Kevät - Frühlingssturm

von Areion
MitmachgeschichteDrama, Sci-Fi / P18 Slash
26.04.2018
29.08.2018
70
321340
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Kevät - Frühlingssturm


 Der Frühling ist die Auferstehung.
Er ist der Heiler des Herbstes,
nimmt ihm die Totendecke und schenkt neue Hoffnung.
Er ist das Leben.



Ein Sturm peitschte um die Zentrale. Er klang wie das Schreien verlorener Seelen, die ungehört gegen die Außenfassaden des Gebäudes schlugen. Innerhalb des Gebäudes, das ist seiner dreieckigen Form an ein groteskes Gemälde eines noch groteskeren Künstlers erinnern wollte – Colin meinte sich daran zu erinnern, dass dieser Bau in seinen jungen Jahren mindestens so viel Kritik wie Lob erhalten und mehr als einmal kurz vor dem Abriss gestanden hatte – saßen die Spielleiter in der menschenleeren Kantine.
Vorbesprechung.
Colin vermisste Faye, die als oberste Spielleiterin nicht mehr an dieser Vorbesprechung teilnahm. Er gönnte es ihr, den Platz ihres Vaters eingenommen zu haben, dennoch fühlte er sich zwischen Jemy und Ephraim nicht wohl. Jemy war zu unerfahren. Seine Ideen waren gut, die Mutationen hatte er mit der gleichen Begeisterung kreiert wie Faye es stets getan hatte, dennoch hatte Colin das Gefühl, dass der Junge dieser Aufgabe nicht gerecht werden konnte. Da saß er, ein achtzehnjähriger Kerl, der damit jünger wäre als so mancher Tribut. Altersanhebung. Colin stellte sich vor, wie sich Jemy in den Spielen machen würde. Wie er von einem Karriero erstochen oder von einer Mutation zerfleischt würde. Er hasste Jemy nicht. Er war ihm einfach egal. Und dennoch müsste er ihm unter die Arme greifen, damit die Spiele ein Erfolg wären. Für Faye. Damit ihr erstes Jahr als Spielmacherin nicht schlecht würde. Die erste, weibliche Spielmacherin. Diese Spiele würden ein Erfolg werden. Sie mussten, immerhin waren sie ein Jubeljubiläum. Der Beginn der Spiele wurde mit einer solchen Freude, dass Colin sich unter Druck gesetzt fühlte. Das vierte Jubeljubiläum. Es war sein Erstes.
Er sah zu Ephraim, der den Blick mit einer solchen Sachlichkeit erwiderte, dass es beinahe wehtat. Ein Jahr. Und wenngleich er es gewesen war, der ihn fortgeschickt hatte, der ihn nicht mochte, der Faye vorzog, so tat es noch immer weh. Ein Jahr. Wie Fremde saßen sie da und Colin fühlte sich verloren. Allein unter Fremden.
„Ist alles bereit?“, fragte er, wenngleich er längst wusste, dass es das wäre. Die Ernten fänden am morgigen Tag statt und man hatte bereits alles Menschenmögliche vorbereitet, damit auch ja nichts schiefgehen würde. Sonst wurden über Patzer hinweggesehen. Dieses Mal nicht.
„Alles bereit“, bestätigte Ephraim. „Du hättest es wohl schon erfahren, wenn dem nicht so wäre, oder? Sag bloß, deine Freundin hält dich nicht auf dem neusten Stand? Die Mutationen stehen bereit, die Aufgaben stehen, Du hast die Klimabögen erstellt. Selbst Castor hat schon erste Entwürfe des Interviews erstellt. Der arme Kerl ist noch immer vom letzten Jahr geschockt.“
Der Mann grinste über seine eigenen Worte. Colin erwiderte nichts. Bei der letzten Aftershow hatte Castor von den Interviews im Zug erzählt. Darüber, dass nur wenige mit ihm hatten reden wollen und ihm einer der Vierer sogar angefaucht hätte, er solle die Fresse halten. Colin hatte das Interview gesehen. Ephraim hatte sich halb totgelacht. Er selbst hatte eher Mitleid mit Castor empfunden. Und sich geistig darauf eingestellt, einen neuen Moderatoren zu suchen. Doch Castor wäre nicht Castor, wenn er sich von diesem Rückschlag nicht erholt hätte und mit neuem Tatendrang an die Sache herangegangen wäre.
