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Die Welt ist ein Haufen Schrott

von Kurokochy
GeschichteSci-Fi / P12 / Gen
Aki Crow Hogan Jack Atlas Yusei Fudo
26.04.2018
30.10.2020
13
26.996
5
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40 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
26.06.2018 2.853
 
Hey ho XD
Da wär ich dann heute auch noch mal mit einem neuen Kapitel, wieder zu dieser FF XD
Ich hoffe es gefällt euch, es ist wieder etwas länger und auch mehr Yuaki orientiert,
da die beiden sich ja bisher immer noch nicht so richtig unterhalten haben ^^°
Aber auch Jack spielt eine große rolle, naja, lest selbst ;3

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Was zuletzt geschah:
Vor dem vermeintlichen Lazarett angekommen, studierte die Rothaarige vorerst ganz genau ihre Umgebung. Das Beobachten half ihr sich ein Bild der Situation und den Fähigkeiten der einzelnen Menschen zu machen. Zu ihrer Überraschung stellte sie fest, dass die "Ärzte" hier tatsächlich die Bürger behandelten.
Einer von ihnen stach ganz besonders heraus, sein Name war Dr. Schmidt.



„Schnell! Wir brauchen dringend Unterstützung! Wir haben noch niemanden verloren, aber um die Patienten steht es kritisch und um ein paar meiner Ärzte auch!“ Überall um den nicht mehr ganz so jungen Arzt herum explodierten Gebäudeteile und schrien verletzte Menschen. „Was ist denn hier los...??!“, völlig überrumpelt von der Situation stand der blonde Agent vor dem Lazarett. Eigentlich war er nur gekommen, um sich für die schnelle Hilfe nach der vorletzten Mission zu bedanken, doch wie es schien, musste er nun spontan eine Neue starten... „Meister, was ist hier los? Was sollen wir tun??“, verängstigt versteckten seine Schützlinge sich hinter ihm. „Ich weiß selber nicht was los ist, aber dieses Lazarett steht gewisser Maßen unter unserem Schutz, also...“, gefährlich zog er mit der rechten Hand seine Waffe, die er stets bei sich trug, „...werden wir kämpfen!“ wild entschlossen brachte sich der Top-Agent und Vize-Chef in Kampfstellung. Schockiert sahen ihn seine Schüler an. „WIR??!“, fragten sie bibbernd im Chor. Genervt schnalzte Jack mit der Zunge. Solche Angstgasen konnte er jetzt nicht gebrauchen. ...Andererseits war dies ihre erste Auswärts Mission und sie haben bisher nur das Basistraining abgeschlossen. Innerlich rang er um eine Entscheidung. Er hatte die Verantwortung für die Sicherheit seiner Schützlinge zu garantieren, andererseits wollte er demjenigen, der das getan hatte, unglaublich gerne in den Arsch treten... //Was würde Yusei jetzt tun...?// Zugegeben, er hasste es sich den Schwarzhaarigen zum Beispiel zu nehmen, da er seiner Meinung nach sowieso besser als er war, aber es nun mal Tatsache, dass Yusei der bessere Stratege war. „Geht zurück zur Basis oder kämpft mit. Rettet Verwundete oder holt Verstärkung. Es ist mir egal! ABER ICH MUSS JETZT KÄMPFEN!!!“, ohne noch ein mal nach hinten zu gucken, stürmte der blonde Agent, sein Schwert mit beiden Händen fest im Griff, auf das "Schlachtfeld" los. Seine drei Schützlinge blieben zurück.
//Der Meister ist so cool!!!// Während Jack bereits mitten im Geschehen war und die restlichen Menschen, die noch in den brennenden Überresten des Gebäudes waren, heraus leitete, teilten sich seine Schüler auf. Zwei von ihnen hatten zu große Angst und entschieden sich zurück zur Basis zu gehen und Verstärkung anzufordern, während der dritte anfing, Verletzte, die unter den Trümmern begraben lagen und sich nicht selbst befreien konnten, zu helfen. Eine halbe Stunde hatte es gedauert die übriggebliebenen Leute aus dem brennenden Lazarett zu schaffen. Der Rauch wurde immer dichter und die Hitze machte dem Blonden ordentlich zu schaffen. In seinen Zivilklamotten war es nun einmal nicht so einfach diese Temperaturen lange aushalten zu können. Doch er blieb standhaft, denn NOCH war seine Mission nicht beendet. „Der Täter muss hier noch irgendwo sein...“, murmelte der Agent und observierte hoch konzentriert seine Umgebung. Plötzlich, ein Kichern! Vor schock weiteren sich seine Augen. Er kannte dieses teuflische Kichern nur zu gut... es verfolgte ihn in seinen Träumen. Seinen Albträumen. „WO STECKST DU, DU UNGEHEUER??!!!!“, brüllte er wutentbrannt durch die brennenden Trümmer dessen, was früher einmal das Lazarett war. Und wieder ertönte das Kichern. Gespenstisch hallte es von einer Ecke des Raumes zur anderen. „Keiner spielt seine Spielchen mit JACK ATLAS!!!!! ZEIG DICH ENDLICH DU... DU MONSTRUM!!!“



