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Die Welt ist ein Haufen Schrott

von Kurokochy
GeschichteSci-Fi / P12 / Gen
Aki Crow Hogan Jack Atlas Yusei Fudo
26.04.2018
30.10.2020
13
26.996
5
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40 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
19.06.2018 1.787
 
Hey leute ^^
wow, ich hab so lange für das Kapitel gebraucht, und dann sieht es auch noch so klein aus.... DX
Naja,  ich wünsche euch trotzdem ganz viel spaß beim lesen ;3

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Was zuletzt geschah:
Wieder in der Werkstatt angekommen, wurde er dann gleich von seinen Kollegen belagert. „Seit wann verstehst du dich denn so gut mit der Dornen Hexe??!“  „Mit der was?“ „Na Akiza! Sie wird hier fast nur Dornen Hexe genannt, weil ihre Atacken schon fast übernatürlich stark sind. Einige behaupten sogar, sie schon mal Magie benutzen gesehen zu haben... Sie ist gnadenlos und das versucht sie auch nicht unbedingt zu verstecken...“  „Klingt ja fast so, als hättest du Angst vor ihr.“, witzelte Yusei doch sein gegenüber meinte es todernst. Der Schwarzhaarige seufzte. „Mir ist egal , was man sich so für Schauermärchen über sie erzählt. Ich werde mir selbst ein Bild von ihr machen. Und jetzt lasst uns zurück zur Arbeit gehen.“
//Ich habe sie heute zwar nur zwei mal kurz getroffen, aber beide Male war sie stets in Alarmbereitschaft und aufmerksam. Sie ist etwas viel gefährlicheres als eine Hexe. Sie ist eine ausgezeichnete Agentin...//



Es war ein morgen wie jeder andere auch. Nach dem Aufstehen und frisch Machen im Bad, ging die Rothaarige ihre “To-do-list“ bei Sayer abholen, der ihr dann noch von irgendetwas erzählte, während sie so tat, als würde sie zuhören. Anschließend frühstückte Akiza an ihrem “eigenem“ Tisch. //Der komische Neue ist heute gar nicht da...// Und ging dann relativ desinteressiert ihrer Arbeit nach. Dazu zählten viele Außeneinsätze, aber auch interne Ermittlungen. Heute sollte sie jedoch nur einmal kurz in jeder Abteilung vorbeischauen und später dann ein paar Hälse umdrehen. Zwar fürchteten sie alle in der Organisation, doch trotzdem war sie auch eine Art Idol von Arcadia. Es gab sogar manchmal Männer, aber auch Frauen die ihr ihre Liebe gestanden, doch das war der Top-Agentin herzlich egal. Ihr stetiger mürrischer, schon fast verächtlicher Blick sorgte trotz des Respekts und der Bewunderung bei vielen dafür, dass sie sie mieden. //Wer braucht schon Freunde?//, dachte sie sich dann immer. Eigentlich wollte die Rothaarige ja auch mit niemanden etwas zu tun haben. Sie mochte es ihre unantastbare Privatsphäre zu haben. Aber dieser Typ... So wie er ausgewichen ist, kurz bevor sie zusammenstießen... //Da muss irgendetwas hinter stecken... ist er vielleicht ein Spion??!//, das schien für sie die einzig logische Erklärung zu sein. //Ich muss ihn im Auge behalten... zum Wohle von Arcadia! ... zum Wohle meiner Familie.//
Nacheinander lief Akiza die einzelnen Abteilungen ab und in jeder einzelnen von ihnen bekam sie die gleichen Dinge zu sehen und zu hören. Respektvolle Reden und eingeschüchterte Menschen. Die einzige Abteilung, in der ihr jemand begegnete, der anders reagierte, war die Kampf- und Strategie-Forschungs-Einheit. Die waren immer begeistert, wenn die Rothaarige vorbeischaute. Manchmal bekam sie sogar etwas Tee und Kekse, um länger zu bleiben. Nachmittags war sie dann schließlich bei der letzten Abteilung angekommen. //Ich habe immer noch ein schlechtes Gefühl, was diesen Neuen angeht... wird Sayer nachlässig...? Nein, das kann nicht sein. Ihn anzuzweifeln ist das Letzte, was ich tun sollte.
... und trotzdem werde ich dieses Gefühl nicht los, dass irgendetwas nicht stimmt. Ich hab mich entschieden diese Organisation zu schützen, was es auch koste!//, wild entschlossen öffnete Akiza die Tür zur letzen Abteilung, in der er noch sein könnte. Die der Mechanik-Abteilung. Alle Augen waren auf sie gerichtet. Doch den Cappyträger konnte sie nicht entdecken. //Ist er auf Klo? Oder macht er schon Feierabend?//, nicht eine einzige Regung konnte man in ihrem Gesicht ausmachen. „Was für eine Ehre! Herzlich willkommen in unserer bescheidenen Abteilung!“, begrüßte sie der Leiter übertrieben höflich und verbeugte sich tief, ehe er und die ganze Mannschaft anfingen zu lachen.
//“Bescheiden“?! Wohl eher dreckig und ekelhaft!//, angewidert rünfte die Rothaarige ihre Nase. Es war allgemein bekannt, dass weder sie ein Fan dieser Einheit, noch die ein Fan von ihr waren. Nur die ersten zwei Gruppen der Abteilung hatten wirklich etwas drauf. Die restlichen Mitglieder waren im Grunde nur Idioten mit mächtig Muskelmasse. Weshalb sie hauptsächlich Dinge zusammenschraubten oder auswechselten. Genervt sah sich die Rothaarige weiter um. //Er ist nicht hier... dann verschwende ich nicht weiter meine Zeit bei diesen Primaten.// Sie wollte gerade auf dem Absatz kehrt machen, als einer "Affen" nach ihrem Handgelenk packte.
„Lass mich los du Grobian!“, zichte Akiza gefährlich. Ihre Haare begannen leicht zu schweben und ihre Waffe, die sie immer bei sich trug, leuchtete finster auf. Sofort ließ der Muskelprotz ihre Hand los. „H-Hexe!!!“, brüllte er nur noch und suchte schnell das Weite. Nach einem kurzen, tiefen Atemzug, beruhigte sich die Top-Agentin wieder und ihre finstere Aura verschwand genauso schnell, wie sie gekommen war. Genauso wie sie.