Schritte waren zu hören. Dann ging die Tür auf. Faye trat herein. Ihr Haar war zerzaust, ihre Wangen leicht gerötet.
„Entschuldigt, Jungs. Ich bin zu spät. Der Friseur hat ewig gebraucht!“
Hellblau. Die neue Trendfarbe des Jahres. Dieses Mal hatte sie ihr aschblondes Haar nur an den Spitzen färben lassen. Es war hübsch, biss sich aber mit dem Rotton auf ihren Wangen.
„Was machst du denn hier?“, fragte Colin überrascht, während sich Faye einen kurzen Kuss stahl und sich dann neben ihm auf die Bank quetschte. „Du musst an der Besprechung nicht teilnehmen.“
„Ich bin nicht mein Vater, Colin“, erwiderte sie ruhig, während sie versuchte, mit ihren Händen die durcheinander gekommenen Haare glattzustreichen. „Ich möchte mich nicht nur am Anfang und am Ende der Spiele einmal sehen lassen. Ich bin eine Protagonistin der heutigen Spiele. Die Protagonistin, wenn man so will. Keine elende Nebenfigur, die man bereits vergessen hat, ehe sie den Raum verlässt.“
Ephraim grinste.
„Lass das nicht deinen Vater hören. Der lässt sich wahrscheinlich ungern als Nebenfigur bezeichnen, nachdem er fast zehn Jahre lang oberster Spielmacher war.“
„Wie sind die Regeländerungen angenommen worden?“, wollte Jemy wissen, der wohl mit der Feixerei der anderen nichts anfangen konnte. Er wollte nicht ganz in das Gebilde passen. Er war wie ein Farbtupfer auf einem Schwarzweißbild. Zu neu, zu frisch, zu unerfahren, um das Gebilde zu verstehen. Die Zeit im Praktikum hatte ihm einen Einblick gegeben, aber ihn nur noch mehr verwirrt. Zumindest erschien es Colin nicht so, als hätte er alles verstanden. Aber er wusste auch, dass es zu viel verlangt wäre. Er selbst verstand es nicht, wie konnte er es da von dem Jungen erwarten?
„Sie sind gut angenommen worden“, erwiderte Faye ruhig. „Mit der Präsidentin war es bereits abgesprochen, aber im Grunde ist das Wichtigste ohnehin, wie das Volk darauf reagiert. Altersanhebungen werden immer gut angenommen. Es verspricht spannendere Spiele. Wenn das Alter angehoben wird, hat das immer eine Bedeutung. Dass es keine Freiwilligen gibt, hat nicht so einen Anklang gefunden. Man fürchtet ein wenig wegen der Karrieros. Es gab einmal keine freiwilligen Meldungen, da wurden aus dem vierten Distrikt zwei Fischer gelost, von dem einer nur die Schulkämpfe besucht hat und der andere erst zwölf war. Aber das kann dieses Mal ja nicht passieren. Dass es keine Frauen gibt ist keine sonderliche Verwunderung.“
„Warum das nicht?“, fragte Colin.
Zu seiner Überraschung war es Jemy, der antwortete.
„Weil das häufig vorkommt. Im Laufe der Geschichte Panems ist es schon vier Mal vorgekommen, dass Frauen aus den Spielen ausgeschlossen wurden, zwei Mal gab es männerfreie Spiele. Ist aber beim Kapitol nicht so gut angekommen.“
„Warum das nicht?“
„Da gibt es mehrere Theorien. Eine besagt, dass weniger Zuschauer eingeschaltet haben, weil der damalige Spielmacher frauenfeindlich war und schon am Füllhorn dreizehn von ihnen in die Luft gesprengt hat. Dann gibt es noch die, dass -“
„Ich freue mich darauf, die letzte Regel preiszugeben“, unterbrach Faye Jemy, wohl wissend, dass Jemy sich sonst wohl in seinen Ausführungen verlieren würde. „Aber das wird wohl bis zur Parade warten müssen.“
Niemand erwiderte darauf etwas. Nun war der peitschende Laut von außen doch zu hören. Ein Wimmern, kaum mehr als ein leises Klagen. Sie kannten die Regel, welche die Spiele dieses Jahr verändern würde. Die es zu den einzigartigen, hundersten Spielen machen würde.
Und sie alle waren gespannt, wie die Zuschauer auf all das reagieren würden.
Ein Glockenschlag in der Ferne. Elf weitere folgten. Ein Lächeln auf Fayes Lippen.
„Willkommen zu den hundertsten Spielen. Möge das Glück stets mit uns sein!“

