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Kikai no yohei | MMFF

MitmachgeschichteFantasy, Horror / P16 Slash
29.04.2018
16.04.2019
10
26.800
5
Alle Kapitel
36 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
29.04.2018 3.208
 
Meine erste "Richtige" Story, und ich bin aus dem Häuschen.
Erstmal geht ein Dank an MonkeyAnna, durch die ich erst auf die Idee für diese Story gekommen bin. Im Prinzip ist das eine Fanfiction von dem Anime HELLSING, aber es ist eigentlich eine Fanfiction einer Fanfiction - bzw. zu Descent into Hell.  https://www.fanfiktion.de/s/5a7b7b540007c150330d6df9/1/Descent-into-Hell-MMFF
(Oh, ob es sowas schon mal gegeben hatte?)
Naja Ich wünsch euch jetzt erstmal viel Spaß beim lesen; Ich freu mich über Anregungen/Kritik und dergleichen.
                                                                                                                                                         

Seufzend zündete er sich eine Zigarette an.
Die NADF hätte diesen Auftrag niemals annehmen sollen, dachte er sich. Vereinzelt hörte man Schüsse außerhalb des Wohnblocks, der ihre letzte Verteidigung darstellte.
Verdammte Idioten. Er schnallte sein zerkratztes Funkgerät von seiner Halterung, und sprach mit von Befehlen heiserer Stimme in das Funkgerät: „Männer, hört auf, Munition zu verschwenden. Ihr wisst alle, dass diese Schweine nur nach Sonnenuntergang herauskommen.“
Er wartete.
Nach und nach stellten sich die Schüsse ein, die seine Männer auf imaginäre Gegner abgeschossen hatten. Als auch der letzte Schuss verklungen war, stand er auf, um ein Blick über die Absperrung zu werfen.
Lautes Rauschen drang an sein Ohr.
Er sah, wie meterhohe Wellen gegen die mächtigen Säulen der „Beine“ – wie sein Leutnant sie bezeichnete – brachen. Immer und immer wieder. Dann wanderte sein Blick zu dem mächtigen Portalkran, der das ganze Hafenbecken zierte. Das Hafenbecken teilte die Bohrinsel in zwei Teile, die nur durch den Ölbohrtrum verbunden waren.
Das Hubtor, das den Hafen abriegelte, war schon seit Tagen nicht mehr angehoben worden. Was aber eine Anzahl von gut bewaffneten Eindringlingen trotzdem nicht daran hindern konnte, die von seinem Standpunkt aus gegenüberliegenden Anlagen zur Ölaufbereitung einzunehmen. Sowie den Öl-Lagertank.
Knapp zweitausend Kubikmeter Öl befanden sich damit in der Hand eines unbekannten Feindes. Siebenundzwanzig Männer haben ihr Leben gelassen, um ihren Teil der Ölplattform zu verteidigen. Weitere fünfzig Mann waren auf der anderen Seite gewesen, die bis jetzt tot oder vermisst waren.
Zusätzlich kamen dann natürlich auch die Arbeiter der Ölplattform hinzu, etwa zweihundertfünfzig Männer und Frauen, die vermisst wurden. Die restlichen hundertfünfzig Arbeiter hatte man angewiesen, Ruhe zu bewahren und in ihren Quartieren in der höchsten Wohnebene zu verweilen, bis die Gefahr abgewendet wurde.
Nur ein paar Mechaniker wurden gebeten, zusammen mit den Pionieren seines Bataillons an einem erweiterterten Funknetz zu arbeiten, um die Funk- und Telefonzentrale zu ersetzten, die durch erste Angriffe (ohne Zweifel gezielte Angriffe) zerstört wurden, sodass sie weder Hilfe noch Verstärkung oder sonst irgendwas anfordern konnten. Die Angriffe waren sogar so schnell gewesen, dass er der Zentrale im Pazifik nicht einmal Bescheid geben konnte, was auf dieser Ölplattform abging. Abermals setzte er sein Funkgerät an seine Lippen, während er ein Blick auf seine schussfeste Armbanduhr warf.
19:21 Uhr Ortszeit.
In etwa einer halben Stunde wird die Sonne der Nacht weichen, und dann würden ihre Stunden voller Horror, schreienden Verletzten und schweigenden Toten sein.
Sein Bericht, den er zu senden um 20:00 Uhr vereinbart hatte, würde zum zweiten Mal nicht in der Zentrale ankommen, und, so hoffte er, würde man ein Team entsenden, um den Grund des Verzugs ans Licht zu bringen.
Zusammen mit einer Spezialeinheit würde man über der Lage schon Herr werden. Bis dahin hieß es für ihn und seine Männer durchhalten. Die NADF würde ihren Auftrag um jeden Preis erfüllen. Er nahm seine Zigarette, drückte sie am Geländer aus, und warf sie in die tosenden Wellen.
