Panikattacke

GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P12
Harvey Specter
28.04.2018
28.04.2018
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Das ist meine erste Fanfiktion in diesem Genre und ich hoffe wirklich das es euch gefällt und das ihr mir einen Review hinterlasst.
Ich fand das die Sache mit Harveys Panickattacken in der Episode ziemlich runtergespielt wurden. Hiermit möchte ich meine Sicht der Dinge mitteilen.
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Panik...

Harvey konnte spüren wie die Wut in ihm aufstieg. Wie konnte Donna ihn einfach so verlassen? Er hatte sie erst zu dieser Kanzlei gebracht und er hatte alles getan um sie vor einem Urteil zu bewahren. Frustriert schlug er auf den Tisch vor sich. Das Büro war dunkel und er war vermutlich die letzte Person in diesem Gebäude, aber das war ihm auch recht. Er wollte alleine sein.

Langsam stand er von dem Bürostuhl auf und stellte sich an seine Fenster. Er konnte das Licht aus einigen Hochhäusern sehen die in der Nähe waren. Er blickte runter auf sie Straße. Duzende Stockwerke zwischen ihm und der Straße und doch fühlte es sich an, als wäre er all diese Stockwerke herunter geflogen und wäre unten mit voller Wucht aufgeschlagen.
Natürlich konnte er nicht zeigen wie sehr Donna ihn mit ihrer Aussage verletzt hat, denn mal ehrlich wer würde damit rechnen das er es tatsächlich tun würde. Harvey drehte sich weg vom Fenster. Stattdessen ließ er sich auf einen der schwarzen Sessel fallen die in seinem Büro standen. Er griff nach der Flasche Scotch und goss sich mit zitternder Hand etwas ins Glas.

Verdammt, warum zittert seine Hand jetzt? Plötzlich spürte er ein ziehen in der Brust und er konnte wieder Donnas Stimme hören. ,,Ich werde nicht wieder zu dir zurück kommen.'' Harvey spürte wie sich eine Träne ihren weg über seine Wange bahnte. Ärgerlich wischte er sie weg. Sie hat da verdammt noch mal nichts zu suchen. Er brauchte Donna nicht und er braucht auch sonst niemanden.

Er stellte das Glas wieder ab und stand auf. Mit einem letzten Blick auf Donnas ehemaligen Schreibtisch ging er aus der Kanzelei. Die Straßen von New York zogen an ihm vorbei und die Welt kam ihm so unwirklich vor. Als er endlich zu Hause ankam setzte er sich auf sein Sofa. Sein Kopf war leer. In diesem Moment fühlte er nichts als gähnende Leere.

Langsam schlurfte er ins Badezimmer. Er lehnte sich schwer auf das Waschbecken und sah auf. Die Gestalt im Spiegel hat rot geränderte Augen. Nein, er hatte nicht geweint, aber seine Augen sahen so aus. Er tauschte seinen Anzug gehen eine Jogginghose und ein lässiges Shirt. Kurz darauf lag er in seinem weichen und viel zu großem Bett. Daran lag es aber vermutlich nicht, dass er sich so einsam fühlte.

Es war bereits nach Mitternacht, als er endlich die Augen schloss. Doch nur wenige Stunden später fing ein Traum an, der sich zum Alptraum entwickelte.

Er sah Donna von weitem an dem Tisch vor seinem Büro sitzen. Er konnte sich ein lächeln nicht verkneifen. Er wusste doch das sie zurück kommen würde. Mit einem Lächeln begrüßte er Donna und setzte sich hinter seinen Schreibtisch. Kurz darauf kam Donna in sein Büro. Direkt hinter ihr kamen auch Mike und Rachel rein. Sie bauten sich nebeneinander vor ihm auf. Verwirrt schaute er vom Laptop auf.

