Ƥоɍƶеɭɭɑƞ

von Caster
GeschichteDrama, Romanze / P18
26.04.2018
06.05.2019
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Blau - Zufriedenheit

Morgen würdet ihr also aufbrechen. Das die Fahrt nach Wholecake nicht sehr lange dauert, weißt du. Dennoch würdet ihr schon ziemlich zeitig aufbrechen.
Deine Zeit hast du heute damit verbracht, dir noch ein wenig Wissen anzueignen, welches dir sicherlich auf Wholecake dienen kann. Außerdem hast du noch damit begonnen, die Sachen zusammen zu packen, die du für eure kleine Reise benötigen würdest. Aber das ist nicht sehr viel. Ein paar Kleidungsstücke und deine Arbeitsunterlagen. Wie es um Ovens Sachen bestellt ist, weißt du nicht genau. Du hast ihn heute auch noch nicht zu Gesicht bekommen. Allgemein habt ihr euch in letzter Zeit nicht sehr häufig gesehen, was dir Unbehagen bereitet. Trotzdem kannst du verstehen, dass es im Moment nicht anders geht. Bestimmt würde es auch wieder anders werden, wenn all der Trubel sich gelegt hat. Jedenfalls hoffst du das.
Mit einem schiefen Lächeln stellst du deine kleine fertig gepackte Tasche zur Seite. Als du dich davon abwendest, schweift dein Blick über euer Bett. Kurz denkst du an die vergangenen Nächte. Meistens wart ihr nicht einmal um etwa die gleiche Zeit schlafen gegangen, oder überhaupt heim gekommen. Mehr als zu schlafen hattest du darin auch schon seit fast einer Woche nicht mehr getan.
Oven muss wirklich ausgelastet sein, wenn er nicht einmal Sex mit dir will. Leicht verengen sich deine Lippen. Dieser Umstand gefällt dir nicht. Zum einen, weil er sich überarbeitet und zum anderen, weil du merkst, wie deine Gedanken immer unanständiger werden. Du malst dir die Dinge aus, die er von dir aus auch gerne in der Realität tun könnte. Und das immer häufiger, wahrscheinlich solltest du etwas an dieser Tatsache ändern.

Aber wo du gerade einmal so darüber nachdenkst, kommst du nicht darum herum dich zu fragen, wo Oven überhaupt steckt. Eigentlich sollte er schon da sein, jedenfalls hattest du gehört, wie ihn Esther lautstark und freudig vor sich hin trällernd empfing.
Kurzer Hand beschließt du, ihn suchen zu gehen.

„Du arbeitest schon wieder so lange“, stellst du fest und schließt die Tür hinter dir. Oven sitzt an einem Schreibtisch, scheint sich um ein paar Unterlagen zu kümmern. Dein Mann hat den Raum als Arbeitszimmer, doch er nutzt ihn kaum. Du selbst warst hier bisher nur einmal.
Auch wenn es dir etwas zu kühl in dem Zimmer erscheint, hat Oven dennoch nur eine Hose an, sonst nichts. Aber Kälte kennt er, seit dem er seine Teufelskräfte hat, nicht mehr, ganz im Gegensatz zu dir.
Kurz blickt er auf und sieht dich an. Sein Blick zeigt, dass er überrascht davon ist, dich hier zu sehen. „Ist was?“, fragt er nach, klingt aber nicht genervt. „Ich wollte nur wissen, wann du fertig bist“, stellst du fest. Das das nur die halbe Wahrheit ist, behältst du für dich. Vorerst. „Warum?“, hakt er nach. „Ich vermisse dich halt einfach.“ Mit einem kurzen Schulterzucken siehst du zur Seite.
Mit einem skeptischen Blick steht er auf und kommt auf dich zu. „Und deshalb bist du hier?“, will er wissen. Gerade so kannst du ein Augenrollen unterdrücken, eh du deinen Blick wieder auf ihn richtest. „Wir hatten seit fast einer Woche keinen Sex mehr und wenn meine Gedanken deshalb noch unanständiger werden, bekomme ich eine Krise.“ Etwas missmutg siehst du ihn an. So direkt wolltest du ihm das eigentlich nicht sagen. „Ach ist das so?“, antwortet er und noch und eh du etwas sagen kannst, beugt er sich zu dir hinunter und küsst dich.
Es dauert nicht lange, bis er euren Kuss unterbricht und dich wieder ansieht. Ein feixendes Leuchten liegt in seinen Augen, ein vergnügtes Lächeln auf seinen Lippen. „Und was soll ich deiner Meinung nach dagegen tun?“, erkundigt er sich.
Er ist dir so nah, dass ihr euch berührt, seine Hände liegen auf deinen Hüften, deine auf seinen Schultern. „Nimm mich einfach“, fordert du, eh du dieses mal einen Kuss beginnst.
Du spürst sein Grinsen, merkst, wie seine Hände dir dein Oberteil ausziehen und schließlich irgendwohin fallen lassen. Es ist dir egal, alles was zählt, ist im Moment er. Geschickt öffnet er deinen BH, welcher ohne weiteres auf dem Boden landet. Du ziehst ihn näher zu dir heran, bis du seine Haut an deiner spürst.
Während du dich an seiner Hose zu schaffen machst, manövriert er dich bestimmt in Richtung des Tischs. So lange bis du die Kante hinter dir spürst. Du merkst, dass er ein paar Papiere hinter dir zur Seite schiebt, dennoch lässt er nicht von dir ab. Seine Arbeit scheint ihn nur noch herzlich wenig zu kümmern. Als du seinen Gürtel geöffnet hast und du seine Hose nach unten ziehst, spürst du ihn grinsen. Kurzerhand unterbricht er euren Kuss. „Ich wusste ja gar nicht, dass du auch so eine Seite an dir hast.“
„Was, behagt dir das etwa nicht?“, stichelst du mit bemitleidendem Unterton in der Stimme zurück. Noch bevor du eine Antwort erhältst, spürst du wie sich seine Hände am Bund deiner Hose zu schaffen machen. Kurz darauf zieht er sie mit einem nicht sehr sanften Ruck nach unten und deinen Slip dabei gleich mit. Deine Augen liegen auf seinem Gesicht. Verdammt seist du, aber dieses Grinsen, dieses arrogante, zufriedene Grinsen gibt dir den Rest.
Kurz legt sich ein Ausdruck der Überraschung auf dein Gesicht, als er dich auf den Tisch hebt. Jedoch fängst du dich schnell wieder, nichts anderes hattest du erwartet. Dann streifst du deine Unterteile von deinen Beinen ab, bis auch sie schließlich auf dem Boden liegen.