Ein eiskalter Schauer lief dem brüllendem Agenten den Rücken hinunter, als sich im Rauch eine Silhouette bildete.
Verbissen verstärkte Jack seinen Griff um sein Schwert. Wäre Yusei jetzt da gewesen, hätte er schon längst den Rückzug befohlen. Ohne Anzug, in einem brennenden Gebäude mit jemanden zu kämpfen der einen das letzte Mal innerhalb einer Millisekunde K.O. geschlagen hat, war wirklich dumm. Das wusste er. Und trotzdem... Trotzdem konnte er einfach nicht anders, als sich herausfordernd in den Weg zu stellen. Sein "rotes-Erzunterwelter" Schwert glühte im flackernden Licht des Feuers rot auf. Endlich trat der Schatten aus seinem rauchigen Versteck hervor und blieb ein paar Meter vor Jack stehen. Zuerst konnte der große Agent es nicht fassen. //Es stimmt also, was Yusei gesagt hatte... ICH WURDE VON EINER FRAU FERTIG GEMACHT!!!// wütend verstärkte er seinen Griff um das Schwert weiter. „Deine Muskeln so anzuspannen wird dir auch nicht weiterhelfen...“, grinste seine Gegnerin neckisch. Dank des Anzuges machten ihr die Temperaturen nichts weiter aus. Zähneknirschend suchte Jack nach Schwachstellen. Doch er fand keine. Ihre Waffe sicher und selbstbewusst in einer Hand haltend stand die Rothaarige da. „Was ist? Hast du dein Maul vielleicht doch zu weit aufgerissen und nicht mehr den Mumm mit einer FRAU zu kämpfen?!“ Die Rothaarige wusste genau, was die meisten ihrer Gegner dachten, wenn sie sie sahen. Zuerst war es ein "Hexe!" Oder "Monstrum!" Dann ein "Das ist ja nur eine Frau..." und am Ende wieder die "Hexe". Sie war es leid verurteilt zu werden. Schon damals als junges Mädchen. Irgendwann war es ihr einfach nur noch egal, was die anderen über sie sagten oder dachten. Also versuchte sie schon gar nicht mehr irgendetwas anderes zu sein als die Hexe, für die sie alle hielten. „So ein Quatsch! Ich werde dir zeigen was passiert, wenn du dich mit JACK ATLAS anlegst, du kleine Hexe!!!“, bitter grinsend ging Akiza weiter auf den Blonden zu. Und aktivierte ihre Waffe. „Na dann zeig mal was du kannst...“, murmelte sie bedrohlich und setzte zum ersten Schlag an. Ihre Waffe, die anfangs nur ein Griff war, verwandelte sich langsam in eine lange Lederpeitsche mit kleinen Knoten am Ende. Stutzend beobachtete Jack das ganze. //Was ist denn das für eine neue Art von Technik??! Eine Waffe, die sich verwandeln kann?!! Ich hoffe Yusei stellt dazu schon Nachforschungen an...!// „Was ist denn los Großer?! Ist denken zu anstrengend, als das du dabei kämpfen könntest?!“, höhnisch lachend setzte die Rothaarige zu einem zweiten, noch kraftvollerem Schlag an. Zischend durchschnitt ihre Peitsche die Luft. Unberechenbar wie eine Schlange wand sie sich in der Luft. Mit einem Hechtsprung zur Seite schaffte es der Blonde gerade so, noch auszuweichen. Als die lange lederne Waffe auf den Boden traf, hallte ein lauter Knall durch den immer heißer, aber auch stickiger werdenden Raum. Angriffslustig ließ Akiza ihre "Black Rose", durch den Dreck am Boden tanzen. Hoch konzentriert überlegte Jack und suchte nach einer Strategie. Mit dem Schwert war er absolut unterlegen. Wenn er versuchen würde zu blocken, würde die Peitsche sich nur um die Klinge wickeln und ihn somit entwaffnen. //Peitschen sind ausschließlich für die Distanz gemacht, im Nahkampf bin ich ihr überlegen!// In dieser brenzligen Situation fackelte er nicht lange, mit dem Gedanken und setzte seine "Strategie" sofort in die Tat um. Mit einem lauten Kampfschrei stürmte der Blonde Agent auf die junge Agentin los. „Wie einfältig...“, schon fast enttäuscht wechselte Akiza die Form ihrer Waffe zu einer kurzen, aber dafür mit Dornen ähnlichen Stacheln, bedeckten Peitsche. Es ging alles so schnell, dass der Blonde nicht mehr reagieren konnte. //In den Dornen ist Gift!!!//, schoss es ihm blitzartig durch den Kopf, als das Blut in seinen Adern anfing wie Säure zu brennen. //WAS IST DAS FÜR EIN ZEUG?!?!!!//, schmerzhaft schrie er auf. „Ohh~ hat dich etwa an meinen Dornen gestochen edler Prinz?“ kicherte die Rothaarige amüsiert und sah Jack dabei zu, wie er sich krümmend auf dem Boden wälztet. Zwischendurch versuchte er zwar wieder aufzustehen und weiter zu kämpfen, doch die Schmerzen waren einfach zu groß. Seufzend deaktivierte Akiza ihre Waffe. „War das etwa schon alles...? Nachdem dieser andere Typ es geschafft hat trotz meines Schlafgiftes zu entkommen, hätte ich gedacht das ihr fähiger seid...“ Eine leichte Blutlache zog sich über Jacks Mund hinunter zum Kinn. Er konnte zwar nur gedämpft sehen und hören, doch er verstand trotzdem jedes einzelne Wort. //Yusei war an dem Tag vergiftet??! Und wir dachten alle er wär bloß übermüdet gewesen...!// Die Sicht des Violettäugigen verschwamm immer weiter, bis er schließlich das Bewusstsein verlor.