„Männer und Frauen, hier spricht Captain Marco Pagano. In einer halben Stunde wird eure Welt nur noch aus euch, eurer Waffe, und dem Feind und seiner Waffe bestehen. Ob ihr alt oder jung, ein Mädchen oder ein alter Tattergreis seid, wird ihm egal sein“, sprach er in sein Funkgerät.
„Ihr werdet euch wünschen, niemals geboren worden zu sein.“ Er wand sich von der eingenommenen Seite der Ölplattform ab, und sah seinem Leutnant, Samuel Frank, der ihn die ganze Zeit beobachtet hatte, in die Augen.
„Doch wir werden kämpfen. Für uns, für diese arabischen Vollidioten und für die NADF!“ Langsam antworteten seine Männer und Frauen. Zuerst leise, dann immer lauter, bis alle, auch der Feind, den Kampfessschrei des 12. Marinebatalloins des NADF hören konnten.
Er schnallte sein Funkgerät zurück in die Halterung an seiner Schulter. Dann besah er sich seiner Silverstar SG 200, die wie fabrikneu an dem Geländer gelehnt war. Er nahm das Sturmgewehr in seine Hände und lud sie durch, ließ sie aber gesichert.
Pagano machte sich nun zu den Aufzügen auf, und lief dabei über den Hubschrauber-Landeplatz. Er ignorierte das immer noch rauchende Wrack ihres Truppenhubschraubers, der gut fünfzig Menschen aufnehmen konnte und beim Angriff gleichfalls zerstört wurde. Seine Pioniere hatten ihm berichtet, es gäbe nichts zu retten, also ließ man die verkohlten Überreste des Falken ruhen. Am Aufzug angekommen, wartete er bis sein Leutnant schweigend nachkam. Mit einer Geste ließ er ihn den Vortritt.
Mit einem gemurmelten „Danke“, stieg Lt. Frank ein. Pagano kam nach.
Im Aufzug hielt es der junge Leutnant die Ruhe nicht mehr aus, und fragte leicht zitternd:
„Und was jetzt, Sir?“ Pagano wandte sein Blick von der Aufzugswand und blickte ihm mit erhobenen Augenbrauen ins Gesicht, wodurch der Leutnant errötete. Ohne einen Ton wanderte seine Augen wieder zur Wand.
Statt einer Antwort entgegnete er: „Wie sieht unser Munitionsbestand aus, Leutnant?“,
„Sir?“
„Wie sieht unser Munitionsbestand aus, Soldat?“, fragte er mit Ungeduld in der Stimme.
„Sir! Wir haben noch etwa fünfzigtausend Schuss, Hauptsächlich für Silverstars und Fukashi MG's. Dazu noch etwa hundertzwanzig Granaten und circa dreißig Sprengköpfe für Demon-Eyes, Sir!“, meldete Lt. Frank salutierend.
„Gut.“ Demon-Eyes konnten sie noch gut gebrauchen. Die Raketenwerfer waren effizient, leise und die Sprengköpfe richteten größtmöglichen Schaden an.
„Verteilt Munition und Verpflegung an alle Männer. Die Feldsanitäter sollen in höchster Alarmbereitschaft bleiben. Wir werden sie brauchen.“
„Jawohl, Sir.“ Während der Leutnant die Befehle von ihm an die zuständigen Offiziere durchgab, öffnete sich die Aufzugstür und offenbarte die drittunterste Ebene, welche voller Verwundeter war. Keine Toten, diese wurden umgehend in Leichensäcke gesteckt und in die unterste Ebene verfrachtet. Während er die Reihen von Verwundeten betrachtete, schwor er sich, dass er sie nach Hause bringen würde. Diese Männer und Frauen hatten ein Lebensende in Ruhe, mit Frauen oder Männer die sie liebten, und Kinder die sie ebenfalls liebten, verdient. Pagano ballte seine Fäuste, und just in diesem Moment schlossen sich die Aufzugstüren. Er schloss die Augen und sah seinen Sohn.
Salvadore... ob er ihn je wieder sehen würde?
Sein glockenhelles Lachen, sein immerwährendes Lächeln.
Seinen nun 5 Jahre alten Sohn, der in Vespasian aufwuchs, einem kleinen Dorf in Italien.
Vermutlich. Vielleicht. Wahrscheinlich.
Und sie? Die Frau die das einzige war was er begehrt. Arianna....
Ihre warme Körpernähe, ihr liebvolles Grinsen?
Seine wundervolle und liebevolle Frau, mit der er ihre Ehe seit zwanzig Jahren glücklich führte.
Vermutlich. Vielleicht. Wahrscheinlich.
Pagano hatte ihr versprochen, von diesem Auftrag heil zurückzukehren. Wie eigentlich von jedem.
Und hatte er ihr nicht gesagt, dieser wäre ein leichter Auftrag, ein Wachauftrag?
Niemals hätte er damit gerechnet, dass dieser verdammte, verschissene Auftrag so.... Ein leichtes Rumpeln des Aufzugs riss Pagano aus seinen Gedanken.
Er gluckste.