Die erste die Sprach war Donna. ,,Wer hat gesagt das ich nicht für Luis arbeiten will? Ich werde nicht wieder kommen Harvey. Ich liebe dich nicht und du hast mich nicht verdient. Du behandelst mich wie einen Feind. Was fällt dir ein?'' Plötzlich tritt Rachel einen Schritt nach vorne. ,,Ich habe immer hard gearbeitet, aber sie zeigen mir keinen Respekt. Sie haben auch keinen verdient. Sie sind ein arroganter und egoistischer Idiot.'' Sie stellte sich weider neben Mike und ergriff seine Hand. Mike sah verärgert aus. ,,Ich kündige. Sie behandeln alle wie Scheiße und das lasse ich nicht zu. Ich werde für Luis arbeiten. Ich bin jetzt seine rechte Hand.''

Mit einem rasenden Herzen schreckte Harvey in seinem Bett hoch. Sein Shirt war verschwitzt und sein Atem war viel zu schnell. Seine Hand zitterte wieder, als er nach der Flasche giriff die auf seinm Nachttisch stand. Er nahm ein paar große Schlucke. Endlich beruhigte sich sein Herzschlag. Langsam schlug er die Decke weg und setzte sich aufrecht hin. Sein wecker zeigte das es noch 4 Uhr nachts war. Trotzdem war für Harvey nicht mehr an schlaf zu denken.

Plötzlich spürte er wieder dieses Ziehen in der Brust. Er stellte sich hin und wollte gerade in die Küche gehen als sich seine Brust zusammenzog. Er hatte das Gefühl keine Luft mehr zu bekommen. Panisch hielt er sich an der Wand neben sich fest und schwankte ins Badezimmer. Kaum angekommen stürzte er zur Toilette und übergab sich. Er blieb sitzen und lehnte seinen Kopf an die kühle Wand hinter sich. Er blieb mehrere Minuten so sitzen bis er sich endlich aufrappeln konnte und zum Waschbecken ging.

Er wusch sich das Gesicht mit kaltem Wasser und spülte seinen Mund aus. Dann ging er in die Küche. Er trank noch ein Glas Wasser bevor er sich auf das Sofa legte und die Augen schloss. Zum Glück jagte ihn nicht erneut ein Alptraum. Als er am Morgen seinen Wecker hörte stöhnte er. Fünf Stunden waren definitiv zu wenig. Er hatte immernoch diesen wiederlichen Geschmack im Mund. Schnell machte er sich für die Arbeit fertig und kaufte einen Kaffee bevor er im Büro ankam.

Als er kurz vor seinem Büro war atmete er tief durch. Donna war nicht da, aber sie würde wiederkommen. Niemals würde sie so lange bei Luis bleiben. An seinem Schreibtisch sitzend lehnte er seinen Kopf auf seine Hände. Sein Kopf hatte sich dazu entschieden extrem weh zu tun. Er zog aus einer seiner Schubladen seine Tabletten. Er schluckte eine trocken runter und hoffte darauf das sie endlich wirken würde.

So lebte er seine nächsten Tage. Zwischen schlaflosen Nächten und Tagen ohne Donna. Er leugnete Donnas Abwesenheit denn es ist einfacher weg zu laufen als sich seinen Ängsten zu stellen. Sie würde wieder zurück kommen und das war der einzige Hoffnungsschimmer den er im Moment hatte.

Aber jetzt war der Tag gekommen. Er brauchte Hilfe und vor allem brauchte er Donnas Hilfe. Mike hatte Recht. Er musste seinen Stolz überwinden und Donna um Hilfe zu bitten. Also sammelte er allen Mut und ging um die Ecke. Da saß sie. Als Sekretärin für Luis LItt. Harvey atmete noch einmal tief durch. ,,Donna, ich brauche deine Hilfe.'' Donna sah vom Computer auf. Sie war überrascht.

,,Ich kann dir nicht helfen Harvey.'' Harveys Kiefer verkrampfte sich. ,,Bitte Donna, ich brauche deine Hilfe.'' ,,Nein Harvey, ich kann dir nicht helfen." Harvey stüzte sich auf den Tisch. ,,Weist du wie viel Überwindung es mich gekostet hat meinen Stolz zu überwinden und hier her zu kommen?" Donna seufzte. ,,Kannst du dir vorstellen wie schwer es mir fällt Nein zu sagen?" Harvey ließ den Kopf hängen. ,,Dann tu es nicht."

