Omega Zweivierteltakt oder Alphatiere einmal anders

von jorg
GeschichteFamilie, Freundschaft / P18 Slash
Harry Potter Remus "Moony" Lupin Severus Snape Sirius "Tatze" Black
26.04.2018
17.09.2019
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Das Ende naht:

«Verdammt, warum gestaltet sich das Ganze wieder so schwer?», rief Hermine frustriert und klappte den schweren Wälzer zu, in dem sie bereits seit Stunden eine Antwort für Harrys Probleme suchte.

«Ich bin mir sicher, dass wir die Antwort, in einem dieser Bücher finden. Die Frage, die sich uns stellt, ist, in welchem», antwortete Draco mit müder Stimme und rieb sich über die brennenden Augen.
«Für heute reicht es wirklich. Lass uns Feierabend machen. Zeit fürs Abendessen, danach sehen wir weiter.»
Draco blickte auf die vielen Bücher und Schriftrollen, die sich auf seiner Seite des Schreibtischs stapelten und schüttelte resigniert den Kopf.

Hermine konnte Dracos Reaktion verstehen. Sie fühlte sich ebenfalls ausgelaugt, hungrig und demoralisiert. Ihr Bücherstapel war nicht weniger hoch, als der seine. Es war zum Verrücktwerden.
«Wir finden schon noch die Lösung», meinte sie leise und verließ Remus’ Büro, welches sie, für die Dauer ihrer Recherchen, in Beschlag genommen hatten. Der Mann benutzte sein Büro fast nie, da er seinen Unterricht im Schulzimmer plante.
«Vielleicht sollten wir nach dem Essen noch einmal nach Salazar sehen. Es besteht zumindest die Möglichkeit, dass er unterdessen einen Hinweis für uns bereithält.»

«Das vermuteten wir gestern schon und mussten uns dann doch mit seinen kryptischen Aussagen begnügen, die uns keinen Schritt weiterbrachten.»
Draco hatte in den letzten paar Wochen, sein Vertrauen in den Gründervater verloren. Zu viele Male waren sie bereits seinen mystischen Zweideutigkeiten gefolgt – immer mit dem gleichen Ergebnis – lose Wahrscheinlichkeiten, die dann doch nur ins Leere führten.
Sie würden einfach härter arbeiten müssen. In einem dieser Schriften war schließlich die Lösung versteckt.
Für Harry wurde die Zeit, langsam etwas knapp. Wenn er zu Wintersonnenwende bereit sein wollte, brauchten sie endlich ein Erfolgserlebnis.
Seit dem Tag, an dem Harry von Severus ins Schloss zurückgetragen wurde, versuchten sie verzweifelt die richtigen Antworten zu finden. Aber irgendeine idiotische Macht zeigte sich mal wieder völlig uneinsichtig.
Schicksal hin Schicksal her, es ging um Harry verdammt.
Draco schüttelte den Kopf, um seine destruktiven Gedanken loszuwerden, vergeblich.
Sogar auf dem Weg in die große Halle, drehte sich alles um Harrys Magie, die verrücktspielte, sobald Harry bei Bewusstsein war.

Ihr Freund lag noch immer geschwächt im Krankenflügel und wurde dank eines künstlichen Komas von seiner Magie ferngehalten. Sein Zustand konnte man durchaus als stabil bezeichnen, mehr aber auch nicht.
Das Schloss hatte sicherlich wahre Wunder gewirkt, als es sich mit Harrys Magie verband und sie zurück in geordnete Bahnen lenkte – das reichte jedoch nicht, um sie dauerhaft zu kontrollieren.

«Kommt Sirius heute?», wurde Draco von Hermine unvermittelt aus seinen Überlegungen geholt. Das war vielleicht besser. So war er zumindest abgelenkt.

«Es sollte bereits im Schloss sein. Er möchte mit Salazar ebenfalls einige der Schriftrollen durchgehen, die er im Herzen von Hogwarts entdeckte. Die Gründer scheinen sich nicht an sie zu erinnern. Zumindest darin sind sie sich einig», lachte Draco, als er sich an die voneinander abweichenden Aussagen der vier Gründer erinnerte. «Seit sie sich nicht länger beeinflussen können, scheinen ihre Erinnerung etwas vage.»

