.“


Kira
Ich sah Hanji mit einem willst-du-mich-verarschen-Blick an und richtete mich dann Violet zu.

„Mag sein, aber ich möchte es gerne. Ich finde das gehört dazu. Ich bin mir ziemlich sicher das die Anderen sich auch schick anziehen werden. Ich möchte da nicht aus dem Rahmen fallen."


Violet
„Also ich habe bereits ein Kleid. Es mag vielleicht das einzige sein das ich besitze aber immerhin.“ Lachte Hanji und ich sah sie verwirrt an: „Du hast ein Kleid?“ Verdutzt sah Hanji zu mir und dann zu Kira und wieder zu mir.

„Natürlich. bloß weil ich eher praktisch veranlagt bin, heißt das nicht, das ich kein Kleid besitze.“

Etwas ungläubig sah Kira Hanji an: „Hätte ganz ehrlich auch nie erwartet das du wirklich ein Kleid in deinem Schrank hast. Naja, immerhin mehr als ich. Ich habe wirklich noch nie eins besessen. Wofür auch, ich bin Soldatin und auch als Kind trug ich nie Kleider."

„Ich habe selbst auch keine Kleider. Nur zwei Röcke und die Blusen dazu. Ich selbst habe meine Eltern frűh verloren und Nile, nun er hat alles versucht um mich als Mädchen zu erziehen, aber er kannte sich eben nur mit Jungs aus, da er selber einer war und von daher habe ich als Kind oft Hosen getragen.“ Ich lachte auf: „Ich weiß noch das Erwin mich bei unserer ersten Begegnung fűr einen jungen gehalten hat. Man war ich wütend auf ihn.“

Kira lachte leicht auf: „Oh man. Irgendwie peinlich. War mir noch nie passiert, obwohl ich mich eher wie ein Junge gekleidet hatte. Aber naja gut. Was... haltet ihr denn davon mir bei meiner Suche behilflich zu sein?" Kratzte sie sich verlegen an der Wange.

„Ich kenne mich da so gar nicht aus. Wüsste nicht mal was mir stehen könnte."

Nun lachte ich erneut auf: „Na da haben sich drei gefunden. Also Kira, ich werde dir gerne helfen, aber auch ich kenne mich nicht wirklich mit Kleidern aus.“ Hanji sprang auf: „Jahuuu, ein Mädelstag. Ich glaube so etwas hatten wir noch nie!“

„Das stimmt. Wir waren bis jetzt auch immer ziemlich beschäftigt. Aber jetzt wo wir keine richtige Bedrohung mehr vor der Tür haben, haben wir auch mal Zeit für sowas." Lächelte Kira uns beiden zu.

„Also dann, brechen wir auf. Es wird je wohl nicht so schwierig sein ein Mode Geschäft zu finden!“ Begann ich und lief zur Tür.

„Was wäre denn da sinnvoll? Ich habe ja nun auch nicht sooo viel Geld dabei. Stohess wäre da zumindest eher ne schlechte Idee" Murmelte Kira.

„Ich glaube in Karanese gibt es ein solches Geschäft wo es nicht allzu teuer ist. Marie geht dort einkaufen, wenn sie neue Kleider braucht und sollte es dennoch teuer werden, dann wűrde ich auch gerne etwas beisteuern.“

„Na gut. Dann auf nach Karanese." Hob Kira eine Hand in die Luft und grinste.

Wir nahmen uns eine Kutsche und fuhren nach Karanese.

Der Kutscher setzte uns vor besagtem Modegeschäft ab und wir betraten den Laden, in dem es nach Wäschestärke und Seife roch.

Ich sah viele Stoffbahnen aber auch fertige Kleider und wir suchten Kira einige heraus die sie dann anzuziehen begann.


Kira
Hanji bestand darauf, dass sie und Violet nach einem passenden Kleid suchen würden und schob mich gleich am Anfang in die Umkleidekabine rein.

Ich zog eins nachdem anderen an.

Doch irgendwie wollte mir einfach keins gefallen.

Mir standen Kleider einfach nicht.

Es war mir etwas peinlich in ihnen rumzurennen und auch die Vorstellung Levi würde mich in eins sehen, machte mich sehr nervös.

„Vielleicht musst du eines tragen, das weniger pompös ist. Man sollte immer klein anfangen, meinst du nicht?“ Schlug ich vor.

„Ich seufzte frustriert aus: „Sag das Hanji, die schleppt die alle dauernd an."

„Warte, ich werde mal eines suchen.“ Violet entfernte sich von mir und sah sich im Laden um, während Hanji sich von der Verkäuferin bequatschen ließ.

Violet nahm einige schlichtere Kleider und brachte sie mir: „Die sind schlicht und doch sehr schick. Vielleicht fühlst du dich in so einem wohler.“

Skeptisch sah ich die an, nahm sie dann aber entgegen und verschwand in die Umkleide.

Gleich das erste was ich anzog saß perfekt.

Es war recht dunkel gehalten und ging nach unten hin faltig auseinander, bis auf Knielänge.

Oben zierte jeweils links und rechts knapp unter den Schultern zwei Blumen und ein Gürtel um die Taille, damit diese schön betont wurde.

Schüchtern trat ich aus der Kabine und präsentierte mich ihnen.

Das Kleid das ich ihnen präsentierte, war taubenblau mit einem gräulich durchschimmernden Unterkleid und es stand mir sehr gut.

„Und wie ist es?“ Fragte Violet.

„Das... ist das erste was mir wirklich gefällt." Sah ich sie leicht gerötet an und trat vor den Spiegel.

„Es steht dir sehr gut. Du siehst sehr gut darin aus.“

„Meinst du?" Ich betrachtete mich noch eine Weile im Spiegel und ein leichtes Lächeln legte sich dann auf meine Lippen, während ich mich dann zu meiner Freundin drehte: „Glaubst du, ihm wird es auch gefallen?"

„Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, wie du ihm jemals nicht gefallen könntest. Immerhin hat er sich in dich verliebt obwohl du kein einziges Kleid hast.“

„Ja, hast auch wieder recht. Dann nehm ich das einfach." Ich verschwand daraufhin wieder in der Kabine und zog mich um.

Wir bezahlten das Kleid und machten uns wieder auf den Rückweg.


…..

Erwin
Er war nervös.

Verdammt, wann war er das letzte Mal nervös gewesen?