 
Hallo und herzlich Willkommen zu Kevät – Frühlingssturm

Dies ist meine vielzuvielte MMFF und ich freue mich, dass ihr sie angeklickt habt. Wir schreiben das Jahr der hundertsten Hungerspiele, was förmlich nach Regeländerungen schreit. Dies ist der zweite Teil einer vierteiligen Reihe. Es wäre natürlich schön, wenn ihr die erste MMFF gelesen habt/mitlest, aber es sollte keine Probleme geben, es so zu verstehen. Die Arena steht im Vordergrund der Ereignisse und die hat keinerlei Bezug auf die andere. Sollte es trotz Erklärungen in der Hintergrundgeschichte Fragen geben, bin ich auch fast immer per Mail erreichbar – aber wie gesagt, ich versuche alles in der Geschichte selbst zu erklären.

Regeln für mich/ Infos für euch
♠ Wer einen Blick auf mein Profil geworfen hat, weiß, dass ich MMFFs nicht abbreche. Ich mag MMFF-Leichen nicht. Jemand hat sich Mühe mit dem Steckbrief gemacht und dann wird die MMFF abgebrochen – ärgerlich. Außerdem folgen noch zwei weitere Teile, also kann ich das hier gar nicht abbrechen. Was aber passieren kann, ist, dass es mal ein wenig dauert, bis ein neues Kapitel hochkommt. Meist schaffe ich es, ein- bis zwei Mal die Woche zu uploaden, aber es gibt Wochen, da klappt es eben nicht. Das bitte ich zu entschuldigen :D (Die andere MMFF, die derzeit noch läuft, liegt abgesehen von zwei Kaps auf meinem Rechner, btw.)
♣ Zu Beginn wird alle zwei Wochen geupdatet . Ich brauche eine Warmlaufzeit für meinen Vorrat. Nach den Ernten geht es dann schneller.
Zu den Gewinnern: Ich lose nicht, außer ich kann mich mal wirklich nicht zwischen zwei Tributen entscheiden. Das Überleben eures Tributen hängt vor allem davon ab, ob er in das Prinzip der Geschichte passt (Für euch ein Zufallselement, da ihr das nicht wissen könnt), die Ausarbeitung des Steckbriefes (Qualität vor Quantität) und ob ich weiß, dass ihr noch liest.

Regeln für euch
♦  Jeder darf einen Tributen reservieren, auf  Nachfrage hin auch einen Zweiten. Die Steckbriefe bitte unter  „Name + Distrikt + Geschlecht + Alter“ einschicken, damit ich den Überblick nicht verliere. Reservierungen bitte per Mail. Und ja, Reservierung ist Pflicht.
♠ Ich möchte euch bitten, den Steckbrief ordentlich auszufüllen, mir keine Marys oder Garys zu schicken und keine enge Bindungen zwischen den Tributen einzubauen, außer sie ist mit mir abgesprochen. Wenn ihr eine Idee habt und euch nicht sicher seid, ob sie durchführbar ist, dann schreibt mich gerne an, ich bin über die Mail erreichbar. Dafür halte ich es mir aber auch vor, Tribute abzulehnen, wenn eine Idee zu weit hergeholt ist. (Es gab Tribute, die mit ihren Händen Leute verätzen konnte, so etwas wäre dann die Kategorie: „Nein, den mag ich nicht annehmen“ xD)
♣ Den ausgefüllten Steckbrief hätte ich gerne innerhalb von vierzehn Tagen wieder. Braucht ihr mehr Zeit, schreibt mich an, das ist kein Problem. Aber ich werde dieses Mal nicht wieder hinter Steckis herlaufen, die sind einfach schneller als ich. Ist die Zeit abgelaufen und ich höre nicht mehr von euch, werde ich den Platz wieder freigeben.
♥ Zum Thema Reviews. Ich freue mich über Rückmeldungen jeder Art, nicht nur über Reviews. Mir ist wichtig, dass ich weiß, dass jemand noch liest, denn dafür schreibe ich: Damit das jemand liest und Spaß beim Lesen hat. Das heißt nicht, dass ihr jetzt jede Menge Reviews raushauen müsst. Mir reichen Lebenszeichen im Form von Mails, Reviews, Whats app, Rauchzeichen, oder wie auch immer es euch beliebt. Was ich voraussetze ist die Teilnahme bei den MMAs, einfach weil mir die sehr wichtig sind und euch etwas einbeziehen. Daran habe ich bis jetzt auch immer gut sehen können, wer noch liest, sie sind kurz und manchmal sogar wichtig xD. Ich weiß, dass wir alle durch Schule/Studium/Arbeit stark eingebunden sind und da ich auch kein Fan von „Super gemacht. Fertig“ - Reviews bin, setze ich Reviews einfach nicht voraus. Ich freue mich über Reviews und bin immer super motiviert, wenn ich eines bekomme. Aber an Reviews kopple ich nicht das Überleben eures Tributs. (Außerdem rege ich mich selbst immer wahnsinnig über MMFFs auf, die Reviews als verpflichtend auszeichnen. Reviews zu schreiben soll Freude bereiten und nicht aus Zwang geschehen, denn dann sind sie gar nicht so toll wie wenn das jemand macht, weil er möchte). Das einzige, was mir wichtig ist, ist die Rückmeldung bei der Ernte von eurem Charakter. Da ich viel vorschreibe, muss ich  wissen, ob ich ihn getroffen habe oder ihr etwas geändert haben wollt bei der Darstellung, denn sonst muss ich den Charakter irgendwann nach zwanzig Kapiteln umschreiben. Da weigere ich mich dann doch xD
♦Ich freue mich wirklich immer über Post. Also wenn ihr mal Fragen oder Wünsche habt, meldet euch. Ich werde nicht immer alles einbauen können, da ich wie gesagt gerne vorschreibe, aber man bekommt dann häufig eine andere Sicht auf die ganzen Geschehnisse und Dinge, was alles beeinflussen kann :D

Informationen zu den Spielen
♠ Die Altersgrenze wurde für die Spiele angehoben. Sie liegt nun bei   14-20 Jahren
♣ Es werden  nur Jungen in die Spiele gelost
♥ Es wird gelost. Freiwillige Meldungen sind dieses Jahr nicht erlaubt
♦ Die Siegerzahl ist von der obersten Spielmacherin als „variabel“  bezeichnet worden. Was das heißt, ist derzeit unbekannt.
♠ Es wird eine weitere Regeländerung geben, die allerdings noch unter Verschluss ist. Da ihr an dieser Regeländerung aktiv mitarbeiten sollt bzw. ich die damit zusammenhängenden Dinge nicht bestimmen werde, sondern ihr, werde ich euch, sobald ihr mir den Steckbrief geschickt habt, eine Mail mit drei bis fünf Begriffen schicken. Diese Begriffe werden im Nachhinein noch wichtig. Ich möchte, dass ihr Euch einen Begriff davon aussucht und mir diesen zurücksendet. Damit werdet ihr das Schicksal eures Tributen lenken, also wählt weise, denn manche Schicksale sind fies. Aber Achtung: Nicht jeder schlechte Begriff muss euren Tributen einen Strick drehen. Und nicht jeder gute Begriff macht es eurem Tributen leichter.  Wenn ich finde, dass ein Symbol besonders zu eurem Tributen passt, werde ich in der Mail einen entsprechenden Hinweis geben, aber ich werde euch die Wahl komplett überlassen, damit ich meine Hände in Unschuld waschen kann :D

Die Tribute

Distrikt 1
Ein reiches Distrikt, in welchem vor allem Schmuck hergestellt wird. Die Kinder werden in der Regel mit sieben Jahren in die Trainingslager gesteckt. Es werden auch Trainingsinternate angeboten, die spezifisch auf die Hungerspiele hinarbeiten und diese auch immer wieder in einem kleinen Areal simulieren. Die Gewinner erhalten Auszeichnungen und werden von den Trainern gerne als würdige Spieler bei den Betreuern vorgeschlagen.

Männlich: Grandidierite de Caen (17) von Anexa
Killcounts: 6
Symbol: Streichholz
-> Sieger

Männlich: Olivan Dravit (20) von Amary
Killcounts: 1
Getötet von: Grandiditerite de Cean
Todesursache: Im Zweikampf besiegt
Symbol: Herz

Distrikt 2
Ein reiches Distrikt, welches für die Ausbildung der Friedenswächter und den Steinbruch zuständig ist. Häufig kommt es wegen Ersterem zu Versetzungen in andere Distrikte. Das Training wird mit sieben Jahren begonnen. Mädchen und Jungen werden getrennt trainiert und den Stärksten eine Empfehlung für die Spiele gegeben, welche auf ihre Einwilligung (und in Ausnahmefällen ohne) an die Betreuerin gegeben wird, um ihr die Auswahl bei all den Freiwilligen jedes Jahr zu erleichtern.  

