Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Die Welt ist ein Haufen Schrott

von Kurokochy
GeschichteSci-Fi / P12 / Gen
Aki Crow Hogan Jack Atlas Yusei Fudo
26.04.2018
30.10.2020
13
26.996
5
Alle Kapitel
40 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
28.08.2018 1.785
 
Hi Ihr lieben ;3
Heute ist es mal wieder ein neues Kapitel zu dieser FF XD
Und jetzt, (weil es früh ist und ich müde XD) ohne weitere umschweife das neue Kapitel! XDD
Viel spaß ;3
____________________________________________________


Was zuletzt geschah:

Leise, fast schon geräuschlos öffnete der Schwarzhaarige die Tür. Kein Mux. //gut er scheint schon zu schlafen... Nanu? Was ist das...?// aus einer eckte des Zimmers schien ein bläuliches Licht. Yusei kannte es nur zu gut. Es war das Licht eines Computers. Bei genauerem hinsehen konnte der Mechaniker einen kleinen Holobildschirm erkennen. //Macht er etwa einen Video Chat? Um die Uhrzeit???//, vorsichtig pirschte er sich näher heran, bewegte sich aber noch nicht weiter von der Tür weg. Leise konnte er Kaz sprechen hören.
„Ja.... verstanden. Mein Zimmerkamerad ist wahrscheinlich wieder Überstunden machen. Ich hatte echt Glück mit ihm. Zuerst hab ich versucht ihn rauszubekommen, aber er ist nicht wirklich eine Gefahr für uns. ...wie ich mit den Infos voran komme? Naja was soll ich sagen, nach einem Jahr vertrauen die einem nun mal! Ich schick euch morgen die neusten Daten. ...nein, keine Sorge ich lass mich schon nicht erwischen... Roger. Kaz, Ende und out. ...Was hast du gegen den guten alten "Ende und out" Spruch??!“
//Ich fasse es nicht... Kaz ist auch ein Spion?!//



Vorsichtig entfernte sich der Schwarzhaarige wieder von der Tür. Er durfte auf keinen Fall voreilige Schlüsse ziehen. Einfach hinein spazieren und „Hey! Du bist also ein Spion, ja? Is ja Lustig,  ich auch!“, schreien wäre das mit Abstand dümmste, was er tun könnte. Irgendwie musste der junge Agent dabei an seinen langjährigen Kumpel Jack denken.
Nachdenklich schüttelte er seinen Kopf, um nicht vom Thema abzuweichen. //Kaz ist ein Spion. Vielleicht. Alles klar, was bedeutet das für mich? Was bedeutet es für uns?// Er wusste ganz genau, dass das nicht unbedingt eine gute Nachricht war. Immerhin konnte er ja nur für die Organisation Nummer eins spionieren und das machte eine Zusammenarbeit nahezu unmöglich. Selbst wenn sie sich dazu entschließen würden, gemeinsame Sache zu machen, würden beide einander irgendwann verraten um auch etwas über die jeweils andere Organisation herauszufinden... wobei der Verrat seitens Kaz besonders wahrscheinlich war, da über Yuseis Truppe so gut wie gar nichts bekannt war.
//Was für eine schwierige Situation...//, das Beste war es, vorerst wohl wirklich so zu tun, als wüsste er von Nichts. //Vorerst...//
Nachdem der Mechaniker sichergestellt hatte, dass sein Zimmerkamerad ihn nicht bemerkte, klopfte er an die Tür und wartete etwa drei Sekunden, bevor er sie öffnete. //Mehr ist nicht nötig um eine Konversation zu beenden...//
Mit einem extra lautem Gähnen trat er schließlich ein und schmiss sich müde auf sein Bett.  „...anstrengender Tag?“, wollte Kaz wissen. //Wie kann er denn jetzt noch Redebedarf haben??!//, bestätigend grummelte Yusei und richtete sich langsam wieder auf. Mit schlurfenden Schritten bewegte er sich Richtung Badezimmer. „Ich geh mich jetzt bettfertig machen. Brauchst du noch was aus dem Bad?“ „Nee, alles schick bei mir. Geh dir mal die Nase pudern.“, witzelte Kaz herum. //Was macht der denn jetzt so auf Kumpels? Ahnt er was??// „Kay.“ antwortete Yuu ihm gewohnt knapp und schloss das Badezimmer hinter sich ab. //Jetzt versteh ich wenigstens, warum er keinen Zimmerkamerad wollte...//
Am nächsten Morgen stand der Schwarzhaarige wieder früh auf, um zeitig bei der Arbeit zu sein. Der Kopf tat ihm etwas weh, höchstwahrscheinlich vom Alkohol am Abend zuvor, doch es war nicht so wild. Vor der Werkstatt angekommen kramte er erst einmal in seiner Jackentasche. Da der junge Agent immer der erste war und alle ihn //aus welchem Grund auch immer// mochten, besaß Yusei inzwischen sogar einen Schlüssel. Gerade als er ihn dann auch benutzen wollte, stellte er allerdings fest, dass die Tür bereits offen war. Verwirrt warf der Cappyträger einen Blick auf die Uhr. //Bin ich zu spät??? Nein... es ist immer noch eine Stunde vor Schichtbeginn. Aber warum ist dann...?//, zögerlich und auf alles gefasst drückte Yusei die Klinke hinunter. In der Werkstatt war alles dunkel. //Hat Tanner gestern etwa vergessen abzuschließen...?//