«Warum nur, erstaunt mich das nicht.» Hermines Stimme triefte vor Ironie.

Draco lachte trocken.
«Salazar meint, dass das Schicksal sich erneut einmischt.»

«Das sagt er doch nur, um uns bei Laune zu halten.» Hermine seufzte tief auf. «Ich habe langsam, aber sicher, genug. Ich dachte, der Krieg ist vorbei und wir endlich in der Lage ein halbwegs normales Leben zu leben.»

«Träum weiter Süße!», grinste Draco und ließ sie vorgehen, als sie die große Halle erreichten. «Mit Harry als besten Freund, wirst du nie ein normales Leben führen können. Falls es dir nicht aufgefallen ist – der Kerl zieht die Gefahr an, wie das Licht die Motten.»

«Na ihr zwei, habt ihr vielleicht zufälligerweise Hagrid gesehen?», begrüßte sie Remus mit einem aufgesetzten Lächeln, das seine Augen nicht erreichte. «Ich müsste ihn dringend sprechen. Noch bevor ich mich an die leidige Kontrolle der gestrigen Hausaufgaben mache.»

«Irre ich mich oder höre ich da wirklich einen Hauch von Verzweiflung heraus?», grinste Draco und legte dem Älteren aufmunternd die Hand auf den Arm. «Ich bin mir sicher, du hast Harry, als Entlastung bald wieder.»

«Das hoffe ich wirklich. Als mein Assistent hat er für gewöhnlich die Arbeiten kontrolliert. Diese Zeit fehlt mir nun, zumal ich mich neben dem Unterricht auch noch um Sirius’ Belange kümmere, jetzt, wo ihr in eure Studien vertieft seid und Draco wegfällt.»

«Soll ich dir beim Korrigieren helfen? Heute hätte ich ausnahmsweise mal Zeit», bot Hermine an, da sie die nächsten Stunden keine Lust mehr auf weitere Schriftrollen hatte, deren Sinn sie nicht verstand.

«Da sage ich nicht nein. Sofern ich dich nicht von etwas Wichtigem abhalte, nehme ich deine Hilfe sehr gerne in Anspruch.»

Hermine seufzte, lief schweigend an den Schülertischen vorbei in Richtung Lehrertisch, bevor sie antwortete: «Heute ausnahmsweise mal nicht. Die letzten Rollen enthielten nur Aufzeichnungen über belanglose Experimente, die Salazar in jungen Jahren durchführte. Draco ist da schon näher dran, an einem Durchbruch und ruft mich bestimmt, sollte er auf einen erfolgversprechenden Hinweis stoßen.»

«Wir wussten, dass es nicht leicht wird, also lass dich nicht entmutigen.» Remus blickte Hermine prüfend an. «Sei nicht traurig, nur, weil wir bisher erfolglos waren.»

«Ich bin nicht traurig …, ich bin wütend. Verdammt wütend sogar. Und das wird sich auch nicht ändern. Nicht, solange Salazar sich so offensichtlich bedeckt hält.»

«Hermine! Er kann uns nicht helfen. Ihm sind die Hände gebunden, das hat er uns doch bereits erklärt. Er darf uns nur bei den Übersetzungen helfen.»

«Ich weiß, ich weiß! Ich bin vielleicht etwas zu ungeduldig. Bis zur Wintersonnenwende ist es nicht mehr lange hin und alles, was wir bisher herausgefunden haben, ist die Tatsache, dass ihr euch an dem Tag einer Bindung unterziehen müsst und eine unbekannte Dekade ihren Anfang nimmt. Das ist nicht gerade viel.
Wir wissen weder wie lange diese ominöse Dekade andauert, zehn Jahre, zehn Tage, Minuten oder vielleicht doch eher Jahrhunderte!» Hermine redete sich bereits wieder in Rage. «Wir wissen ja noch nicht einmal, was damit bezweckt wird oder wie Harrys Magie da reinpasst.»

