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Die Welt ist ein Haufen Schrott

von Kurokochy
GeschichteSci-Fi / P12 / Gen
Aki Crow Hogan Jack Atlas Yusei Fudo
26.04.2018
30.10.2020
13
26.996
5
Alle Kapitel
40 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
10.07.2018 2.052
 
Uuuund da wär ich mal wieder mit einem neuen Kapitel ;)
Ich denke die länge sollte dieses mal ausreichend sein XDD
Das Kapitel wird anfangs noch aus Akizas sicht sein, aber ca zur mitte hin zu Yuseis wechseln. ^^
Und jetzt wünsche ich viel spaß beim lesen! XD

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Was zuletzt geschah:
Auf einmal schoss dem eigentlichen Spion ein Satz durch den Kopf, den Crow ihm vor ein paar Jahren mal erzählt hatte. „Eine unangenehme Situation kann nur besser werden, wenn du anfängst zu reden! ...Oder sie wird noch schlimmer! Hahaha!“ Mal von dem letzten Teil abgesehen war der Rat bisher eigentlich immer recht hilfreich. „Warum bist du nicht einfach ins Lazarett gegangen?“, fragte er schließlich. Sie schwieg kurz. „...es wäre fatal für mein Image als "unbezwingbare Hexe" wenn ich meine Wunden offen zeigen würde... also lass ich solche Schrammen meist einfach so verheilen. Es dauert dann zwar etwas länger, aber das ist ok.“ „Hast du keine Angst vor Entzündungen?“, fragte er monoton. „Wir haben krieg, ich habe andere Sorgen.“, erwiderte die Rothaarige ernst. Yuu begann zu grübeln. Bisher hatten in dieser Organisation auf ihn alle so gewirkt, als wenn sie bereits wieder vergessen hätten das die Welt sich im Krieg befand. Wahrscheinlich war es bei ihr anders, da sie noch auf Missionen außerhalb des sicheren Geländes der Arcadia ging. „Fertig.“, gut wollend klopfte der Mechaniker ihr auf die Schulter. „Au! Spinnst du?! Das tut weh!“, zischte sie ihn an. Überrascht hob der Schwarzhaarige seine Hände. „...Sorry.“ schmunzelnd musterte Akiza ihn. //Er ist seltsam, aber ich glaube nicht das er der Organisation etwas Böses will...//



„Ich geh dann mal weiter Arbeiten.“ sprach der Schwarzhaarige erwartungsvoll, doch bekam keine Antwort. Nach der "Behandlung“ von Akiza wollte Yusei eigentlich gleich zurück gehen, doch die junge Agentin wies ihn an zu warten, bis sie sich umgezogen hatte. Bis jetzt war sie noch nicht wieder zurückgekehrt.
//Mit der Verletzung ist es bestimmt schwieriger sich umzuziehen//, dachte er. //...wenn ich schon mal hier bin.//, neugierig erforschte er das Zimmer. Immerhin hatte sich der junge Agent eigentlich zum Spionieren hier eingeschlichen. In das Arcadia. Gerade als der Undercover-Mechaniker meinte etwas Interessantes entdeckt zu haben, hörte er, wie sich die Klinke nach unten drückte. Blitzschnell saß er wieder auf seinem Platz auf der Couch in der Mitte des Raumes. „Hattest du vorhin was gesagt? Mir war so, als hätte ich was gehört...“, fragte die Rothaarige verwundert. Sie trug inzwischen ein lockeres T-Shirt und eine Jogginghose. Von den Bandagen war nichts zu sehen. „Ich fragte, ob ich meine Arbeit beenden gehen kann, oder wolltest du noch was Bestimmtes...?“ //Warum genau bat ich ihn eigentlich zu bleiben...? Ich mag doch gar keinen Besuch und ihn ausspionieren will ich auch nicht mehr...//, verwirrt über ihre eigenen Gedanken bemerkte Akiza vorerst gar nicht das ihr Kommunikator klingelte. Bis Yusei sich räusperte. „...willst da nicht ran gehen...?“ „Hm? Oh! Ähm, ja... einen Moment bitte.“ Der Schwarzhaarige seufzte frustriert, blieb aber weiterhin brav sitzen.