,,Das geht nicht Harvey, es ist keine Option mehr für mich als deine Sekretärin zu arbeiten." Harvey hatte seine Augen geschlossen und schluckte schwer. Plötzlich drehte er sich um und ging mit schnellen Schritten weg. Er spürte wieder das ziehen in der Brust. Er stieß die Tür zur Männertoilette auf. Es war leer. Zum Glück. Er schloss die Kabinentür und musste sich wieder übergeben. Er hatte allerdings nicht mehr im Magen und so wurde es ein trockenes Würgen.

Er wartete einige Minuten und schloss dann die Tür auf. Schnell wusch er sich das Gesicht und stellte sicher, dass nichts davon zu sehen war. Dann machte er sich auf den Weg in sein Büro. Da er saß er nun. Sein Hals brannte vom Würgen und sein Magen protestierte ebenfalls. Er konnte wieder spüren wie seine Kopfschmerzen anfingen. Schnell kramte er nach einem Aspirin.

Es war spät am Nachmittag als Mike in sein Büro kam. Leise schloss dieser die Tür hinter sich. ,,Hey Harvey." Harvey hatte ihn tatsächlich nicht bemerkt und konnte es jetzt nicht mehr verhindern das er sich erschrak. So wie Mike da stand konnte er spüren wie sich ein Kloß in seinem Hals bildete. Es war genau wie in seinem Traum kurz bevor Mike kündigte. Er spürte die Panik aufkommen.

Mike setzte sich vor ihn hin. ,,Ich und Rachel werden Heiraten." Harvey blinzelte. Das war unerwartet. Er schwieg. Mike schaute ihn verwirrt an. ,,Was? Wollen sie nicht gratulieren?" Harvey blinzelte erneut. ,,Doch klar. Glückwunsch." Er konnte einfach nicht verhindern das es nicht ehrlich klang. Er freute sich wirklich, aber der Schlafmangel zusammen mit den Kopfschmerzen und seinem leeren Magen ließen ihn kraftlos im Stuhl sitzen.

Mike stellte sich hin. ,,Vielen Dank Harvey. Ich habe sie eingeweiht, weil ich dachte das wir Freunde sind, aber da habe ich mich anscheinend getäuscht." Er dreht sich um und wollte gehen, aber Harvey stand ebenfalls auf. ,,Nein Mike warte. Ich meinte das doch Ernst. Ich freue mich wirklich für sie und Rachel und...." Plötzlich drehte sich die Welt um ihn herum. Er griff nach der Tischkante und krallte sich fest. Mike hatte bemerkt das Harvey noch blasser wurde als er diese Woche sowieso schon war. ,,Harvey?" Er packte Harvey am Arm und setzte ihn vorsichtig auf den Stuhl.

,,Hey Harvey, was ist los?'' Harvey hatte die Augen fest zugekniffen. ,,Keine Luft.'', presste er hervor. Mike griff nach dem Telefon. ,,Ich brauche einen Krankenwagen... Pearson Specter Litt.... Er bekommt keine Luft... beeilen sie sich bitte." Er knallte den Hörer wieder aufs Telefon und drehte sich zu Harvey. ,,Hey, beruhig dich. Der Krankenwagen ist unterwegs. Es ist gleich da. Was ist passiert?" Harvey hatte die Augen immer noch zugekniffen. ,,Ich weiß nicht. Mir ist schlecht." Er presste seinen Arm über seinen Bauch doch er konnte ein Stöhnen nicht verhindern.