«Lass uns zuerst etwas essen, dann sehen wir weiter», bestimmte Remus und zerzauste ihr liebevoll die Haare. «Ich sterbe vor Hunger und kann nicht mehr klar denken.»

Hermine wirkte zwar noch etwas gereizt, widersprach jedoch nicht und steuerte auf Sirius zu, der neben Severus saß.
Severus nickte ihnen zu und deutete ihnen, sich hinzusetzen, damit mit dem Essen begonnen werden konnte, wandte sich jedoch gleich wieder Minerva zu, um einige schulische Probleme durchzugehen.
Sirius wirkte etwas gelangweilt, da ihn das Gespräch überhaupt nicht interessierte. Sein Gesicht hellte sich erst auf, als Remus auf ihn zukam.
Plötzlich grinste er wie ein Honigkuchenpferd, begrüßte Draco mit einem Nicken, hauchte Hermine einen Kuss auf die Schläfe, bevor er die Stühle etwas zusammenrückte, damit sie nebeneinander Platz fanden.

«Ron wird in den nächsten zwei Stunden auftauchen», informierte er Hermine und hielt als Beweis den Brief hoch, den Rons Eule vor einigen Minuten überbracht hatte.

«Ist heute echt schon wieder sein freier Abend?», hakte Draco nach, und war erstaunt, wie schnell die Zeit raste. War es wirklich bereits wieder eine Woche her, seit Rons letztem Besuch?

«Sieht so aus», gluckste Sirius und händigte Hermine den Brief aus. «Ich wusste gar nicht, dass Ron so ein Charmeur sein kann», fügte er noch zweideutig hinzu.

«War der Brief etwa an mich adressiert?» Hermines Blick war mörderisch, als sie Sirius wütend anfauchte. «Was fällt dir ein!»

«Rons Vogel kam zu mir. Wie zum Henker hätte ich denn wissen sollen, dass der Brief nicht für mich ist!», verteidigte Sirius sich eilig und setzte dabei sein unschuldigstes Lächeln auf.

«Vielleicht, indem du den Absender gelesen hättest, bevor deine Neugierde den Brief öffnete», mischte sich Severus sarkastisch ein und hielt Sirius vorwurfsvollem Blick stand.
«Immer noch keine brauchbaren Hinweise?», wechselte er jedoch gleich darauf das Thema, da er sich nicht in einen sinnlosen Streit verwickeln lassen wollte.

Hermine schüttelte betrübt den Kopf: «Leider nein. Die Aussagen der Gründer sind äußerst vage und die Übersetzungen gehen, wie Sie ja bereits wissen, nur sehr langsam voran. Allerdings konnten wir die Suche, auf einige dutzend Bücher und die dazugehörenden Pergamentrollen beschränken.»


*****




Zwei Stunden später, Severus hielt Harrys schlaffe Hand liebevoll zwischen seinen Händen, stricht liebevoll mit dem Daumen über dessen Handrücken und beobachtete dabei jeden Zentimeter von Harrys Gesicht, so als erwartete er eine Reaktion, die jedoch nicht kam.

«Wir sind leider immer noch keinen Schritt weiter», sprach Severus flüsternd, obwohl er wusste, dass Harry ihn, in seinem komatösen Zustand nicht hören konnte. Dennoch war er jede freie Minute im Krankenflügel und erzählte seinem Partner alles, was ihn beschäftigte.

«Ich verspreche dir, Harry, wenn das hier alles vorbei ist, werden wir eine lange Reise unternehmen, nur du und ich. Wir werden gemeinsam die Welt entdecken, Länder besuchen und uns an jeder noch so kargen Landschaft erfreuen. Wenn du das alles heil überstehst, verspreche ich dir, dich an jedem Ort, den wir besuchen, zu lieben.»
Severus lächelte, als Harrys Kopf sich etwas zur Seite neigte … beinahe so, also ob er verstand. Was unmöglich war. Harry bekam nichts mit. Das hatte Poppy ihm bereits mehr als einmal versichert.
Und doch hielt ihn nichts davon ab, mit Harry zu sprechen. Er brauchte diese Momente.
Nach einigen Minuten, an denen er sich nur auf das Streicheln und Liebkosen konzentrierte, begann er mit den Übungen, die Poppy für notwendig hielt.