Doch plötzlich ging das Licht an. „ÜBERRASCHUNG!!!“, brüllte die versammelte Mannschaft ihm fröhlich entgegen. Reflexartig brachte Yusei sich in Kampfposition. „Alter, bleib locker!“, lachte Tanner fröhlich und lief mit breit geöffneten Armen auf ihn zu. „Herzlichen Glückwunsch mein Lieber!“, fügte der Stachelkopf noch hinten ran und zog den völlig überforderten Schwarzhaarigen in eine herzliche Umarmung. //Wozu gratulieren mir die denn alle...??!//  Wunderte sich Yusei, bis sein Blick auf Clark viel, der einen Zettel in der Hand hielt.  „Herzlichen Glückwunsch zur Beförderung!“, meinte er glücklich und reichte ihm die Hand, weshalb auch Tanner ihm nun wieder loslassen musste. Sprachlos nahm der Mechaniker die Hand von Mister Smith entgegen. „...Danke.“, meinte er schließlich so knapp. Grinsend schüttelte sein Vorgesetzter ihm die Hand. „Ich wusste von Anfang an, dass du nicht ewig Hausmeister bleiben wirst!“ Yusei nickte bloß. //Kann ich meine Hand jetzt wieder weg nehmen...? Er schüttelt sie immer noch...//, dachte er sich genervt. „Wie du vielleicht noch weißt, gibt es in unserem Bereich Mechanik viele Aufstiegsmöglichkeiten.“, unauffällig zog der Spion seine Hand weg. „Mhm...“, brummelte er als Zeichen seiner Aufmerksamkeit. „Da du bereits von Beginn an in der obersten Mechanik Abteilung warst, kannst du dir jetzt aussuchen, ob du von >Hausmeister< zu >Abteilungsleiter< übergehst, wobei du ganze zwei weitere Stufen überspringen würdest, ODER ob du der Technik-Abteilung Beitritts, meiner Abteilung. Sie steht noch über der Mechanik-Abteilung und hat nichts mehr mit reparieren von Dingen zu tun, sondern viel mehr mit dem Erforschen und Entwickeln von Programmen und Waffen. Deine Lösung für das Wasser Problem hat mich und auch die anderen aus der Chef-Abteilung sehr beeindruckt. Ich würde mich freuen!“, nachdenklich kratzte der Schwarzhaarige sich am Hinterkopf. //Der lässt mit ja eigentlich gar keine Wahl...  Ich find es eigentlich ganz schön hier und ich bin eh mehr ein Fan vom praktischen, zumal ich in einer neuen Abteilung auch wieder mit dem ganzen sozialen Quatsch von vorne anfangen müsste, aber...//, seufzend nahm der Beförderte einen der beiden Verträge den Clark hoch hielt. //Aber ich bin nun mal hier um zu spionieren und nicht um Urlaub zu machen...//
Begeistert klopfte Mister Smith ihm auf die Schulter. „Sehr schön! Wusste ich doch, dass sie ein kluges Kerlchen sind!“, lachend reichte er ihm einen Karton. „Packen sie hier ihre Sachen rein! Den Rest des Tages haben sie frei!“, winkend ging der Anzugträger Richtung Tür. „Ich hohl sie dann morgen um acht an ihrem Zimmer ab!“, und schon war er wieder weg. Stumm stellte der ehemalige Mechaniker die Kiste auf seinem Schreibtisch. „Ich versteh das nicht Yuu... Ich dachte, dir würde es hier gefallen. Du bist doch inzwischen einer von uns!“, fassungslos sah Tanner ihn an. Aber auch der Rest der Mannschaft schien nicht gerade begeistert von seiner Entscheidung zu sein. //Oh bitte veranstaltet jetzt kein Drama//
„Ich kann dir doch nicht einfach so den Posten wegnehmen.“, erwiderte Yusei ruhig und begann seine Sachen zu packen. Doch mit einem Mahl konnte er sich nicht mehr bewegen. Genervt musste der Cappyträger feststellen, dass er ausersehen in eine Gruppenumarmung geraten war.
„Du bist zwar ein grimmiger, stummer, verschlossener, Workaholic,...“ „Komm zum Punkt!“, langsam machte Tanner ihn wütend. „...ABER du bist echt ein guter Freund!“, die anderen nickten schniefend im Chor. //Oh Mann...//, schmunzelnd klopfte der Spion dem großen Stachelkopf auf die Schulter. „Wenn ihr dann Ruhe gebt, kann ich ja nach Feierabend ja ab und zu vorbei schauen...“, vor Freude in die Luft springend stimmte Tanner dem Ganzen zu. Und weil Yusei nach so einer Ansage natürlich nicht einfach gehen konnte, feierte er mit der Truppe zusammen noch etwas seine Beförderung.