Wieder im Gang angekommen, seufzte Akiza frustriert. Nicht etwa, weil man sie wieder mal als Hexe bezeichnet hatte, sondern weil sie diesen Idioten nicht den Hals umdrehen durfte. //Wann werden die endlich kapieren, dass ich sie schon längst umgebracht hätte, wenn sie nicht Mitglieder wären??!// Wütend stampfte sie hoch auf ihr Zimmer. //Gut, dass ich jetzt eine Mission hab, da kann ich mal wieder so richtig schön meine Wut rauslassen...!// Gesagt, getan. Kaum zehn Minuten später war die hoch motivierte Agentin startklar. Ihr schwarzer extrem moderner Anzug mit dem roten, ranken ähnlichen Muster darauf, betonte perfekt ihre Kurven. Er fühlte sich an wie eine zweite Haut und war auch um einiges leichter als das alte Modell. Durch einen geheimen zweiten Ausgang verschwand die Top-Agentin schließlich lautlos und leichtfüßig wie eine Katze aus dem Gebäude.
//Ich frage mich, ob ich wieder die Lebensmittel-Lieferung vor diebischen Slumbewohnern schützen soll...//

Rückblick.
//Warum hat Sayer mich auf so eine langweilige Mission geschickt??! Die Wachen haben alle eine Pistole, die kommen auch alleine mit halb-verhungerten Bürgern klar! Das hier verschwendet nur meine Zeit!!!// Wütend stand die Rothaarige auf und wollte sich gerade aus dem Staub machen, als ihr feines hart trainiertes Gehör eine leise Bewegung am Container ausmachte. Das zog ihre Aufmerksamkeit auf sich. //Für simple Essens-Diebe sind diese Schritte viel zu leise und vorsichtig... könnte es sein...?// Vorsichtig nährte sich die Rothaarige dem Geräusch. Gut versteckt konnte sie einen blonden jungen Mann entdecken, der wie es schien einem zweiten, etwas kleineren, jungen Mann Zeichen gab. Zusammen stürmten sie den Container. Innerhalb von Sekunden waren die Wachen besiegt, doch es lag nicht der Geruch von Eisen in der Luft wie eigentlich von ihr erwartet. //Weicheier... das wird lustig...!//
Flink und geräuschlos schlich auch sie sich nun in den Container. Vor lauter Vorfreude, die Krallen mal wieder ausfahren zu können, entwich der Rothaarigen ein leises Kichern. Dank des Überraschungseffekts dauerte es auch nicht lange, bis sie die Beiden ausgeschaltet hatte. //Dann werde ich jetzt mal meinen verdienten Spaß haben!//, gerade als sie mit ihrer "Black Rose" Peitsche ausholte und anfing sich auszutoben zu wollen, bemerkte sie ein leises Geräusch hinter sich und drehte sich um. //Unmöglich! ICH habe jemanden übersehen?!!// Hoch konzentriert zielte die Person mit einer Pistole auf sie. Durch das Gegenlicht war genaueres schwer zu erkennen, doch er hatte eine wirklich... "einzigartige" Frisur. //Na toll, dieser bescheuerte Krebskopf hat mir den ganzen Spaß verdorben! ...Aber, was nicht ist, kann ja noch werden...!// Auch ich fixierte ihn mit meinem Blick. //Er hätte schießen sollen, als er noch die Möglichkeit dazu hatte... Trotzdem ist es interessant, dass er in der Lage war, mich zu überraschen.// Langsam und vorsichtig umkreisten wir uns, wie zwei Raubtiere die sich jeden Augenblick in den Kampf stürzen würden. //Ich muss ihn aus dem Gegenlicht bekommen, ich bevorzuge es das Gesicht meiner Opfer zu sehen, wenn ich sie fertig mache!// Gerade als sich die Rothaarige ausmahlte wie sie am besten ihren Spaß mit ihm haben könnte, kam ihr die Lebensmittel-Lieferung wieder in den Sinn und wie Sayer ihr mit Nachdruck eingetrichtert hatte, das diese OBERSTE Prirorität hatte. //Ziehmlich klein für eine Lebensmittel-Lieferung... aber naja, wenn Sayer meint, es ist so wichtig, dann wird es das wohl auch sein.  ...Und das ich dem vorangeben muss...// Inzwischen hatte wir die Plätze getauscht er stand bei seinen Team-Kameraden und ich am Ausgang.