Vermutlich, als Violet ihm ihre Unschuld geschenkt hatte.

Gott das hier war jedoch noch viel schlimmer.

Natürlich nicht im negativen Sinne, vermutlich gab es nichts in Bezug auf Violet, das negativ war.

Er band sich gerade die Krawatte die zu seinem schlichten schwarzen Anzug passte.

Einen Anzug den er sich hatte in einem Geschäft leihen müssen, da er selbst keinen Anzug besaß.

Er sah durch den Spiegel zu Levi und Mike.

Mike lächelte süffisant, als wäre er heute der Bräutigam.

Etwas was er sehr an seinem Freund mochte, er freute sich immer sehr fűr andere und Levi... Levi war halt Levi.

Grimmig wie immer, und doch wusste Erwin, das Levi sich sicherlich fűr ihn freute, sowie Erwin sich auch fűr ihn freuen wűrde wenn Levi und Kira soweit waren.

Levi band sich gerade sein Halstuch wieder vernünftig um, als sein Blick kurz zu Erwin ging, der durch den Spiegel zu ihnen blickte.

Levi hatte seinen schlichten und schwarzen Anzug rauskramen müssen.

Nur verzichtete er auf eine Krawatte: „Na Erwin, schon nervös?"

Erwin lachte auf seine so typische Art.

Tief und volltönend und drehte sich zu seinen Freunden um: „Sicher bin ich das. Aber nur, weil ich es nicht abwarten kann Violet in ihrem Kleid zu sehen und sie endlich als meine Frau in den Armen halten zu können. Ich hoffe nur diese schlichte und recht kleine Hochzeit enttäuscht sie nicht.“

Levi lehnte sich mit dem Rücken gegen die Wand und verschränkte die Arme: „Ich glaube nicht dass sie enttäuscht sein wird. Man kann glaube ich von Soldaten des Aufklärungstrupps nicht besonders viel erwarten. Ihr wäre es wahrscheinlich auch egal wie klein und unspektakulär die Hochzeit wird. Hauptsache sie kann als deine Frau an deiner Seite sein."

„Vermutlich hast du recht, auch wenn es merkwürdig klingt wie schlecht wir Soldaten in deinem Satz abschneiden.“

„Es mag zwar sein, dass wir die Menschheit bis jetzt vor den Titanen retten konnten, doch das ändert nichts an unseren damaligen Ruf."

„Wir sollten vielleicht nicht űber solche Themen Sprechen.“ Murmelte Mike und band sich seine Fliege, die an ihm alles andere als peinlich aussah.

Erwin musterte seinen Freund und ihm wurde unangenehm bewusst, dass sie nie űber den Verlust von Mikes Einheit gesprochen hatten.

Die ihr Leben gegeben hatten, um die 104. Trainingseinheit zu retten.

Und Erwin wusste, das vor allem Nanaba, Mike sehr wichtig gewesen war.

Bedrückt űber dieses persönliche Versäumnis, blickte Erwin zu Boden: „Ja... Ja ich denke auch, dass wir ein anderes Thema einschlagen sollten.“

Levi schwieg und seine Augen lagen auf Erwin.

Vielleicht hatte er die falschen Worte gewählt.

Doch er sagte nun mal immer was er dachte, egal ob es für die Situation passend war oder nicht.

Er schloss einmal kurz seine Augen und stieß sich dann von der Wand ab: „Nun denn. Wie sieht‘s aus? Alle fertig?"

Mike nickte bloß und Erwin seufzte: „Schätze das sind wir.“


Kira
Während Hanji dabei war, Violet ihr Haar zu machen, war ich ins Bad verschwunden und zog mir mein Kleid an.

Meine Haare ließ ich offen.

Band mir nur die seitlichen strähnen nach hinten zusammen.

Fertig kam ich dann wieder zu den anderen beiden und gesellte mich zu ihnen.


Violet
Ich entschied mich mein Haar offen zu tragen in großen Wellen ließ Hanji es meinen Rűcken bis zur Taille hinab fallen und setzte mir einen schmalen Kranz mit kleinen Blümchen aufs Haar.

„Du siehst so schön aus Violet.“ Strahlte Hanji mich an und ich hoffte wirklich das Erwin dies auch so sah.

Ich hatte das Kleid meiner Mutter angezogen und besah mich nun im Spiegel: „In wenigen Stunden bin ich seine Frau. Wer hätte gedacht, das ich ausgerechnet Erwin Smith heiraten wűrde?“

„Wahrscheinlich hätte damit keiner gerechnet das er überhaupt mal heiraten würde. Immerhin hatte er sich damals dem Aufklärungstrupp verschrieben. Er war eher der unerreichbare Kommandant. Aber du hast es geschafft." Lächelte Kira in meine Richtung.

„Ich habe es geschafft?“ Fragte ich lachend: „Das klingt als hätte Erwin einen ganzen Stall von Frauen gehabt die ihn haben wollten und denen ich jetzt die Chance verbaut habe.“

Kira lachte nach meinen Worten auf: „So war das nun auch wieder nicht gemeint. Aber ich glaube schon, dass es da ein paar gab die ihn verehrt haben. Ich meine, er sieht gut aus und ist dazu noch Kommandant."

„Mh. Mag sein...“ Dann lächelte ich sie an und stand auf: „Aber um es mit deinen Worten auszudrücken... Ich habe es geschafft.“

Kira erhob sich ebenfalls und lächelte mich sanft an: „Und, bist du bereit jetzt diesen großen Schritt zu gehen?"

Ich nickte strahlend: „Immer.... Ja.“

„Gut." Kira begab sich langsam zur Tür.

„Ich denke mal, das Nile bald hier sein wird um dich zu holen. Hanji und ich gehen dann schon mal zu den anderen." Lächelte sie mich an.

„Ja, das denke ich auch.“ Ich lächelte zurűck: „Bis gleich.“ Als die Tür sich hinter den beiden schloss, begann mein Herz stark vor Aufregung zu pochen.


Kira
Hanji und ich gingen den Flur entlang und trafen uns draußen mit den anderen.

Als wir hinaustraten fühlte ich mich leicht unwohl, denn die Blicke der Jungs lagen auf uns.

Wie ich vermutet hatte, hatten sie alle Anzüge an.

Levis Blick ging natürlich sofort in meine Richtung und als er mich sah, weiteten sich seine Augen.

Noch nie hatte er mich so gesehen.

Wir traten auf sie zu und Levi kam mir schon entgegen, zog mich an der Hüfte zu sich und legte seine Lippen auf meine, vor allen Anwesenden.

Als er sich wieder von mir löste, ging er ganz nah an mein Ohr und flüsterte, das es kein anderer verstehen konnte: „Du siehst bezaubernd aus." Ich lief knallrot an, während Hanji, die hinter mir stand, nur breit grinste.

Levi drehte sich daraufhin wieder zu den anderen und ergriff meine Hand: „Sind alle soweit? Dann können wir ja los."


Violet
Ich wartete geduldig, bis Nile an meiner Tür klopfte und mich zu seiner Kutsche begleitete.

Marie und die Kinder waren bereits in der kleinen Kapelle, zusammen mit den anderen Gästen.

Wir fuhren eine Weile schweigend dahin, bis er das Wort ergriff: „Du kannst immer noch kehrtmachen, wenn du das willst.“ Wütend sah ich ihn an, was ihn auflachen und die Hände heben ließ.

„Schon gut, schon gut. Du willst diesen Mann und ich werde das akzeptieren. Ich mein ja nur.“ Es war eigentlich ein längerer Weg bis Stohess, jedoch erschien mir die Kutschfahrt sehr kurz und Nile half mir beim Aussteigen.

Als ich die Tür der Kapelle sah, schlug mir das Herz erneut bis zum Hals.


Erwin
Alle saßen bereits in der Kapelle und Erwin, der vorne stand, war sichtlich nervös.

Er zupfte immer wieder an seinem Anzug rum und hoffte das alles saß: „Meine Güte Erwin, nun lass das endlich und entspannt dich mal.” Gab der Hauptgefreite von sich, der hinter ihm stand.

Erwin lachte daraufhin nervös auf: „Ich erinnere dich daran, wenn du hier vorne an meiner Stelle stehst.”


Violet.
Als Nile die Tür der Kapelle öffnete, verkündete der Pastor gerade das sich alle erheben sollten.

Ich fühlte meine Hände zittern und Nile legte eine Hand auf meine, welche auf seinem Arm ruhte.

„Habe ich dir jeh gesagt wie stolz ich auf dich bin?“ Murmelte er und ich sah ihn verblüfft an und schüttelte den Kopf.

Er hatte nie gutgeheißen, dass ich zum Aufklärungstrupp gegangen war, deshalb hatte ich immer geglaubt, ihn enttäuscht zu haben.

„Du bist deinen Weg stets gegangen, gleich was andere von dir dachten, oder was ich dachte. Das macht mich stolz. Du bist so stark geworden.“ Flüsterte er und betrat mit mir den Gang der zu dem Pastor und auch Erwin führte, zu meiner Zukunft.


Erwin
Als sich die Tür der Kapelle öffnete, erhoben sich alle und Erwins Blick ging sofort zu dem Eingang.

Dort kam sie, seine Frau fürs Leben und er sah sie endlich in ihrem Hochzeitskleid.

Sein Herz schlug höher.

Er blendete seine Umgebung komplett aus und war nur noch auf Violet fixiert.


Violet
Mein Blick fixierte Erwins, als ich ihn da so stehen sah in seinem Anzug.

Nie zuvor hatte ich ihn so förmlich gekleidet gesehen und sofort schoss mir die Röte ins Gesicht.

Nile führte mich an Erwins Seite und legte meine Hand in seine.

Grimmig sah er Erwin noch einmal an, wie als Warnung, ehe er sich hinsetzte.

Strahlend jedoch sah ich zu ihm auf.

Erwin ergriff meine Hände und erwiderte Niles mahnenden Blick mit einem Lächeln.

Mit einem liebevollen Lächeln schaute Erwin mich an und streichelt mir leicht, mit dem Daumen über die Hände.

Es wurde still in der Kapelle, als der Pastor seinen endlosen Monolog űber die Ehe von sich gab.

Ich sah dabei die ganze Zeit Erwin an und hielt seine Hände.

Erst als er um die Ringe bat, hörte ich ihm wieder richtig zu und Mike reichte sie Erwin.

Erwin ergriff erst den Ring für mich und steckte ihn mir an den Finger, während er die Frage des Pastors mit einem: „Ja, ich will.” Beantwortete.

Ich nahm Erwin den Ring der fűr ihn vorgesehen war ab und steckte ihm diesen an den Finger als der Pastor mich fragte ob ich ihn zu meinem Mann nehmen wollte, antwortete ich: „Ja, ich will.“

Als das geschafft war, kam dann endlich der Satz, auf den er schon die ganze Zeit gewartet zu haben schien.

Nachdem der Pastor gesagt hatte: „Sie dürfen die Braut nun küssen.“ Erwin umfasste mich sanft an meiner Hüfte und zog mich zu sich, dann legte er liebevoll seine Lippen auf meine.

Heftig schlug mein Herz und ich schluckte, befeuchtete meine Lippen und beugte mich dann zu ihm vor.

Unsere Lippen berührten sich kurz und sanft und ich musste in den Kuss lächeln.

Als er ihn beendete strahlte ich űber das ganze Gesicht.

Jetzt war ich offiziell Violet Smith. Sein frau.

Erwin ergriff meine Hand und lief mit mir zusammen zum Ausgang der Kapelle.

Draußen half er mir in die wartende kutsche und zusammen fuhren wir zurück zur Kaserne, wo Hanji schon am Abend zuvor alles fűr die Feierlichkeiten vorbereitet hatte.

Wir feierten dort den Rest des Tages und die Stimmung wurde immer lockerer.

Gerade Hanji bekam das "Trinken" wohl nicht so, denn sie war mittlerweile schon aufgedrehter als sonst.

Hanji grölte mit vor Alkohol geröteten Gesicht: „Kűsst euch! Na los ziert euch nicht!“ Ich grinste Hanji an: „Ich glaube sie sollte heute nichts mehr trinken.“

Kira kicherte vor sich hin: „Das sollte sie wirklich nicht. Ich sollte aber vielleicht auch langsam aufhören. Soviel vertrage ich nun auch nicht." Gab sie grinsend von sich, während Levi neben ihr noch sehr nüchtern schien.

Ich war auch ein wenig angeheitert, jedoch nicht in dem Maß wie Hanji oder Kira und ließ meinen Blick űber die feiernde Gruppe wandern.

Ich sah Erwin weiter hinten an Mikes Seite.

Sie unterhielten sich ausgiebig und ich hatte das Gefühl Erwin wollte den Abend so langsam ausklingen lassen.


Erwin
Als Erwin sich ausgiebig mit Mike unterhielt, ging sein Blick kurz zu Violet, die schon in seine Richtung schaute.

Er verabschiedete sich daraufhin von ihm, da er sowieso schon vorhatte langsam Schluss zu machen, da es schon recht spät war.

Mit einem Lächeln ging er auf Violet zu, legte seine Hände an ihrer Hüfte und legte seine Stirn gegen ihre: „Wie sieht‘s aus, wollen wir langsam?”


Violet
„Rein theoretisch, schuldest du mir noch einen Tanz. Aber wir können auch gerne Schluss machen. Die anderen merken es sicher nicht wenn wir gehen.“ Murmelte ich zurück und sah in seine eisblauen Augen.

„Hast du denn noch Lust, beziehungsweise, bist du denn in der Lage noch richtig zu tanzen?“ Grinste er mich leicht an.

„Glaubst du denn ich hätte mich so betrunken?!“ Lachte ich auf und stieß mit der Hand leicht gegen seine Schulter.

Er lachte kurz und sah mir dann tief in die Augen: „Natürlich glaube ich das nicht. Du hast noch ein gewisses Maß an Vernunft im Gegensatz zu einigen anderen hier."

Er sah kurz aus dem Augenwinkel zu Hanji, die sich ein Wetttrinken mit einigen Rekruten der Mauergarnision lieferte.

Ich folgte seinem Blick und musste erneut auflachen.

Sicher, ich war nicht betrunken, aber angeheitert dennoch und ich spürte die Hitze in meinem Körper sehr deutlich.

Ich konnte nur hoffen das Erwin sie nicht sah: „Nun denn Kommandant.“ Ich sah wieder kokett zu ihm: „Was ist nun mit dem Tanz?“

„Hm." Er überlegte kurz und sah sich noch einmal in dem Saal um: „Ich glaube..." Fing er an, legte eine Hand auf meinen Rücken und die Andere in meine Kniebeugen.

Mit einem Ruck hob er mich hoch und sah mir sehr liebevoll, doch mit einem Hauch von Verführung, in die Augen.

„...uns würde wahrscheinlich keiner mehr wahrnehmen. Den holen wir ein anders mal nach."

Ein wenig enttäuscht und gleichzeitig auch freudig überrascht, dass er mich hochhob, legte ich sanft meine Arme um seinen Hals.

„Oho Erwin, kommt jetzt etwa das obligatorische űber die Schwelle des gemeinsamen Liebesnestes?“ Fragte eindeutig Hanjis Stimme, laut durch den Saal und ich wäre am liebsten im Boden versunken vor Scham.

Nile welcher sich gerade aufmachen wollte zu gehen, da die Kleinen schon am Einschlafen waren, sah Hanji wütend an und dann dann grimmig zu Erwin, ehe er mit einem nicken zu mir zusammen mit Maria und den Kindern die Kaserne verließ.

Erwin fühlte sich ertappt und lachte leicht auf: „Ja Hanji, vielleicht ist es das."

„Du...“ Verlegen starrte ich auf seine Brust.

„Du kannst wohl nie genug von mir bekommen, nicht wahr?“ Gott hatte ich das wirklich gesagt? Ich gab jetzt ganz dezent dem Alkohol die Schuld an dieser Direktheit.

Er sah zu mir mit einem minimalen Grinsen hinab: „Das stimmt, das kann ich wirklich nicht."

Er stand mit mir nun vor seinem Büro, das er ein Glück nicht abgeschlossen hatte und öffnete dieses mit seinem Ellenbogen.

Er stieß die Tür auf, betrat mit mir den Raum und stieß die Tür mit seinem Fuß wieder zu.

Erschrocken, dass Erwin so kurz angebunden schien und es allem Anschein nach eilig hatte, schwieg ich und sah ihm bloß weiter auf die Brust.

Langsam betrat er das Schlafzimmer und legte mich sanft auf dieses.

Er blieb noch über mir und sah mir mit seinen eisblauen Weiten tief in die Augen.

„Wenn du doch lieber länger geblieben wärst, hättest du es sagen können. Du weißt sicher, was nun folge wird." Er wanderte mit seiner Hand meine Seite hinab.

Ich hatte das Gefühl ihn kaum wiederzuerkennen.

Er wirkte so besitzergreifend und sein Blick war ausschließlich fordernd.

Gebannt sah ich zu ihm auf und fühlte mich nun nicht allein vom Alkohol erhitzt.

Erwin hielt die ganze Zeit Augenkontakt, während seine Hand immer weiter nach unten wanderte.

Über meinen Schenkel und das Kleid, das sich eh schon etwas nach oben geschoben hatte,

noch weiter nach oben schob sich seine Hand unter mein Kleid und wanderte wieder nach Oben.

Atemlos starrte ich ihn an, schaffte es nicht den Blick abzuwenden.

Dennoch zuckte ich leicht zusammen, als er seine Hand unter mein Kleid schob.

Schwer schluckte ich und meine Atmung wurde immer flacher und schneller vor Aufregung.

Sehr langsam, ließ er seinen Kopf neben meinen sinken, und begann meinen Hals zu küssen.

Wanderte dann küssend hinauf zu meinem Ohr, wo er mein Ohrläppchen küsste, mit der Zunge umspielte und in dieses ab und zu leicht hinein biss.

Seine Hand wanderte meinen Oberschenkel immer wieder auf und ab, bis er mein Bein anwinkelte, um seine Hand bis zu meinem Po wandern lassen zu können.

„Er.... Erwin, was.“ Ich bot ihm meinen Hals dar.

Erschauerte, wenn er in mein Ohr biss oder es einfach bloß küsste, doch verwirrte es mich zutiefst, dass er die Hand zu meinem Po gleiten ließ.

Ich runzelte die Stirn und fragte mich was er vorhatte.

Erwin ließ dann plötzlich von mir ab, erhob sich und zog mich an meinen Händen nach oben in den Stand.

Er umkreiste mich und blieb hinter mir stehen.

Sanft umarmte er mich von hinten, küsste meinen Hals, ehe er anfing, mein Kleid zu öffnen.

Ich begann leicht zu zittern, teils aus Angst vor dem was folgte und teils aus Erregung, denn so hatte ich ihn nie erlebt.

Ich spürte seine Hände an den Knöpfen an meinem Rűcken und seine Lippen in meinem Nacken.

„Was ist mit dir?“ Murmelte ich leise fragend.


Erwin
Seine Lippen ruhten nach dieser Frage auf ihrem Hals.

„Was soll mit mir sein?" Hauchte er ihr zu.

„Ich liebe dich und ich sehne mich nach dir. Nach all deiner Schönheit." Und der leichte Alkoholkonsum machte es nicht gerade einfacher.

Er war verrückt nach ihr und er wollte sie.

Vorsichtig fuhr er fort.

Küsste sie und öffnete stück für stück ihr Kleid, bis er ihr dieses langsam über die Schulter streifen konnte.


Violet
Erneut schwieg ich, ließ mir von ihm das Kleid űber die Schultern streichen und schloss schließlich die Augen um mich nur auf ihn zu konzentrieren, selbst dann, wenn ich nicht im geringsten wusste, was er vorhatte.

Er kniete sich daraufhin hinab, half mir aus den Schuhen und hob das Kleid auf, welches er anschließend ordentlich über einen Stuhl hing.

Er drehte sich dann wieder zu mir und begann langsam und ohne den Augenkontakt mit mir zu unterbrechen, seine Jacke auszuziehen und die Krawatte zu lösen.

„Du sahst heute sehr... Gut aus in diesem Anzug.“ Ich sah ihm dabei zu wie er sich langsam die Krawatte auszog.

„Nicht das du sonst nicht gut aussehen wűrdest, doch heute...“ Beeilte ich mich zu sagen und murmelte dann verlegen: „Heute sahst du besonders gut aus.“

„Danke. Normalerweise trage ich sowas ja auch nicht. Aber für diesen wichtigen Tag..." Ging er langsam auf mich zu.

„...musste einfach alles perfekt sein." Er legte seine Stirn an meine.

„Du sahst in diesem Kleid einfach nur bezaubernd aus. Es würde mich freuen, wenn du außerhalb deines Dienstes öfters schöne Kleider tragen würdest."

Mir schlug das Herz bei diesen Worten bis zum Hals und ich schluckte schwer: „Dafűr műsste ich mir wohl erst einmal welche kaufen. Ich besitze nur zwei bis drei Röcke und...“ Ich verstummte, als ich seinen Blick sah: „Und ich denke du willst mit mir nicht űber Kleider sprechen.“

Lustvoll sah er mich an, als wenn sich ein Schleier über seine Augen gelegt hätte.

Er nahm mein Kinn zwischen die Finger und platzierte einen sanften Kuss auf meine Lippen, ehe er seine freie Hand zu meinem Rücken wandern ließ, den Verschluss meines BH's ergriff und diesen öffnete.

Ich ließ mich in den Kuss fallen und genoss seine sanfte Art sehr.

Doch irgendwie hatte ich das Gefühl, das Erwin heute nicht wirklich sanft sein wűrde und ich wusste ehrlich nicht was ich davon halten sollte.

Immer fordernder wurden seine Küsse, während er mir langsam den BH über die Schultern streifte.

Er fing an einige Schritte zu gehen und drängte mich somit immer weiter Richtung Wand.

An der ich dann auch mit meinem Rücken lehnte.

Weiter küssend knöpfte er sich sein Hemd auf und ließ es im Raum verschwinden.

Er küsste meinen Hals hinab, wanderte über meine Brüste, wo er kurz hängen blieb und wanderte dann weiter hinab.

In der Hocke legte er seine Finger an meinen Slip und zog diesen vorsichtig hinab.

Mit verschleiertem Blick sah ich auf ihn hinab.

Meine Lippen fühlten sich geschwollen an durch seine Küsse und meine Brustspitzen ragten keck empor.

Als Erwin mir die Unterhose hinab zog, lehnte ich meinen Kopf an die Wand hinter mir und schloss die Augen.

Als er mich meiner Hose entledigt hatte, sah er zu mir hinauf, wanderte mit seinen Händen meinen Körper entlang und näherte sich meinem Intimbereich.

Er ergriff eines meiner Beine und legte dieses über seine Schulter.

Sachte fing er an mich dort unten zu Küssen und strich mit seiner Zunge entlang.

Ich keuchte auf.

Ballte meine Hände zu Fäusten, da ich sonst nicht wusste wohin mit ihnen und biss mir auf die Unterlippe, als Erwin begann seine Zunge zu nutzen um mich zu quälen.

Seine Zunge umspielte den empfindlichsten Punkt und saugte sich immer mal wieder dort fest, während er nun auch seine Finger nutzte, um in mich einzudringen.

„Erwin!“ Rief ich aus und hielt mir abrupt die Hand vor den Mund, als ich zu stöhnen begann.

Meine Beine zitterten so sehr, dass ich fürchtete gleich in mich zusammen zu fallen.


Erwin
Er grinste in seinem Tut und erfreute sich darüber, dass er ihr so sehr zu gefallen schien.

Doch er ließ wieder von ihr ab, denn er wollte auch nicht, dass es so schnell endet.

Er erhob sich, küsste sie und entledigte sich seiner Schuhe, während er anfing seine Hose zu öffnen.


Violet
Als Erwin von mir abließ, versuchte ich halt am Fensterbrett zu finden und stützte mich schwer atmend darauf ab.

Sah Erwin aus schweren Liedern zu, wie er sich auch den Rest der Kleidung auszog.

Als er sich seiner Sachen entledigt hatte, unterbrach er den Kuss und drehte mich mit meinem Rücken zu sich.

Er küsste meinen Nacken, während er beide Brüste umfasste und diese fordernd massierte.

„Erwin, wir sollten vom Fenster weg.“ Murmelte ich und fühlte mich ein wenig unwohl bei dem Gedanken, jemand könnte dort draußen entlang laufen und mich nackt auf das Fensterbrett gestützt sehen.

„Wer sollte uns denn sehen? Es ist spät, viele sind noch am feiern und wahrscheinlich so voll, dass sie eh nichts mitbekommen." Flüsterte er mir entgegen und man konnte die Lust in seiner Stimme hören.

Er legte seine Hand auf meinen Rücken und drückte mich so sachte nach unten, sodass ich mich auf dem Fensterbrett abstützen musste.

Diese neue Art an ihm erregte und ängstigte mich zugleich und besorgt sah ich ihn űber meine Schulter hinweg an.

„So wie Hanji uns nicht bemerkt hat, als du mit mir den Saal verlassen wolltest?“

Er musste kurz schmunzeln.

„Ich glaube das Hanji mittlerweile nicht mal mehr ansprechbar ist." Er beugte sich vor und küsste meinen Rücken, während er sein mittlerweile sehr hart gewordenes Glied an mir zu reiben begann.

Erneut schloss ich die Augen, spűrte die Gänsehaut die mich befiel und murrte dann fast schon zornig: „Das wirst du mir büßen, sollte mich doch jemand sehen!“

„Hm..." Gab er zufrieden von sich.

„Und... wie genau werde ich es büßen?“ Eine Hand legte sich auf meine Brust.

Die Andere wanderte nach vorne in meinen empfindlichsten Bereich, während er leichte Küsse auf meinem Rücken verteilte.

„Das ah... Weiß ich noch nicht... Doch es wird nicht angenehm.“ Ich stöhnte auf unter seinen Berührungen.

„Da,... bin ich aber gespannt." Grinste er herausfordernd und erhob sich.

Er platzierte sich daraufhin und strich ein paar Male mit seinem Glied über meinen Eingang, ehe er mit einem Stöhnen in mich eindrang.

Heftig keuchte ich auf, hielt mich fester am Fensterbrett fest und genoss es ihn endlich in mir zu spűhren.


Erwin

Er ließ ihr nicht erst groß die Chance, sich an ihn zu gewöhnen.

Denn fordernd fing er an sich zu bewegen und stieß immer wieder kräftig in sie.

Er zog ihren Oberkörper wieder zu sich und widmete sich wieder ihrer Oberweite, während er lustvoll in ihr Ohr stöhnte.


Violet
Schnell, ja fast schon grob stieß er nun unerbittlich in mich und als mein Rűcken an seiner Brust ruhte, legte ich mir eine Hand auf den Mund um nicht bei jedem Stoß laut aufzukeuchen.

Zuvor war Erwin immer liebevoll und zärtlich gewesen, aber das hier war alles andere als das.


Erwin
Immer wieder ließ er ihren Hals kurz seine Zähne spüren, während seine Stöße immer kraftvoller wurden.

Doch wollte er dies so noch nicht enden lassen.

Er entzog sich ihr, drehte sie um und drückte sie mit dem Rücken an die freie Wand neben dem Fenster.

Er stützte sich mit einer Hand neben ihr ab und sah ihr lustvoll in die Augen.

Er wollte, das auch sie mal die Initiative ergriff und sich beteiligt.



Violet

Erstaunt, dass Erwin erneut die Position änderte, als sei er selbst nicht sicher was er wollte, sah ich zu ihm auf.

Ich starrte ihn an und wartete, doch tat er nichts Anderes als mich anzusehen, was mich sehr nervös machte.

Heftig blinzelnd sah ich auf seine nackte Brust hinab: „Wa... Was ist?“

Er beugte sich zu mir vor: „Was hältst du davon, wenn du dich auch etwas... mündlich beteiligst?" Raunte er mir voller Lust ins Ohr.

Ich zuckte regelrecht zusammen, sah unsicher zu ihm auf und ging dann zögerlich vor ihm auf die Knie.

Ich ergriff mit einem Stirnrunzeln sein aufrechtes Glied und nahm es vorsichtig in den Mund.


Erwin
Er stöhnte auf und schaute zu ihr hinab.

Während er sich noch mit dem einen Arm an der Wand abstützte, legte er seine andere Hand auf ihren Hinterkopf und drückte sich ihr leicht entgegen.

Es mochte sein, das er heute etwas gröber als sonst war, doch konnte er sich nicht mehr zurückhalten.

Sie gehörte nun ihm und er wollte sie mit allem was er hatte.


Violet
Ich keuchte seinem Glied entgegen, als er mich an meinem Hinterkopf noch etwas mehr an ihn und ihn mehr in meinen Mund drückte.

Ich ließ meine Hand von seinem Glied gleiten und stützte mich an seinen Oberschenkeln ab.

Heute war es definitiv anders und ich hatte Schwierigkeiten mich an sein Tempo und seine Art zu gewöhnen, dennoch wollte ich es ihm recht machen und bewegte mich etwas schneller um sein Glied.

Versuchte mit meiner Zunge um ihn herum zu spielen.

Schwer atmend lehnte er seinen Kopf an der Wand an.

Er schloss seine Augen und genoss einfach nur meine Berührung.

Wie ich sein Glied mit der Zunge umspielte: „Oh Violet." Stöhnte er meinen Namen und war der Lust komplett verfallen.

Ich hatte keine Ahnung, wie weit er dies treiben wűrde, ob er sich in seinen Höhepunkt fallen lassen wűrde, und mich dann vergaß?

Ich hatte von Männern gehört die nach der Eheschließung ihren Charakter völlig umgekrempelt hatten.

Das aus rücksichtsvollen Männern, auf einmal wirkliche Grobiane und Egoisten geworden waren und denen das eigene Lustempfinden, vor dem der Frau stand.

Doch irgendwie konnte ich mir dies bei Erwin nicht vorstellen.

Doch... Was war heute nur mit ihm los? Was hatte sich verändert?

Noch immer mehr als unsicher umspielte ich ihn weiter und versuchte diese Gedanken zu verscheuchen.


Erwin
Als er merkte, dass es bald um ihn geschehen würde, entzog er sich ihr und zog sie wieder auf die Beine.

Er führte sie zu dem Bett und ließ Violet mit dem Rücken auf dieses nieder.

Er platzierte ihre Beine auf seine Schultern, während er vor ihr hockte und mit einem harten Stoß in sie eindrang.


Violet
Erschrocken űber sein plötzliches eindringen sah ich ihn überrascht, ja fast schon geschockt an.

Es tat zwar nicht weh, doch war es ein wenig unangenehm und ich fühlte mich dadurch viel empfindlicher als sonst in meinem Intimbereich.

Immer wieder stieß er in mich und immer schneller wurden seine Bewegungen.

Zudem führte er seine Hand zu meinem empfindlichsten Punkt und fing an diesen mit Druck zu massieren.

Ich krallte mich fest in die Laken und sah Erwin bei jedem Stoß verwirrt an.

Dennoch kam ich nicht umhin zu bemerken, dass es in mir immer mehr ein Lustgefühl auslöste und keuchte bei jedem seiner Stöße auf.


Erwin
Er ließ ihre Beine von seinen Schulter gleiten und musste sich mit seiner freien Hand neben ihren Kopf abstützend, ehe er seine Augen zukniff, sich sämtliche Muskeln anspannten und er sich ihr mit einem lauten Stöhnen stark entgegendrückte und seine gesamte Lust in sie hinein floss.


Violet
Ich spűrte wie Erwin sich nach weiteren rauen Stößen in mir ergoss, jedoch hatte ich den Höhepunkt nicht erreichen können.

Schwer atmend lag ich unter ihm und spürte noch immer dieses kribbeln in mir und auch das Gefühl des ausgedehnt seins, da er immer noch in mir war.

Ich löste meine verkrampften Finger aus den Laken und legte sie ihm um die Schultern, um ihn so länger bei mir zu halten.

Schwer atmend senkte er seinen Kopf neben meinen: „Violet." Gab er keuchend von sich.

Er wusste vermutlich, dass ich meinen Höhepunkt nicht erreicht hatte.

„So möchte ich den Abend nicht enden lassen.“ Flüsterte er mir sanft entgegen.

Verwirrt runzelte ich bei diesen Worten die Stirn und ließ meine Arme etwas lockerer um ihn besser ansehen zu können: „Was meinst du?“


Erwin
Er sah ihr kurz in die Augen, ehe er ihr einen Kuss gab und so langsam ihren Hals hinab wanderte.

Über ihre Brüste hinweg, über ihren Bauch und mit seinen Lippen an ihrem Intimbereich hingen blieb.

Er konnte nicht zulassen, dass dieser Abend so endete, ohne dass seine Frau ihren Höhepunkt des Abends erreichte.

Er umspielte mit seiner Zunge den wunden Punkt und ließ seine Zunge immer wieder in sie hineingleiten.


Violet
Heftig keuchte ich.

Mein Atem ging ohnehin schon schwer und ich begann mich unter ihm zu winden.

Winkelte die Beine an, um ihm mehr Platz zu schaffen und musste erstaunt feststellen, dass es mich nicht so beschämte wie zuvor.

„Erwin...“ Stöhnte ich seinen Namen.

Doch so sehr mir gefiel was er tat, wollte ich doch eigentlich lieber ihn in mir spűhren.


Erwin
Immer weiter verwöhnte er sie mit seiner Zunge, ließ auch immer wieder seine Finger in sie hineingleiten und war schon beinahe selbst überrascht, das sich bei ihm wieder anfing etwas zu regen.


Violet
„Erwin.... Bitte...“ Ich wusste selbst nicht einmal worum ich bat, dennoch wollte ich.... Mehr? Ich hob meine Arme rechts und links neben mein Gesicht und krallte mich in das Laken fest.

Erwin richtete sich wieder zu mir auf und kam meinem Ohr sehr nahe, während er sein immer härter werdendes Glied an meiner empfindlichsten Stelle rieb.

„Was möchtest du. Worum bittest du mich?" Raunte er mir zu.

Ich winkelte meine Beine noch viel mehr an und schloss gequält die Augen.

„Warum tust du mir das an?“ Keuchte ich und versuchte die Worte zu Formen, die ihn um so viel mehr bitten wollten.

„Ich will dich,... In mir. So... So wie eben... Ich will... Es noch einmal versuchen.“ Ich wollte mich noch einmal darauf einlassen, wollte noch einmal seine raue Seite spűren und hoffte das ich mich diesmal besser fallen lassen konnte.

Er ließ seine Zunge leicht über meinen Hals fahren und biss spielerisch in diesen hinein, ehe er ohne Vorwarnung in erneut in mich eindrang und zu neuer Stärke zurückkehrte.

Er zog mich daraufhin hoch zu sich und drehte sich einmal mit mir, sodass er nun saß und ich auf ihm.

Grob umfasste er meinen Hintern und sah mich lustvoll, ja schon fast herausfordernd an.

Ich barg mein Gesicht an seiner Schulter und lachte kurz auf.

Immer wenn ich denke ich konnte mich an ihn gewöhnen, machte er sowas und ich schaffte es wieder nicht.


Erwin

Ein kleines Grinsen machte sich auf seinen Lippen breit und er strich ihr sanft über den Rücken.

Verlangte er ihr zu viel ab? Sie war so zierlich und er als gestandener Mann holte sich grob was er wollte.

Doch sollte er sich deswegen immer zurückhalten?

Er wollte das sie sich an ihn gewöhnte, sich fallen ließ und sämtliche Hemmungen verlor.


Violet
Unsicher sah ich ihn an und begann mich langsam auf ihm zu bewegen, auch wenn diese Situation nicht ganz so war wie ich gedacht hatte, da ich jetzt die Führung übernahm und alles andere als sein Tempo von davor hatte.

Ich hoffte nur das es ihm dennoch gefiel und ich mich so trotz allem an diese Art von körperlicher liebe gewöhnte.

Sein Blick lag die ganze Zeit auf mir.

Seine Hände hatten meinen Hintern fest umschlossen und führten mich bei meinen Bewegungen, während er sein Becken mir immer wieder entgegendrückte.

Ich stockte und sah ihn eindringlich an: „Ich möchte nicht das du dich zurückhältst. Ich will dich ganz... Und... Und wenn das bedeutet, dass du von Zeit zu Zeit,.. Etwas... Etwas rauer wirst, dann ist das in Ordnung fűr mich.“ Gebannt sah ich ihn an.

Leicht überrascht von meiner Aussage sah er mich durchdringlich an.

„Violet” Kam es leise von ihm.

„Ich… möchte nichts tun, was dir nicht gefällt. Verzeih mir, wenn ich etwas zu fordernd war.”

Während er dies sagte, stoppte er keinesfalls es seiner Bewegung, sondern behielt ein leichtes Tempo bei.

„Nein ich... Ich muss mich nur dran gewöhnen... Bitte, ich... Ich bin sicher, dass es mir...“ Unsicher und außer Atem senkte ich den Blick auf seine Brust.