Enttäuscht darüber, dass ihr Spielzeug so schnell kaputtgegangen war, betrachtete die Rothaarige ihr Werk. //...Ob er wohl Tod ist? ...Ich sollte lieber auf Nummer sicher gehen.// kurz entschlossen griff sie nach ihrem Stilett, dass sie als Reservewaffe immer um ihr linkes Bein geschnallt trug. Die umher fliegende Glut in der Luft fing langsam an in Kreisen, um die beiden herumzuwirbeln. Doch die Rothaarige ließ sich von ihrem Vorhaben nicht abbringen. Mit beiden Händen rammte sie dem Blonden das kleine spitze Messer mitten ins Herz. Jedenfalls hätte sie das getan, wenn das Feuer nicht urplötzlich eine Barriere um ihn gebildet hätte! „W-Was zum...??!“ Akiza konnte ihren Augen nicht glauben. Doch so schnell wie sie gekommen war, war sie auch wieder verschwunden. Alles was übrig blieb, war ein blonder Typ auf dem Boden, und ein... rot glühendes Schwert neben ihm...?! Zögerlich griff die junge Agentin nach dem Griff. „Red Archfiend...“ Lass sie leise vor.
//War diese Inschrift vorher auch schon da...?// Während sie sich das Schwert genauer ansah, waren plötzlich Stimmen von weiter hinten zu hören. „Er ist hier entlang gerannt!“, rief eine junge Männerstimme. „Wir holen ihm da raus!“, erwiderte ein anderer etwas älterer Mann.
//Mist, ich muss hier raus! Selbst mit meinem Anzug wird es langsam wirklich heiß und meine Mission ist eh erledigt...// kurz bevor sie ging, warf die Rothaarige noch einen kurzen Blick auf die immer noch seltsam glühende Klinge. //...und dich nehme ich mit!// Da das Schwert allerdings viel schwerer war, als es aussah, war Akiza gezwungen, es sich mithilfe ihrer eigenen Waffe um den Rücken zu binden. //Puh! Das Ding wiegt mindestens so viel wie ich!!!// Trotz der vielen erschwerten Bedingungen schaffte es die junge Agentin doch noch irgendwie sich unbemerkt zurückzuziehen. Wieder "zu Hause" angekommen, marschierte die Rothaarige erst einmal hoch auf ihr Zimmer. //Ich muss Sayer Bericht erstatten, aber das Schwert soll er sich gefälligst selber angucken kommen, mir tut bereits von dem kurzen Stück alles weh!//, wehleidig strich sich Akiza über den Rücken. Als sie ihre Hand jedoch wieder wegnahm, war sie voller Blut. //Was? Aber ich habe doch dieses Mal niemanden Ausgepeitscht... Wie also...?//, doch plötzlich dämmerte es ihr. Das Schwert war ebenfalls voller Blut und zwar von frischem Blut. Ihrem Blut. //Aber wie hat es das geschafft durch meinen Anzug hindurch zu schneiden??! Es muss, wie meine Peitsche die Fähigkeit haben auch solche Schäden zu fügen zu können...!//



Gerade aus ihrem Zimmer rausgestürmt, war da aber bereits die nächste Sache, die sie aufhielt. „Hey.“ meinte eine Männerstimme leicht wütend. Angepisst drehte sich die junge Agentin um und warf dem jungen Mann einen herrischen Blick zu. Man konnte fast behaupten ihr Blick würde so etwas wie „Willst du irgendetwas du Kakerlake...?!“ sagen. Es war schwer eine Mimik bei ihm zu erkennen, doch auch er wirkte nicht gerade erfreut. //Es ist der Cappy Träger!// schoss es der Rothaarigen durch den Kopf. //Warum sitzt er da auf dem Boden...?// Ungeduldig schnalzte der grauäugige mit der Zunge. „Dein Blut tropft auf meine Werkzeuge, wärst du wohl so gütig etwas dagegen zu unternehmen?!“ meinte er sauer. „Wie redest du denn mit mir??! Und über Haupt! Was machst du bitte in dieser Etage??!! Du bist neu und hier dürfen nur hochrangige Mitglieder rein!!!“, genervt massierte sich der Schwarzhaarige die Schläfen. „Ja, aber ich hab eine Sondererlaubnis in dieser Etage ein bestimmtes System einzubauen, da ich es entwickelt habe.“, antwortete er ruhig, und wendete sich wieder dem Loch in der Wand zu vor dem er saß und fing an, weiter mit irgendwelche bunten Kabeln und Schrauben herumzubasteln. Prüfend sah Akiza ihm dabei zu. Der Bericht konnte auch noch warten... gerade war er, der Neue, interessanter. „Was für ein System?“, fragte sie neugierig fordernd. Genervt wühlte der Cappyträger in seinem Werkzeug Kasten. „Hey ich hab dir eine Frage gestellt!“, fassungslos sah Akiza ihm dabei zu, wie er sie weiter ignorierte. Zu mindestens dachte sie das. Ausdruckslos hielt der neue Mechaniker ihr eine Salbe und Verband hin. „Und ich sagte dir, du sollst etwas gegen die Blutung unternehmen.“, verdutzt nahm die sonst so gefürchtete Rothaarige das Verbandzeug entgegen. Er überraschte sie wirklich immer wieder. „Warum hast du erste Hilfe Kram in deinem Werkzeugkasten...?“ „...wenn du auf Missionen gehst, hast du doch auch nicht nur Waffen, sondern auch einen "Plan B" parat, oder nicht?“ die Art und Weise wie der Grauäugige argumentierte ließ Akiza stutzig werden. Sie wusste sofort, was er meinte und dennoch ging es ihr einfach nicht in den Kopf wie jemand selbst für so etwas wie Reparaturen oder was auch immer er noch einmal machte, einen "Plan B" haben konnte. „Her Gott noch mal! Du blutest mir ja immer noch alles voll! Tut dir das denn nicht weh?!“, langsam wurde Yuu etwas ungeduldig und stand auf. Verdattert stand sie ihm gegenüber. Er streckte fordernd seine Hand aus. „Gib wieder her.“ „Hä?! Was stimmt denn jetzt schon wieder nicht mit dir?!! Zuerst dreht du mir dieses Zeug an und jetzt willst du es wieder zurück??! Und überhaupt! Wegen der paar leichten Schnitte brauch man doch kein Verbandszeug! Was ist falsch bei dir?! Hm?!!“ während die Rothaarige weiter wütend vor sich hin brabbelte, drehte Yuu sie kurzer Hand einmal um, und begann die Salbe zu verteilen. „IHK!“ quietschte Akiza erschrocken. Sie wollte es zwar nicht zu geben, doch es brannte fürchterlich. „W-Was fällt dir ein?!“ erbost griff sie reflexartig nach ihrer Black Rose, die sich daraufhin schlagartig wieder in eine Peitsche verwandelte. Schnaubend vor Wut stand sie vor ihm. Doch er zeigte immer noch keine Emotion. Regungslos stand er da, immer noch mit der Salbe in der Hand. Bei diesem Ahnungslosen, nichts Böses wollendem Gesicht konnte Akiza ihm auch nicht mehr schlagen... eine Weile starrten sie sich an.



Bis Akiza Yuu plötzlich am Handgelenk griff und ihn, immer noch etwas sauer, zurück in ihr Zimmer zog. Immerhin standen sie praktisch die ganze Zeit davor. „Ich und ein Gast“, kündigte die Rothaarige dem Sicherheitssystem an. „Verstanden. Willkommen zurück.“, antwortete ihr eine mechanische Stimme. Staunend sah der Dunkelhaarige sich um. Es war deutlich ordentlicher und hübscher als er erwartet hatte. Man konnte schon fast behaupten mädchenhaft. Fasziniert starrte die Rothaarige ihn an. Doch das blieb nicht lange unbemerkt. „Ist was?“, fragte er gewohnt knapp. „Nein nichts.“, sie war wieder etwas ruhiger geworden. Es hatte aufgehört zu brennen. Wieder sagte keiner etwas.
„...willst du noch irgendwas von mir...? Ansonsten würde ich jetzt nämlich ganz gerne weiterarbeiten.“, erklärte Yuu nach einer Weile. Ohne ein weiteres Wort zog Akiza ihren Anzug bis Tailie aus. Sie hatte nichts weiter darunter. Still beobachtete sie seine Reaktion. Unbeeindruckt aber etwas verwirrt sah er sie an. Seufzend drehte die junge Agentin sich um. Auf ihrem zarten Rücken waren drei große, aber nicht tiefe Schnittwunden zu erkennen. „Machst du jetzt weiter, oder nicht?“, während sie still dastand, kam der junge Mechaniker etwas näher und begann wieder damit die Salbe zu verreiben. Bei seiner Berührung zuckte die Rothaarige kurz zusammen. //Es brennt wieder...// Als er fertig war, begann Yuu damit langsam die Bandagen um ihren plötzlich so zerbrechlich aussehenden Rücken zu wickeln, während sie still da stand und es über sich ergehen ließ. Auf einmal schoss dem eigentlichen Spion ein Satz durch den Kopf, den Crow ihm vor ein paar Jahren mal erzählt hatte. „Eine unangenehme Situation kann nur besser werden, wenn du anfängst zu reden! ...Oder sie wird noch schlimmer! Hahaha!“ Mal von dem letzten Teil abgesehen war der Rat bisher eigentlich immer recht hilfreich. „Warum bist du nicht einfach ins Lazarett gegangen?“, fragte er schließlich. Sie schwieg kurz. „...es wäre fatal für mein Image als "unbezwingbare Hexe" wenn ich meine Wunden offen zeigen würde... also lass ich solche Schrammen meist einfach so verheilen. Es dauert dann zwar etwas länger, aber das ist ok.“ „Hast du keine Angst vor Entzündungen?“, fragte er monoton. „Wir haben Krieg, ich habe andere Sorgen.“, erwiderte die rothaarige ernst. Yuu begann zu grübeln. Bisher hatten in dieser Organisation auf ihn alle so gewirkt, als wenn sie bereits wieder vergessen hätten das die Welt sich im Krieg befand. Wahrscheinlich war es bei ihr anders, da sie noch auf Missionen außerhalb des sicheren Geländes der Arcadia ging.
„Fertig.“, gut wollend klopfte der Mechaniker ihr auf die Schulter. „Au! Spinnst du?! Das tut weh!“, zischte sie ihn an. Überrascht hob der Schwarzhaarige seine Hände. „...Sorry.“, schmunzelnd musterte Akiza ihn. //Er ist seltsam, aber ich glaube nicht das er der Organisation etwas Böses will...//


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Und das wärs dann für diese Woche auch schon wieder ;3
Ich hoffe sehr es hat euch gefallen, ich hab versucht wieder etwas mehr ins detail zu gehen. ^^
Wie immer freue ich mich Wahnsennig über eure Reviews,

LG eure Kurokochy~~~
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