Männlich: Gaius Griddlebone (15)  von Lumey
Killcounts: 0  
Getötet von: Grandiditerite de Cean
Todesursache: Erstochen
Symbol: Mond

Männlich: Yorick Ceadda Garcia (17) von Mosaikmaedchen  
Killcounts: 5
Getötet von: Grandiditerite de Cean
Todesursache: Erstochen
Symbol: Totenkopf

Distrikt 3
Das dritte Distrikt ist für die Technik und den Sprengstoff verantwortlich. Sie bekommen häufig Zuschüsse vom Kapitol, damit die technischen Fortschritte nicht stagnieren. Das dritte Distrikt ist eines der reicheren Außendistrikte, besitzt aber keine eigene Trainingshalle, dafür aber viele Bibliotheken und Universitäten, was es den Personen ermöglicht, Wissen zu erlangen. Dies ist eines der wenigen Distrikte, in denen Empfehlungen geschrieben werden, die einen Tributen den Universitätszugang im Kapitol ermöglicht, wenn er einen gewissen IQ besitzt, überdurchschnittlich gut in der Schule ist und durch ein drittes, besonderes Merkmal (eine nützliche Erfindung, viel Geld oder vergleichbares). Diese Empfehlung wird aber selten ausgesprochen und kommt noch seltener durch.

Männlich:  Riaan Virtanen (17)  von Lusatia
Killcounts:  1
Getötet von: Yorick Ceadda Garcia
Todesursache: Vom Pfeil getroffen
Symbol: Der östliche Teil einer zerrissenen Landkarte

Männlich: Nathan Brady (20)   
Killcounts: 1
Getötet von: Kapitol
Todesursache: Von Mutation zerfleischt
Symbol: Schneeflocke

Distrikt 4
Fischen und Perlentauchen sind die größten Geschäfte des vierten Distrikts. Ob nun Hochseefischer, Fabrikant in einer Fischverarbeitungsfabrik oder als Verkäufer, es gibt viele Bereiche, denen man nachgehen kann. Hier ist niemand arbeitslos, der es nicht so will. Das vierte Distrikt bietet Trainingshallen an, die in der Regel ab dem achten Lebensjahr besucht werden.  

Männlich:  Cunning Armstrong (20)  von Herania
Killcounts: 0  
Symbol: Phiole
-> Sieger

Männlich: Perikles Tusamlil(19) von Herania
Killcounts: 0  
Getötet von: Yorick Ceadda Garcia
Todesursache: Vom Pfeil getroffen
Symbol: Der westliche Teil einer zerrissenen Landkarte

Distrikt 5
Die Arbeit mit Strom gilt als mühselig und gefährlich. Es kommt häufig zu Unfällen, die Menschen in den Tod oder die Armut stürzen, denn eine Versicherung für Arbeitsunfälle gibt es nicht. Wer nicht mehr arbeiten kann, ist eben arbeitslos. Aufgrund dieser Tatsache sind Kinder häufig gezwungen, früh arbeiten zu gehen, sodass es keine Seltenheit ist, mit fünfzehn Jahren die Schule abgebrochen zu haben und in den Fabriken anzufangen. Die Waisenhäuser in dem Distrikt sind bis zum Zerbersten gefüllt.  

Männlich: Volta Eagan (15) von Napstablook  
Killcounts: 0  
Getötet von: Kapitol
Todesursache: Von Mutation getötet
Symbol: Der nördliche Teil einer zerrissenen Landkarte

Männlich: Cain Jaromir Taves (16) von Annabeth Everdeen  
Killcounts: 0  
Getötet von: Chespin Parker
Todesursache: In einer Aufgabe als Opferlamm auserkoren
Symbol: Altar

Distrikt 6
Hier werden Hovercrafts und Züge hergestellt, meistens für das Kapitol. Auch Automobile finden hier ihren Anfang. Mit der Zeit hat sich das sechste Distrikt aber auch für sich selbst ein Netz aus Bahngleisen gesponnen, sodass dieses Distrikt weitreichend vernetzt ist. Hin und wieder sieht man reichere Personen sogar mit einem Automobil durch die Straßen fahren. Die meisten Personen sind hier Fabrikarbeiter. Mit sechzehn Jahren ist es erlaubt, die Schule zu verlassen und zu arbeiten, auch wenn immer davon abgeraten wird.  

