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Der Kampf in der Zukunft

OneshotAllgemein / P12
25.04.2018
25.04.2018
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Die Kampfgeräusche hallen über das offene Schlachtfeld. Sara Koregaz sieht von ihrem Versteck zu, gemeinsam mit ihren Verbündeten und Celestia Rhoell. Sie müssen nur noch diesen Servant besiegen, dann können sie wieder vorrücken und den Gral endlich sicherstellen und die Welt aus dem Chaos herausholen. Das einzige Problem dabei ist nur, dass es der stärkste Servant ist: Saber.
Saber und Archer trennen sich wieder voneinander und landen in der Nähe der beiden Damen. Überraschenderweise senkt Saber seine Klinge: „Noch genauso gut wie früher; nein viel besser als damals.“ Archer sieht ihn verwundert an, während Sara ihn gedanklich fragt: „Satoshi! Woher kennt ihr euch?“ Satoshi kann ihr keine Antwort geben. Saber ist ein großer Mann mit schwarzem Mantel und Kleidung sowie einer dunklen Karnevalsmaske mit Federn an der Seite.
Saber sieht zu den anderen: „Wie schön, dass immer noch eine Verbindung herrscht. Schade dass ich auf der falschen Seite bin.“ Nun nimmt Saber die Maske ab, welche sich auch sofort auflöst. Keiner weiß wer es ist; bis auf Archer! „Unmöglich! Dass kann nicht sein!“ Satoshi sieht geschockt in Sabers Gesicht! Es ist Erich! Erich Rhoell!
„Warum bist du auf deren Seite? Als Saber kannst du dich doch verweigern, mit deiner Magieresistenz!“ Traurig sieht er zu Boden: „Die Apostel haben alle Befehlszauber der anderen gestohlen. Bei mehr als den üblichen drei Zaubern hab auch ich keine Chance. Allerdings hab ich immer noch Kontrolle über meinen Geist.“
Archer klärt seinen Master auf; diese ist nun völlig baff und als sie es ihrer Kollegin erzählt, fängt sie an zu weinen. „Erich kannst du uns nicht durchlassen?“ „Tut mir leid aber die Befehle sind absolut. Aber ich kann dich um etwas bitten.“ Satoshi hört ihm zu: „Kämpf mit mir; ohne Rücksicht auf Verluste; voller Ehre und mit voller Kraft.“ Das verblüfft Satoshi so sehr, dass er mit offenem Mund da steht. Doch er fängt sich schnell und beginnt zu lächeln. Er willigt ein und klärt auch Sara darüber auf.