Fordernd drängt sich Oven zwischen deine Beine und beginnt dich erneut zu küssen. Du hingegen ziehst ihm auch noch das letzte Stück Stoff vom Körper.
Deine Brust ruht an seiner und so lässt dich die Hitze welche von ihm ausgeht, die Kälte vergessen.
Seine Berührungen vernichten all deine Vorsätze.
Seine Küsse all deine Schamgefühle.

Deine Hände ruhen auf seinem Rücken. Seine liegen bestimmt auf deinem Becken, ziehen dich näher an die Kante des Tischs. So, dass du nun voll und ganz an ihm lehnst.
Mit einem harten, tiefen Stoß dringt er in dich ein. Kurz stöhnst du auf, siehst ihn an. „Du konntest es ja nicht erwarten“, gibt er auf deinen Blick zurück, jedes Wort auskostend.
Du hältst dich an ihm fest, vergräbst dein Gesicht an seiner Schulter, als er immer weiter fest in dich stößt. Zufrieden stellst du in deinem Rausch fest, dass seine Bewegungen rhythmisch sind. Du gibst dich seinen Bewegungen hin, schließt dich ihnen an.

Wellen der Zuneigung, Lust und Leidenschaft überrollen dich, als du es nicht unterdrücken kannst, zu Stöhnen. Es gefällt dir einfach viel zu gut, was er mit dir macht.
Unnachgiebig nimmt er dich, tut dir den Gefallen, seinen Rhythmus zu halten.

„Mach fester“, forderst und stöhnst du gleichermaßen, als sich dein Blick auf seinen richtet. Ohne einen Kommentar fallen zu lassen, erfüllt er dir deinen Wunsch. Was dich dazu bringt, deinen Griff um ihn zu verstärken.
Als du dich wieder von ihm abwenden willst, Hält er dich mit einer Hand im Nacken fest, zwingt dich dazu ihn auch weiterhin anzusehen. Du weißt, dass er es genießt, wie du auf ihn reagierst. Das es ihm gefällt, zu sehen, zu welchen Handlungen er dich bringt.
Doch du wehrst dich nicht dagegen, gibst ihm seinen Willen, wie er dir den deinen.

Du spürst wie du selbst langsam unruhig wirst, versuchst dich ein wenig anders zu positionieren, doch er lässt es nicht zu. Du siehst ihn Grinsen, spürst wie seine Hand dein Becken an Ort und Stelle hält. „Oven bitte“, kommt es dir über die Lippen. „Ich kann nicht mehr“, stellst du leise fest, deine Stimme ist gefüllt mit Lust, durchsetzt mit einem flehenden Unterton.
Aus dem Grinsen auf seinen Lippen wird ein zufriedenes Lächeln, als er deinem Wunsch nach Erlösung nach kommt. Minimal schiebt er dich in eine andere Lage und sogleich spürst du, wie all seine Bewegungen noch mehr in dir anrichten. Dich noch näher an deine Grenze bringen.

Als du spürst, wie seine Stößen dich immer mehr zu deinem Ziel bringen, greifst du nach seiner Hand in deinem Nacken. Bestimmend ziehst du sie von ihm weg, was er amüsiert geschehen lässt.
Mit durchgedrückten Rücken, Fingern dich sich in seinen Rücken krallen und seinen Namen auf deinen Lippen kommst du schließlich. Spürst das starke Pulsieren deines Körpers und noch eh es wirklich abebbt, merkst du, wie er dich näher an sich zieht und schließlich auch in dir kommt.

Als er sich kurz darauf von dir trennen will, verschränkst du deine Beine hinter ihm. Du willst nicht, dass dieser Moment vorbei geht. Zufrieden bemerkst du, wie er in seinen Bewegungen inne hält und dir wieder näher kommt. Dich noch einmal gewähren lässt. Noch eine wenig bleibt ihr somit in dieser Position, eh du ihn frei gibst.

Unerwartet sanft küsst er dich kurz auf deine Lippen und wischt dir eine Strähne aus dem Gesicht. Du weißt nicht recht, was du sagen sollst und auch ihm scheint es ähnlich zu gehen. Doch das sein Blick, mit dem er deine Augen fesselt, eine starke Wärme ausstrahlt, ist für dich mehr als genug.

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So, das letzte Kapitel vor Wholecake Island - Mal sehen was dort wartet und ob die Beiden sich schon gut genug verstehen, um dort hindurch zukommen. :>
Aber genug davon, vielen Dank für die lieben Kommentare und euer Verständnis, wegen der längeren Wartezeit.  :) <3
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