Männlich: Caleb Butler (19) von lindork
Killcounts: 0  
Getötet von: Yorick Ceadda Garcia
Todesursache: Von Pfeil getroffen
Symbol: Tür

Männlich: Arvic Evelon, 19 von NuclearButterfly
Killcounts: 1
Getötet von: Sich selbst  
Todesursache: Hat sich vergiftet
Symbol: Stern

Distrikt 7
Das waldige Distrikt besitzt neben Bäumen auch Seen und weite, ebene Lichtungen. Neben den Fällen von Bäumen gehört auch die Herstellung von Papier und das Binden von Büchern zu den Aufgaben des Distrikts. Zwar werden die Texte vom Kapitol gesendet und nur selten finden sich tatsächlich professionelle Schriftsteller in diesem Distrikt, aber die Möglichkeit an Bücher zu kommen ist gegeben, sodass einige Distriktler sehr belesen sind. Die Arbeit als Holzfäller ist ab 17 Jahren erlaubt.

Männlich: Chespin Parker (19) von Lumey
Killcounts: 1
Getötet von: Kapitol (wird Grandiditerite de Cean angerechnet)
Todesursache: Durch die Verbindung zu Olivan bei seinem Tod ebenfalls gestorben
Symbol: Feder

Männlich: Jorvis Ferguson (17) von The Heavenly Dog
Killcounts: 0  
Getötet von: Nathan Brady
Todesursache: Erstochen
Symbol: Blume

Distrikt 8
Dieser Distrikt befasst sich mit der Herstellung von Stoffen, das Einfärben oder das Nähen. Hier werden auch die Friedenswächteruniformen hergestellt. Die Arbeit in den Fabriken ist ab 12 Jahren nebenberuflich, ab 16 Jahren hauptberuflich erlaubt. Dieser Distrikt stinkt nach Qualm und es gibt nur wenig grün, da das meiste Organische in dieser Luft eingeht. Hier kommt es oft zu Lungenkrankheiten und nicht selten stirbt jemand bereits in jungen Jahren. Die Distriktler leben meist in kleinen Mietwohnungen, die für die Größen der Familien viel zu klein sind.  

Männlich: Dainodkas Vaiton (19) von asc
Killcounts: 0  
Getötet von: Riaan Virtanen
Todesursache: Erstochen
Symbol: Schlüssel

Männlich: Blice Coutton (19)  
Killcounts: 0  
Getötet von: Kapitol
Todesursache: Wollte bei Aufgabe betrügen
Symbol: Bogen

Distrikt 9
Die vielen Felder lassen das Distrikt groß und weitläufig wirken. Hier gibt es neben den großen Arbeitsbereichen auch häufig kleine Seen, an denen man nach der Arbeit entspannen kann. Die Saisonarbeit auf dem Feld hat den Nachteil, dass im Winter kein Geld ins Haus kommt, weswegen besonders in den kalten Monaten großer Hunger herrscht. Die Fabrikarbeiter, die das Getreide im Herbst und Winter weiterverarbeiten, verdienen dort besser und leiden deswegen im Sommer nicht allzu sehr, zumal es ihnen häufig möglich ist, sich im Sommer einen Platz auf dem Feld zu sichern, da diese leichter zu erhalten sind als ein Platz in der Fabrik. Ab 15 Jahren steht es den Kindern frei, nebenberuflich auf dem Feld zu arbeiten, ab 17 Jahren hauptberuflich. Man muss 18 Jahre alt sein, um in der Fabrik zu arbeiten.