Das Feld ist wieder leer und nur noch Erich und Satoshi sind hier. Erich fängt plötzlich an zu lachen, als er sein Schwert zieht; Satoshi fragt nach: „Was ist so witzig?“ „Naja. Es dauerte mehrere Jahrzehnte bis ich endlich mal gegen dich mit voller Kraft kämpfen darf. Aber es hat sich gelohnt.“ Satoshi steigt in das Lachen mit ein.
Beide beruhigen sich wieder. Ihr Mana ist so stark, dass dabei schon der Boden reißt! Satoshi nimmt seine Armbrust in die rechte Hand, Erich sein Schwert. Als beide ihre Kraft konzentrierten, bricht der Boden endgültig und beide gehen wieder aufeinander los!
***
Der Kampf der beiden ist sehr heftig! Mit einer Handbewegung zieht Erich zig Runen und schießt einen Feuerregen auf Satoshi! Dieser kontert mit mehreren Lichtbolzen, die Zielsuchend die Angriffe zerschmettern! Sofort schickt er mehrere Lichtbolzen hinterher und bewegt sich weiter auf ihn zu! Erich wehrt sie mit seinem Schwert ab, welches hell leuchtet, dank der Runen darauf!
Erich konzentriert sein Mana auf die Klinge und schickt einen starken Energiestrahl auf seinen Gegner, welchen ihn im Gesicht streift! Augenblicke später nutzt Satoshi seine Nephilimkräfte um ausweichen zu können und dem Energiestrahlangriff zu entgehen! Dieser lässt alles in Flammen aufgehen, nur nicht Satoshi! Dieser spührt die Angst und Sorge seines Master, da sich ihre Kämpferei unbeabsichtigt wieder zu ihnen begibt! Erichs Schwert glüht wieder und er schickt ein Noble Phantasm zu Satoshi: „Romania Bloodraven!“ Ein dunkelroter Strahl kommt auf ihn zu! Um die anderen zu schützen kontert er mit einer äquivalenten Kraft! Er wirft die Armbrust zu Boden und nimmt eine Wurfhaltung ein: „Lucifers Lance!“ Eine Lichtlanze entsteht! Und als er sie wirft, hüllt sie sich in schwarze Flammen!
Das Aufeinandertreffen hinterlässt eine große Explosion! Sofort schnappt Archer sich die Armbrust und schießt Lichtbolzen auf Erich, welcher die Explosion genutzt hat um gefährlich nahe zu kommen! In wenigen Augenblicken erschafft Satoshi mehrere Lichtlanzen, um Erich vom Angriff abzuhalten; zudem wirft er ihn zurück und schafft es sogar ihn zu verletzen.
Erich wirft es zurück, steht aber schnell wieder auf. Ein Grinsen ziert sein Gesicht: „Ein toller Kampf. Nun will ich es aber wissen.“ Satoshi blickt sich um, und sucht eventuelle Fallen von Erich; findet aber keine. Dafür aber ein Schlachtfeld, das komplett verwüstet ist! Die Ebene von vorhin ist nicht mehr wiederzuerkennen, da es so aussieht als hätten sie Berge und Täler geschaffen!
Hinzu kommt nun, dass Erich seinen Mantel wegwirft und auch Rauch ausstößt. „Ok ARCHER! Dann zeig mir ob du mich besiegen kannst!“ Erich streckt seine Schwerthand mit Klinge nach rechts und die Linke nach oben, als wolle er etwas greifen! „Ich habe immer Respekt vor deiner Engelskraft gehabt, also respektiere Meine!“  Plötzlich leuchtet ein Lichtstrahl auf ihn und eine gewaltige Kraft geht von ihm aus!
Satoshi reagiert zunächst nicht, da er nicht versteht was da los ist? Erich hingegen steigt in der Zwischenzeit in die Höhe auf; über seinem Kopf sieht man das Zeichen für Alpha und unter ihm das für Omega. Nachdem nun auch noch sieben Ringe hinter ihm erschienen sind, richtet er das Wort wieder auf den fassungslosen Satoshi: „Erzengel, der diesem Mann hilft, nenne mir deinen Namen.“ Satoshi reagiert automatisch: „Luzifer!“ „Hervorragend. Auch wenn es nur für diesen Angriff ist, werde ich mit der vollen Kraft, die uns Gott verliehen hat angreifen!“ Der zunächst unsichere Satoshi steht nun standfest da und lächelt. Erich schließt die Augen.
Satoshi beginnt nun ebenfalls sein mächtigstes Noble Phantasm zu nutzen; nicht nur um zu kontern, sondern auch um die anderen zu schützen, da er spürt, dass dieser Angriff sehr heftig wird! Schwarze und weiße Flügel erscheinen und er sammelt all seine Konzentration!
„Erblicket Gottes Zorn.
Auf dass alle Sünder vernichtet werden.
Und die Welt sich einem neuen Sonnenaufgang widmen kann!“
Einer der sieben Ringe verbindet sich mit Erichs Schwert; daraufhin senkt er es in Satoshis Richtung; dieser hat eine riesige Menge an Engelsfedern gesammelt um sich vorzubereiten!
„Verbeugt euch vor seiner Macht!
Heavens Fall!“
„Greift mit allem an, was ihr habt!
Heavens Santuary!“
Mit diesen Worten treffen beide Noble Phantasm‘s aufeinander; allerdings ist der Kräfteunterschied viel zu groß! Auch wenn Satoshi doppelt so viele Engel helfen würden, könnte er es nicht mit dieser Kraft aufnehmen! Erich nutzt in diesem Augenblick die Kraft von Gott höchst selbst! Kein Engel kann sich alleine dagegen auflehnen; der erste Gefallene erst recht nicht!
Aber Satoshi bekommt Hilfe von seinem Master! Sara gibt ihm einen Befehlszauber, der die Kraft noch um ein Vielfaches steigert und dennoch ist es nicht genug! Langsam bekommt Satoshi Angst vor dieser Übermacht; doch er gibt nicht auf, da sonst alle in seiner Nähe sterben würden! Plötzlich hört er ein vertrautes Wort: „ILLUSIONAL REALITY!!!!!!!!!!!“
Celestia nutzt die Rhoellmagie um die Realität des Angriffes zu verändern! Mit Erfolg!
Die überwältigende Kraft die Erich während des Angriffes hatte, ist wieder verflogen und er ist nun sehr verwundbar. Aber auch Satoshi ist nun sehr angreifbar, da das NP seine Regenerationsfähigkeit blockiert! Dennoch lässt er nicht locker und greift ihn wieder mit Lichtbolzen an! Erich kontert mit Barrierenrunen!
Plötzlich kommt Erich Archers Armbrust entgegengeflogen! Mit Leichtigkeit wehrt er sie ab; Satoshi ihr hinterher. Als er auf sie zuspringt um nach ihr zu greifen, ist Erich schon da, mit hoch erhobener Klinge.
Doch da hat Satoshi eine kleine Lichtklinge versteckt und rammt diese schneller in Erich als dieser sein Schwert nutzen kann! Nur Sekunden später explodiert die Restenergie ihrer beiden Noble Phantasm Angriffe.
Erich hustet Blut aus: „Das war aber knapp.“ Satoshi ringt schwer nach Luft. „Tut mir Leid für die Einmischungen.“ Erich schüttelt den Kopf: „Nein. Es sind nun mal die Mitglieder der Nachtwache; ihr helft euch gegenseitig.“ Er geht in die Knie. „Hut ab, du bist echt stark geworden.“ Satoshi gibt das Kompliment zurück: „Du bist aber auch nicht ohne. Ich konnte mir nichts unter deinem ‚Himmlischen Beistand‘ vorstellen. Hätte nie gedacht, dass du es zu deinem Noble Phantasm machst.“ Erich lacht: „Ich auch nicht.“

Langsam beruhigt sich alles. Archers Master und die anderen kommen angerannt; bevor sie ankommen, verabschiedet sich Erich: „Geht jetzt. Heavens Fall verbraucht irrsinnig viel Mana. Eure Gegner sind so schwach wie nie. Beeilt euch!“ Mit einem Nicken verschwindet Archer zurück zu seinem Master; gleichzeitig löst sich Erich vollständig auf.
 
 
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