«Harrys Beweglichkeit muss erhalten bleiben. Wenn wir ihn unbeweglich liegen lassen, kann kein Zauber der Welt, den jungen Mann wieder auf die Beine bringen. Zumindest nicht in der zur Verfügung stehenden Zeit. Es liegt also an dir, ihm zu helfen, damit er agil bleibt.»

Severus machte das überhaupt nichts aus. Er liebte diese Momente, auch wenn von Harry bisher keine Reaktion kam. Aber, immer wenn er Harrys Muskeln lockerte, huschte ein Lächeln über dessen Lippen, also musste er etwas spüren, da war Severus sich sicher, egal was Poppy dazu sagte. Harry war kitzlig und reagierte auf den Druck seiner Finger.
Zum Abschluss wusch er Harry liebevoll mit einem weichen Lappen und warmem Wasser, bevor ihm eine Geschichte vorlas.

So ging das nun bereits seit vier Wochen. Die Herbststürme tobten beinahe jede Nacht, auch wenn sich tagsüber einige Sonnenstrahlen dem Winter entgegenstellten.
«Ich hoffe, wir schaffen alles rechtzeitig», flüsterte Severus leise, stand auf, küsste seinen Liebsten auf die Stirn, bevor er ihm einen schnellen Kuss auf die Lippen hauchte und sich für die Nacht zurückzog.

Ein paar Stunden Schlaf, brauchte er, wenn der Unterricht nicht darunter leiden sollte.


*****


«Mutter lässt fragen, ob sie euch unterstützen kann und wenn ja, mit was.»
Ron spazierte neben seiner Verlobten den Weg hinunter zum Bootshaus, während sie etwas Zweisamkeit genossen. Hin und wieder stahl er sich sogar einen Kuss.
Hermine war jedoch offensichtlich nicht in der Stimmung, seine Küsse zu erwidern, daher waren sie nach einigen Minuten zu ernsteren Themen übergegangen.

«Ich denke nicht, dass sie uns helfen kann, es sei denn, sie spricht Parsel», antwortete Hermine mit leicht ironischem Unterton.

Ron gab sich Mühe, nicht auf Hermines karge Antworten zu reagieren und erzählte ihr stattdessen Neuigkeiten über Nott Senior, der seit gestern in Askaban einsaß.
«Das Gericht tagt zwar erst Anfang nächsten Jahres, aber, da seine Verurteilung nur eine Formsache darstellt, darf er bereits die Gefängnisluft schnuppern.»

«Manchmal verstehe ich die Welt nicht. Wie konnte es überhaupt so weit kommen? Ich meine, Voldemort hat doch bereits so viel Hass und Boshaftigkeit auf die Zauberwelt losgelassen – da müsste man doch meinen, dass diese Unterdrückung bis ans Ende unserer Tage reicht», sinnierte Hermine und zog ihren Umhang vor der Brust zusammen, um sich vor der Kälte zu schützen.

«Es wird nie vorbei sein, Liebste. Macht, Reichtum und Egoismus, wird es immer geben. So sieht nun mal die Wahrheit aus. Der Beruf des Aurors, wird nicht so schnell aussterben.»

«Ich weiß. Ich verstehe nur nicht, warum das so sein muss. Gut ich gebe zu, es war etwas naiv von mir, keinen Gedanken an die Zeit nach Voldemorts Fall zu verschwenden. Zu meiner Verteidigung kann ich nur sagen, dass niemand darüber nachgedacht hat. Zumindest niemand, den ich kenne. Wir waren alle paralysiert und wollten einfach, dass es funktioniert.»