Mike sah sich panisch um und griff dann nach dem Mülleimer neben dem Schreibtisch. Er drückte ihn Harvey in die Arme und lief zu den Sofas um etwas zu trinken zu holen. Er konnte hören wie Harvey sich übergab. Er gab das Glas mit Wasser an Harvey. ,,Trinken sie." In dem Moment erschienen auf dem Flur die Sanitäter. Sie stürmten in das Büro und Mike konnte sehen wie die Mitarbeiter sich vor der Glasfront aufbauten und zuschauten. Der eine Sanitäter ging vor Harvey in die Hocke ,,Sir? Was ist passiert?"

Harvey öffnete die Augen ein wenig. ,,Mir ist schlecht. Meine Brust tut weh. Keine Luft." Er fing an zu Husten. Sofort wurde seine Atmung schneller und flacher. Der Sanitäter versuchte beruhigend auf ihn einzureden, während der zweite einen Zugang in Harveys Hand legen wollte. Es wollte ihm nicht so schnell gelingen. ,,Er ist dehydriert. Ich treffe die Vene nicht." Er nahm die andere Hand und hatte endlich getroffen. Er schloss einen Beutel mit Elektrolyten-Lösung an. Harvey schien von seiner Umgebung kaum etwas mitzubekommen.

Der Sanitäter lockerte die Krawatte und zu zweit wollten sie ihn auf die Trage heben. Plötzlich fing Harvey an sich zu wehren. ,,Ich kann gehen. Ich brauche keine Trage." Er versuchte sich aus dem Stuhl zu drücken. Der Sanitäter versuchte ihn zu hindern. ,,Sir! Sie sollten wirklich nicht laufen. Es könnte ein Herzinfarkt sein.'' Harvey versuchte weiter aufzustehen. Er wollte sich sparen so bloßgestellt zu werden vor den Mitarbeitern. Endlich hatte er es geschafft sich hinzustellen. Die zwei Sanitäter hielten ihn trotzdem am Ellenbogen fest. Und sie sollten Recht behalten.

Die Welt drehte sich wieder und Harveys Beine gaben nach. Er wurde bewusstlos und nun lag es an den Sanitätern ihn auf die Trage zu legen und ins Krankenhaus zu schaffen. Mike der sich bis jetzt im Hintergrund gehalten hatte, trat zu Harvey. ,,Scheiße Harvey. Was ist bloß los mit ihnen?" Zusammen mit den Sanitätern verließen sie das Büro. Die Mitarbeiter hatten sich in einer großen Schar vors Büro gestellt und machten nun Platz für die vier. Mike konnte am Rand auch Donna und Luis sehen. Sie sahen geschockt aus.

Sein Blick glitt zu Harvey der nach wie vor bewusstlos auf der Trage lag. Die Sanitäter hatten ihm eine Sauerstoffmaske aufgesetzt und den Beutel neben ihn gelegt. Die Gurte zerknitterten den Anzug und waren eng um Harveys Körpermitte gelegt worden. Mike viel auf wie dünn und krank Harvey auf einmal wirkte. Sein Blick traf auf den von Rachel. Sie hatte Tränen in den Augen und nickte Mike zu. ,,Kümmer dich um ihn." Er nickte und lief hinter der Trage zum Aufzug.

Schon bald waren sie im Krankenwagen auf dem Weg ins Krankenhaus. Dort wurde Harvey in die Notaufnahme gebracht und Mike wurde ins Wartezimmer gesetzt. Nach einer Stunde kam auch Rachel ins Wartezimmer. ,,Noch keine Nachricht von ihm?" Mike schüttelte betrübt den Kopf. Ihm hätte auffallen müssen das schon länger etwas mit Harvey nicht stimmt. Wann war Harvey so dünn geworden? Rachel packte seinen Arm. ,,Er wird wieder. Es ist Harvey. Der stärkste und sturste Anwalt von New York.

Nach einer weiteren halben Stunde kam ein Arzt auf sie zu. ,,Sie sind mit Mister Harvey Specter gekommen?" Mike nickte schnell. ,,Ja. Wie geht es ihm? Was hat er?" Der Arzt schlug die Akte auf. ,,Mister Specter ist in der Notaufnahme wieder zu sich gekommen. Wir hatten den Verdacht auf einen Herzinfarkt wegen der Anzeichen wie Atmenot. Wir haben einige Tests durchgeführt, aber mit seinem Herz ist alles in Ordnung. Besorgniserregend sind seine anderen Werte. Er ist stark dehydriert und scheinbar schon seit längerem unterernährt." Mike schaute den Arzt verwirrt an? ,,ABer wenn es kein Herzinfarkt war, was war es dann?"