//Dieser Idiot ist so hypnotisiert von mir, er scheint gar nicht mitbekommen zu haben, wie ich mir das Paket geschnappt habe... Das kann ich auch noch weiter ausnutzen!// Ohne große auffällige Bewegungen drückte die Rothaarige einen kleinen Knopf auf ihrem Anzug. Kaum hatte sie ihn betätigt, schoss eine dünne, schon fast unsichtbare kleine Nadel auf den Blauäugigen zu. Anschließend verschwandt Akiza wieder so schnell und lautlos wie sie auch gekommen war. //Das Gift in der Nadel sollte ihn in ein paar Minuten lahmlegen! Sobald ich dieses blöde Paket weggebracht habe, komme ich zurück und sammel ihn und seine eher schwächeren Freunde ein! Zuhause kann ich sie dann in aller Ruhe "verhören"! Doch als sie, zusammen mit ein paar anderen Agenten um beim Tragen zu helfen, wieder kam, waren sie weg. Zuerst dachte Akiza, sie könnten nicht weit gekommen sein, doch auch im Umkreis war nichts zu finden. Wütend ballte die Rothaarige ihre Fäuste zusammen. //Das wird er mir büßen! Wenn ich ihn das nächste mal erwische mach ich ihn gleich kalt! Niemand, NIEMAND blamiert die Schwarze Rose!!!//
Rückblick Ende.

//Wenn ich Glück habe und ihn bei der heutigen Mission wiedersehe, bekomm ich endlich meine Rache!//
Wie zuvor abgemacht fand sie sich am Sammelpunkt ein. Hier bekam sie immer den genauen Befehl zugeteilt. Ein Mann mit schwarzer Kapuze überreichte ihr den Umschlag. Genervt verdrehte die Rothaarige ihre Augen. Sie wusste, dass es wichtig war die Mission auf Papier zu erhalten, da dieses nicht gehackt werden kann, aber für diesen ganzen Aufwand konnte man sich ja schon fast fremdschämen! Als die Person wieder verschwunden war, öffnete Akiza vorsichtig den Umschlag. //Sehr gut! Ich soll einen Unterschlupf des Feindes aufmischten!!!// Voller Tatendrang machte die junge Agentin sich auf den Weg.
//In den Details steht noch, dass sie sich als Lazarett tarnen und momentan wahrscheinlich nur niedrigrangige Agenten vor Ort sind die sich alle als Ärzte tarnen. Dann wird das mit Sicherheit ein Kinderspiel. Schade.//
Vor dem vermeintlichen Lazarett angekommen, studierte die Rothaarige vorerst ganz genau ihre Umgebung. Das Beobachten half ihr sich ein Bild der Situation und den Fähigkeiten der einzelnen Menschen zu machen. Zu ihrer Überraschung stellte sie fest, dass die "Ärzte" hier tatsächlich die Bürger behandelten.
Einer von ihnen stach ganz besonders heraus, sein Name war Dr. Schmidt.


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Uuuund das wars dann auch schon wieder ;3
Ich hoffe es hat euch gefallen mal etwas ais Akizas Sicht zu lesen ^^
Ich dachte mir das wär ein guter punkt um das Kapitel zu beenden ;)
Wie immer würde ich mich riesig über Reviews freuen! :D

LG Eure Kurokochy~~~
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