„Akiza hier, was ist los Sayer?“, meldete sich die Agentin zu Wort, gleich nachdem sie den Videochat eingestellt hatte. „Was los ist??! Ich warte hier seit einer halben Stunde auf deinen Bericht! Was war los?!“, vor einer Sekunde noch wütend, wurde der Braunhaarige plötzlich ganz ruhig. Gefährlich ruhig. „Meine Rose, wer ist das da hinter dir in deinem Zimmer...?“ Überrascht drehte die Rothaarige sich um. Yusei war einmal rum gewandert um auch etwas sehen zu können, wusste aber nicht das er auch ihn sehen konnte. Wie eine Statue hörte er einfach auf sich zu bewegen. „Sayer... das ist Yuu... du hast ihn vor einer Weile als Mechaniker für uns eingestellt...“, angestrengt versuchte Sie so sachlich wie möglich zu bleiben, auch wenn es nicht wirklich etwas zu verstecken gab. //Sayer wird immer so schnell eifersüchtig...// „Ach, ist bei dir denn irgendwas kaputtgegangen?“, er hatte sich zum Glück schnell wieder beruhigt.
//Wie erkläre ich das denn jetzt am besten...? Wenn ich ihm sage, dass ich verletzt bin und er mich verbunden hat, wird er garantiert ausrasten... er mag es nicht, wenn ich anderen nähre. Obwohl es ja nur zu meinem besten ist.//, vorsichtig wagte die Rothaarige einen Blick nach hinten. //Warum sieht sie mich so komisch an?//, der sichtbar verwirrte Cappyträger stand einfach weiterhin still im Hintergrund. Dann drehte sich Akiza wieder um. //Was soll’s, im Bad ist der Duschschlauch locker...// „Ja, genau so ist es. Im Bad funktioniert der Duschschlauch nicht mehr richtig. Und als ich ihn so mit dem ganzen Werkzeug im Flur sitzen sah, dachte ich >wenigstens kommt dann nicht wieder einer der Muskelprotze<“ verstehend nickte der Braunhaarige kurz und wollte sich bereits wieder verabschieden, doch Akiza hatte sich das wohl etwas anders vorgestellt. „Hey Sayer! Warte noch kurz, du hattest ja wegen dem Bericht angerufen, nicht wahr?“, eifrig holte die Rothaarige schnell etwas aus der anderen Ecke des Raumes, was Yusei stutzig machte.