Hab ich mich wieder gehen lassen?
Er schaute auf seine Uhr.
20:30 Uhr Ortszeit.
Der Aufzug stoppte, und die Aufzugstür öffnete sich rasselnd. Sie stiegen aus, und begaben sich aus der zweituntersten Wohnblock-Ebene, die gleichzeitig den Erdgeschoss darstellte, zu den Befestigungen der Verteidiger auf den Treppen zum Wohnblock. Sie hatten Munitionskisten und leere Öl-Fässer als Barrikaden und als Schutzwall gegen die Feinde aufgestellt. Zu ihrem Glück waren diese Teile schussfest. Seine Männer hatten ihre Vorbereitungen auf die Nacht bereits abgeschlossen. Sie lagen mit schussbereiten Waffen zwischen den ganzen Munitionskisten und Öl-Fässer und warteten. Seine Männer und Frauen warteten. Er sah einen Pferdeschwanz zwischen all den Helmen golden aufleuchten.
„Sergeant Brandt, machen sie Meldung“, sprach Pagano die Frau an. Sie schaute mit ihrem hübschen Gesicht auf, und ihre sonst so immer düstere Aura umgab ihn sofort. Pagano musste schlucken. Lissa Brandt besaß eine permant miese Laune, worunter ihre Untergebene sehr litten. Von Pagano ganz zu schweigen. Sie hatte zwar einen wundervollen Körper...
„Sir!“, riss sie ihn aus seinen Gedanken.
„Meine Männer sind bereit zu kämpfen. Wir haben den Nachschub bekommen. Bis auf Derrickson und Zheng sind alle Männer anwesend“, meldete sie mit verzogenem Gesicht, als hätte sie in eine saure Zitrone gebissen.
Vielleicht auch in eine vergammelte. Pagano versuchte ihr schönes, aber doch so hässliches Gesicht nicht zu betrachten.

„Diese Männer sollen sich unverzüglich zu ihrer Einheit begeben. Ist das klar, Sergeant?“
„Jawohl, Sir“
Sie salutierte und ging zurück an ihren Posten, um durch ihr Funkgerät ihre Männer herzubeordern.
Ein Mann in der blauen Kampfuniform der Marine aber mit einem weißen Helm, auf dem ein rotes Kreuz gedruckt war, schob sich an ihm vorbei. Er packte den schlanken Mann am Oberarm, sodass dieser sein Gesicht mit der roten Nase zu ihm wandte. Aus dem Augenwinkel sah er noch den Dienstgrad seines Gegenüber.