„Gefallen wird, mit der Zeit.“

Er sah mich noch einen Moment lang an, legte beide Hände unterhalb meines Hinterns, ehe er sich mit mir vom Bett erhob.

Er ging auf eine freie Wand zu und lehnte mich mit dem Rücken dagegen.

Er legte seine Stirn gegen meine, sah mich dabei an und fing an sich, schwer atmend, fordernd zu Bewegen.

Ich hatte geglaubt er wűrde mich wieder zurück in die Laken drücken, stattdessen lehnte er mich gegen die Wand und drang erneut fordernd in mich ein.

Ich hielt mich in einem Reflex an ihm fest, lehnte meine Stirn an seine Schulter und ließ mich darauf ein.

In dieser Haltung drang er tiefer als zuvor in mich und die Reibung an sämtlichen stellen unseres Körpers wurde erhöht.

Immer wieder stieß er ungehalten in mich, doch allmählich musste er sich leicht zügeln.

Er wollte, dass auch ich endlich meinen Höhepunkt erreichte.

„Violet…" Stöhnte er mir schwer atmend entgegen: „...wenn du Wünsche hast, halte dich nicht zurück sie zu äußern. Ich will dich glücklich machen."

„Berűhr mich, so wie du es immer tust.“ Ich hob meinen Kopf und sah ihn an, beugte mich vor und küsste ihn auf seine Lippen.

Genoss seinen warmen Atem, welcher sich mit meinem vermischte und brannte allmählich fűr all das hier.

Seine Zunge umspielte meine.

Fest umpacke er meinen Po und ließ mich, mit der Kraft seiner Arme, immer wieder auf ihn sinken.

Durch die Reibung und die Schnelligkeit mit der er sich in mir bewegte, kam ich meinem Höhepunkt immer näher.

Dennoch wollte ich mehr.

Ich ergriff eine seiner Hände, löste sie von meinem Po und fűhrte sie zwischen uns.

Gebannt und atemlos sah ich ihm in die Augen.

Er löste mich wieder von der Wand und legte mich zurück auf das Bett.

Er stützte sich mit einer Hand neben meinem Kopf ab, während die andere zwischen uns lag und Druck auf meinem empfindlichsten Punkt ausübte.

Er behielt den Blickkontakt mit mir und drang immer wieder ungehalten mit all seiner Länge ein.

Nun wo ich mich langsam daran gewöhnen konnte, das Erwin nicht bloß der zärtliche und sanfte Mann war und nun wo er nicht wie zuvor unvorbereitet űber mich herfiel, sondern auf meinem Wunsch hin, ließ ich mich immer mehr fallen.

Ich genoss seine Berührungen, genoss seine Nähe, die schwere seines Körpers, das raue Eindringen, welches mich schon ganz wund machte.

„Ich liebe dich.“ Keuchte ich schwer, ehe ich ihn zu mir hinabzog und leidenschaftlich kűsste.

„Wenn du öfter dieses Bedürfnis hast dir zu nehmen, was du willst, dann...“ Ich wurde rot.

„Tue es einfach.“ Ich war kurz vor meinem Höhepunkt und zog die Beine soweit an, dass die Füße in der Luft neben ihm hingen und schloss die Augen.

„Schneller.“ Bat ich ihn abgehakt und es überraschte mich selbst, wie berauscht ich jetzt gerade von ihm war.

Fest klammerte ich mich in die Laken um nicht einmal quer űber das Bett zu rutschen.

Ich liebe dich auch, Violet und ich werde mir deine Worte zu Herzen nehmen." Nuschelte er mir gegen die Lippen, ehe er sein Tempo, auf meinen Wunsch hin, beschleunigte.

Immer schwerer wurde sein Atmen und Schweißtropfen rannen seinen Körper hinab.

Alles in mir krampfte sich zusammen und abrupt erlebte ich einen starken Höhepunkt.

So stark wie bisher noch keiner.

Meine Finger krampften sich stärker in die Laken und bog mich ihm entgegen und stöhnte verhalten auf.

Als er merkte, dass ich meinen Höhepunkt erreichte und sich alles um ihn herum zusammen zog, vollführte er noch einen letzten starken Stoß und kam dann ebenfalls stark stöhnend in mir.

Schwer atmend lag ich unter ihm, doch als ich spűrte wie auch er kam und sich gleich darauf aus mir zurückziehen wollte, hielt ich ihn fest und murmelte an seine Halsbeuge: „Geh noch nicht. Nur noch einen Moment.“ Ich genoss sein Gewicht auf meinem Körper, auch wenn er so viel schwerer war.

„Das war, unglaublich.“ Lachte und flüsterte ich zugleich, da ich zu mehr nicht mehr imstande war.


Erwin
Er ließ seinen Kopf neben ihrem Ruhen und genoss ihre Nähe, ihr Atmen, der sich langsam wieder beruhigte.

„Das war mehr als unglaublich." Er küsste kurz ihren Hals, ehe er sich erhob und sie ansah und ihr einen Kuss auf die Stirn gab.


Violet
„Ich denke daran werde ich mich ganz sicher gewöhnen können.“ Lachte ich leise auf und sah ihn glücklich an.

Auch wenn es mir am Anfang Angst gemacht hatte und ich es nicht ganz so angenehm fand, wurde es beim zweiten Anlauf umso besser.

„Vielleicht schaffe ich es ja beim nächsten Mal auch spontan, wenn du wieder űber mich herfällst.“

Er lachte kurz auf und sah mich ebenfalls sehr glücklich an: „Spontan über dich herfallen, hm?"

Er kam mir ganz nah: „Das hört sich gar nicht so schlecht an"

„Das denke ich auch.“ Murmelte ich und küsste ihn leidenschaftlich, ehe ich ihn endgültig losließ, damit er aus mir hinaus und auf die Seite gleiten konnte.

Er zog sich zusammen mit mir weiter aufs Bett und zog die Decke über uns beide.

Er gab mir noch einen kurzen Kuss auf die Stirn, ehe er sich neben mir niederließ und an sich zog.

„Schlaf gut, meine Prinzessin."

„Schlaf auf gut, mein Gemahl.“ Murmelte ich an seiner Brust, auf welcher mein Kopf gebettet war und schlief vor Erschöpfung sofort ein.
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