«Er wird wieder gesund, das weiß ich genau», tröstete Ron seine Verlobte und versuchte ihr Mut zu machen. «Harry fällt immer wieder auf die Füße, egal wie schwer oder wie unlösbar seine Lage scheint. Hab einfach ein wenig Vertrauen. In ihn, aber vor allem in dich und in Draco. Ich beide findet eine Lösung.»


*****



«Bleibst du über Nacht?»
Remus saß gemeinsam mit Sirius vor dem Kamin im kleinen Wohnzimmer und schenkte zwei Gläser Whisky ein, von denen er eines an Sirius weiterreichte.

«Wenn es den Schulbetrieb nicht zu sehr stört, natürlich gerne. Du weißt, wie sehr ich es liebe, in deinen Armen einzuschlafen.»
Sirius nippte vorsichtig am Whisky, stellte das Glas auf den kleinen Beistelltisch und blickte Remus verliebt an. «Es ist viel zu lange her, seit wir … seit wir ein wenig Zweisamkeit genossen haben.»
Sirius liebkoste Remus’ Schenkel und gab vor, dessen Erregung nicht zu bemerken.
«Musst du heute noch mal auf einen Rundgang?», fragte er mit lustverhangener Stimme, löste den obersten Hemdknopf, als er dessen Kopfschütteln sah und lockerte die Krawatte.

«Nein, Minerva patrouilliert heute gemeinsam mit Flitwick.»

«Worauf wartest du dann noch? Zeit fürs Bett, mein Lieber.»
Sirius zog seinen Liebsten aus dem Sessel und verwickelte ihn in einen innigen Kuss, bevor er ihn in Richtung Schlafzimmer dirigierte.
«Zeit für eine entspannende Massage, Schatz.»

«Oh, ich bin wirklich etwas verspannt, im Kreuz», keuchte Remus voller Vorfreude und war bereits dabei sich das Oberteil auszuziehen, als Sirus nächste Worte ihn aus dem Konzept brachten.

«Wer hat behauptet, dass ich es bin, der massiert … ich dachte eher an deine, mit warmem Öl beschmierten Finger, die sich an einigen meiner Knotenpunkte austoben. Meine südlichere Region sagt danke.»

Remus war nackt über ihm, bevor Sirius auf zehn zählen konnte und zeigte ihm eindrücklich, wie talentiert er als Masseur war.

*****


«Ich glaube, ich habe des Rätsels Lösung gefunden!», schrie Draco zwei Tage später begeistert auf und blickte Salazars Porträt glücklich an. «Du wusstest es die ganze Zeit, nicht?»

«Natürlich wusste ich es. Ich las die Schriften bereits vor Jahrhunderten.»

«Ja aber …»

«Nichts aber. Es musste so geschehen oder es hätte nicht funktioniert.»

«Bisher hat es das ja auch noch nicht», fügte Draco trocken hinzu, lächelte jedoch, um seine Worte abzuschwächen. Salazar konnte wirklich nichts dafür.
«Ich muss zu Hermine. Die wird ausflippen, wenn sie das liest.»

«Dann solltest du dich besser beeilen, wenn du sie noch aufhalten willst!», konterte Salazar. «Sie ist bereits auf dem Weg zum Apparierplatz. Du weißt ja, gelegentlich sollte auch sie sich im Ministerium blicken lassen, wenn sie ihren Abschluss nicht gefährden will.»

Wie ein Blitz war Draco im Freien und rannte, so schnell er konnte, hinunter zum Apparierplatz. «Hermine!», rief er laut und fuchtelte mit dem Schriftstück umher, das bis vor Kurzem gefaltet in einem der dicken Bücher gesteckt hatte.

«Ist dieses Pergament das, wofür ich es halte?», rief Hermine und klatsche freudig in die Hände, als Draco es lautstark bestätigte.

«Jeep», lachte er und wirbelte Hermine im Kreis. «Wir haben es tatsächlich geschafft. Lies,  selbst.»

Hermine las sich den Text durch und strahlte, als sie ihm das Pergament zurückgab.
«Jetzt muss Harry nur noch aufwachen.»
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