Männlich: Keiynan Odenkirk (18) von Irratia  
Killcounts: 0  
Getötet von: Yorick Ceadda Garcia
Todesursache: Von Pfeil getroffen
Symbol: Geschlossenes Auge

Männlich: Basil Farrow (18)  von Napstablook  
Killcounts: 0  
Getötet von: Kapitol
Todesursache: Vertrauensaufgabe gescheitert (Tag 2)
Symbol: Pfeil

Distrikt 10
Das zehnte Distrikt besitzt viele Weiden und einige Tiere. Es gibt einige Arbeit, da neben Fleisch auch Produkte wie Milch und Wolle weiterverarbeitet werden müssen. Die Personen im Distrikt werden zwar unterbezahlt, aber es ist möglich, mit viel Arbeit einen normalen Lebensstandard zu erreichen. Bauernhöfe und Farmen gibt es zuhauf und bleiben meistens im Familiebesitz. Hier ist es erlaubt, seine Kinder zuhause zu unterrichten, da das Wissen um die Haltung von Tieren und die Weiterverarbeitung wichtiger gestuft wird als Allgemeinwissen. Natürlich sind auch offene Schulen vorhjanden, an denen man einen Abschluss machen kann, um irgendwann einen der begehrten Jobs als Buchhalter oder Import/Exportmann in den großen Häfen zu erhaschen.

Männlich: Kiran Andhara (19) von zinalynn
Killcounts: 0  
Getötet von: Grandiditerite de Cean
Todesursache: Erstochen
Symbol: Verband

Männlich: Ovia Porcus (16)
Killcounts: 0  
Getötet von: Mutation
Todesursache: Vom Bacnab des Südens verbrannt (Tag 2)
Symbol:  Der südliche Teil einer zerrissenen Landkarte

Distrikt 11
Das elfte Distrikt ist der ärmste Distrikt, da es viele Kinder beherbergt und die Arbeit nur sehr gering vergütet wird. Auch wenn das elfte Distrikt Nahrungsmittel anbaut, so ist es unter Strafe verboten, etwas davon zu nehmen, da es hauptsächlich für das Kapitol produziert wird. War die Ernte schlecht, sind die Winter häufig so lang, dass einige dem Hungertod nahe sind, wenn man keine Tesserasteine in Anspruch nimmt. Schulpflicht gibt es keine. Die Menschen aus dem Distrikt sind zu einem großen Prozentsatz dunkelhäutig.  

Männlich: Malum Aspart (14)  
Killcounts: 0  
Getötet von: Kapitol
Todesursache: Von Mutation getötet
Symbol: Honigwabe

Männlich: Nigrum Musa (17)  
Killcounts: 0  
Getötet von: Grandiditerite de Cean
Todesursache: Ihm wurde die Kehle durchgeschnitten
Symbol: Stein

Distrikt 12
Dieses Distrikt ist zweigeteilt: Es gibt den Saum und das Händlerviertel. Im Saum leben die Armen, während das Leben in dem Händlerviertel noch erträglich ist. Es gibt chronischen Arbeitsmangel, da dieser Distrikt zu wenige Möglichkeiten bietet. In den Minen zu arbeiten ist erst mit 18 Jahren erlaubt, sodass Kinder kaum eine Hilfe sind.

Männlich: Gavin Terrai, 19 von lindork
Killcounts: 0  
Getötet von: Kapitol
Todesursache: Bei Aufgabe gescheitert
Symbol: Regentropfen

Männlich: Wallace Cordero (20) von Napstablook
Killcounts: 0  
Getötet von: Olivan Dravit
Todesursache: Kehle durchgeschnitten
Symbol: Grabstein ohne Namen

Distrikt 13
Das dreizehnte Distrikt wurde zerbombt und wird nun seit etwa zwanzig Jahren langsam neu aufgebaut. Seitdem wirbt man aus anderen Distrikten mit guten Jobangeboten und netten Wohnungen, wobei sich schnell herausstellen soll, dass nur die Hauptstadt wieder aufgebaut wurde. Der Rest liegt noch im Schutt da und muss erst noch aufgebaut werden, womit sich die Bewohner beschäftigen müssen. Durch sie werden die Ruinen bewohnbar. Es gibt aufgeschüttete Sandberge und einen kleinen See. Hier gibt es eine bunte Mischung an Leuten aus den verschiedensten Distrikten.  

Männlich: Musgravite de Caen (17) von Anexa
Killcounts: 0  
Getötet von: Kapitol
Todesursache: Zeitüberschreitung bei den Aufgaben
Symbol: Sonne

Männlich: Tameo Wyell (19) von WeisesFrettchen
Killcounts: 0  
Getötet von: Yorick Ceadda Garcia, der einen Pfeil auf ihn geschossen hat (Tag 1)
Symbol: Verwelkte Blume
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