„Leutnant Alain Pelletier.“
„Sir?“, fragte dieser höflich. Eigentlich hatte Lt. Pelletier es gar nicht nötig, ihn mit dem von Untergebenen geforderten >Sir
Es gab innerhalb der NADF Gerüchte, dass dieser als Feldsanitäter äußerst fähige Mann als Soldat eine komplette Niete war. Er war soga angeblich ein Chirug. Offenbar hatte er sich so auch seine hohe Stellung als Leutnant nur durch Geld erkauft haben sollen, was aber stark bezweifelt wurde. Wie dem auch sei, dieser Mann hatte kaum Felderfahrung, wahrscheinlich sogar gar keine. Würde mich nicht wundern, dachte Pagano. So dürr wie dieser Mann war, machte er bestimmt nicht bei dem täglichen Training mit, und schon gar nicht in Kampfsimulationen. Da wurde es einem schnell klar, warum Pagano, der ein bekannter Veteran innerhalb des NADF mit hunderten Stunden Felderfahrung war, von Pelletier mit Respekt behandelt wurde.
Er ließ Pelletiers Oberarm los.
„Begeben sie sich nach oben in die 3. Wohnebene. Die Menschen brauchen sie dort“, sagte Pagano in der Hoffnung, sein Gegenüber würde nicht versehen, dass er ihn nicht in den heftigen Kämpfen auf der Treppe dabeihaben wollte.
Erstens war Pelletiers der beste Sanitäter - welchen sie unberücksichtigt seiner kämpferischen Fähigkeiten eigestellte hatten - und zweitens wollte er hier keinen heulenden 1.80m großen Kerl haben, der sich bei dem Anblick der Gegner in die Hose pisste oder die Treppen vollkotzte.
Selbst gestandenen Veteranen wurden noch bei Explosionen und Schießereien übel, da würde es einem verdammten Private kaum besser gehen.
Und nachdem was er aus den kurzen Funksprüchen, während dem Kampf zwischen der 5. Einheit unter Sergeant Seomun und dem Feind gehört hatte, würde es ein sehr heftiger Kampf werden, sobald die Feinde den eingestürzten Weg 50 Meter vor ihnen – die Sergeant Seomon persönlich gesprengt hatte; Gott sei seiner Seele gnädig – überwunden hatten.
Der drahtige Koreaner hatte nie viel vom Katholizismus gehalten, nun war er aber, egal ob er den rechten Glauben hatte oder nicht, an einem besseren Ort.

Das Grauen überkam ihn, wenn er sich an die grausigen Schreie der 5. Einheit erinnerte. Mit seinem letzten Atemzug hatte Sgt. Seomon den Weg zu dem Wohnblock gesprengt, und alle seine Leute, die mit den Gegnern in Kontakt kamen waren tot, oder gefangen genommen. Damit wusste niemand, wer der Feind eigentlich war. Oder was.
„Und schicken sie mir Sergeant Ostrowski und seine Einheit.“
Sgt. Ostrowski war schon an fünf Einsätzen beteiligt gewesen und damit der erfahrenste Sanitäter den sie hatten.

„Tut mir leid, Sir, aber das geht nicht“, erwiderte Lt. Pelletier. „Mein Platz ist hier.“
Hoppla, habe ich bei meiner Ansprache eben etwas übertrieben? Er konnte es ihm nicht verübeln.
Als Rekrut und Unerfahrener war man neugierig und wollte sehen, wie es in einem echten Gefecht ablief. Aber aus Erfahrung wusste Pagano, dass 75% der Rekruten vor Angst in einem realen
Schusswechsel, nicht mal anständig Atmen oder sich bewegen konnten.
Und falls Pelletier einer von diesen 75% war, würde er keinen von Pagano's verletzten Jungs auch nur ein Verband anlegen können.
„Leutnant, sie – “, sind zu unerfahren für ein Gefecht, wollte er sagen, doch eine Explosion ließ die Bohrinsel erschüttern. Der Boden erbebte, doch das einzige was man sah, dass sich da, wo Sgt. Seomon einen Schutthaufen hinterlassen hatte, eine riesige Staubwolke bildete. Zu spät bemerkte Pagano was das bedeutete.
„Alle Mann in De –“, konnte nicht zu Ende schreien, da ging es los.

Das, was die Leute Krieg nannten. Krieg, dass das brachte, was junge Leute kalt ließen und alte Leute sterben. Und sie starben. Der Mann, der hinter ihnen durch die gesicherte Eingangstür des Wohnblocks trat, Derrickson oder Zehng, Pagano konnte es nicht sagen, starb qualvoll als Erster.
Derrickson oder Zheng, ganz egal.
Er starb durch einen Schuss, der ihm die Kehle zerfetzte. Alle die auf den Treppen standen, sahen ihn zu Boden gehen, während er ein Todesröcheln austieß.
Jener Schuss hallte noch nach, als die ersten schon „Mann am Boden“, und „Deckung“, schrien.
Mit einem Ruck zog Pagano den jungen Leutnant vor sich auf den Boden, indem er sich fallen ließ. Schüsse hallten um sie herum, und Pagano beobachtete wie eine MG–Salve Sgt. Brandt fällte.
Mit dem Gesicht zu ihm fiel sie, und Pagano sah, dass ihre Stirn von Schüssen durchlöchert war. Blut floss. Noch etwas explodierte.

Schreie.
Schüsse.
Du.
Waffe.
Feind.
Waffe.
Du.
Feind.
Grimmig zerrte Pagano Pelletier in eine Deckung. Ob es ein Ölfass oder eine Munitionkiste war, war ihm egal.
Er blickte über seine Deckung.
Undeutliche, unförmige Schatten drangen durch die Staubwolke, und Mündungsfeuer. Zusätzlich röhrte eine ihm nicht unbekannte Waffe, Pagano's Verdacht fiel schnell auf die M61 Vulcan.
Wie haben die die dahin bekommen? Plötzlich fiel ihm auf, dass er seine Silverstar in den Händen hielt.
Entsichert.
Gegen eine Maschinenkanone wird sie dir nichts nützen, schoss es ihm durch den Kopf. Trotzdem hielt er sein Sturmgewehr über das Ölfass – wie ihm im dem Moment auffiel.
Du.
Waffe.
Der Gewehrkolben bohrte sich in seine Schulter, während er abdrückte. Er schoss auf die unheimlichen Schemen, zusammen mit dem Rest der sich immer weiter dezimierenden Truppe. Ein Mann etwa zwei Meter vor ihm wurde in der Schulter getroffen, und er ging zu Boden. Blut spritzte von dem Durchschuss in seine Richtung, und die rote Flüssigkeit traf ihn im Auge. Trotzdem entleerte er sein Magazin bis zum letzten Schuss auf den Feind, bevor er in Deckung ging. Er wischte sich mit der einen Hand das Blut aus dem Auge, gleichzeitig suchte er in seinen Munitionstaschen nach einem Magazin. All das, derweil sich Schüsse in das Ölfass bohrten und das Knallen der Kugel um alles herumfegte.
Feind.
Waffe.
Abermals hörte Pagano einen Schrei, er konnte nicht sehen wer getroffen war, oder bereits im Sterben lag. Als er wieder über den Rand des Ölfasses spähte, sah er den größten Teil von Sgt. Brandt's verwundet oder sterbend am Boden liegen, etwa 10 Männer und Frauen erwiderten noch das Feuer. Ein Schuss ging dicht an seinem Ohr zischend vorbei und schlug in der Treppe ein. Er warf nochmal einen Blick auf seine Uhr.
10.48 Ortszeit.
Er raffte sich wieder auf um zu feuern. Jemand rief: „Granate!“, und Pagano ging instinktiv hinter seinem Ölfass in Deckung. Abermals erschütterte eine Explosion die Bohrinsel. Er ging wieder aus der Deckung hervor und schoss. Aus dem Augenwinkel sah er gerade wieder einen Mann in einem Feuerball verschwinden. Er konnte sich nicht schnell genug gegen die Explosion wappnen, und wurde durch die Luft geschleudert.
Er schlug mit dem Kopf zuerst auf, soviel konnte er schon sagen. Sein Körper rutschte eine Wand runter. Er blieb liegen. Sein Ohren piepten, und er blutete aus dem Mund.
Du.
Feind.
Ruckartig stand er auf, und bemerkte, dass während der Explosion seine Silverstar aus seinen Händen gerissen wurde. Er seine Dräcksler aus dem Holster, und sah sie sich an. Die Pistole hatte für jeden Feind, den er getötet hatte, einen Schnitzer. Auf dem Griff zogen sich mehrere Schnitzer übereinander.
Zeit, sich ein paar Schnitzer zu verdienen.
Du.
Waffe.
Er wandte seinen Blick auf die Zerstörung vor ihm. Krater zogen sich auf der Treppe dort, wo Granaten explodiert waren. An manchen Stellen stapelten sich die Leichen seiner Leute. Überall war Blut. Er bewegte sich auf die Staubwolke zu. Die Feinde hatten das Feuer eingestellt, aber niemand ließ sich blicken. Pagano wusste, wieso. Als er aus dem Schatten der Überdachung trat, fiel ihm auf, wie weit er eigentlich durch die Luft gesegelt war. Er hustete. Als er auf seine Hand blickte, war da Blut. Er wischte seine Händ an seiner Hose ab.
Die Sonne trieb Tränen in seine Augen, als er den Blick hob. Die untergehende Sonne kämpfte wie jeden Tag gegen die Nacht an, doch jeden Tag verlor sie.
Die letzten Sonnenstrahlen leckten über den Ozean, und dann, dann waren sie weg. Er grinste über seinen letzten Sonnenuntergang. Er blickte wieder über die Zerstörung hinweg seinem Feind ins Auge. Einem Feind? Nein, da kamen immer mehr, doch sie waren nur wandelne Leichen, in den Uniformen seiner Männer und Frauen. Mit den Waffen seiner Männer und Frauen. Einer hatte sogar den halben Kopf eingebüsst, sodass Pagano nun sein halbes Gehirn betrachten konnte. Pagano glaubte der Mann hieß Seomon. Viel von ihm ist nicht übrig geblieben. Wie ihm gerade so aufiel, war sein linker arm nicht mehr al sein Stumpf. Die anderen Viecher sahen in etwa genauso aus. Sie sahen aus, als wären sie gestorben.
Was durchaus auch sein könnte. All das hatte er dem Typen im schwarzen Anzug zu verdanken, der weder eine Waffe noch eine Uniform trug. Dieser Viecher bewegten sich auf seine gefallenen Kameraden zu, für ihn hatte anscheinend nur dieser Kerl Augen.
Pagano beobachte wie sie seinen Kameraden die Beine ausrissen, egal ob sie lebten oder schon tot waren, und schlugen ihre Zähne in das Fleisch. Pelletier stand plötzlich, mit einer Hexentrommler in der Hand.
„Ihr verdammten Schweine!“, schrie er und ballerte wild mit der schallgedämpften Schrotflinte drauflos. Ein Schuss von irgendeinem der Viecher ließ ihn in die Knie gehen. Der Rote Fleck auf seiner Blauen Uniform sah beinahe schön aus. Als einer der Viecher auf Pelletier zuschwankten, schoss Pagano Pelletier in den Hinterkopf. Das Blut spritzte auf ein Ölfass, und Pelltier ging zu Boden. Er beobachtete weiter die Monster aus der Hölle bei ihrem Festmahl. Er sah, wie seine Kameraden aufstanden. Die die erstmal gebissen waren, wurden anscheinend unweigerlich zu Monstern. Als sie nun nach Stunden oder Minuten feritg waren, blickte Pagano in die Augen seiner gefallenen Kameraden. Der Mann in dem Anzug schritt auf ihn zu. „Irgendwelche letzten Worte?“, fragte der Mann. Pagano grinste über die filmreifen Worte seines Gegenüber. Captain Marco Pagano setzte seine Dräcksler an seine Schläfe und schoss.

Salvadore....



                                                                                                                                                         
Hier sind die Steckbriefe. Ach ja, bevor ihr sie ausfüllt, sollt ihr euch im Klaren sein, dass sie in die Rekruten-Einheit "Brecher", kommen, einer zusätzlichen Einheit von Kikai no yohei.

Name, Vorname:
*Alias: (falls Name geändert wurde/ wird)
*Spitzname:
Alter:
Geschlecht:
*Sexualität:
Spezies: (mögliche Spezies: Mensch - Vampir)
Charaktereigenschaften: )
Nationalität:

allgemeines Verhalten:

Gewohnheiten:

Ängste/ Phobie:

Mag/ Mag nicht/ Hobbys:

Vorgeschichte:
Karriere als Soldat:

Umgang mit/ Meinung zu...

...Vampiren

...anderen Rekruten

..Fremden

...Familie


Aussehen

*Link: (ersetzt keine Beschreibung!)
Augen:
Haare:
Körperstatur/ Teint:
Größe:
Besondere Merkmale: (Narben, Tattoos, Piercings, Brille, Sommersprossen, etc.)

Kleidung/ Frisur

Alltag:
Öffentlichkeit:


Fachgebiete/ Fähigkeiten
Sprachen, die der Charakter kann (mindestens 3):
Fähigkeiten: (für Nichtmenschen; bitte alles gründlich beschreiben, damit ich es passend umsetzten kann)

Fachgebiet: (als Soldat)
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