Der Arzt schaute ihn besorgt an. ,,Wir konnten Harvey stabilisieren und mit ihm sprechen. So wie er es uns erklärt hat sind es Panikattacken. Es ist eine sehr ausgeprägte Form. Er hat ein Ziehen in der Brust, dann bekommt er keine Luft und muss sich Übergeben.'' Rachel sah Mike an. ,,Seit wann hat Harvey Panikattacken?" Der Arzt meldete sich noch bevor Mike etwas sagen konnte. ,,Laut Mister Specter ist es seit Wochen so. Nicht regelmäßig, aber häufiger. Er schläft jetzt vermutlich denn wir haben ihn sediert, aber sie können zu ihm." Eine Krankenschwester brachte Mike und Rachel zu Harveys Zimmer und ließ sie dann alleine.

Beide setzten sich auf einen Stuhl neben das Bett und warteten. Es dauerte zwei Stunden bis sie ein Geräusch vom Bett wahrnahmen. Endlich wachte Harvey auf. Langsam schlug er die Augen auf. Das erste was er sah war ein besorgter Mike der neben ihm stand. ,,Wo bin ich?" Mike fuhr sich durch die Haare. ,,Sie sind verdammt noch mal im Krankenhaus Harvey. Was haben sie mit sich angestellt?" Harvey seufzte. ,,Ich habe nichts getan." Mike drehte sich vom Bett weg. ,,Nichts? Und Panikattacken sind nichts? Sich übergeben und dann im Büro bewusstlos werden ist nichts?"

Harvey schloss die Augen. Ach ja, die Blamage im Büro. Mike schaute ihn wieder an und auch Rachel stellte sich neben Mike. ,,Wieso?" fragte sie leise. ,,Wieso, was?" Harvey war verwirrt. Rachel setzte sich auf die Bettkante. ,,Wieso haben sie Panikattacken?" Harvey drehte sich weg. Mike stellte sich auf die andere Seite. ,,Nein, nicht so. Sehen wohin sie das schweigen gebracht hat? Ins Krankenhaus. Jetzt reden sie mit mir. Ich dachte wir sind Freunde." Harvey rollte eine Träne über die Wange. Er hatte keine Kontrolle mehr über seine Gefühle und das passte ihm garnicht.

,,Donna." flüsterte er leise. Mike und Rachel sahen sich verwirrt an. ,,Was ist mit ihr?" Harvey schluchzte. Rachel zag ihn unsicher zu sich und schlang ihre Arme um den bebenden Körper von Harvey. Er hatte definitiv abgenommen. ,,Sie kommt nie wieder zurück zu mir. Sie hasst mich." Wieder wurde er von Schluchzern geschüttelt. Eine Weile sagte keiner etwas. Rachel wiegte von rechts nach links. Langsam verebten die Tränen und Harvey schlief ein. Mike und Rachel verließen langsam das Zimmer und blieben vor der Tür stehen. Das war krass gewesen. Harvey weinen zu sehen war nicht nur selten, es war quasi ein Wunder.

Der Arzt von Harvey kam aus dem Zimmer und stellte sich zu ihnen. ,,Er hatte einen emotionalen Zusammenbruch. Er sollte jetzt schlafen." ,,Dürfen wir bei ihm bleiben?" fragte Mike. Der Arzt überlegte kurz. ,,Ok. Das ist eine Ausnahme." Nur für diese Nacht. Die beiden nickten und gingen wieder ins Zimmer um sich zu Harvey zu setzen. Es war schon spät und bald waren sie in ihren Stühlen eingeschlaffen, denn es war ein anstrengender Tag gewesen.
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