//Das ist das Ding, das meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatte, bevor Aliza den Raum betrat...!// Stolz präsentierte sie es ihrem Vorgesetzten. Yusei hatte sich in der Zwischenzeit unauffällig aus dem Bild geschlichen. Triumphierend hielt sie das etwas hoch. „Meine Rose, was ist das...?“, fragte der Mann mit Schmalzlocke auf der anderen Seite des Bildschirmes verwirrt. //Ich weiß was es ist... oder besser von wem es ist!!!//, schockiert musste Yusei mit ansehen wie die Rothaarige die Lieblingswaffe seines besten Freundes in Höhe hielt wie eine Trophäe. „Das hab ich von meiner Mission mitgebracht, es gehört einem Agenten, den ich bekämpft habe.“ „...Und was soll an diesem Mitbringsel so besonders sein?“ Sayer verstand immer noch nicht, was Akiza eigentlich von ihm wollte. Seufzend drehte sich die junge Agentin um und krempelte vorsichtig ihr Shirt hoch, Sodas man ihren Rücken sehen konnte. Überrascht starrte der Grünäugige sie an. „Das sind Schnittwunden durch das Schwert, die ich DURCH MEINEN ANZUG HINDURCH erlitten habe, und das, obwohl es mich nur leicht berührt hat!“ Während die beiden sich weiter über die Erfolge und Misserfolge der letzten Mission austauschten, war Yusei viel mehr damit beschäftigt seine Tarnung vor lauter Wut nicht gleich auffliegend zu lassen...
//Diese eilende Schlampe! Was hat sie mit Jack angestellt?!! Er würde sein Red Archfiend niemals kampflos zurück lassen! ...Bitte sag mir nicht sie hat ihn...!!!//, sauer lugte der Schwarzhaarige rüber zur Rothaarigen.
//Nein, ich kann nicht glauben, dass er Tod sein soll...! Ich muss mich beruhigen... atmen... Alles ist gut... Konzentriere dich auf das Gespräch!// „Ich verstehe, das hast du gut gemacht!“, lobte Sayer seine Untergebene gerade. „Was hast du mit dem esitzer gemacht?“ //Genau zur richtigen Stelle!//, dachte Yusei sich und spitze aufmerksam sie Ohren. „Ich wollte es eigentlich wie immer machen, aber da kamen plötzlich mehr Leute dazu, und da ich das Schwert unbedingt mitnehmen wollte, musste ich mich beeilen. Außerdem hatte mein Anzug seine Grenzen, was die Temperatur angeht an diesem Punkt bereits erreicht.“ berichtete die Rothaarige zu Ende. Erleichtert atmete Yusei ein. //Er ist also nicht Tod...// „Und nur so nebenbei Akiza... ist dieser Mechaniker immer noch bei dir...?“, überrascht sah sie ihn an und gab Yusei dabei ein Handzeichen ins Bad zu gehen. „Nein, er ist gerade die Dusche reparieren.“, log sie.
//Warum kann ich nicht einfach gehen?//, dachte sich derweil der Schwarzhaarige grummelnd und ging ins Bad.



Was die beiden danach besprachen, konnte er nicht mehr verstehen da das Zimmer oder viel mehr die Wohnung, sehr schalldicht wahr. Wahrscheinlich würden die Wände in den oberen Etagen im Falle eines Angriffes nich etwas stabiler gebaut. Der Mechaniker staunte nicht schlecht, als er im Badezimmer ankam. Helle, polierte Fliesen, eine Badewanne inklusive Dusche, Toilette und Waschbecken! In einem Raum! Für nur eine Person! So viel Luxus auf einmal war schon fast zu viel für den Jungen Agenten. Da er nicht genau wusste, wie er mit der Situation umgehen sollte, sah er sich etwas genauer um. //Der Schlauch hier ist ja wirklich kaputt...//, mir nichts, dir nichts, aus reinem Instinkt fing der Schwarzhaarige an seinen Werkzeugkasten zu öffnen und mit dem Handwerken anzufangen. Gefühlte Stunden dauerte das Gespräch mit Sayer an. Genervt tippelte die Rothaarige mit ihrem Fuß auf und ab. Im Grunde warnte die Schmalzlocke Akiza nur noch, wie gefährlich es ist anderen Leute zu schnell vertrauen zu schenken.
//Als ob ich das nicht wüsste...!!!// Als er dann endlich fertig war und ihr für den nächsten Tag "frei" gab, eilte die Top-Agentin so schnell wie möglich nach hinten in ihr Badezimmer. Doch was sie da sah überraschte sie. Yuu hatte in der Zwischenzeit fünf ihrer Fliesen aus der Wand entfernt, den Schlauch vom Duschkopf abgetrennt, und im Allgemeinen ein totales Durcheinander veranstaltet! „Was um alles in der Welt?!!!“, wütend stampfte die Rothaarige auf ihn zu. Die furchterregende Aura, die sie dabei umgab, war nicht zu übersehen... „Der Wasserdruck...“, murmelte der Dunkelhaarige desinteressiert. „Hä...?“, verwirrt starrte sie ihn an, doch er war voll und ganz auf seine Arbeit konzentriert. Nach ein paar Handgriffen, schloss er schließlich die Fliese wieder, und sah sie an. „Das Problem war der Wasserdruck. Nicht der Schlauch.“ wiederholte er sich. So richtig verstehen konnte Akiza zwar immer noch nicht was er meinte, doch anscheinend hatte er ihr Problem gelöst....? „Der Schlauch ist zwar auch etwas beschädigt, aber das lag am zu hohem Wasserdruck, und nicht am Schlauch selbst. Selbst wenn ich ihn so zusammengebaut hätte, wär das Problem nach einer Weile wiedergekommen.“, erklärte er, da ihm ihr verwirrtes Gesicht nicht entgangen war.
„Oh.“, erwiderte sie nur sprachlos. //Wer hätte gedacht das er das Problem tatsächlich lösen kann...? Ich hab schon alle möglichen Mechaniker der Organisation hier herkommen lassen, aber das Problem ist immer wieder gekommen. Und jetzt weiß ich auch wieso...//



„Danke für deine Hilfe.“, nach der kurzen Überraschung, hatte sie schnell ihren gewohnten gefassten Gesichtsausdruck wiedergefunden. „Ist mein Job“, meinte Yuu bloß gewohnt knapp. Irgendwie brachte das die Rothaarige zum kichern. Nun war Yusei es, der überrascht aussah. „Ist was?“, fragte Akiza daraufhin sauer und verschränkte ihre Arme vor der Brust. „Nein, nichts. Ich schließe noch schnell die Löscher, füge die Dusche wieder zusammen und bin dann auch schon wieder weg.“
Still beendete er seine Arbeit, während sie ihn dabei beobachtete. //Alle anderen hätten in dieser Situation versucht mir Komplimente zu machen, aber er scheint wirklich nur seine Arbeit im Kopf zu haben...// Akiza wusste nicht genau wieso, doch irgendwie fand sie das Sympathisch. „Hey.“ „...Was ist?“, vorsichtig musterte sie ihn. „Sayer meinte eben zu mir, ich könne morgen frei machen und ich möchte mich bedanken. Hättest du Lust mit mir ins Gym zu gehen?“, fragte die Rothaarige, als wäre es ein Befehl. Zweifelnd runzelte der Schwarzhaarige seine Stirn. „Was wenn ich nein sage...?“ „Warum solltest du nein sagen wollen? Angst zu zeigen wie schwach du bist??!“, höhnisch grinsend erwartete die Schöne eine Antwort. Man konnte deutlich sehen das Yusei angepisst war. Allerdings nicht, weil sie ihn schwach genannt hatte, sondern weil sie so tat, als könne sie ihm Befehle geben. Er hasste es unglaublich, wenn jemand so tat, als wäre derjenige mehr wert als die anderen. „Wenn du von deinem hohen Ross runter steigst überleg ich es mir vielleicht.“ meinte er wütend, packte sein Zeug zusammen, und verließ den Raum. Beim Vorbeigehen rempelte er sie leicht von der Seite an. Geschockt stellte die Rothaarige fest, dass er auch bereits aus der Wohnung verschwunden war. „Was ist denn bei dem denn falsch??!“, murmelte die Top-Agentin aufgebracht und stürmte ebenfalls zur Tür hinaus. Wie erwartet saß der neue wieder vor seinem Loch in der Wand und schraubte weiter an seinen komischen Drähten rum. Ich fordere dich zum Duell!“, schrie sie ihm entgegen. „Nein Danke.“, erwiderte der Schwarzhaarige ihr mit fester Stimme.
//Was fällt ihm ein??! Ich weiß besser als jeder andere wie es ist lieber allein sein zu wollen, aber er wollte doch zuerst etwas mit mir zu tun haben, oder bilde ich mir das nur ein...? Das kommt mir doch schon sehr seltsam vor...
...Vielleicht habe ich die Spion-Theorie doch zu schnell fallen gelassen...//

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Soooo das wärs dann wieder XD
Ich hoffe das war jetzt alles nicht zu viel auf einmal ^^°
Das nächste Kapitel ist schon fertig, da braucht ihr euch also keine Sorgen machen ;3
Trotzdem veröffentliche ich auch erst noch mal bei anderen FF´s weiter ^^
Wenn euch das Kapitel gefallen hat, und auch wenn nicht, lasst bitte eine Review da! :D

LG Eure Kurokochy~~~
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