Gegen Mittag hatte der Schwarzhaarige es dann schließlich geschafft seine Sachen zu packen und war auf dem Weg zurück auf sein Zimmer. //Irgendwie werd ich ihn schon vermissen, diesen verrückten Haufen...//
Es dauerte nicht lange und er war wieder vor seinem Zimmer angekommen. //...Ich höre Stimmen... Telefoniert Kaz wieder? Er hat heute auch frei...//, vorsichtig legte der Grauäugige ein Ohr an die Tür und lauschte.  Dumpf konnte er zwei Stimmen ausmachen, verstand aber nicht, was sie sagten. //Er hat Damen Besuch...//, kurz entschlossen klopfte der Schwarzhaarige. //Ich leg meine Sachen ab und verschwinde schnell wieder.// „Ah das muss er sein!“, freudig machte Kaz ihm die Tür auf. Verwirrt betrat der Schwarzhaarige ihr gemeinsames Zimmer. Doch noch verwirrter musste er feststellen, dass er den Damen Besuch kannte! „Wurdest du gefeuert?“, fragte die Rothaarige überrascht. „Nein. Befördert und versetzt.“, antwortete ihr der Agent grummelnd und stellte die Kiste neben sein Bett. „Was machst du hier?“, fragte er leicht bissig. „Wow, wow, wow, wow, wow... wie redest du denn mit unserem reizendem Gast???“, mischte Kaz sich ein. //Klar, dass der versucht sich mit ihr gut zu stellen. Immerhin ist er auch ein Spion.//
Angewidert sah Akiza ihn an. „Gereizt trifft es eher...!“, man konnte deutlich sehen, dass sie nicht allzu begeistert von Kaz‘s Anwesenheit war. Das war auch einer der Gründe, warum Yusei das Gespräch wieder aufnahm. „Und?! Was willst du nun?!“ „Das sag ich erst, wenn DER DA das Zimmer verlässt!“, geknickt wollte der feindliche Spion die Fliege machen. „Kommt gar nicht in Frage. Das ist zufälligerweise auch das Zimmer von DEM DA, also bleibt er! Wenn du was zu sagen hast, sag es vor uns beiden, oder geh selber raus.“, mit verschränkten Armen vor der Brust versuchte der sonst so stille Geselle seine Position klar zu machen. Verdutzt aber nicht überrascht sah die Rothaarige ihn an. „...würdest du mich dann BITTE nach draußen begleiten...??!“, trotz des schnippischen Tons war Yusei überrascht sie so schnell nachgeben zu sehen. „Na gut...“ willigte er schließlich ein und begleitete sie vor die Tür. Zurück blieb bloß ein völlig verwirrter Zimmerkamerad.

Vor der Tür angekommen sahen sich die beiden zuerst nur kritisch in die Augen und beobachteten, was der andere tat. Nach einer Weile konnte die Agentin seinem Blick jedoch nicht mehr standhalten. Seufzend senkte sie den Kopf. „Ich möchte mich entschuldigen...“


____________________________________________________

Ich hoffe euch hat das Kapitel gefallen ^-^
Wie immer würde ich mich sehr über eine Review freuen! :)
Schreibt einfach rein was euch so durch den Kopf geht! Selbst wenn es "nur" eine Zeile sein sollte,
Ich freu mich drauf! ^-^

Und für die die es Interesiert:
Ich habe auf meinem Profil jetzt ein paar bilder zu meinen FF´s verlinkt,
auch zu dieser ^^
Auf dem bild ist das team 5Ds in Ihren anzügen zu sehen. (nur grob wie ich sie mir vorstelle)
Wenn ihr aber eure eigene vorstellung beibehalten wollt, versteh ich das total! XD
Aber wenn ihr lust habt, oder einfach mal neugirig seit, könnt ihr ja mal rein gucken XD

LG, und vergesst die Review nicht, eure Kurokochy~~~  XD
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast